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Veröffentlicht am 01.02.2024

Eine Rockstar-Romance mit Tiefgang

New York Mess
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Als die Streifenpolizistin Jericho Raines ich im Plaza um eine Ruhestörung kümmert, steht plötzlich Cameron Legend, der Leadsänger der Band The Mess vor ihr. Das ist eine Begegnung, dass das Leben der ...

Als die Streifenpolizistin Jericho Raines ich im Plaza um eine Ruhestörung kümmert, steht plötzlich Cameron Legend, der Leadsänger der Band The Mess vor ihr. Das ist eine Begegnung, dass das Leben der beiden ändern wird.
Cameron versteckt sich im Luxushotel, will so wenig wie möglich mit Menschen zu tun haben. Nur im Plaza hat er ein Gefühl von Sicherheit. Das die Frau vor ihm kein Selfie mit ihm will und auch sonst nicht an ihm interessiert zu sein scheint, ist ein neues Erlebnis für ihn. Jericho erkennt Cameron, da sie selbst ein Fan der Band ist, da sie aber unromantisch ist, nicht auf der Suche nach Liebe ist und einfach nur ihren Job machen möchte, zeigt sie keine Reaktion auf den Star vor sich.
Zwei völlig unterschiedliche Welten treffen aufeinander und das Schicksal möchte es, das sich beide durch Zufall immer wieder begegnen und anfangen zu unterhalten. Mit ihr kann Cameron reden und fühlt sich ganz normal. Auch Jericho kann nicht länger leugnen, dass sie gerne Zeit mit dem Star verbringt, nur was möchte so jemand wie er von jemandem wie ihr?

Für mich ist das eine ganze tolle Rockstar-Romance mit Tiefgang, etwas älteren Personen, die beide ihre Päckchen des Lebens tragen müssen und langsam anfangen sich dem anderen gegenüber zu öffnen.
Cameron als Rockstar wir hier super dekadent und etwas realitätsfremd beschrieben. Man merkt, dass er ein echtes Problem hat, was genau es ist lernt man im Laufe des Romans kennen. Mir gefällt sehr, wie er sich Jericho, der er den Spitznamen Jersey verpasst gegenüber öffnet und mir ihr bereit ist wieder Dinge auszuprobieren, wieder mehr mit Menschen zu agieren.
Jersey ist eine toughe Polizistin, aber in ihrer Vergangenheit gibt es auch das eine und andere Geheimnis, das sie bis heute beeinflusst. Sie hilfsbereit, versucht das Beste in den Dingen zu sehen und liebt New York einfach. Wie sie langsam anfängt eine Beziehung zu Cameron aufzubauen, ihn aus seinem Schneckenhaus heraus holt und ihm ihre Liebe zu New York versucht zu zeigen fand ich einfach toll beschrieben.
Beiden ist der Kontakt zum anderen, die Freundschaft so wichtig das beide nicht bereit sind das, was sich zwischen ihnen entwickelt durch schnellen Sex aufs Spiel zu setzen. Das gefällt mir an der Gesichte so sehr und sorgt für mich für eine tolle Tiefe, die man sonst an Rock-Romance Romanen total vermisst. Vor allem geht es hier mehr um die Schattenseiten des Ruhms mit denen man auch klarkommen und die man verkraften muss. Trotz manch einer Schwere, die den Themen geschuldet ist, mag ich die teilweise sehr schlagfertigen und witzigen Dialoge in dem Roman. Das aus unterschiedlichen Perspektiven die Handlung erzählt wird, sorgt für Abwechslung. Daneben ist New York einfach ganz wundervoll beschrieben und mit in diese Geschichte eingewoben worden.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Eine Schneiderin mit der zweiten Sicht und ihre Kundinnen

Das unglaubliche Talent der Bailey Dowery
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Bailey ist eine talentierte Schneiderin die davon träumt auch eigene Entwürfe anzufertigen. Als schwarze Schneiderin, 1954 in Oklahoma ist das nicht gerade einfach.
Sie arbeitet im lokalen Braut- & Abendmodegeschäft. ...

Bailey ist eine talentierte Schneiderin die davon träumt auch eigene Entwürfe anzufertigen. Als schwarze Schneiderin, 1954 in Oklahoma ist das nicht gerade einfach.
Sie arbeitet im lokalen Braut- & Abendmodegeschäft. Da sie die Gabe der zweiten Sicht besitzt, sieht sie deren Wünsche und Ängste, Dinge aus der Vergangenheit und der Zukunft, sobald sie jemanden berührt. Als sie eine der Bräute ansprach und diese Gabe offenbarte, kommt nun manch eine Dame der besseren Gesellschaft in den Laden und bittet Bailey um Rat.
So auch die Tochter des reichsten Ölbarons der Stadt. Bei Elsa offenbart sich ein Geheimnis mit dem Bailey nicht gerechnet hätte und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen diesen jungen Frauen.
Als ein Mann ermordet wird und Elsa verhaftet wird ringt Bailey mit sich, ob sie offenbaren muss, was sie sah und wie sie Elsa helfen kann.


Für mich ein wirklich toller Roman! Mir gefallen sowohl der Schreibstil und die Erzählweise der Autorin, wie auch die Handlung, die ich gut umgesetzt finde.

Den Zeitgeist der 50er, finde ich sehr gut umgesetzt. Die Rolle der Frauen damals aber auch immer noch die Klassenunterschiede zwischen Hautfarben finde ich gut umgesetzt.
All die Geheimnisse, die wahren Gefühle, die hinter den Masken vom falschen Lächeln hier zur Schau getragen werden, fand ich toll beschrieben.

Bailey hat mir unglaublich gut gefallen. Wie sie sich selbst auch Couturiére nennt und ihr bewusst ist wie begabt sie ist fand ich sehr schön erzählt. Ihr ist bewusst, wie schwer man es mit ihrer Hautfarbe hat, trotzdem versucht sie ihren Weg zu gehen. Wie hilfsbereit sie ist, wie sehr sie sich um andere Menschen sorgt und ihnen durch ihre Gabe zur Seite steht fand ich wunderbar geschrieben.
Auch wie sie mit der Gabe und was sie sieht teilweise hadert ist für mich verständlich. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Gabe haben wollte.
Elsa ist so wunderbar anders, als die Damen der weißen Oberschicht. Daher hat sie es aber auch unglaublich schwer und was wir im Laufe der Geschichte erfahren hätte ich so anfangs nicht erwartet.
Auch alle anderen Charaktere finde ich unglaublich gelungen.

Mir gefällt, wie sich manch eine weibliche Figur hier im Laufe der Handlung ändert, ihre Stimme findet und für sich einsteht.
Der Mord ist nicht das Fokusthema hier. Langsam bewegen wir uns auf diese Ereignis zu, erfahren wie die Protagonisten in den unterschiedlichsten Beziehungen zueinander stehen und wie es dazu kam.

Etwas Abzug gibt es von mir, da mir das Ende dann doch zu vorhersehbar war, unterschiedliche Themen dann ohne Probleme ihren Weg gefunden haben. Egal wie schön das ist und man sich es auch wünscht, ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der damaligen Zeit dann doch so einfach war.

Für mich eine Geschichte mit viel mehr Tiefe, als ich dachte.
Wen diese Themen interessieren bzw. nicht abschrecken, sollte sich den Roman auf jeden Fall mal anschauen.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Akademie mit tödlichen Prüfungen und einige Geheimnisse, die gelüftet werden

The Ordeals
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Sophia De Winter kann sich nur daran erinnern bei ihrem Onkel aufgewachsen zu sein, der sie durch ein Armband an sich bindet. Nun als 20 jährige kennt sie nur ein Ziel. Sie möchte dieser Gefangenschaft ...

Sophia De Winter kann sich nur daran erinnern bei ihrem Onkel aufgewachsen zu sein, der sie durch ein Armband an sich bindet. Nun als 20 jährige kennt sie nur ein Ziel. Sie möchte dieser Gefangenschaft entfliehen und die einzige Möglichkeit ist es an die magische Akademie Killmarth zu schaffen. Ihr war nicht bewusst, wie tödliche die Prüfungen sind. Wem kann man vertrauen und haben Gefühle hier eine Chance?


Eine spannende Welt, in die wir hier geworfen werden!

Mir gefällt, das es hier 4 Arten von Magie gibt: Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten. Diese unterschiedlichen Gaben werden hier wunderbar erzählt und für mich oft sehr spannend eingesetzt.
Das Akademie Setting überzeugt mich. Das sie auf einer Insel angesiedelt ist, sorgt für eine tolle Atmosphäre.
Es gibt 3 Ordeals die bestanden werden müssen und dann als finale Prüfung die Initiation. Für mich sind sie gut durchdacht und spannend geschrieben.

Wer Sophia ist, warum sie so aufgewachsen ist wird im Laufe des Romans immer weiter geklärt. Ich mag ihren Charakter, wie stark und mutig sie ist und vor allem wie sehr sie kämpft.
Alden den sie schon ganz am Anfang trifft ist genauso spannend angelegt mit manch einem Geheimnis, das ihm umgibt.
Die Anziehung der beiden finde ich toll in die Handlung eingewoben und überzeugt mich.

Die Frage wem man in der Akademie vertrauen kann, wem nicht und die Geheimnisse die hier aufgedeckt werden finde ich wirklich gelungen ausgearbeitet.
Es gibt viele tolle Nebencharaktere und von manch einem hätte ich mir gewünscht das es mehr zu lesen gibt.

Toller Start einer neuen Fantasyreihe, die Lust auf mehr macht und mich wirklich toll unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Düsterer Auftakt, dessen Welt und Charaktere mich überzeugen

Heir of Illusion
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Mich hat dieser Auftakt überzeugt.

Mir gefallen sowohl die Idee dieser Reihe, wie auch die Umsetzung. Die Welt die hier geschaffen wird finde ich spannend, da wir zum einen die Fates haben (sie leiten ...

Mich hat dieser Auftakt überzeugt.

Mir gefallen sowohl die Idee dieser Reihe, wie auch die Umsetzung. Die Welt die hier geschaffen wird finde ich spannend, da wir zum einen die Fates haben (sie leiten die Geschicke und haben die Götter erschaffen), Götter, Fae, Menschen, … Diesen Mix finde ich spannend und gelungen verwoben.

Die hier erschaffenen Charaktere gefallen mir sehr gut!
Wir haben hier als starke weibliche Hauptfigur Ivy, die über unglaublich spannende magische Fähigkeiten verfügt. Ihre Macht der Illusion, dass sie sich unsichtbar machen kann finde ich sehr gelungen. Auch gefällt mir gut, zu was für einer starken jungen Frau sie herangewachsen ist, obwohl sie es seit 15 Jahren alles andere als leicht hat. Die Idee, das sie durch ein wunderschönes Schmuckstück dem König ausgeliefert ist, er sie darüber zwingen kann Dinge zu tun, orten kann und bestrafen in dem er den Halsring immer enger werden lässt, hat mich überzeugt. Wie sie in den Jahren Wege gefunden hat sich trotzdem Freiheiten zu erkämpfen und wie sie hinter die Maske des Königs schaut, finde ich gut dargestellt. Das sie an einem Punkt ist, wo sie so nicht mehr weiterleben kann und auch nicht akzeptieren kann, was ihre Zukunft sein soll, finde ich überzeugend ausgearbeitet.
Als sie Thorne begegnet, änder sich alles für sie. Wie die beiden miteinander umgehen hat mir sehr gut gefallen.
Thorne finde ich sehr gelungen. Er ist undurchschaubar, dunkel und hat so manch ein Geheimnis. Ihn finde ich perfekt beschrieben.
Sehr gelungen finde ich die Liebesgeschichte der beiden. Das Ganze hat für mich einen ganz wunderbaren natürlichen Lauf, nichts wirkt erzwungen und wie sich beide besser kennen lernen, mehr vom anderen sehen und wie sich ihre Beziehung ändert überzeugt mich. Hier steht nicht im Vordergrund, dass die beiden sich nach dem anderen verzehrt, viele spicy Szenen rein zuarbeiten, nein hier hat die Autorin für mich alles richtig gemacht. Hier steht im Vordergrund, dass nach all den Jahren Ivy endlich jemanden hat, der für sie da ist, sie auffängt und ihr das Gefühl von Geborgenheit gibt.
Auch alle anderen Charakter finde ich sehr spannend und gelungen. Mir gefällt wie man sie im Laufe der Geschichte besser kennen lernt und man auch unterschiedliche Seiten an ihnen entdeckt.

Die Geschichte ist düster, daher möglicherweise nicht für jeden geeignet. Was Ivy ertragen muss ist teilweise schon heftig. Sie wird durch den Halsring kontrolliert, kann sich direkten Befehlen darüber nicht verweigern, wird gezwungen Leute zu ermorden, muss sich Aufmerksamkeiten gefallen lassen die sie eigentlich anekeln, … Also kein Zuckerschlecken für sie.

Die Mischung zwischen Action mit den Kämpfen und Verfolgungen die es gibt, aber auch die Passagen in denen wir mehr über die Welt, die Beziehung die Ivy zu anderen hat oder auch durch Rückblicke mehr Details erfahren finde ich passend. Mir wurde nie langweilig beim Lesen.

Das Ende finde ich sehr gelungen und hat für mich dann auch noch eine Überraschung gehabt. Daher bin ich begeistert von dem Band, da für mich nicht alles von Anfang an vorhersehbar war und mich die Wendungen hier überzeugen konnten.

Für mich ein wirklich gelungener Auftakt und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 23.06.2024

Erotische Szenen und Rückblick in die Vergangenheit erwarten uns

Rule of the Aurora King
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Lor ist nun zurück in Aurora und ist die Gefangene von keinem anderen, als dessen Prinzen Nadir. Der hat genug von der grausamen Herrschaft seines Vaters und sucht nach einem Weg ihn zu beseitigen und ...

Lor ist nun zurück in Aurora und ist die Gefangene von keinem anderen, als dessen Prinzen Nadir. Der hat genug von der grausamen Herrschaft seines Vaters und sucht nach einem Weg ihn zu beseitigen und das Land besser zu regieren. Da braucht er unbedingt die Kräfte, die er in Lor vermutet. Diese ist nicht bereit sich so leicht in die Karten schauen zu lassen und ihr lang gehütetes Geheimnis zu offenbaren.
Damit beide das bekommen, was sie am meisten möchten, ist es nötig dem anderen gegenüber offener zu sein und so Stück für Stück lassen beide ihre Maske fallen. Beide versuchen zu ignorieren, welche Gefühle der andere in ihnen weckt. Wird ihnen das gelingen?


Der zweite Band der Reihe geht spannend weiter und mir gefällt, wie sowohl Lor wie auch Nadir für ihre Überzeugungen kämpfen, beide für eine bessere Welt einstehen wollen, es aber ohne den anderen nicht schaffen. Mir gefällt was sich zwischen beiden entwickelt und finde es gut geschrieben. Dadurch gibt es in diesem Band einige erotische Szenen und ab und an hätte man für mich auch gerne mal kürzen können, wie heiß sie den anderen finden, aber OK.
Was mir sehr gut gefallen hat ist, das wir hier nun Rückblicke in die Vergangenheit erhalten. So lernen wir, wie es zu dem Kampf kam und es gilt die Frage zu klären, was in Herz einst passiert, das die Magie für lange Zeit ganz verschwunden war. Diesen Aspekt der Geschichte finde ich wirklich spannend und das wir langsam diese Geschichte ergründen.
Das man über Nadir und seine Schwester Amy mehr erfährt, wie sie unter ihrem Vater groß geworden sind, wie er sich ihnen gegenüber verhält und warum Nadir gegen ihn vorgehen möchte fand ich gut dargestellt.
Mir gefällt an diese Band sehr, das man nun mehr in der Handlung drin ist. Der erste Band war nötig, um diese Welt aufzubauen, die Personen einzuführen, aber viele Fragen blieben offen. Dieser Band konzentriert sich nun mehr auf die Vergangenheit und man lernt, wie sich einst alles entwickelt hat und zu der heutigen Welt kommt. Das bedeutet nicht, das nun alle offenen Fragen geklärt werden. Nein, davon gibt es immer noch mehr als genug, weshalb es weiterhin spannend bleibt, die ganze Geschichte zu ergründen.
Auch lernen wir hier Lor sowie ihre Geschwister nun wirklich kennen. Wir erfahren, wie sie einst aufwuchsen, warum sie ins Gefängnis gesteckt wurden und ihr großes Geheimnis kennen. Das erklärt nun so mach eine Sache aus dem ersten Band.
Man kann sagen, das nicht wirklich neues hier verwendet wird, das Dinge vorhersehbar sind und dem kann ich zustimmen. Mir war sehr früh klar, das es ein Geheimnis um Lor gibt und auch dann wer sie in Wahrheit ist, auch das Nadir wohl kein Bösewicht ist und man dem Sonnenkönig aus dem ersten Band wohl eher nicht trauen sollte. Trotzdem mag ich den Schreibstil und wie die Geschichte hier erzählt wir sowie die Charaktere. Daher macht es mir Spaß diese Reihe zu lesen und ich bin schon auf den nächtens Band gespannt.

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