Ein spannender und herzlicher Abschluss von Finns Abenteuer
Foxfighter - Rivalen des WaldesFoxfighter – Rivalen des Waldes erzählt Finns Geschichte so weiter, dass man sofort wieder drin ist. Finn lebt nun bei den Nachtpfoten, doch im Wald wird es erneut gefährlich. Kralle sammelt neue Schattenwesen ...
Foxfighter – Rivalen des Waldes erzählt Finns Geschichte so weiter, dass man sofort wieder drin ist. Finn lebt nun bei den Nachtpfoten, doch im Wald wird es erneut gefährlich. Kralle sammelt neue Schattenwesen um sich, und man merkt schnell, dass diesmal alle Tiere bedroht sind. Die Fuchsfamilien müssen sich zusammentun, obwohl sie sich eigentlich nicht besonders mögen. Finn steht dabei mitten im Chaos und versucht herauszufinden, wie er seine besondere Gabe richtig einsetzen kann.
Die Geschichte liest sich leicht und spannend. Man hat das Gefühl, selbst mit den Tieren durch den Wald zu laufen. Die Stimmung ist etwas dunkler als im ersten Band, aber nie so, dass es zu viel wird. Gerade für Kinder ab zehn ist das gut gemacht, aber auch als Erwachsene*r kann man das Buch problemlos genießen.
Die Figuren bleiben das Herzstück. Finn entwickelt sich weiter, macht Fehler, wächst aber daran. Stachel sorgt mit seiner frechen Art immer wieder für lustige Momente. Und Solo, der neue Fuchs, bringt ein geheimnisvolles Element in die Geschichte, das neugierig macht. Auch die anderen Tiere bekommen genug Raum, um wichtig zu wirken.
Besonders schön ist, wie der Autor Themen wie Mut, Zusammenhalt und Vertrauen einbaut, ohne dass es belehrend wirkt. Man fiebert einfach mit und möchte wissen, ob die Tiere es schaffen, den Wald zu retten.
Insgesamt ist der zweite Band ein runder, spannender Abschluss. Der Wald wirkt lebendig, die Figuren bleiben im Kopf, und die Geschichte macht einfach Spaß. Ein tolles Buch für alle, die Tierfantasy mögen – egal ob jung oder alt.