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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2024

Ein Blick in die Modewelt

The Perfect Fit
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"The Perfect Fit" von Kara Atkin hat mich auf eine faszinierende Reise durch die schillernde Welt der Fashion Week mitgenommen, während ich gleichzeitig eine mitreißende Liebesgeschichte erlebte. Da ich ...

"The Perfect Fit" von Kara Atkin hat mich auf eine faszinierende Reise durch die schillernde Welt der Fashion Week mitgenommen, während ich gleichzeitig eine mitreißende Liebesgeschichte erlebte. Da ich noch keine Bücher von der Autorin gelesen habe, hatte ich auch große Erwartungen an die Geschichte.

Die Geschichte beginnt mit Ellie Cox, einer aufstrebenden Stylistin, die durch eine unerwartete Gelegenheit auf der Fashion Week in Mailand landet. Während sie ihrem Ziel, Teil des festen Stylistenteams eines Brand Ambassadors zu werden, näherkommt, findet sie sich in einem Konflikt mit Caleb Lee, dem Manager des Teams, wieder. Die Situation wird kompliziert, als Ellies Single-Status ihre beruflichen Pläne gefährdet. Doch dann schlägt Caleb einen Deal vor: Er wird ihren Fake-Freund spielen, wenn sie ihm bei einem Problem in ihrem Background-Check hilft. Inmitten von Lügen und Leidenschaft entwickelt sich eine turbulente Romanze zwischen den beiden.

Die Charaktere Ellie und Caleb haben mich ein wenig herausgefordert, denn ich hatte manchmal Schwierigkeiten sich in sie hineinzuversetzen. Obwohl die Geschichte realistisch wirkt, gab es aber auch Momente, in denen ich die Handlungen schwer nachvollziehen konnte.

Das Ende des Buches war solide, aber es fehlte ein gewisser Überraschungsfaktor, der das Lesen wirklich unvergesslich gemacht hätte.

Alles in allem war "The Perfect Fit" eine unterhaltsame Liebesgeschichte für alle, die die Welt der Mode lieben.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Solider Ostsee-Krimi mit Charme, aber Luft nach oben

Stralsund ermittelt - Tote Dichter schreiben nicht
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„Stralsund ermittelt – Tote Dichter schreiben nicht“ punktet vor allem mit seiner Atmosphäre und einem originellen Ermittlertrio. Die Ostseekulisse ist lebendig beschrieben, Sommer, Meer und Stralsund-Flair ...

„Stralsund ermittelt – Tote Dichter schreiben nicht“ punktet vor allem mit seiner Atmosphäre und einem originellen Ermittlertrio. Die Ostseekulisse ist lebendig beschrieben, Sommer, Meer und Stralsund-Flair sorgen schnell für Urlaubsstimmung. Besonders die Idee, eine Psychotherapeutin, eine Hackerin und einen Gärtner ermitteln zu lassen, ist erfrischend und hebt den Roman von klassischen Krimis ab.

Der Einstieg gelingt spannend: Ein Mord, eine geheimnisvolle Datei und der rätselhafte „Club der toten Dichter“ wecken Neugier. Auch der Ausflug nach Bornholm bringt Abwechslung und Tempo in die Handlung. Der humorvolle Ton lockert die Geschichte angenehm auf, ohne ins Alberne abzurutschen.

Allerdings verliert sich der Krimi stellenweise etwas. Die Ermittlungen wirken nicht immer stringent, einige Wendungen sind vorhersehbar, und die Spannung hält nicht durchgehend an. Zudem bleiben manche Figuren – trotz guter Grundidee – emotional etwas blass, sodass man nicht immer richtig mitfiebert.

Insgesamt ein unterhaltsamer, leichter Ostsee-Krimi mit sympathischen Figuren und schöner Kulisse, der vor allem Fans humorvoller Regionalkrimis gefallen dürfte. Für ein echtes Highlight fehlt es jedoch an Tiefgang und durchgehender Spannung.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Surreal, klug, aber etwas zu distanziert

Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen
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Ich war neugierig auf dieses Buch, weil mich das Thema sofort angesprochen hat – diese Müdigkeit vom modernen Arbeitsleben kenne ich gut. Der Titel klang herrlich schräg und ich hatte gehofft, eine Mischung ...

Ich war neugierig auf dieses Buch, weil mich das Thema sofort angesprochen hat – diese Müdigkeit vom modernen Arbeitsleben kenne ich gut. Der Titel klang herrlich schräg und ich hatte gehofft, eine Mischung aus Gesellschaftssatire und leiser Alltagskomik zu bekommen.

Der Anfang hat mir tatsächlich gefallen: diese ruhige, fast gleichgültige Erzählerin, die einfach nur einen Job will, bei dem sie nicht völlig ausbrennt – das war nachvollziehbar und irgendwie sympathisch. Aber je weiter ich gelesen habe, desto schwieriger fand ich den Zugang. Manche Episoden wirkten seltsam abgehackt oder zu surreal, und ich konnte nicht immer erkennen, worauf sie hinauslaufen sollten.

Der Humor ist fein, manchmal bitter und oft schräg, aber nicht jeder Ton hat bei mir gezündet. Trotzdem hat das Buch etwas Eigenes – diese Mischung aus Melancholie, Absurdität und Gesellschaftskritik bleibt hängen.

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Veröffentlicht am 16.04.2024

Zwischen Leidenschaft und Zweifel

Dirty Like Ash - Kentucky Love
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Als ich "Dirty Like Ash - Kentucky Love" aufschlug, war ich sofort von der Idee einer würzigen Romanze für Fans des BookTok-Trends angezogen. Die Geschichte versprach eine packende Mischung aus Leidenschaft, ...

Als ich "Dirty Like Ash - Kentucky Love" aufschlug, war ich sofort von der Idee einer würzigen Romanze für Fans des BookTok-Trends angezogen. Die Geschichte versprach eine packende Mischung aus Leidenschaft, Zweifeln und großen Träumen. Da ich bisher auch noch keine Bücher von der Autorin Yvonne Westphal gelesen habe, hatte ich große Erwartungen an das Buch.

Das Buch hat mich in die Welt der Country-Sängerin Jade, die nach mehr Ruhm strebt, verfrachtet. Ihr Leben nahm jedoch einen unerwarteten Wendepunkt, weil das Haus ihres Onkels zwangsversteigert wird, da sie die Schulden, die ihr Onkel hatte, nicht begleichen kann. Plötzlich taucht dann ihr Ex-Freund Ash auf - als Höchstbietender! Beim Lesen war ich gespannt darauf, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Schön war, dass die Geschichte aus den Perspektiven von Jade und Ash erzählt wurde, was mir einen tieferen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gab.

Jedoch muss ich zugeben, dass der Anfang des Buches etwas holprig war, denn ich finde, dass zu viele Details am Anfang beschrieben wurden. Auch die kurzen Sätze anfangs machten mir es schwer, in die Geschichte einzutauchen. Dennoch fand ich mich bald in der Welt von Jade und Ash wieder, und obwohl ihre Beziehung sich meiner Meinung nach etwas zu schnell entwickelte, habe ich die spürbare Chemie zwischen den Charakteren gemerkt.

Was mir jedoch am meisten auffiel, war die Häufigkeit von expliziten Szenen. Während sie sicherlich die Leidenschaft zwischen Jade und Ash verdeutlichten, überlagerten sie manchmal die Handlung und machten das Lesen anstrengend. Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Geschichte mehr auf die Entwicklung der Charaktere und die Handlung konzentriert hätte, anstatt sich in diesen Momenten zu verlieren.

Abschließend möchte ich festhalten, dass "Dirty Like Ash - Kentucky Love" eine Romanze ist, die sowohl positive als auch negative Aspekte bietet. Während die Geschichte eine fesselnde Mischung aus Leidenschaft und großen Träumen verspricht, wird das Leseerlebnis durch den holprigen Einstieg, die schnelle Entwicklung der Beziehung und die häufigen expliziten Szenen etwas getrübt. Meine persönliche Meinung ist daher gemischt.

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Veröffentlicht am 12.04.2024

Eine Liebe, von der ich mehr erwartet habe

Alaska Ocean Rescue - In deinen Armen
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"Alaska Ocean Rescue - In deinen Armen" hat mich mit dem Versprechen einer packenden Liebesgeschichte vor der wilden Kulisse Alaskas geweckt. Da ich auch von der Autorin Josy Greifenberg noch nichts gelesen ...

"Alaska Ocean Rescue - In deinen Armen" hat mich mit dem Versprechen einer packenden Liebesgeschichte vor der wilden Kulisse Alaskas geweckt. Da ich auch von der Autorin Josy Greifenberg noch nichts gelesen habe, hatte ich große Erwartungen an dieses Buch, doch leider wurde ich enttäuscht.

Das Cover fängt sofort die Aufmerksamkeit ein. In kräftigen, wasserblauen Buchstaben prangt der Titel des Buches über dem Bild, was eine Verbindung zur maritimen Atmosphäre herstellt. Im Hintergrund ist ein Mann zu sehen. Ich vermute, dass es sich um Owen Henderson handelt, den Coastguard, der eine zentrale Rolle in der Geschichte spielt.

Die Geschichte von Ruby, die nach Kodiak Island zieht, um ihrem alten Leben zu entfliehen, und dort auf den geheimnisvollen Coastguard trifft, klang zunächst vielversprechend. Die Idee einer Romanze, die sich vor dem Hintergrund von Geheimnissen und unerwarteten Wendungen entfaltet, weckte mein Interesse.

Die Handlung wirkte an einigen Stellen unrealistisch, besonders die rasche Entwicklung der Beziehung zwischen Ruby und Owen. Mich hat auch verwirrt, wie Ruby den Bären, der in ihrem Gerten herumlungerte, nicht sehen konnte. Plötzlich, wie aus dem Nichts ist dann auch Owen aufgetaucht, was ich als unecht empfand.

Die Protagonisten, obwohl teilweise identifizierbar, blieben für mich zu oberflächlich. Ihre Handlungen erschienen nicht immer nachvollziehbar und ließen mich mit einigen unbeantworteten Fragen zurück. Rubys Unterrichtsmethoden bestanden oft aus Vorstellungsrunden, die eher weniger zum Gesamtbild der Geschichte beitrugen.

Trotzdem muss ich zugeben, dass die Kulisse Alaskas und die Atmosphäre der kleinen Stadt Kodiak Island gut eingefangen wurde. Die Beschreibungen der Landschaften und der Wetterbedingungen verliehen der Geschichte eine gewisse Tiefe.

Insgesamt war "Alaska Ocean Rescue - In deinen Armen" für mich ein enttäuschendes Leseerlebnis. Obwohl das Buch Potenzial hatte, konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen.

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