wunderbarer Wohlfühlroman aus Sylt
Inselglitzern auf SyltBei „Inselglitzern auf Sylt“ handelt es sich um den Abschlussband der Reihe „Inselträume auf Sylt“ von Julia K. Rodeit. Die Bände sind gut einzeln lesbar.
Hauptprotagonistin Mara ist Eventmanagerin und ...
Bei „Inselglitzern auf Sylt“ handelt es sich um den Abschlussband der Reihe „Inselträume auf Sylt“ von Julia K. Rodeit. Die Bände sind gut einzeln lesbar.
Hauptprotagonistin Mara ist Eventmanagerin und Single. Privat und beruflich war es bisher nicht ganz so gelaufen, wie sie sich erhofft hat. Nun arbeitet sie für die Parfümdesignerin Charlotte. Doch ihre Illusionen werden schnell zerstört, denn Charlotte nutzt sie aus und macht ihr das Leben nicht leicht. Als Mara kurz vor Weihnachten für einige Wochen mit ihr nach Sylt reisen muss, nimmt ihr Leben eine Wendung. Nicht unschuldig daran ist der Fischbudenbesitzer Ole. Lest selbst!
Der Schreibstil ist wieder ganz wunderbar zu lesen. Julia K. Rodeit schreibt immer sehr bildhaft, so dass man Sylt vor Augen hat. Zugleich ist das Buch aber auch sehr gefühlvoll geschrieben, so dass man sich in Mara sehr gut hineinversetzen kann. „Sie genoss den Abend, das Rauschen des Meeres, den Sternenhimmel und die Vertrautheit zwischen ihnen, von der sich nicht wusste, wo sie herkam.“ (S. 190)
Locker und leicht fliegt man über die Seiten und genießt den Winter auf Sylt. Das Buch ist gefühlvoll, aber auch mit Humor geschrieben. Die zarte Romanze hat mich wieder richtig begeistert. Etwas Tiefgang ist auch enthalten. Es wird aufgezeigt, was wirklich zählt und was wichtig ist im Leben. Man sollte auf jeden Fall den Mut zu einem Neubeginn haben.
Etwas wehmütig verabschiede ich mich nun von den liebgewonnenen Protagonisten und der Reihe. Aber ich freue mich sehr auf die neue Nordseeliebe-Reihe der Autorin.
Fazit: Unabhängig davon, ob ihr die Sylt-Reihe kennt, kann ich euch diesen gefühlvollen Band sehr empfehlen. Es kommt winterliche Wohlfühlatmosphäre auf, die euer Herz erwärmt.
Zum Abschluss ein Zitat von S. 271: „Wenn ich etwas gelernt habe, dann, dass das Glück nicht immer in den spektakulären Momenten zu finden ist. Nicht zwischen Champagner und reichen Menschen, sondern in den kleinen Dingen des Lebens…und manchmal auch in einem Fischbrötchen auf die Hand, wenn man es in der richtigen Gesellschaft genießt.“