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Veröffentlicht am 10.02.2026

Ein fast viktorianischer Winter

Schaurige Nächte
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Mein Super-Schnäppchen für 4,99 €! Ich hatte sowieso vor mir alle Teile dieser Reihe zuzulegen und auch wenn mir noch einer fehlt, bin ich mit diesem dem Ziel etwas näher gekommen.
Auch dieses mal haben ...

Mein Super-Schnäppchen für 4,99 €! Ich hatte sowieso vor mir alle Teile dieser Reihe zuzulegen und auch wenn mir noch einer fehlt, bin ich mit diesem dem Ziel etwas näher gekommen.
Auch dieses mal haben wir wieder 8 Kurzgeschichten bekannter Autoren, passend zur Winterzeit. Und da wir momentan einen waschechten, verschneiten Winter erleben, war das Büchlein geradezu perfekt für kalte Abende in einer gut geheizten Wohnung.

Einige Autoren waren mir wohlbekannt und auf die war ich ganz besonders gespannt. Hier eine Kurzfassung mit Bewertung:


𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐒𝐭𝐮𝐝𝐢𝐞 𝐢𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐚𝐫𝐳𝐰𝐞𝐢ß, Bridget Collins
Schach-Ass mietet Traumhaus inkl. aufdringlichen Gegner aus der Zwischenwelt.

Ein guter Start mit eingeschneitem Spukhaus als Setting.

4/5


𝐓𝐡𝐰𝐚𝐢𝐭𝐞𝐬 𝐌𝐢𝐞𝐭𝐞𝐫, Imogen Hermes Gowar
Guter Geist verhilft alleinerziehender Mutter zu Neuanfang.

Fand ich gar nicht winterlich, weil es die ganze Zeit regnet. Aber vielleicht war hier der australische Winter gemeint? Auch hier haben wir ein Spukhaus und diesmal einen glücklichen Ausgang.

4/5


𝐃𝐢𝐞 𝐀𝐚𝐥-𝐒ä𝐧𝐠𝐞𝐫, Natasha Pulley
Der Uhrmacher aus der Filigree Street feiert schaurige Weihnachten in einem spukenden Dorf.

Wer den Roman von Pulley mochte, wird sich hier auf ein Wiedersehen freuen. Ich war kein Fan von dem Roman, deswegen konnte mich auch diese Geschichte nicht überzeugen.

2/5


𝐋𝐢𝐥𝐲 𝐖𝐢𝐥𝐭, Jess Kidd
Lasterhafter Geist einer jungen Lady will zurück ins Leben.

Diese Geschichte fand ich fast schon ein bisschen witzig. Ein Möchtegern Frankenstein verliert die Nerven und hinterlässt einen enttäuschten Geist.

5/5


𝐂𝐡𝐢𝐥𝐥𝐢𝐧𝐠𝐡𝐚𝐦𝐬 𝐑𝐨𝐥𝐥𝐬𝐭𝐮𝐡𝐥, Laura Purcell
Beinahe-Schwiegerpapa gibt Warnungen aus dem Jenseits.

Über neues von Laura Purcell freue ich mich ja immer und auch wenn der Ausgang der Geschichte ungewiss bleibt, habe ich jede Seite mit Vergnügen gelesen.

5/5


𝐃𝐚𝐬 𝐇ä𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐬 𝐆𝐫ü𝐧, Andrew Michael Hurley
Zeitreise ins tragische Leben und Ableben eines ruhelosen Geists.

Die Einzige Geschichte, die eindeutig in der Neuzeit spielt. Sehr niederschmetternd und morbide. Trotzdem gut und wie etwas, das man irgendwo schon einmal gesehen hat…

5/5


𝐆𝐞𝐟𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧, Kiran Millwood Hargrave
Hexe bedroht frischgebackene Mutter und ihr Neugeborenes.

Hexengeschichten haben ja einen ganz eigenen Horror und auch wenn die Hexe vermutlich nicht real ist, bangt man die ganze Zeit darum, dass niemand zu Schaden kommt.

5/5


𝐔𝐧𝐠𝐞𝐡𝐞𝐮𝐞𝐫, Elizabeth Macneal
Aufstrebender Hobbyforscher wird Opfer seines Sensationsfundes.

Auch nicht winterlich, spielt die Geschichte an der Küste, hat einen unausstehlichen Protagonisten und ist unangenehm sexuell aufgeladen.

3/5


Wie oft bei solchen Sammlungen etwas durchwachsen, aber bis auf eine Geschichte, habe ich alle gern gelesen und ein paar fand ich besonders herausragend.
Eine gute Option, wenn man zwischen dicken Romanen mal etwas leichteres braucht.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Interview mit einem Vampir...oder so

Das Reich der Vampire
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Eigentlich wollte ich dieses dicke Buch nicht unterwegs mitschleppen, aber letztlich habe ich es doch getan, um auch endlich mal fertig zu werden. Trotzdem muss ich sagen, dass sich die über 1000 Seiten ...

Eigentlich wollte ich dieses dicke Buch nicht unterwegs mitschleppen, aber letztlich habe ich es doch getan, um auch endlich mal fertig zu werden. Trotzdem muss ich sagen, dass sich die über 1000 Seiten von 𝐃𝐚𝐬 𝐑𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐫 𝐕𝐚𝐦𝐩𝐢𝐫𝐞 verhältnismäßig schnell gelesen haben und natürlich hat die Handlung auch ihr übriges getan. Aber wie fand ich ihn denn nun eigentlich, diesen hochgelobten Vampir-Epos?

Der erste Teil der Trilogie beginnt mit unserem gefallenen Helden Gabriel, welcher in Gefangenschaft dazu gezwungen ist, seine Lebensgeschichte niederschreiben zu lassen. Dementsprechend können wir uns bereits denken, dass ziemlich viel von dem, was wir daraufhin zu hören bekommen, nicht gut ausgegangen ist. Spannend bleibt es trotzdem.
Gabriel ist ein Bleichblut, hat also einen Vampir zum Vater, besondere Kräfte und wird daher zu einem Silberwächter ausgebildet. Diese sollen den wütenden Vampiren den Garaus machen, aber das ist nicht einfach, denn unter Ihnen gibt es Vampirfürsten, die nahezu unbesiegbar sind.
Es gibt viel Schlachten die gekämpft werden müssen und viele Verluste zu betrauern. Doch eines treibt Gabriel an: Rache am mächtigsten aller Vampire. Auf seiner Reise begegnet er alten Bekannten und einer neuen Hoffnung, die den Tag zurückbringen und den Tod aller Vampire bedeuten könnte.

Ja, es ist wirklich ein epischer Vampir-Roman.
Ich bin von reinen Fantasywelten zwar kein großer Fan, aber Namen und Sprache ließen Länder wie Frankreich und Italien erkennen. Die sehr ansprechenden Illustrationen haben mich an Epochen wie Mittelalter, Renaissance und Barock erinnert. Also genau die Stilrichtungen, die ich bei Vampirgeschichten am meisten mag.

Auch wenn wir einen Einblick in das Leben dieser bitterbösen, adligen Vampire und ihrer Geschichte bekommen, war es mir ein bisschen zu wenig Lore. Gemessen am Titel, hätte ich gerne auch aus deren Sicht gelesen, ihre Pläne und ihren Alltag miterlebt. Stattdessen folgen wir Gabriels Lebensgeschichte und die allein hat es schon in sich, ist voller Rückschläge, Tragik und wenig Glücksmomenten.
Die meiste Zeit begleiten wir einen sehr mürrischen Gabriel, der mir zwar Leid tat, aber dennoch wenig Sympathien in mir geweckt hat. Zum Ende hin wurde es aber besser.

Eine Sache die sich durch den gesamten Roman zieht und dich mich schon bald einfach nur genervt hat, war die Gossensprache. Es mag ja zur Zeit, Stimmung und Charakter der Figuren gepasst haben, aber keine Seite ohne irgendein Schimpfwort. In der Hinsicht muss ich Annie Wilkes mal Recht geben.
Auch die explizite Brutalität, der auch Tiere zum Opfer fallen, ist nichts für zarte Gemüter und war mir oft zu viel. Es ist in vielerlei Hinsicht ein sehr männlicher Roman.
Das allseits beliebte Thema Spice hat hier ebenfalls seinen Auftritt und ich fand das eigentlich ganz gut geschrieben, wäre es nicht auch wieder untermalt gewesen von….Kraftausdrücken.

Eigentlich hatte ich während des Lesens beschlossen darauf zu verzichten, einen weiteren Teil zu kaufen, weil meine Bücherei den zweiten schon hat und das Buch a) nicht günstig ist und b) viel Platz wegnimmt. Aber...mir hat das Ende und diese eine Enthüllung dann so gut gefallen, dass ich vielleicht doch lieber alle Teile in meiner Sammlung haben will. Zunächst mache ich aber erstmal eine Pause, denn die 1000 Seiten waren zwar unterhaltsam, aber auch anstrengend.

Teil 1 bekommt von mir gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.12.2025

Erwartungen fast erfüllt

Große Erwartungen
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𝐆𝐫𝐨ß𝐞 𝐄𝐫𝐰𝐚𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 ist ein Roman den ich schon länger lesen wollte, seit ich den Trailer zu der Verfilmung von 2012 gesehen habe. Aber vor dem Film, erst das Buch, dachte ich mir. Ich finde Charles Dickens ...

𝐆𝐫𝐨ß𝐞 𝐄𝐫𝐰𝐚𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 ist ein Roman den ich schon länger lesen wollte, seit ich den Trailer zu der Verfilmung von 2012 gesehen habe. Aber vor dem Film, erst das Buch, dachte ich mir. Ich finde Charles Dickens passt gut in die Weihnachtszeit und deswegen habe ich es mir für diesen Monat aus der Bücherei ausgeliehen.

In der Geschichte geht es um den Waisenjungen Pip und wie er durch einen unbekannten Gönner in den Genuss von Bildung und Aussicht auf Wohlstand kommt und dabei auf so manches Hindernis stößt.

Das Buch war ein ganzes Stück Arbeit.
Es umfasst etwa 600 Seiten und das ist lang für einen Klassiker. Die lesen sich nie schnell weg und ich wollte zwischendurch lieber andere Bücher lesen. Aber bei Klassikern muss man am Ball bleiben.

Dabei enthält der Roman allerlei interessante Figuren und Themen.
Da hätten wir die geisterhafte Miss Havisham. Am Hochzeitstag verlassen, vegetiert diese in ihrem Brautkleid vor sich hin und verlässt nie ihre Villa, die noch immer für den großen Tag vorbereitet ist. Unter Spinnenweben und Schimmel, versteht sich.

Pip’s Leben beginnt sich zum Guten zu wenden, als er zu Miss Havishams Unterhaltung eingeladen wird. Dort trifft er auf die gleichaltrige Estella, in die er sich sofort verliebt. Aber Estella ist kaltherzig und arrogant.

Auch ein entflohener Sträfling, den Pip unter Nötigung geholfen hat, spielt immer wieder ein Rolle, genauso wie der furchterregende Anwalt Mr. Jaggers.

Aber unsere Hauptfigur ist Pip, den wir durch verschiedene Lebensphasen begleiten. Er steigt auf und fällt, wird sich im klaren darüber was im Leben wirklich zählt, leistet Wiedergutmachung und beweist sein gutes Herz.

Nicht ganz nachvollziehbar fand ich seine Liebe zu Estella, die allein auf ihrer Schönheit beruht und die allenfalls Ehrlichkeit und die Loyalität gegenüber Miss Havisham als gute Eigenschaften zu bieten hat. Das hat allerdings einen sehr interessanten Grund.
Was mich aber überzeugen konnte, waren die warmherzigen Männerfreundschaften in dieser Geschichte.

Leider fand ich, dass der Roman einige Längen aufweist und recht ausschweifend geschrieben ist. Manche Figuren waren aufgrund ihrer Ausdrucksweise derart schwer zu lesen, dass ich diese Zeilen, manchmal nur überflogen habe.
Abgesehen davon ist es aber eine sehr schöne Geschichte über Moral mit geradezu märchenhaften Passagen, einigen Überraschungen und einem wunderbaren, versöhnlichen Ende. Sicher nicht mein letzter Charles Dickens Roman.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Meerjungfrau mal anders

Unbeugsam wie die See
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Ich mag Geschichten über Meerjungfrauen und hatte mir den Roman gleich vorgemerkt, denn sein Originaltitel lautet "The Sirens". Zu Deutsch hat man sich für 𝐔𝐧𝐛𝐞𝐮𝐠𝐬𝐚𝐦 𝐰𝐢𝐞 𝐝𝐢𝐞 𝐒𝐞𝐞 entschieden und das verspricht ...

Ich mag Geschichten über Meerjungfrauen und hatte mir den Roman gleich vorgemerkt, denn sein Originaltitel lautet "The Sirens". Zu Deutsch hat man sich für 𝐔𝐧𝐛𝐞𝐮𝐠𝐬𝐚𝐦 𝐰𝐢𝐞 𝐝𝐢𝐞 𝐒𝐞𝐞 entschieden und das verspricht ja auch eine ganz maritime Geschichte, welche auf drei Zeitebenen erzählt wird.

2019: Nach einem traumatischen Zwischenfall flüchtet sich Lucy zu ihrer Schwester Jess an die australische Küste. Doch als sie dort ankommt ist von Jess keine Spur. Lucy, die seit je her ein wechselhaftes Verhältnis zu ihrer älteren Schwester hat, begibt sich auf Spurensuche und deckt dabei ein lang gehütetes Familiengeheimnis auf.
1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza werden nach ihrer Verurteilung mit dutzenden anderen Frauen auf einem Sträflingsschiff in die australischen Kolonien deportiert. Eine monatelange Odyssee beginnt, welche die Frauen in Dunkelheit und Dreck mit nur wenig Nahrung verbringen. Doch die Nähe zum Meer, wecken ungeahnte Kräfte in den Schwestern. 

Es ist genau die Art von Roman, die ich mag. Ein Teil in der Gegenwart, ein oder zwei in der Vergangenheit. Leider fand ich den Roman unheimlich vorhersehbar. Nach den ersten 100 Seiten hatte ich das Rätsel um Lucy und Jess schon gelöst. Das hat meine Leselust zwar überhaupt nicht gebremst, aber mittlerweile erwarte ich wohl einfach etwas ausgeklügelteres.

Die Geschichte um Mary und Eliza fand ich schon um einiges mysteriöser. Auch wenn es schade war, dass wir sie fast ausschließlich auf dem Schiff begleiten. Die Zustände auf dem Schiff werden schockierend und realistisch geschildert und die Verbundenheit der Frauen in all dem Elend fand ich sehr berührend.

Man vergisst fast, dass es in dem Roman auch um Meer(jung)frauen geht, denn das Thema wird die meiste Zeit als Legende behandelt und entfaltet sich erst ganz am Schluss. 
Das ganze mit der Krankheit Wassernesselsucht zu verbinden, an der alle vier Protagonisten leiden, fand ich echt raffiniert und so entsteht eine mal ganz neue Version einer Meerjungfrau oder Sirene wie wir sie kennen. 

Der Epilog hat mich nicht ganz überzeugt, aber insgesamt ein schöner, lesenswerter Roman.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Dornröschen, schlaf weiter!

Dornenhecke
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T. Kingfisher, 3. Versuch!
Eigentlich hatte ich vor als nächstes „The Hollow Places“ eine Chance zu geben, aber dann ergab sich die Gelegenheit in Rahmen einer Leserunde 𝐃𝐨𝐫𝐧𝐞𝐧𝐡𝐞𝐜𝐤𝐞 zu gewinnen und ich ...

T. Kingfisher, 3. Versuch!
Eigentlich hatte ich vor als nächstes „The Hollow Places“ eine Chance zu geben, aber dann ergab sich die Gelegenheit in Rahmen einer Leserunde 𝐃𝐨𝐫𝐧𝐞𝐧𝐡𝐞𝐜𝐤𝐞 zu gewinnen und ich war dabei!
Das Cover hatte mich erst einmal nicht angesprochen, es erinnerte mich zu sehr an ein Kinderbuch. Aber die Geschichte um eine sehr abgewandelte Version von Dornröschen konnte mein Interesse dann doch wecken.

Seit Jahrhunderten hockt Krötling nun schon vor einem von Dornen umwucherten Turm und hütet deren schlafende Bewohnerin. Das war eigentlich nicht der Plan, aber aufgrund eines fehlgeschlagenenen Zaubers muss Krötling nun ausharren und verhindern, dass niemand die Prinzessin weckt. Was bisher gut klappte, wird nun durch einen abenteuerlustigen Ritter Halim in Gefahr gebracht. Doch Krötling ist einsam und genießt die plötzliche Gesellschaft. Vorsichtig versucht sie Halim davon zu überzeugen, dass es besser ist, die Dornenhecke nicht zu durchdringen.

Und so erfahren wir die etwas andere Geschichte von Dornröschen…
Bei Retellings bin ich zwiegespalten. Sie interessieren mich immer, aber ich mag es nicht, wenn sie zu sehr vom Original abweichen. Das passiert hier zwar, aber auf so eine zauberhafte Art, dass ich es einfach gern gelesen habe.
Feen spielen auch hier eine Rolle, aber eher die, welche man von Emily Wilde kennt.

Krötling kann sich zwar in eine Kröte verwandeln, tritt aber auch in Menschengestalt auf. Sie ist nicht schön und weiß das auch. Ansonsten besitzt sie aber durchaus Eigenschaften einer Märchenprinzessin. Sie ist sehr tapfer, pflichtbewusst und versucht das Richtige zu tun. Man schließt sie sogleich ins Herz, weil sie es wirklich nicht leicht hat.

Auch Halim ist als arabischer Ritter eine Figur die aus dem Rahmen fällt. Er ist Krötling freundlich gesinnt, lässt sich aber nicht so leicht abschütteln und will, wie ein waschechter Prinz, den Turm erklingen.

Das Ende kam etwas schnell und erschien mir fast unfreiwillig komisch. Aber der Epilog war wirklich schön und wie der ganze Roman ungewöhnlich. Ein Happy End auf verschiedenen Ebenen.

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