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Veröffentlicht am 01.03.2026

Ein spannender und herzlicher Abschluss von Finns Abenteuer

Foxfighter - Rivalen des Waldes
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Foxfighter – Rivalen des Waldes erzählt Finns Geschichte so weiter, dass man sofort wieder drin ist. Finn lebt nun bei den Nachtpfoten, doch im Wald wird es erneut gefährlich. Kralle sammelt neue Schattenwesen ...

Foxfighter – Rivalen des Waldes erzählt Finns Geschichte so weiter, dass man sofort wieder drin ist. Finn lebt nun bei den Nachtpfoten, doch im Wald wird es erneut gefährlich. Kralle sammelt neue Schattenwesen um sich, und man merkt schnell, dass diesmal alle Tiere bedroht sind. Die Fuchsfamilien müssen sich zusammentun, obwohl sie sich eigentlich nicht besonders mögen. Finn steht dabei mitten im Chaos und versucht herauszufinden, wie er seine besondere Gabe richtig einsetzen kann.

Die Geschichte liest sich leicht und spannend. Man hat das Gefühl, selbst mit den Tieren durch den Wald zu laufen. Die Stimmung ist etwas dunkler als im ersten Band, aber nie so, dass es zu viel wird. Gerade für Kinder ab zehn ist das gut gemacht, aber auch als Erwachsene*r kann man das Buch problemlos genießen.

Die Figuren bleiben das Herzstück. Finn entwickelt sich weiter, macht Fehler, wächst aber daran. Stachel sorgt mit seiner frechen Art immer wieder für lustige Momente. Und Solo, der neue Fuchs, bringt ein geheimnisvolles Element in die Geschichte, das neugierig macht. Auch die anderen Tiere bekommen genug Raum, um wichtig zu wirken.

Besonders schön ist, wie der Autor Themen wie Mut, Zusammenhalt und Vertrauen einbaut, ohne dass es belehrend wirkt. Man fiebert einfach mit und möchte wissen, ob die Tiere es schaffen, den Wald zu retten.

Insgesamt ist der zweite Band ein runder, spannender Abschluss. Der Wald wirkt lebendig, die Figuren bleiben im Kopf, und die Geschichte macht einfach Spaß. Ein tolles Buch für alle, die Tierfantasy mögen – egal ob jung oder alt.

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  • Cover
  • Fantasie
Veröffentlicht am 23.02.2026

Arianas Weg voller Mut, Geheimnisse und Freundschaft

Animox Origins 2. Der Stich der Wespe
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Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Schon nach ein paar Seiten war ich voll drin in Arianas Welt. Sie geht ja auf diese geheime Spionageschule für Insekten- und Spinnenwesen, und allein ...

Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Schon nach ein paar Seiten war ich voll drin in Arianas Welt. Sie geht ja auf diese geheime Spionageschule für Insekten- und Spinnenwesen, und allein diese Idee macht die Geschichte schon spannend. Ariana selbst ist eine starke, aber auch ziemlich sture Figur, die unbedingt beweisen will, was in ihr steckt. Das macht sie sehr sympathisch, weil man gut versteht, warum sie so handelt.

Die Handlung wird schnell aufregend, vor allem als Arianas wichtigster Lehrer verschwindet und sie plötzlich mit Leuten zusammenarbeiten muss, die sie eigentlich gar nicht leiden kann. Dadurch entstehen viele spannende Momente, aber auch lustige oder nachdenkliche. Die Mischung passt einfach gut. Man merkt, dass hinter allem ein größeres Geheimnis steckt, und das hält die Spannung bis zum Schluss hoch.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und trotzdem bildhaft. Man kann sich die Schule, die Prüfungen und die verschiedenen Tierwesen richtig gut vorstellen. Auch das Cover passt super zur Geschichte und macht direkt Lust aufs Lesen.

Für mich ist das Buch ein tolles Fantasy-Abenteuer, das nicht nur Action bietet, sondern auch Themen wie Freundschaft, Vertrauen und Mut schön rüberbringt. Ich würde es allen empfehlen, die gerne in andere Welten abtauchen – egal ob man die Animox-Reihe schon kennt oder nicht.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Genialer Reihenauftakt

Dragonborn (Band 1) - Das Erbe des Feuers
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Dragonborn — Das Erbe des Feuers ist ein richtig mitreißender Reihenauftakt, der sich leicht und flüssig lesen lässt und gerade für Jugendliche ab 12 Jahren viel zu bieten hat. Die Geschichte um Alex, ...

Dragonborn — Das Erbe des Feuers ist ein richtig mitreißender Reihenauftakt, der sich leicht und flüssig lesen lässt und gerade für Jugendliche ab 12 Jahren viel zu bieten hat. Die Geschichte um Alex, die entdeckt, dass in ihr ein Drache steckt und auf die geheimnisvolle Insel Skralla kommt, zieht sofort in ihren Bann und bleibt bis zur letzten Seite spannend.

Alex ist eine tolle Hauptfigur: sie wirkt echt, verletzlich und trotzdem mutig. Man spürt ihre Angst, plötzlich „anders“ zu sein, und gleichzeitig wächst in ihr etwas, das sie selbst lange nicht kannte. Das macht sie nahbar und spannend zu verfolgen.

Die Welt auf Skralla und die Akademie sind so bildhaft beschrieben, dass man sofort Bilder im Kopf hat. Die Aschlinge, die Drachen und die alten Geheimnisse wirken glaubwürdig, weil immer wieder kleine historische Andeutungen eingestreut werden. Die Mischung aus Magie, Drachen und politischen Gefahren ist abwechslungsreich und sorgt dafür, dass es nie langweilig wird.

Die Handlung ist flott, voller Action und hat immer wieder überraschende Wendungen. Besonders gegen Ende nimmt die Spannung noch einmal richtig zu — ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet, Freundschaften und Konflikte fühlen sich echt an, und auch Humor kommt nicht zu kurz.

Kurz gesagt: Für mich spannend, sehr gut zu lesen, mit tollen Charakteren und unerwarteten Wendungen, besonders zum Ende hin — fesselnd bis zur letzten Seite und macht richtig Lust auf Band 2.

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Hat mich tief berührt

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
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Dieses Buch hat mich auf eine sehr persönliche Weise getroffen. Die Autorin schreibt schlicht und klar, aber mit einem leisen poetischen Unterton, der sich fast unbemerkt ins Herz schiebt. Es gibt keine ...

Dieses Buch hat mich auf eine sehr persönliche Weise getroffen. Die Autorin schreibt schlicht und klar, aber mit einem leisen poetischen Unterton, der sich fast unbemerkt ins Herz schiebt. Es gibt keine Dialoge, nur Erinnerungen und Gedanken. Die Menschen bleiben namenlos, das hat es für mich sehr ehrlich gemacht.

Entstanden ist das Buch nach dem Tod ihres Mannes. Ihre Beziehung war nicht einfach. Da war Liebe, ja, aber auch ein langsames Sich-Verlieren, ein Auseinanderdriften, das beide gespürt haben. Diese Mischung aus Nähe und Distanz, aus Zuneigung und Schmerz, zieht sich durch jede Seite. Und genau das hat mich sehr berührt.

Vieles davon kenne ich selbst. Dieses Gefühl, jemanden zu lieben und trotzdem zu merken, dass man sich nicht mehr richtig findet. Diese Ambivalenz, die gleichzeitig vertraut und schmerzhaft ist. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass jemand Worte für Dinge findet, die ich selbst lange nicht aussprechen konnte.

Es ist ein stilles Buch, aber eines, das lange nachwirkt. Es zeigt schonungslos wie kompliziert Liebe manchmal ist.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Still und tief berührend

Wo das Schweigen wohnt
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Wo das Schweigen wohnt ist ein ruhiges, aber sehr berührendes Buch. Schon am Anfang merkt man, dass es nicht nur um die äußere Handlung geht, sondern vor allem um die Gefühle der Figuren. Das Schweigen ...

Wo das Schweigen wohnt ist ein ruhiges, aber sehr berührendes Buch. Schon am Anfang merkt man, dass es nicht nur um die äußere Handlung geht, sondern vor allem um die Gefühle der Figuren. Das Schweigen spielt dabei eine große Rolle – es steht für all das, was nicht gesagt wird oder nicht gesagt werden kann.

Der Schreibstil ist einfühlsam und manchmal leicht poetisch. Er passt gut zur Stimmung des Buches und transportiert viele Gefühle. Besonders Margrets Geschichte hat mich sehr bewegt. Aber auch Bernd hat viel Schlimmes erlebt, und man erkennt immer wieder Parallelen zwischen den Generationen.

Im Mittelpunkt stehen Alma und Bernd. Alma kämpft noch mit dem Suizid ihrer Mutter und versucht, den Nachlass zu regeln. Dann taucht plötzlich ein Bruder auf, von dem sie nichts wusste. Anfangs ist sie misstrauisch, doch nach und nach nähern sich die beiden an. In ihren Gesprächen öffnen sie sich langsam und entdecken, wie viel Schmerz und ungelöste Themen in ihrer Familiengeschichte stecken.

Das Buch zeigt sehr eindrücklich, wie traumatische Erfahrungen von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden können. Manche Szenen sind schwer auszuhalten, weil sie so deutlich zeigen, wie sehr Gewalt, emotionale Kälte und Schweigen ein Leben prägen können. Gleichzeitig versteht man immer besser, warum die Mutter so gehandelt hat und wie ihre eigene Kindheit sie beeinflusst hat.

Die Handlung ist eher langsam, aber das passt gut. Dadurch bekommt die Geschichte Raum, um Gefühle und innere Entwicklungen zu zeigen. Viele Bilder bleiben lange im Kopf und regen zum Nachdenken an – auch über die eigene Familiengeschichte und darüber, wie viel unausgesprochen bleibt.

Insgesamt ist es ein stilles, aber sehr starkes Buch, das zeigt, wie wichtig es ist, miteinander zu sprechen und sich den eigenen Verletzungen zu stellen.

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