Spannender Abschluss der Reihe.
Violas Versteck (Tom-Babylon-Serie 4)Inhalt:
Tom Babylon wacht in einem Londoner Krankenhaus auf. Wie er dorthin kam, daran kann er sich nicht erinnern. Erst nach einer Flucht aus dem Krankenhaus und das Wiederfinden eines Bildes fallen die ...
Inhalt:
Tom Babylon wacht in einem Londoner Krankenhaus auf. Wie er dorthin kam, daran kann er sich nicht erinnern. Erst nach einer Flucht aus dem Krankenhaus und das Wiederfinden eines Bildes fallen die ersten Puzzleteile zusammen. Tom scheint seinem Ziel näher gekommen zu sein, seine verschollene Schwester Viola zu finden. Doch die bleibt vorerst verschwunden. Dafür taucht eine Leiche auf und ein Mann, der Tom nach dem Leben trachtet.......
Leseeindruck:
"Violas Versteck" ist der 4. und letzte Teil der Tom Babylon Reihe. Der Schreibstil ist flüssig und kleinere Cliffhanger haben mich animiert immer weiter zu lesen. Es gibt zwei Blickwinkel. Einmal erlebt man Tom in London bei seiner gefährlichen Suche nach Viola. Langsam nimmt alles Formen an und Tom ist seinem Ziel, Viola zu finden, ziemlich nah. Gleichzeitig erlebt man in Deutschland Sita, die Tom versprochen hatte, seinen ehemaligen Chef Bruckmann in einer psychiatrischen Klinik zu besuchen und ihm auf den Zahn zu fühlen. Diesen Teil fand ich lange Zeit am spannendsten. Zumal der Thriller öfter in der Zeit springt und ich nie genau wusste, in welcher zeitlichen Reihenfolge die Ereignisse mit Sita und Tom zu sehen sind. Marc Raabe hat es geschafft mich in die Geschichte zu ziehen, trotz der über 600 Seiten. Ich fand es extrem spannend wie gegen Ende die Fäden zusammen laufen und es auch einige Aha-Erlebnisse gab. Die Auflösung war logisch und hat bis auf Kleinigkeiten alle Fragen geklärt.
Fazit:
"Violas Versteck" ist ein würdiger Abschluss der Tom Babylon Reihe. Der Thriller ist spannend und der Autor versteht es trotz vieler Seiten die Spannung zu halten. Ich würde raten möglichst alle Bände der Reihe nach und mit nicht allzu großem Zeitabstand zu lesen, damit man auch die Details noch im Kopf hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.