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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2026

Leider kam ich in der Story nicht an

Bluttochter – Die Schwarzen Juwelen
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Meinung: Der Schreibstil von Anne Bishop ist atmosphärisch dicht und sehr detailreich. Man merkt schnell, wie viel Arbeit in die Ausgestaltung der Welt geflossen ist. Allerdings empfand ich die Sprache ...

Meinung: Der Schreibstil von Anne Bishop ist atmosphärisch dicht und sehr detailreich. Man merkt schnell, wie viel Arbeit in die Ausgestaltung der Welt geflossen ist. Allerdings empfand ich die Sprache stellenweise als schwer zugänglich und teilweise unnötig ausschweifend. Gerade am Anfang wird man ohne viel Erklärung in Begriffe, Hierarchien und Machtstrukturen geworfen, was es mir ehrlich gesagt schwer gemacht hat, wirklich reinzufinden. Mehrfach hatte ich das Gefühl, den Überblick zu verlieren und öfters kam der Gedanke das Buch abzubrechen, aber die Neugier blieb.

Die Grundidee rund um Macht, Magie, Prophezeiungen und Intrigen ist spannend und definitiv vielversprechend. Dennoch zog sich die Handlung für mein Empfinden sehr in die Länge. Es passiert zwar einiges, aber vieles wirkt eher wie Aufbauarbeit für spätere Bände. Der Spannungsbogen konnte mich nicht konstant halten, und gerade im Mittelteil fehlte mir der erzählerische Sog.

Die Figuren sind komplex angelegt und moralisch nicht immer eindeutig, was ich grundsätzlich spannend finde. Allerdings blieb für mich emotional etwas Distanz. Ich konnte nicht wirklich mitfühlen, weil mir oft der Zugang zu ihren inneren Beweggründen fehlte. Manche Dynamiken wirkten sehr intensiv, aber nicht immer ausreichend entwickelt.

Bluttochter hat eine faszinierende, düstere Grundidee und ein ambitioniertes Worldbuilding. Trotzdem hatte ich große Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte einzutauchen. 2.5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 27.12.2025

War für mich leider ein Flop

Our Infinite Fates
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Meinung
Der Beginn des Buches war vielversprechend und bot neben einer interessanten Storyline vor allem Spannung. Mit dem Voranschreiten der Kapitel verlor sich das jedoch, da sich die einzelnen Leben ...

Meinung
Der Beginn des Buches war vielversprechend und bot neben einer interessanten Storyline vor allem Spannung. Mit dem Voranschreiten der Kapitel verlor sich das jedoch, da sich die einzelnen Leben sehr ähneln und der Ausgang nahezu identisch wurde - das nahm mir persönlich ein wenig den Reiz, da das Überraschungspotenzial nicht gegeben war. Der größte Kritikpunkt sind jedoch für mich die Charaktere mit denen ich einfach nicht warm wurde - ich konnte nicht wirklich eine Beziehung zu ihnen aufbauen und gerade die Emotionen blieben mir sehr fern. Zudem war das hin und her zwischen den Beiden irgendwann ein "Störfaktor".

Fazit
Our Infinite Fates bietet eine solide Grundidee, welche von Seite zu Seite jedoch deutlich ihren Reiz verloren hat und mein Leserherz leider nicht erwärmen konnte. 2.5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 12.01.2025

geniale Idee - verworrener Stil

Long Live Evil
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Meinung
Die Grundidee von Long Live Evil hat mich sofort begeistert. Während ich zu Beginn der Story noch sehr euphorisch war, da ich Rae direkt sehr mochte, sah es beim weiteren Verlauf des Buches leider ...

Meinung
Die Grundidee von Long Live Evil hat mich sofort begeistert. Während ich zu Beginn der Story noch sehr euphorisch war, da ich Rae direkt sehr mochte, sah es beim weiteren Verlauf des Buches leider anders aus.

Der Schreibstil war anders und machte es mir persönlich von Kapitel zu Kapitel schwerer in die Story zu finden. Ich hatte eher das Gefühl, dass ich mich mit jeden Wort weiter von der Handlung und den Charakteren entfernen würde. Die Beschreibungen waren verwirrend, der rote Faden wirkte eher konfus und ich hatte Schiwerigkeiten mir die Welt und alles drumherum vorstellen zu können.

Fazit
"Long Live Evil" bot eine spannende Grundidee und eine faszinierende Hauptcharaktere, als Leserin fühlte ich mich allerdings eher distanziert. 2.5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 16.11.2024

nicht wie erwartet

Vienna 2: Hiding Darkness
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Meinung
Nachdem mich der Auftakt total umgehauen hat und mich insbesondere das Ende in mancher Hinsicht überraschen konnte, war ich gespannt, wie die Story nun weitergehen würde.

Die Fortsetzung knüpft ...

Meinung
Nachdem mich der Auftakt total umgehauen hat und mich insbesondere das Ende in mancher Hinsicht überraschen konnte, war ich gespannt, wie die Story nun weitergehen würde.

Die Fortsetzung knüpft nahtlos an den ersten Band an um im nächsten Moment ein wenig in die Zukunft zu springen. Mir fehlte hier der Bezug zum Ende. Als ich damals den ersten Band beendet hatte, hab ich mir ein Szenario ausgemalt, wie es weitergehen könnte, aber Band 2 spielte nun in einem ganz anderen Segment, sodass die Vorgeschichte für mein Empfinden nahezu „vergessen“ war.

Auch wirkten auf mich die Charaktere deutlich oberflächlicher, als zuvor. Ich fand nicht wirklich einen Anschluss und das obwohl das Lesen vom Vorband noch nicht lange her war. Die Handlung wirkte auf mich sprunghaft und wie bereits oben erwähnt ohne allzu großen Bezug auf die Ereignisse des Vorgängers. Es fällt mir schwer das Buch final zu bewerten, da es für mich nicht wirklich eine Fortsetzung war, sondern vielmehr eine neue Geschichte mit altbekannten Protagonisten.

Fazit
Kurzum hatte ich von Vienna – Hiding Darkness andere Erwartungen, die für mein persönliches Empfinden nicht erfüllt wurden. 2.5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 23.08.2024

Charakterflut

Grave 1: Höllenschwur und Knochenflut
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Meinung
Nachdem ich Geschichten rund um die Götterwelt liebe, war ich sehr gespannt auf dieses Werk. Die Story klang spannend und entsprechend hohe Erwartungen hatte ich an das Buch.

Leider wurden diese ...

Meinung
Nachdem ich Geschichten rund um die Götterwelt liebe, war ich sehr gespannt auf dieses Werk. Die Story klang spannend und entsprechend hohe Erwartungen hatte ich an das Buch.

Leider wurden diese für mich persönlich nicht erfüllt. Einer der Hauptgründe sind die zahlreichen Erzählstränge, welche sich gefühlt mit dem gleichen Thema beschäftigt haben. Es war zunächst schwierig für mich hier und da auch Unterschiede zu erkennen bei der Vielfalt an Charakteren.

Grave und Nero bekam ich als Hauptcharaktere nicht wirklich zu fassen. Aufgrund der vielen Wechsel fiel es mir schwer hier eine wirkliche BIndung aufzubauen. Auch emotional entwickelte sich die Story in vielen Ebenen - gefühlt jeder Charakter ging eine Verbindung ein mit einem Gegensatz.

Fazit
Die Erwartungen an "Grave" waren vermutlich meinerseits zu hoch angesiedelt, aber aufgrund der vielen Perspektiven fehlte es mir persönlich am meisten an einer Charakterbindung. 2.5 von 5 Sternen

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