Ein etwas „anderer“ Liebesroman mit sehr viel Lokalkolorit
Ein Ticket nach SchottlandNatürlich weiß man, daß Liebesromane im Normalfall ein Happy End haben.
Aber der Weg ist das Ziel, und dieser Weg ist wirklich schön, spannend, lustig und abwechslungsreich.
Es beginnt damit, daß Jo ihren ...
Natürlich weiß man, daß Liebesromane im Normalfall ein Happy End haben.
Aber der Weg ist das Ziel, und dieser Weg ist wirklich schön, spannend, lustig und abwechslungsreich.
Es beginnt damit, daß Jo ihren Job verloren hat und sich spontan für ein Gärtner-Praktikum in Schottland bewirbt.
Leider hatte sie nicht gelesen, daß dies für gelernte Gärtner und Gärtnerinnen gedacht ist, und so nimmt das Schicksal für die gelernte Köchin ihren Lauf.
Die Scharmützel mit ihrem Chef Duncan sind einfach urkomisch und sehr amüsant.
Ungefähr dreieinhalb Stunden vor dem Ende dachte ich, jetzt ist alles geklärt und es gibt das obligatorische Happy End, doch dann passierte ein Riesenknall, und ab da fand ich die Geschichte atemberaubend spannend.
Manchmal waren die Handlungen der Charaktere, vor allem von Jo, für mich nicht nachvollziehbar, doch das ist Meckern auf hohem Niveau.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die Schilderung von Land und Leuten, ich würde am liebsten sofort nach Schottland reisen.
Auch sind die ganzen Speisen sehr schön geschildert, da möchte man am liebsten mitessen.
Sehr positiv fand ich, daß auch einige ernstere Themen in der Geschichte vorkamen wie zum Beispiel Duncans Sohn, der eine leichte Behinderung hat und von anderen Kindern deshalb übel gemobbt wird.
Die Sprecherin Hannah Baus hat mir sehr gut gefallen, sie hat eine angenehme Stimme und paßt zur Geschichte.
Von mir eine klare Hörempfehlung für alle, die Liebesromane mögen und mal was anderes als Geschichten mit dem immer gleichen Schema wollen.
Und natürlich für alle Schottland-Fans.