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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2024

Fantasy-Krimi

Tage einer Hexe
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Das Cover zu "Tage einer Hexe" finde ich sehr passend zu dem Thema des Buches, in welchem es um Hexen geht. Es ist düster, floral und die Goldschrift verleiht dem ganzen Cover eine gewisse Eleganz.
Allerdings ...

Das Cover zu "Tage einer Hexe" finde ich sehr passend zu dem Thema des Buches, in welchem es um Hexen geht. Es ist düster, floral und die Goldschrift verleiht dem ganzen Cover eine gewisse Eleganz.
Allerdings fand ich den grellgrünen Farbschnitt absolut unpassend dazu. Den finde ich persönlich überhaupt nicht schön.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und angenehm beim Lesen, sodass das Leseerlebnis sehr flüssig ist.
Gut fand ich zudem die Kapitellängen, welche nicht zu kurz und nicht zu lang waren.
Zudem gefiel mir das Glossar am Ende, so dass man nochmal jedes Monster nachlesen konnte, wenn man es vergessen hat.

Die Geschichte rund um Kosara hat mir sehr gefallen. Es war die ganze Zeit über spannend und düster, u.a. weil die Monster von der Autorin so gut beschrieben wurden.
In Bezug auf die Charaktere: Das Zusammentreffen von Kosara und Asen fand ich sehr toll. Im Laufe der Geschichte entstanden so immer wieder humorvolle Situationen.
Durch Asen hatte das Buch auch einen gewissen Krimi-touch.

Die Autorin weist in dem Buch auch auf politische Missstände in unserer aktuellen Welt hin, was ich persönlich als sehr gelungen empfand!

Den einzigen Kritikpunkt den ich anmerken muss ist, dass manche Stellen ziemlich vorhersagbar waren.

Empfehlen kann ich das Buch allen, die Lust haben sich in eine humorvolle und düstere Fantasywelt zu stürzen.

Deswegen gebe ich dem Buch 4/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 24.03.2024

Unikat im Fantasygenre!

Der Rabengott
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Das Cover zu "Der Rabengott" finde ich in Ordnung. Leider lässt sich am Cover, meiner Meinung nach, nicht erkennen, dass es sich hier um ein Fantasybuch handelt. Den Farbschnitt finde ich sehr hübsch, ...

Das Cover zu "Der Rabengott" finde ich in Ordnung. Leider lässt sich am Cover, meiner Meinung nach, nicht erkennen, dass es sich hier um ein Fantasybuch handelt. Den Farbschnitt finde ich sehr hübsch, allerdings sehr unpassend zum Cover. Tatsächlich würde ich bei diesem Buch zu der Variante ohne Farbschnitt greifen.
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Der Schreibstiel der Autorin hat mir außerordentlich gut gefallen. Einige andere Leser hatten wohl aufgrund jenem Schwierigkeiten in das Buch zu finden. Ich fand ihn dagegen sehr malerisch und einzigartig!
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Genauso einzigartig fand ich die Geschichte der Autorin. Das ganze Konzept des Buches rund um den Gott "Rabe" fand ich sehr spannend. Und obwohl die Anzahl der Charaktere hier sehr überschaubar war, hat das dem Buch überhaupt nicht geschadet. Jene waren mir oft sympathisch und authentisch. Der Plot des Buches hat mir auch sehr gefallen und war, zumindest für mich, nicht vorhersehbar. Einen Abzug bekommt die Geschichte jedoch durch eine zeitweilige Langatmigkeit des Buches.
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Fazit: Ich fand das Buch sehr einzigartig und außergewöhnlich und würde Sie einem Publikum empfehlen, welches gerne Fantasy mit einem Hauch von Krimi mögen.

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Eine Reise durch die Weltliteratur – mit kurzen Zwischenstopps

Schauplätze der Weltliteratur
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Das Cover zu "Schauplätze der Weltliteratur" als Karte finde ich sehr passend zu dem Thema des Buches, in welchem es um Orte von berühmten Werken geht. Dort findet man bereits erste Hinweise auf die Werke, ...

Das Cover zu "Schauplätze der Weltliteratur" als Karte finde ich sehr passend zu dem Thema des Buches, in welchem es um Orte von berühmten Werken geht. Dort findet man bereits erste Hinweise auf die Werke, die vorgestellt werden.

Das Buch erscheint als eine feste und elegante Hardcover-Ausgabe. Es ist sehr stabil und die Seiten sind dick und fest, was beim Lesen sehr angenehm ist. Die Bilder in dem Buch sind zahlreich und bunt und es gibt eine äußerlich adäquate Mischung aus Bild und Text.

Der Schreibstil der Autoren ist deskriptiv und einfach, sodass das Leseerlebnis sehr flüssig ist.

Das Buch ist zudem in vier Kategorien unterteilt, wovon mir am allerbesten die "Romantische Aussichten" und die "Kartierung der Moderne" gefallen haben, da dort dir mir bekannten Bücher beschrieben worden sind. Viele aus den Büchern in den anderen beiden Kategorien kannte ich gar nicht.

Zu den Kapitellängen lässt sich sagen, dass diese sehr kurz ausfallen; 2-4 Seiten pro Buch. Das fand ich persönlich zu wenig, da man zu keinem Buch wirklich in die Tiefe gehen konnte und vieles nur oberflächlich angekratzt wurde. Dadurch "hoppste" man schnell von einem zum nächsten Kapitel.

Ich fand es auch schade, dass die Orte die beschrieben werden oftmals keinen Bezug zum Originaltext hatten. Es gab zwischendurch Zitate oder Textauszüge, welche die Orte lebendiger wirken ließen, jedoch zu wenige.

Schlussendlich konnte mich das Buch aus obigen Gründen nicht vollends überzeugen.

Empfehlen kann ich das Buch allerdings allen, die sich für's Reisen interessieren und bekannte Orte aus einer neuen Perspektive betrachten möchten.

Deswegen gebe ich dem Buch 3/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Verwirrende Sprachreise

Schleifen
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Das Cover von „Schleifen“ sticht nicht besonders ins Auge. Es spielt zwar mit der Wahrnehmung, was auch ein Teil des Buches ist, allerdings ist es optisch nicht besonders oder Blicke-auf-sich-ziehend.

Der ...

Das Cover von „Schleifen“ sticht nicht besonders ins Auge. Es spielt zwar mit der Wahrnehmung, was auch ein Teil des Buches ist, allerdings ist es optisch nicht besonders oder Blicke-auf-sich-ziehend.

Der Schreibstil von Elias Hirschl hingegen ist sehr außergewöhnlich. Es ist eine Mischung aus einfachen, erzählenden und gut zu lesenden Sätzen und komplizierter Fachsprache. Da die Kapitellängen allerdings eine sehr gute Länge hatten, konnte man nach einem komplizierteren Kapitel schnell eine Pause einlegen.

Die "Geschichte" rund um Franziska Denk und Otto Mandl finde ich persönlich schwer zu beschreiben und zu beurteilen. Der Klappentext und die Leseprobe sind meiner Meinung nach sehr irreführend, denn den Leser erwartet keine gradlinige Geschichte mit Höhen, Tiefen und Charakterentwicklung. Ich würde soweit gehen zu sagen, dass ich es als viele zusammenhängende Kurzgeschichten beschreiben würde. Obwohl es das auch nicht trifft.
Viele Kapitel fand ich sehr verwirrend (z.B. das Kapitel rund um Ang Gurobg und die Leere so wie viele weitere), sodass bei mir das Gefühl entstanden ist, dass man ein gewisses philosophisches Grundwissen braucht, um die Ereignisse im Buch in seinem Inhalt richtig einordnen zu können. Der Autor konfrontiert den Leser mit sehr vielen Ideen rund um Sprache (wovon mir die Palindrom-Texte besonders gefallen haben), tut dies jedoch auf eine für mich ziemlich intransparente Art und Weise.
Dennoch hatte ich immer wieder Spaß beim Lesen, da ich solch einem Buch noch nie begegnet bin.

Alles in allem würde ich das Buch auf keinen Fall als "schlecht" beschreiben. Es ist ein sehr anspruchsvolles Buch und meiner Meinung nach nicht für die breite Masse gedacht. Ich würde mich den anderen Rezensenten anschließen, dass das Buch für Intellektuelle geeignet ist, die besonders Vorwissen im Bereich Philosophie und Sprachen haben. Wenn man mit diesem Wissen den Inhalt des Buches nachvollziehen kann, dann kann es bestimmt eine grandiose Leseerfahrung werden.

Für meinen persönlichen Geschmack würde ich dem Buch 2,5 von 5 Sternen geben!

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