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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2026

Schottland zwischen den Zeiten

Lost Souls Pond
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Darum geht es:



Damien: Ein temperamentvoller Halbdämon und Wolfwandler, kurz davor seine feurige Seele and die Dunkelheit zu verlieren.
Rona: Lernt ihre Wassermagie gerade erst kennen und ist neu ...

Darum geht es:

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Damien: Ein temperamentvoller Halbdämon und Wolfwandler, kurz davor seine feurige Seele and die Dunkelheit zu verlieren.
Rona: Lernt ihre Wassermagie gerade erst kennen und ist neu in der Zwischenwelt.
Zwei wie Feuer und Wasser, im wahrsten Sinne des Wortes.
Im MI7, dem Magical Intelligence Service werden sie dazu gezwungen mit einem verstoßenen dunklen Fae zusammenzuarbeiten.
Damien und Rona müssen lernen sich zu vertrauen, sonst können sie nicht bestehen.
Der dunkle Fae Heros gerät selbst in größte Schwierigkeiten, als er versucht, die beiden zu retten. Wird er ins Winterreich zurückkehren können?

Meine Meinung:

Nachdem ich bisher alle Bücher von Hedy Loewe geliebt habe, habe ich auf dieses hier hin gefiebert. Was soll ich euch sagen? Hedy Loewe ist eine fantastische Autorin, was sie auch mit diesem Buch unter Beweis stellt. Für mich ist „Lost Souls Pond“ definitiv ein Highlight.

Von Seite eins an war er wieder da, der ganz besondere Schreibstil der Autorin, der mich sofort in den Bann gezogen hat. Wunderschön, packend, bildgewaltig, wortgewandt und liebevoll mit dieser unbeschreiblichen „Hedy – Note“, die es zu etwas ganz Besonderem machen.
Der einzige Haken? Dass das Buch auch mal zu Ende war. Ich hätte noch ewig weiter lesen können.

Eine Reise zwischen den Zeiten. Wir befinden uns im heutigen Schottland, reisen aber auch in die Vergangenheit. Die Zeitsprünge sind hier meiner Meinung nach wunderbar umgesetzt. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme mich zurecht zu finden.

Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist wieder mal spektakulär und atemberaubend. Durch ihren bereits erwähnten bildgewaltigen Schreibstil fiel es mir so leicht mir alles vorzustellen. Ich fühlte mich immer wieder mitten in der Geschichte und das ist einfach wahnsinnig aufregend und faszinierend.

Die Charaktere sind alle so liebevoll ausgearbeitet. Stück für Stück lernt man sie immer besser kennen. Sie wirken dadurch so nahbar. Ich konnte immer mit ihnen mitfühlen. Sie haben ihr Päckchen zu tragen und es ist nicht immer alles nur schwarz und weiß. Mit Blicken in die Vergangenheit, klärt sich so einiges auf.

Bei diesem Buch bin ich auch nicht ohne Taschentücher ausgekommen, weil es einen Moment gab, wo ich nur dachte: „NEIN!!! Das hat Hedy jetzt nicht gemacht!!“ Doch hat sie uffff. Aber es passte leider so gut, auch wenn ich es nur ungern zugebe.

Dieses Buch ist genauso spannend wie emotional. Hedy Loewe überrascht mit unvorhersehbaren Wendungen und packt mich mit jeder Seite noch mehr, die ich lese.

Fazit:

Für mich ist es das nächste Meisterwerk von Hedy Loewe. Sie hat mich sofort mitgerissen und ich kann nur sagen, dass ich diese Geschichte liebe. Jetzt schon ein Lesehighlight 2026. Von daher kann ich gar nicht anders, als euch dieses großartige Buch zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Pure Liebe zum Wald

Der Mann in den Wäldern
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Darum geht es:

Tessa ist eine Businessfrau. Klar, zielstrebig, schön. Auf Wunsch ihres Vater nimmt sie Kontakt zum Eigenbrötler Fin auf, der in der Natur lebt. Zurückgezogen von den Menschen, dem Trubel. ...

Darum geht es:

Tessa ist eine Businessfrau. Klar, zielstrebig, schön. Auf Wunsch ihres Vater nimmt sie Kontakt zum Eigenbrötler Fin auf, der in der Natur lebt. Zurückgezogen von den Menschen, dem Trubel. Jedes Angebot für sein Waldstück hat er abgelehnt.
Mit den Waffen einer Frau will Tessa sich sein Vertrauen erschleichen. Sollte kein Problem für die schöne Stadtlady sein, oder? Doch wer kann denn ahnen, dass sie selbst schon bald in einem wahr gewordenen Märchen steht?

Meine Meinung:

Ich habe bisher nur gute Bücher von Christiane Fischer gelesen, aber dieses hier hat mich ganz besonders berührt. In diesem Buch zeigt uns die Autorin die Schönheit unserer Natur. In diesem Fall die Besonderheiten eines Waldes. Aber auch die Gier der Menschen, die rücksichtslos und kalt sind.

Ich bin zwar nicht der typische „Natur – Mensch“, aber ich schätze unsere Natur und unsere Wälder. Ich liebe die Atmosphäre, die nur ein Wald erschaffen kann. Diese Stille, obwohl es nie ganz still ist. Jeder, der schon einmal im Wald stand, die Augen geschlossen hat, und in sich geruht hat, wird wissen, was ich meine.
Und Christiane Fischer hat genau diese Besonderheit so wundervoll beschrieben, dass ich es mit ihr gefühlt habe.

Ein ebenso wichtiger Punkt spielt in der Story das Vertrauen. Wenn du ein so großes Geheimnis in dir trägst, aber es keinem Menschen verraten kannst. Weil die Gefahr einfach viel zu groß ist, dass dann etwas Schreckliches passiert. Aber in dir pocht auch das Herz eines Menschen. Da gerät man in die Zwickmühle. Entscheidungen müssen gefällt werden, die alles verändern können, oder deine Seele retten.

Am Ende der Geschichte war ich eigentlich nicht überrascht, denn genau so musste es kommen. Dennoch hat die Autorin hier mein Herz berührt und ich musste mir die ein oder andere Träne verdrücken. Das war sehr bewegend.

Über Fin kann ich euch gar nicht viel sagen, weil es schlicht zu viel verraten würde. Er ist definitiv etwas ganz Besonderes. Sein ganzes Sein strahlt so eine Aura aus, die mir sofort ans Herz gewachsen ist.

Tessa, die Frau, die plötzlich eine Gradwanderung macht und die Welt mit anderen Augen sieht. Durch die Zeit mit Fin, ändert sich viel in ihr, was für mich glaubwürdig ankam. So konnte ich gut mit ihren Gedanken mitfühlen und fand ihre Handlungen glaubwürdig und nachvollziehbar.

Mit Kaschu gibt es noch eine ganz besondere Begleiterin. Streng und liebevoll zugleich.


Fazit:

In meinen Augen eine ganz besondere Geschichte. Eine Liebeserklärung an den Wald, aber auch eine Warnung. Mich hat Christiane Fischer tief berührt. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Abwechslungsreich

Bearbind Lyceum - Thilda
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Darum geht es:



Die 16 jährige Thilda wird widerwillig aus das Bearbind Lyceum geschickt, ein Internat, das einst ihre Stiefmutter besuchte. Düster und geheimnisvoll ist es und wirkt eher wie eine strenge ...

Darum geht es:

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Die 16 jährige Thilda wird widerwillig aus das Bearbind Lyceum geschickt, ein Internat, das einst ihre Stiefmutter besuchte. Düster und geheimnisvoll ist es und wirkt eher wie eine strenge Erziehungsanstalt. Doch es ist tatsächlich eine Hexenschule. Hass und Schikane schlagen Thilda entgegen. Dann wird auch noch ein Dämon an sie gebunden und ihr Schutzgeist meldet sich.
Warum hat ihre Stiefmutter nur dorthin geschickt?

Meine Meinung:

Der Schreibstil von Annina Safran ist sehr packend. Flüssig und gut zu lesen. Dementsprechend war ich auch direkt in der Geschichte.

Anfangs gibt es die ersten Einblicke in das Familienleben und da wird schon deutlich, dass wahrlich nicht alles rosig ist. Daher kommt schon bald der Beschluss, dass Thilda „abgeschoben“ wird. So fühlt es sich für sie jedenfalls an.

Und dann geht es so richtig los. Ich liebe die Beschreibungen der Bearbind Lyceum. Wunderbar atmosphärisch, düster. Dazu diese Frostigkeit der Bewohner, die kein nettes Wort für Thilda übrighaben. Kaum jemand will sich auch nur ansatzweise mit ihr abgeben. Da fühlt man sich schnell allein. Da tat mir das Mädchen schon sehr leid.
Dennoch hat sie sich meiner Meinung nach von Anfang an stark geschlagen und sich nicht so leicht unterkriegen lassen. Trotzdem fühlt man zwischendurch immer wieder ihre Verzweiflung.

Annina Safran schreibt hier wirklich bildgewaltig. Richtig, richtig toll. So hatte ich alles vor meinem inneren Auge und konnte mir alles perfekt vorstellen. Ich muss sagen, ich war in einer Mischung aus „Da würde ich auch gerne sein und mich umschauen“ und „Da würden mich keine 10 Pferde freiwillig hinein bekommen“ gefangen :D

Madam Matron, die Schulleiterin. Uiuiui sag ich euch. Also, sympathisch ist definitiv was anderes. Der hätte ich manches mal eins auf die Nase geben wollen.

Wohingegen ich ein Fan von Thildas Schutzgeist geworden bin. Ach hier sind einfach viele tolle Nebencharaktere, die das Buch noch lebendiger machen. Und mittendrin natürlich Thilda, die ich ebenfalls ins Herz geschlossen habe. Ich habe sie gerne bei ihrer Suche nach Antworten begleitet. Ich konnte wunderbar mit ihr mitfühlen.

Freundschaft und Mobbing werden hier gut aufgezeigt. Ich habe die ganze Zeit so sehr mit Thilda mitgelitten. Dieses Gefühl der Einsamkeit und Hilflosigkeit sind komplett bei mir angekommen.

Und endlich mal ein Buch ganz ohne Liebesgeschichte, was ich bekennender Romantikmuffel auch sehr erfrischend fand.

Fazit:

Eine spannende, magische Geschichte, die Tiefgang besitzt. Ich wurde wunderbar unterhalten und liebe ganz besonders die beeindruckende Atmosphäre der Story. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für das Buch.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Der Nordpol hat andere Sorgen, als man denkt

Santas kleiner Helfer
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Darum geht es:

Drei schräge und humorvolle Novellen in einem Buch.

Ein besoffenes Rentier? Der Tod will Weihnachten abschaffen? Las Vegas?
Ein finanziell angeschlagener Santa? Santa pokert mit einer ...

Darum geht es:

Drei schräge und humorvolle Novellen in einem Buch.

Ein besoffenes Rentier? Der Tod will Weihnachten abschaffen? Las Vegas?
Ein finanziell angeschlagener Santa? Santa pokert mit einer Rocker Gang? Santa, der den Glauben an Weihnachten verloren hat? Unkonventionelle Elfen?
All das klingt irgendwie schräg, oder? Aber genau das findet man in diesen drei Weihnachtsnovellen.

Meine Meinung:

Dieses Cover ist ja mal super süß und passt so wunderbar. Einfach nur herrlich.

Da ich so gar nicht in Weihnachtsstimmung komme, habe ich mir mit diesem Buch etwas Zeit gelassen. Hätte ich aber gar nicht gemusst. Denn alle drei Novellen versprühen zwar einen wundervollen weihnachtlichen Charme, sie sind aber auch teilweise so komisch, dass so grinsen musste.

Stefan S. Kassner kenne ich bereits und schätze seine Bücher sehr. So hat mich sein Schreibstil auch dieses Mal abgeholt. Da steckt einfach jede Menge Charme drin. Locker leicht und flüssig zu lesen.

Christine Eisel und Thomas Tippner sind für mich neu. Aber auch ihre Kurzgeschichten haben mir sehr gut gefallen. Es herrscht ein herrlich chaotischer Weihnachtswahn mit einer wundervollen Portion an Humor. So lass sogar ich mich in, naja, eine etwas andere Art von Weihnachtsstimmung bringen, und doch auch pure Weihnachtsstimmung.

Die Probleme, die es am Nordpol gibt, ich würde behaupten, mit denen kann man nicht unbedingt rechnen. Umso unterhaltsamer war es die Geschichten zu lesen.

An und für sich ein perfektes Buch, das unter dem Weihnachtsbaum liegen könnte. Aber warum nicht auch nach den Festtagen lesen? Sich amüsieren und lachen schadet doch schließlich nie.

Drei herrlich unterhaltsame Geschichten, über die man schmunzeln kann, und auch ans Herz gehen. Eine schöne abwechslungsreiche Mischung. Da wird es garantiert nicht langweilig. Ich für meinen Teil hatte jede Menge Spaß beim Lesen, obwohl ich dieses Jahr mehr der Weihnachtsmuffel bin. Aber diese Novellen kann man nur genießen.

Fazit:

Drei Novellen in einem Buch. Charmante Geschichten, die ein bisschen verrückt sind und gleichzeitig liebevoll erzählt. Ich habe beim Lesen abschalten können und einfach nur genossen. Was will man mehr? Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Spannung, Intrigen und mehr

Schatten über dem Kloster
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Darum geht es:

Allgäu 1376

Ein verheerender Brand im Kloster Weißenfels. In den Ruinen wird die Leiche des Bürgermeisters entdeckt. Doch nicht der Brand ist schuld an seinem Tod. Er wurde bereits vor ...

Darum geht es:

Allgäu 1376

Ein verheerender Brand im Kloster Weißenfels. In den Ruinen wird die Leiche des Bürgermeisters entdeckt. Doch nicht der Brand ist schuld an seinem Tod. Er wurde bereits vor dem Feuer ermordet.
Da der zuständige Richter von Füssen erkrankt ist, und kurz vor dem Tode steht, setzt er seine Frau Isabella Falk als Erbin ein. Unter einer Bedingung, sie soll den Mord an seinem Freund aufklären.
Zusammen mit Gerichtsschreiber Leonhard folgt Isabella einer Spur aus Verrat, dunklen Machenschaften und Intrigen. Das wird auch für sie selbst gefährlich.

Meine Meinung:

Historische Romane lese ich tatsächlich sehr selten, aber Manuela Schörghofer hat mich bisher immer mit ihren Büchern gepackt. So wie auch mit ihrem neuen historischen Krimi, der es richtig in sich hat.

Die Autorin weiß, wie sie Spannung erzeugt und ich liebe dieses Gefühl, wenn ich mitfiebern kann.
Historische Geschichten haucht immer etwas ganz Besonderes mit. Es fühlt sich an wie eine andere Welt. Es ist ein eigener Reiz und die Autorin bringt dieses Flair wunderbar aufs Papier. Beim Lesen habe ich eine Zeitreise erlebt und das war schlichtweg richtig gut.

Manuela Schörghofer schreibt absolut fesselnd. So hat sie es wieder geschafft, dass ich schnell im Geschehen versunken war. Ich war schnell in der Geschichte und hatte überhaupt keine Anlaufschwierigkeiten.

Isabella hat es mir richtig angetan. Zu dieser Zeit als Frau sind ihr in vielerlei Hinsicht die Hände gebunden. Sie ist ja „nur“ eine Frau. Das wird im Buch immer wieder deutlich, welche Position Frauen zur damaligen Zeit hatten.
Doch Isabella ist mutig, hat Kampfgeist und Willensstärke. Sie ist eine so starke Persönlichkeit, auch wenn sie manchmal ihre verletzliche Seite zeigt, was nur allzu verständlich ist. Ich bin jetzt schon froh, dass dieses Buch nur der Auftakt ist und wir mehr von Isabella lesen werden wie es scheint. Das hat diese großartige Protagonistin aber auch sowas von verdient.

Der vermeintlich leichte Kriminalfall mit dem ermordeten Bürgermeister, entpuppt sich schnell als komplexer, als gedacht. Nicht nur darum muss sich Isabella kümmern, auch zu Hause muss sie um ihren Hof kämpfen und sich mit Gier anderer herumschlagen.

Die Spannung ist von Anfang an vorhanden und zieht sich kontinuierlich durch das Buch. Es gibt keine Langeweile, keine langatmigen Abschnitte. Ständig passiert etwas. Manuela Schörghofer steigert diese Spannung immer und immer mehr, dass ich am liebsten an den Fingernägeln geknabbert hätte.

Diese Mischung aus packendem Krimi und dem Aufzeigen was das Leben als Frau damals bedeutet hat, hat mich in den Bann gezogen. Manchmal saß ich nur kopfschüttelnd da. Auch wenn man es weiß, aber wenn man durch das Lesen nochmal besondere Aufmerksamkeit darauf richtet, hat man es einfach nochmal deutlicher vor Augen. Und durch Isabella konnte ich umso mehr mitfühlen, weil sie so sehr kämpft.

Fazit:

Ein absolut packender historischer Kriminalroman. Gekonnt wortgewandt hat die Autorin ein spannendes Buch geschrieben, was mich an die Seiten gebannt hat. Nervenaufreibend und dazu eine großartige Protagonistin. Die Autorin hat mich erneut voll und ganz überzeugt. Daher gibt es von mir auch eine ganz klarer Leseempfehlung.

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