Rezension zu – Game of Gold von Shelby Mahurin –
Dieses Buch, DIESES Buch ist der absolute Wahnsinn. Ich liebe es.
Ja genau damit beginne ich meine Rezension. Besonders professionell mag dies zwar nicht ...
Rezension zu – Game of Gold von Shelby Mahurin –
Dieses Buch, DIESES Buch ist der absolute Wahnsinn. Ich liebe es.
Ja genau damit beginne ich meine Rezension. Besonders professionell mag dies zwar nicht sein, aber Game of Gold hat es absolut Verdient.
Ich wurde direkt im zweiten Kapitel von der Geschichte abgeholt und von da an nicht mehr los gelassen. Die leicht französisch angehauchte Welt mit ihren starken Charakteren hat es mir einfach angetan. Auch der Hintergrund der Magie sowie Hexerei hat mir sehr gut gefallen und wird nicht zu abgedroschen dargestellt sondern bekommt eine ganz eigene Note die man so noch nicht in anderen Geschichten dieser Art gelesen hat. Allerdings hat es was diesen Punkt an geht, etwas gedauert bis ich die Wirkungsweise der Magie verstanden habe. Diese erklärt sich nicht direkt am Anfang sondern eher im Laufe der Geschichte.
Wir lernen die Geschichte aus den Blickwinkeln von Lou und Reid kennen. Beide sind sehr interessante und tiefgründige Charaktere die sofort mein Herz gewonnen habe. Obwohl beide nicht Unterschiedlicher sein könnten, finden sie trotzdem zusammen und liefern uns immer wieder hitzige und leidenschaftliche Wortgefechte die den Leser schmunzeln lassen. Obwohl Lou hier vielleicht manchmal etwas über die Stränge schlägt, bleibt sie trotzdem ein Charakter mit Herz.
Die Geschichte beginnt direkt mit einer kleinen Grundspannung welche sich sogar recht schnell aufbaut. Hier weiß man direkt woran man bei den Hexen ist. Denn mit Märchenhexen haben diese nichts zu tun. Nach einigen Kapiteln wird hier das Tempo allerdings etwas ruhiger, was sich für mich aber nicht unangenehm oder zu schleppend anfühlte. So konnten wir die Charaktere sowie die Welt etwas besser kennen lernen und uns für den nächsten Spannungsbogen wappnen.
Auch wenn es das erste Buch dieser Autorin für mich war, bin ich jetzt schon ein Fan ihrer mitreißenden und emotionalen Schreibweise.
Allein der Weltenbau an sich bekommt von mir etwas Abzug bei der Bewertung da dieser ruhig noch etwas detailreicher beschrieben sein könnte. Manche Dinge haben sich leider erst sehr spät erklärt und den Leser lange auf die Folter gespannt. Auch wenn dies der Geschichte etwas Geheimnisvolles gegeben hat, würde ich mir hier noch eine kleine Verbesserung wünschen.
Im Großen und Ganzen war Game of Gold allerdings eine absolut Spannende, von Zauberei und Gefühle geladene Story in der nichts zu kurz kommt. Weder die Handlung noch die Liebesgeschichte. Beides hat mein Herz berührt.
Wer braucht schon Romantik ?
Davon gibt es definitv genug in andern Büchern.
Jude ist jedenfalls nicht so eine Person die den Eindruck macht als ob sie diese benötigen würde. Als ich Anfang diesen Jahres ...
Wer braucht schon Romantik ?
Davon gibt es definitv genug in andern Büchern.
Jude ist jedenfalls nicht so eine Person die den Eindruck macht als ob sie diese benötigen würde. Als ich Anfang diesen Jahres den ersten Teil - Elfenkrone - gelesen habe, habe ich noch auf die Romantik gewartet und war sichtlich überrascht in was für eine Welt ich geworfen wurde.
Bei diesem Teil, wusste ich was mich erwartet und ich habe mich unglaublich gefreut wieder in diese Welt eintauchen zu können.
Holly Black hat hier etwas geschaffen, was man so noch nicht gelesen, gesehen oder gehört hat. Es ist einzigartig, spannend und unfassbar. Die Spannung lässt keine einzige Seite, von der Ersten bis zu Letzten, nach. Die Wendungen sind nicht vorherzusehen und selbst wenn man versucht sich ein Bild auszumalen, vom Ende oder nur dem nächsten Kapitel, wird man doch überrascht.
Nichts anderes erwarte ich von einem Buch.
Danke für diese Andere Welt, diese Andere Geschichten und diese Anderen Charaktere.
The Fallen and the Kiss of Dusk ist der vierte Band der Crowns of Nyaxia-Serie und das Finale von Misches und Asars Geschichte.
Und es war - ON POINT !
Dieser Band, dieses Buch ist ein kosmischer Sturm ...
The Fallen and the Kiss of Dusk ist der vierte Band der Crowns of Nyaxia-Serie und das Finale von Misches und Asars Geschichte.
Und es war - ON POINT !
Dieser Band, dieses Buch ist ein kosmischer Sturm aus Blut, Göttern, Schuld und Hoffnung. Eine Geschichte, in der selbst Unsterblichkeit klein wirkt und Liebe zu einer Kraft wird, die Welten erschüttert.
Mische hat die Welt gerettet, indem sie die Sonne selbst zerstört hat.
Aus Licht wurde Nacht.
Aus Hoffnung ein Fluch.
Das Mädchen, das einst die Sonne in den Händen trug, eine Vampirin … einst gejagt, verdammt, gezeichnet von Opfern, die sie nie hätte bringen dürfen und doch immer wieder gebracht hat. Sie war Pfand. Einsatz. Opfergabe. Eine, die stets das Wohl aller über ihr eigenes gestellt hat. Unerbittlich darin, jene zu schützen, die sie liebt auch wenn es sie selbst kostet.
Asar hingegen ist längst mehr als ein Mann.
Ein Prinz. Ein Erbe.
Ein gefallener Gott, geformt aus Tod, Verlust und Raserei. Seine Macht könnte Reiche erheben oder alles vernichten. Doch Er existiert nur noch für sie.
Was diese Geschichte wirklich aus macht, ist die Beziehung zwischen Mische und Asar.
Ihre Liebe ist eine Verbindung von Haut und Seele. Zwei Wesen, die nicht nebeneinander existieren, sondern umeinander. Sie leben füreinander. Kämpfen. Zerbrechen. Und genau deshalb fühlt sich ihre Bindung so fundamental an: nicht schön im klassischen Sinne, sondern wahr und in der Buchbubble absolut underhyped.
Tod und Untod, Unterwelt und Götterreiche, Totenlande und Prophezeiungen. All das rahmt ihre Geschichte ein, doch diese Beiden bleibt immer der Kern. Selbst als die Götter ihre grausamen Spiele treiben, Artefakte gesucht werden und ganze Ebenen der Existenz auf dem Spiel stehen, ist es diese Liebe, die Orientierung gibt.
Besonders berührend ist Misches innerer Weg. Sie, die sich immer als Mittel zum Zweck gesehen hat, muss lernen, dass auch sie wichtig sein darf. Dass ihr Leben mehr ist als ein Einsatz auf dem Spielbrett der Götter. Und in diesem letzten Band wird ihr genau das zugestanden. Nicht als Gnade, sondern als Konsequenz dessen, was sie ist.
Mische beginnt als ein Niemand.
Doch außergewöhnliche Schicksale werden nicht in die Wiege gelegt, sie werden geschmiedet.
Und Asar liebt sie so sehr, dass er ihr nicht nur Schutz gibt, sondern ihr hilft, ein Schicksal zu erreichen, das die Welt erzittern lässt: unperfekte Sterblichkeit, halbe Göttlichkeit, mit einem Hauch der Unterwelt.
»Du und ich, oder? Zwei kaputte Seelen, die sich gemeinsam durch die finsteren Zeiten ihres dunklen, mutterverdammten Lebens geschlagen haben.«
Auch die Rückkehr von Oraya und Raihn verleiht der Geschichte eine tiefe emotionale Erdung. Ihre Präsenz fühlt sich an wie ein stilles Band, das die gesamte Nyaxia-Reihe zusammenhält. Besonders die Freundschaft zwischen Mische und Raihn.
»Mische, du bist ein Teil meines Lebens. Nicht nur ein Trittstein, um dieses zu ermöglichen.«
Broadbent zeichnet ihre Welt mit gnadenloser Konsequenz. Nyaxia ist düster, decadent, grausam schön. Politische Intrigen, göttliche Kriege, uralte Monster …
alles wirkt lebendig, weil alles Konsequenzen hat.
Die Götter sind keine Retter. Sie sind selbstsüchtig, rachsüchtig, faszinierend und furchteinflößend zugleich. Ihre Unsterblichkeit ist kein Geschenk, sondern ein Fluch, gewickelt in Macht.
Zum Ende hin entfesselt sich ein allumfassender Krieg der Götter - wogend, blutig, ohne Gnade. Kein heroischer Glanz, sondern ein Abgrund der Verdammnis. Und doch bleibt selbst hier Raum für leise, beinahe heilige Momente.
»Ich küsste sie abermals, und die Unterwelt verneigte sich.«
Einziger Kritikpunkt bleibt die Erzählstruktur: Die Geschichte bewegt sich oft zwischen mehreren Ebenen. Unterwelt, Götterwelt und sterblicher Welt. Fast wie ein permanentes Wechseln zwischen Parallelwelten und physischer Realität. Diese schnellen Orts- und Szenenwechsel sind atmosphärisch stark, können sich stellenweise jedoch sehr dicht anfühlen. Manchmal verliert man so kurz den Überblick.
Fazit:
The Fallen and the Kiss of Dusk ist kein leichtes Finale.
Es ist dunkel, episch, schmerzhaft schön — eine Geschichte über Liebe, Schuld, Macht und die Entscheidung, trotzdem weiterzugehen. Für alle, die langsame, intensive Fantasy-Romance lieben. Mit Göttern, Vampiren, moralischer Grauzone und einer Liebe, die selbst den Tod herausfordert.
Wenn dieses Buch ein Song wäre, dann nicht nur ein einzelner Track.
Es wäre das ganze Reputation Album by Taylor Swift.
Dunkel, giftig, wütend und gleichzeitig so sexy, dass man einfach nicht weghören ...
Wenn dieses Buch ein Song wäre, dann nicht nur ein einzelner Track.
Es wäre das ganze Reputation Album by Taylor Swift.
Dunkel, giftig, wütend und gleichzeitig so sexy, dass man einfach nicht weghören (oder in diesem Fall weglesen) kann.
»Wenn ich diese Welt in Schutt und Asche lege und du mich als Bösewicht darstellst, denk daran, dass ich wirklich versucht habe, gut zu sein ... früher mal.«
⸻
Band zwei setzt direkt dort an, wo uns The Book of Azrael mit gebrochenem Herzen zurückgelassen hat. Dianna hat alles verloren und damit auch das Einzige, das ihr in 1000 Jahren wirklich etwas bedeutet hat.
Was folgt, ist kein Trauermarsch, sondern ein Flächenbrand: ihr Rachefeldzug gegen Caiden und all jene, die ihre Welt zerstört haben. Dabei stößt sie alle anderen von sich. Verschließt sich selbst, tief in ihr.
Und zum Vorschein kommt die Bestie für die sie alle halten.
„Geh nach Hause und lass das Monster seine Arbeit machen.“
Genau das ist die Energie dieses Buches.
And I Liked !
Während sie erbarmungslos und mit einer Brutalität vorgeht, die mich mehr als einmal staunen ließ, steht ihr nur Samkiel eisern und Stur im Weg.
Er mag der Weltenender sein,
doch ihre Welt wird er nicht enden lassen.
Dabei bleibt die Anziehung zwischen Wut und Rache, zwischen ihnen bestehen. Genau dafür war ich hier und wurde nicht enttäuscht.
Es ist eine Geschichte in der selbst das Schicksal Angst vor den Konsequenzen hat, Liebende zu trennen und die Gewalt die kommen mag fürchtet.
Eine Geschichte in der eher die Welten Brennen werden als die die man liebt.
»Man hat Geschichten über uns geschrieben. Über mich, die Ig' Morruthen, und dich, Samkiel, den Weltenender. Zwei Wesen, die dazu bestimmt sind, gegenseitig ihr Blut zu vergießen, bis der ganze Kosmos blutet.« Sie sah mich an und hielt meinen Blick fest. »Nicht, miteinander zu ****.«
Dianna – die Königin des Chaos 👑🔥
Sie ist keine Heldin, sondern eine Kreatur, die aus purem Chaos geboren wurde und zu schnell zu heiß brennt als das jemand mit ihr mit halten könnte.
Sie liebt heftig. Sie trauert heftig. Sie ist beides zugleich: Schmerz und Leidenschaft, Zerstörung und Hingabe.
Und während sie alles niederreißt, stößt sie auch ihre eigene Menschlichkeit ab. Kein moralischer Kompass, kein Halt mehr – nur noch Feuer. Sie schwört, nie wieder schwach zu sein. Nie wieder die Alte zu sein.
Ich liebe Figuren, die Welten, Reiche und Sterne verschlingen würden, wenn es bedeutet, ihre Lieben zu schützen.
Und wenn sie das Ganze noch mit einem verspotteten Witz und schwarzen Humor und einer spitzen Zunge tun, dann weiß ich das ich hier genau richtig bin.
Und was unseren Lieben Weltenender angeht. Gott und Wächter der 12 Reiche.
Lasst mich kurz schwärmen. Er hat seine Unsicherheiten aus Band 1 bezwungen und zieht seinen Fokus nun vollends auf Dianna und seine eigene neugewonnene Familie.
Selbst wenn Dianna ihn in ihr Chaos zieht, selbst wenn sie ihn verletzt, sogar wenn sie die Klinge gegen ihn richtet – er bleibt. Er ist der Mann, der das Feuer nicht fürchtet, sondern küsst und bezwingt.
Sie zog ihn in den Bann ihres Feuers. Und er brannte mit Freuden. Er, der Bestien liebte, der sie verehrte und bezwang – erlag nun ihr.
»Wie oft muss ich dich noch in Brand stecken, Gebäude auf dich fallen lassen oder dich abstechen, bevor du mich in Ruhe lässt?«
»Nach dem, was du vorhin getan hast?« Er wirkte völlig unhe irrt, als er mit einer Schulter zuckte. »Inzwischen glaube ich ist dass Gewalt für dich das Vorspiel ist.«
Und dieses Bild…beide Schwerter gegeneinander gerichtet, getrennt durch Wut und Schmerz – atemberaubend. Sie stehen sich auf unterschiedlichen Seiten gegenüber, und doch gehört sein Herz längst ihr. Es war heiß und atemberaubend.
Die Tension und der Slow Burn zwischen ihnen haben mir wieder unglaublich Spaß gemacht. Und endlich wurden wir wartenden auch belohnt !
(„Sami“ als Kosename? Sorry, nein. Ich war raus. Aber als Book Boyfriend? Sofort. Und ja, Dianna gehört auch auf die Liste.)
Handlung & Vibes
Dieses Buch ist kein kleiner Snack.
Es ist ein All-you-can-eat-Buffet an Drama, Blut und Gefühlen.
Das erste Drittel? Zorn, Rache, Blutdurst.
Danach: Heilung, Wärme, Found Family-Vibes (Cameron und Xavier haben hier noch mal viel Charme und Witz mit rein gebracht. )
Und das Ende? Grausam, kompromisslos zu allen – aber die perfekte Überleitung zu Band 3.
Ohne den Folter-Cliffhanger aus Band 1 (und dafür bin ich ehrlich dankbar).
Die Kapitel allerdings lesen sich manchmal wie Therapiesitzungen – roh, schonungslos, ungeschönt. Und endlich mal Protagonisten, deren Unsterblichkeit, Kriege, Verluste und unaussprechliche Taten nicht spurlos verschwinden wie in einem schwarzen Loch.
Sie sind alle mehrere Hundert bis tausend Jahre alt und das spürt man.
Die Handlung ist komplex, durchzogen von Plots und Wendungen, Verrat auf beiden Seiten und weiterhin mit einem wundervoll kreativen Weltenbau der einzigartig und wundervoll spannend zu verfolgen ist.
Ich habe gelacht, geweint, markiert, Gänsehaut bekommen. Kurz gesagt: alles gefühlt.
Genau wir Dianna. Dir nach und nach zu sich selbst zurück findet. Denn selbst Monster lieben irgendetwas.
» Du verdienst es, wie eine Göttin verehrt zu werden.« Er hauchte mir einen weiteren Kuss auf die Stirn.
» Ich bin keine Göttin.«
» Du bist meine Göttin.«
Fazit – ein Monster, das sich lohnt 🖤
Band 2 von 4. Ja, es war viel. Ja, es war ein Brocken. Aber jeder Moment hat sich gelohnt.
Amber V. Nicole hat keine 0815-Romantasy geschrieben. Sie hat ein düsteres, übertriebenes, unberechenbares Chaos erschaffen – voll mit Blutdurst, bissigem Witz, einer unbändigen Art zu lieben und zu zerstören. Und das macht diese Reihe für mich zu einer, die mit den Großen mithalten kann.
Unterhyped? Absolut. Verdient mehr Aufmerksamkeit? Ohne Frage.
Dieses Buch, diese Geschichte und was aus ihr geworden ist, hat mich tief beeindruckt … emotional, erzählerisch und stilistisch.
Obwohl die Geschichte ursprünglich als Fanfiction begann, steht diese Welt ...
Dieses Buch, diese Geschichte und was aus ihr geworden ist, hat mich tief beeindruckt … emotional, erzählerisch und stilistisch.
Obwohl die Geschichte ursprünglich als Fanfiction begann, steht diese Welt heute vollkommen eigenständig da. Und zwar zu Recht.
Ich habe zwar die Parallelen geliebt, aber auch jede neu gesponnene Handlung. Alles Neue daran. 🪡
( Als ob jemand in meinem Kopf die mir bekannte Geschichte umdekoriert hat 👌🏼 )
Julie Soto hat ein Dark Romantasy geschaffen, welche sich nicht verstecken muss: komplex, mitreißend und schmerzhaft gut.
Im Mittelpunkt steht Briony Rosewood ( ich liebe diesen Namen ).
Eine brillante, mutige junge Prinzessin, die im Schatten ihres Zwillingsbruders lebt. Obwohl sie strategischer denkt, mächtiger ist und deutlich mehr Verantwortung tragen könnte, wird ihr Platz in der Welt infrage gestellt. Erst als eine Prophezeiung scheitert, ihr Bruder stirbt und sie in Gefangenschaft gerät, beginnt sich das Blatt zu wenden.
Die Welt, in der Briony lebt, ist brutal: Frauen wird Macht verwehrt, politische Spiele regieren das Leben, und ein brüchiger Friedensvertrag zwischen zwei Nationen zerfällt zusehends.
Freunde und ehemalige Schulkameraden stehen sich plötzlich als Feinde gegenüber.
Eine emotionale Umkehr. Diese zu sehen, wie vertraute Gesichter zu Gegenspielern werden, gehört zu den eindringlichsten Elementen der Geschichte und war spannend zu lesen.
Wichtig: Dieses Buch ist sehr dunkel. Themen wie sexuelle Gewalt, Ausbeutung und Machtmissbrauch werden offen, aber niemals sensationslüstern behandelt.
Die Triggerwarnung sollte unbedingt gelesen werden. Brionys Schmerz ist spürbar, ihre Ohnmacht greifbar …und doch bleibt sie eine Frau, die nie aufgibt.
Keine große Retterin mit Schwert, sondern eine Figur, die durch stille Widerständigkeit überlebt und wächst.
Brionys Gefangennahme und anschließender Verkauf, die Auktion ist DER Wendepunkt. 🪑
Dass ausgerechnet Toven Hearst, ihr früherer Mitschüler und Rivale, sie ersteigert, ist der Beginn einer intensiven, komplizierten Beziehung.
Diese bestand seit jeher, nimmt aber nun ganz neue Ausmaße an und ich liebe es.
Toven Hearst ist ein Paradebeispiel für den moralisch komplexen Love Interest: kontrolliert, verschlossen, gefährlich und dabei doch spürbar zerrissen.
Seine Familie gehört zu den Architekten des Krieges, berüchtigt für ihre Grausamkeit und politischen Machenschaften.
Doch er, mit seiner kühlen Fassade verbirgt etwas. Toven ist einnehmend. Fesselnd.
Sein Schweigen ist oft frustrierend, seine Motive schwer zu durchschauen … doch wer genau hinsieht, erkennt zwischen den Zeilen, dass seine Loyalität vielleicht nicht mehr nur seiner Familie gehört.
Zwischen Misstrauen, alten Gefühlen und neuen Abhängigkeiten verschwimmen somit die Grenzen zwischen Feind und Verbündeter.
Die Dynamik zwischen Briony und Toven ist eines der großen Highlights des Buches. Slow Burn - Annäherung, voller Zweifel, Spannung und unausgesprochener Gefühle.
Alles überschatten von der Unsicherheit und der Gefahr. Der Zukunft.
Es wird viel zurückgehalten, was die emotionalen Momente umso kraftvoller macht.
Ein Versteckspiel vor den Augen des wahren Feindes.
Zusätzlich darf ich sagen, dass ich einem ersten Kuss lange nicht mehr so entgegen gefiebert und genossen habe. Chef Kiss 😍
Was Rose in Chains außerdem besonders macht, ist das Magiesystem. Es ist ungewöhnlich und klug aufgebaut: Herzmagie versus Gedankenmagie, familiäre Bindungen, verbotene Kräfte, magische Verträge. All das das fügt sich zu einem System zusammen, das nicht nur spannend, sondern auch tief in die Handlung integriert ist.
Magie ist hier kein bloßes Werkzeug, sondern Teil von Identität, Macht und Unterdrückung.
Auch die Erfindung der 10 Mächtigsten, ihre Nachfolger und allgemein die Hearst Familie fand ich sehr spannend.
Die Erzählstruktur mit zwei Zeitlinien – Vergangenheit (Akademiezeit) und Gegenwart (nach dem Krieg) , ist ebenfalls hervorragend umgesetzt.
Sie zeigt, wie lange Briony und Toven bereits verbunden sind, auch wenn sie das oft selbst vergessen.
Die Einblicke in die Vergangenheit machen die Entwicklungen in der Gegenwart umso emotionaler und nachvollziehbarer.
Wichtig: Dieses Buch ist sehr dunkel. Themen wie sexuelle Gewalt, Ausbeutung und Machtmissbrauch werden offen, aber niemals sensationslüstern behandelt.
Die Triggerwarnung sollte unbedingt gelesen werden. Brionys Schmerz ist spürbar, ihre Ohnmacht greifbar …und doch bleibt sie eine Frau, die nie aufgibt.
Keine große Retterin mit Schwert, sondern eine Figur, die durch stille Widerständigkeit überlebt und wächst.
Fazit: Rose in Chains ist eine vielschichtige, düstere Romantasy mit emotionaler Tiefe, politischer Komplexität und einem Magiesystem, das endlich mal wieder richtig originell ist. Wer slow-burn Romance liebt, moralisch graue Charaktere zu schätzen weiß und sich in düstere, intensive Welten fallen lassen will, wird hier absolut fündig.