Das Buch fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite
Die WitweDS Washington Poe steht mal wieder vor Gericht. Nein, nicht als Zeuge, sondern als Angeklagter. Die Verhandlung steht kurz vor dem Abschluss, also der Urteilsverkündung. Plötzlich stürmen zwei Männer zum ...
DS Washington Poe steht mal wieder vor Gericht. Nein, nicht als Zeuge, sondern als Angeklagter. Die Verhandlung steht kurz vor dem Abschluss, also der Urteilsverkündung. Plötzlich stürmen zwei Männer zum Richtertisch und reden mit dem Richter. Der vertagt die Verhandlung und Poe muss gemeinsam mit den beiden Männern den Saal verlassen. Er soll einen Mord aufklären. Wobei ihm absolut nicht klar ist, warum er damit behelligt wird. Für ihn ist es eindeutig eine Tat im Milieu von Prostituierten und ihren Kunden.
"Die Witwe" ist also der vierte Band einer Reihe, in der Poe und Bradshaw die Hauptrolle übernommen haben. Washington Poe gefiel mir sehr gut. Er schert sich nicht um Vorschriften und hat eine gute Spürnase. Und seine Partnerin Bradshaw ist phänomenal. Das Buch hielt mich von der ersten bis zur letzten Seite in Atem. So viele falsche Fährten und Wendungen wurden geschickt platziert. Dass der Autor in der britischen Armee diente, merkt der Leser recht schnell. So fachkundig erklärt er sämtliche Zusammenhänge, die mit Soldaten und deren Aufgaben zu tun haben.
Es war mein erstes Buch um Washington Poe. Dass ich auch ohne Vorkenntnisse direkt in die Story eintauchen konnte liegt daran, dass die vorherigen Bücher nicht im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall stehen. Bis auf einige Episoden aus dem privaten Umfeld. Trotzdem, auch wer mit diesem Band sowohl Autor als auch Ermittler kennenlernen möchte, kann der Handlung problemlos folgen.