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Veröffentlicht am 13.02.2026

Spannender Abschluss der Reihe.

Violas Versteck (Tom-Babylon-Serie 4)
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Inhalt:
Tom Babylon wacht in einem Londoner Krankenhaus auf. Wie er dorthin kam, daran kann er sich nicht erinnern. Erst nach einer Flucht aus dem Krankenhaus und das Wiederfinden eines Bildes fallen die ...

Inhalt:
Tom Babylon wacht in einem Londoner Krankenhaus auf. Wie er dorthin kam, daran kann er sich nicht erinnern. Erst nach einer Flucht aus dem Krankenhaus und das Wiederfinden eines Bildes fallen die ersten Puzzleteile zusammen. Tom scheint seinem Ziel näher gekommen zu sein, seine verschollene Schwester Viola zu finden. Doch die bleibt vorerst verschwunden. Dafür taucht eine Leiche auf und ein Mann, der Tom nach dem Leben trachtet.......

Leseeindruck:
"Violas Versteck" ist der 4. und letzte Teil der Tom Babylon Reihe. Der Schreibstil ist flüssig und kleinere Cliffhanger haben mich animiert immer weiter zu lesen. Es gibt zwei Blickwinkel. Einmal erlebt man Tom in London bei seiner gefährlichen Suche nach Viola. Langsam nimmt alles Formen an und Tom ist seinem Ziel, Viola zu finden, ziemlich nah. Gleichzeitig erlebt man in Deutschland Sita, die Tom versprochen hatte, seinen ehemaligen Chef Bruckmann in einer psychiatrischen Klinik zu besuchen und ihm auf den Zahn zu fühlen. Diesen Teil fand ich lange Zeit am spannendsten. Zumal der Thriller öfter in der Zeit springt und ich nie genau wusste, in welcher zeitlichen Reihenfolge die Ereignisse mit Sita und Tom zu sehen sind. Marc Raabe hat es geschafft mich in die Geschichte zu ziehen, trotz der über 600 Seiten. Ich fand es extrem spannend wie gegen Ende die Fäden zusammen laufen und es auch einige Aha-Erlebnisse gab. Die Auflösung war logisch und hat bis auf Kleinigkeiten alle Fragen geklärt.

Fazit:
"Violas Versteck" ist ein würdiger Abschluss der Tom Babylon Reihe. Der Thriller ist spannend und der Autor versteht es trotz vieler Seiten die Spannung zu halten. Ich würde raten möglichst alle Bände der Reihe nach und mit nicht allzu großem Zeitabstand zu lesen, damit man auch die Details noch im Kopf hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Spannende Unterhaltung für Kinder bis Weihnachten.

Spekulatius, der Weihnachtsdrache. Spekulatius und der Schneeriese
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Inhalt:
Mats und Matilda sind aufgeregt. Es ist Adventszeit und Spekulatius der Weihnachtsdrache wird, wie in jedem Jahr, die Zeit bei ihnen verbringen. Da erreicht sie eine Einladung ihres Onkels Urs. ...

Inhalt:
Mats und Matilda sind aufgeregt. Es ist Adventszeit und Spekulatius der Weihnachtsdrache wird, wie in jedem Jahr, die Zeit bei ihnen verbringen. Da erreicht sie eine Einladung ihres Onkels Urs. Der wohnt in einer Berghütte und lädt die ganze Familie bis Weihnachten zu sich ein. Mats und Matilda besuchen in dieser Zeit die kleine Schule im Ort. Die Kinder nehmen sie herzlich auf und lassen sie sogar den Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz mitschmücken, der eine wichtige Rolle an Weihnachten spielt. Der Schreck ist groß als dieser vom Schneeriesen Gletschi, von dem alle dachten, es wäre nur ein Fabelwesen, gestohlen wird. Mats, Matilda und Spekulatius müssen unbedingt Weihnachten retten, begeben sich auf die Suche nach dem Baum und erleben das größte Abenteuer ihres Lebens......

Leseeindruck:
"Spekulatius und der Schneeriese" ist ein Adventskalenderbuch in 24 Kapitel für Kinder. Gut geeignet zum vor- oder selber lesen. Es gibt bereits Vorgänger, die man aber nicht unbedingt kennen muss. Mir persönlich hat dieses Abenteuer bisher am besten gefallen. Die Kapitel sind nicht zu lang und so angelegt, dass man unbedingt wissen möchte wie es weiter geht. Jedenfalls ist es bei mir nicht bei einem Kapitel pro Tag geblieben. Ich war so neugierig und habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Was mir in den Büchern mit Spekulatius immer richtig gut gefällt ist der Zusammenhalt aller, die damit große Wunder bewirken können.

Fazit:
"Spekulatius und der Schneeriese" ist kurzweilig und bietet spannende Unterhaltung für Kinder bis Weihnachten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 11.12.2025

Mörderisches Perchtoldsdorf.

Perchtoldsdorfer Rache
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Inhalt:
Perchtoldsdorf ist in heller Aufregung. Zum ersten Mal soll dort ein internationales Tennisturnier stattfinden und auch lokale Größen dürfen mitspielen. Doch noch während des Trainings im Vorfeld, ...

Inhalt:
Perchtoldsdorf ist in heller Aufregung. Zum ersten Mal soll dort ein internationales Tennisturnier stattfinden und auch lokale Größen dürfen mitspielen. Doch noch während des Trainings im Vorfeld, kommt ein Sohn, von der in Perchtoldsdorf prominenten Familie Adefris, um. Das Tennisturnier findet trotzdem statt. Charlotte Nöhrer, die in Perchtoldsdorf ein Weingut besitzt, ist zwar neugierig, möchte sich aber hauptsächlich um den Verkauf ihres Weines am Turnier kümmern. Dann bekommt sie jedoch ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann. Schon ist sie mittendrin in den Ermittlungen, die für sie und ihre Lieben nicht ungefährlich sind.....

Leseeindruck:
"Perchtoldsdorfer Rache" ist der unterdessen 6. Band der Reihe, den man jedoch auch unabhängig lesen kann. Der Einstieg beginnt mit einem ziemlich brutalen Mord. Dann kommt das erste Kapitel und der Charlotte trachtet jemand nach dem Leben. Meint zumindest selbige. Was für ein genialer Übergang. Ich hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Und schon ist man mittendrin in der Geschichte. Wer bereits die Vorgänger gelesen hat weiß, mit Charlotte und Co. wird es nicht langweilig. Sie haben mich prächtig unterhalten. Der Fall ist spannend, auch wenn man ahnen kann in welche Richtung das Ganze läuft. Er wird dann mehr oder weniger aufgeklärt. Trotzdem hatte das Ganze ein klein wenig von einem offenen Ende. Zumindest nach meinem Gefühl. Einziger Kritikpunkt - und den gibt es bei mir schon seit Band 1 - ist der Alkohol, der reichlich fließt. Dabei hat es so harmlos angefangen. Doch anscheinend konnten es die Figuren nicht lassen und je später der Abend, äh je weiter die Geschichte fortgeschritten ist, gab es Alkohol in rauen Mengen. Sorry, plötzlich hatte ich mein eigenes Kopfkino. Ich habe mir vorgestellt wie der Autor grinsend Szene um Szene geschrieben hat, wohlwissend, dass das bestimmt wieder Kritik hagelt. Übrigens ist Christian Schleifer der einzige Autor, der von mir deswegen keinen Punkteabzug bekommt. Seine Figuren retten ihn. Die unterhalten mich einfach zu gut.

Fazit:
"Perchtoldsdorfer Rache" hat mich gut unterhalten, vom Alkohol mal abgesehen. Ich hatte kurzweilige Lesestunden und gebe gerne eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Ein Krimi, der viel zu bieten hat.

Tod unter Wacholdern
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Inhalt:
Auf einer Bank auf dem Hönsel, mit herrlichem Blick auf die Vulkaneifel, wird die Leiche von Rudolf Krämer gefunden. Er war in seinem Wohnort Loogh nicht sonderlich beliebt. Weshalb es für Hauptkommissar ...

Inhalt:
Auf einer Bank auf dem Hönsel, mit herrlichem Blick auf die Vulkaneifel, wird die Leiche von Rudolf Krämer gefunden. Er war in seinem Wohnort Loogh nicht sonderlich beliebt. Weshalb es für Hauptkommissar Leo Werner viele Verdächtige gibt. Doch der muss den Fall an die Wittlicher Kollegen abgeben. Das hält ihn aber nicht davon ab, eigene Ermittlungen anzustellen. Hilfreich zur Seite steht ihm dabei Biologin Alex, die eine Wochenend-WG im Ort führt.....

Leseeindruck:
"Tod unter Wacholdern" ist das Debüt der Autorin. Von Anfang an war ich mittendrin. Der Krimi hat sehr viel zu bieten. Das Ganze spielt in einem kleinen Dorf mit gerade mal 100 Einwohnern. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Nichts bleibt geheim. Klatsch und Tratsch ist allgegenwärtig. Da blieb es nicht aus, dass ich Schmunzeln musste, wenn die Dorfbewohner mal wieder mehr wussten als die Polizei. Lange hat man vom eigentlichen Fall nur am Rande gelesen. Langweilig war es dennoch nicht. Da war zum einen ein Nachbar, der eine Freundin von Biologin Alex regelrecht terrorisiert. Leo Werner ist mit älteren Fällen beschäftigt und das Leben der Dorfbewohner ist mindestens genauso interessant. Als ich mich schon gefragt habe, was denn nun mit den Ermittlungen zur Leiche ist, kommen diese mit Wucht und von unerwarteter Seite zurück.

Fazit:
"Tod unter Wacholdern" ist mehr als nur ein Krimi. Er bietet Lokalkolorit, Dorfleben, böse Nachbarn und einen spannenden Kriminalfall. Mir hat es gut gefallen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Sehr unterhaltsam.

Miss Merkel: Mord in der Uckermark
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Inhalt:
Was macht eine Bundeskanzlerin, wenn sie in Rente geht? Richtig. Sie zieht mit Ehemann, Mops und Personenschützer in ein kleines Dorf in die Uckermark. Dort geht sie micht nur ihrem Hobby, dem ...

Inhalt:
Was macht eine Bundeskanzlerin, wenn sie in Rente geht? Richtig. Sie zieht mit Ehemann, Mops und Personenschützer in ein kleines Dorf in die Uckermark. Dort geht sie micht nur ihrem Hobby, dem Backen nach, sie möchte auch Freunde finden. Was gar nicht so leicht ist. So nimmt sie die Einladung von Freiherr Philipp von Baugenwitz an, Gast bei seinem Schlossfest zu sein. Doch der wird Tod in seinem Weinkeller gefunden. Selbstmord, sagt die Polizei. Mord, sagt Angela. Und schwups mutiert sie zur Detektivin, merkt dabei nicht, wie gefährlich es für sie wird.....

Leseeindruck:
"Miss Merkel - Mord in der Uckermark" ist der erste Band der Reihe. Ich war gespannt, wie der Autor unsere ehemalige Bundeskanzlerin in Szene setzt. Zeit mir darüber Gedanken zu machen hatte ich nicht. Ich war sofort mittendrin und konnte mir ein Dauergrinsen nicht verkneifen. Die Dialoge hatten ihren eigenen Wortwitz. Besonders die trockene Art von Ehemann Achim war einfach genial. Aber auch wie sich Angela ständig den Ermahnungen von Personenschützer Mike widersetzt hat, fand ich einfach erfrischend. Jedenfalls wollte mein Kopfkino nicht stillstehen. Ich konnte mir Angela in jeder Szene so richtig gut bildlich vorstellen. Tatsächlich fand ich auch die Auflösung am Ende überraschend und so wurde es trotz vieler lustiger Momente, auch spannend.

Fazit:
Erwartet habe ich nicht allzu viel. "Miss Merkel - Mord in der Uckermark konnte mich jedoch überzeugen und hat mir viele unterhaltsame Momente beschert. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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