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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2026

gelungener Auftakt

Meine tote Schwester: Psychothriller
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Zwischen dem Zimmerfenster von Mia und der verlassenen Nachbarsvilla liegen ca. 30 Meter Rasen. Dreißig Meter zu dem Ort, an dem ihre Schwester damals starb. Seit Jahren steht das Haus leer, da keiner ...

Zwischen dem Zimmerfenster von Mia und der verlassenen Nachbarsvilla liegen ca. 30 Meter Rasen. Dreißig Meter zu dem Ort, an dem ihre Schwester damals starb. Seit Jahren steht das Haus leer, da keiner darin wohnen möchte – bis jetzt. Denn nun zieht Lukas mit seiner Mutter dort ein. Schnell machen Gerüchte über Lukas die Runde – er soll in seiner alten Schule seine Freundin getötet haben. Mia weiß, dass es besser wäre, Abstand zu Lukas zu halten, doch eines Tages findet er etwas, das Mias Schwester gehörte. Als kurz darauf eine Mitschülerin von Mia ermordet wird, fällt natürlich der Verdacht gleich auf Lukas. Doch war es Lukas wirklich? Wem soll Mia glauben?

Von der Autorin Catherine Sheperd habe ich so gut wie alle Bücher gelesen. Umso neugieriger war ich auf diese neue Reihe und wurde wieder nicht enttäuscht.
Das Buchcover hebt sich deutlich von den anderen Reihen ab, aber gefällt mir auch richtig gut und passt auch zu dem Inhalt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt super zu lesen und hat einen von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Auch dieses Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen und konnte nicht mit dem Lesen aufhören.
Anders als bei den anderen Reihen war ich in diesem Buch dem Täter schneller auf der Spur, was aber dem Spannungsbogen keinen Abstrich tat.
Ich kann auch diese Reihe sowie alle anderen der Autorin weiterempfehlen und freue mich auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Erzgebirgskrimi

Moorgold - Ein Erzgebirgskrimi
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In der Nähe der Siedlung Pfaffengrün im Erzgebirge werden die Gebeine eines seit Jahren vermissten Mannes gefunden. Kurz darauf stirbt ein alter Spielmann unter rätselhaften Umständen. Kommissarin Annalena ...

In der Nähe der Siedlung Pfaffengrün im Erzgebirge werden die Gebeine eines seit Jahren vermissten Mannes gefunden. Kurz darauf stirbt ein alter Spielmann unter rätselhaften Umständen. Kommissarin Annalena Krest übernimmt die Ermittlungen zusammen mit Hauptkommissar Lorenz. Dabei stoßen sie auf alte Feindschaften und der Legende eines Schatzes, der dort vergraben sein soll. Doch wie hängen die Vorfälle zusammen?

An diesem Buch ist mir zuerst das Buchcover aufgefallen. Ich liebe es – die mysteriöse düstere Stimmung, die es ausdrückt, lies mich das Buch näher anschauen.
Der Klappentext konnte mich dann vollends überzeugen und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil lässt sich super lesen und die Story ist von Anfang bis Ende spannend.
Auch die verschiedenen Charaktere konnten mich überzeugen. Man findet eventuell nicht jeden sofort sympathisch, aber alle sind sehr authentisch dargestellt – und auch teilweise etwas verschroben, wie man es sich in einem kleinen Dorf vorstellt.
Besonders gefallen haben mir auch die Zeitsprünge zurück in die Vergangenheit. So findet man recht schnell einen roten Faden, der den Spannungsbogen nochmals auf ein anderes Niveau hebt.
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen und freue mich auf einen nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

was geschah damals wirklich?

Dein ist die Sühne
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Die junge Studentin Theresa erhält 20 Jahre nach dem Mord an ihrem Vater einen kryptischen Hinweis. Natürlich möchte sie nun wissen, was in der Halloween Nacht damals genau geschah. Sie bittet Inspektorin ...

Die junge Studentin Theresa erhält 20 Jahre nach dem Mord an ihrem Vater einen kryptischen Hinweis. Natürlich möchte sie nun wissen, was in der Halloween Nacht damals genau geschah. Sie bittet Inspektorin Dorothea Keusch darum, den Cold Case zu untersuchen. Doch keiner ihrer Kollegen hält das für eine gute Idee, da sie auch dem damaligen Ermittler auf die Füße treten wird. Doch als ein neuer Mord in Kufstein geschieht, muss sie erkennen, dass sie eventuell doch schlafende Hunde geweckt hat…

Ich bin sehr gut in das Buch und in die Geschichte gestartet, obwohl ich noch keines der vorherigen Bücher gelesen hatte. Doch der Schreibstil und auch die Spannung, die durchweg gegeben ist, macht einem den Einstieg ziemlich leicht.
Die Charaktere sind sehr authentisch dargestellt, was mir sehr gut gefällt. Dorothea ist ein Mensch, den man ziemlich schnell sympathisch findet.
Auch an dem Privatleben von Dorothea lässt einen die Autorin teilhaben. Ich finde es super, dass auch bei ihr nicht alles rund läuft – wie es eben im realen Leben auch ist. Doch Dorothea schafft auch diesen Grat zwischen Privat und Beruf ganz gut.
Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

was geschah wirklich im Moor?

Das kalte Moor
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Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch ...

Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht ...

Ich war wirklich sehr begeistert von dem Buch – der Schreibstil ist spannend gehalten und lässt einen nicht mehr los.
Obwohl ich den 1. Teil nicht gelesen habe, kommt man in die Story gut rein und kann auch gut folgen. Besonders gefallen haben mir die Sprünge in den Jahren, so dass man immer wieder erfährt, was damals geschehen ist. Der rote Faden zu der Geschichte von heute ist schlüssig.
Auch die Charaktere gefallen mir richtig gut und realistisch dargestellt.

Für mich war dies mal wieder ein tolles Lesevergnügen und ich freue mich auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

ein ungewöhnlicher aber spannender Krimi

Giftiger Grund
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Mit diesem Buch ist Thomas Knüver ein wirklich untypischer, aber spannender Krimi gelungen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und ich hatte an keiner Stelle das Gefühl von Langeweile.
Das Buch ist ...

Mit diesem Buch ist Thomas Knüver ein wirklich untypischer, aber spannender Krimi gelungen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und ich hatte an keiner Stelle das Gefühl von Langeweile.
Das Buch ist aus der Sicht von verschiedenen Personen geschrieben, die sich so nach und nach zusammenfügen.
Joran – frisch aus dem Jugendknast entlassen. Er wird von seinem Vater erpresst und findet partout keinen Job. Eines Nachts schleicht er zur, mittlerweile verlassenen Tankstelle, die er damals überfallen hat, mit dem Ziel, die versteckte Beute zu holen. Doch stattdessen findet er eine Leiche…
Edda – ein kleines Mädchen, das nachts allein auf dem verlassenen Tankstellengelände rumgeistert.
Charu – eine Lost-Places-Fotografin, die sich damit einen Namen machen möchte.
Im Laufe der Story wird einem die Verbindung der drei deutlich und es beginnt ein Krimi, komplett ohne Polizei oder Ermittler.
Für mich ein total gelungenes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.

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