Zwischen Schicksal und eigener Entscheidung
How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)Nach ihrem Besuch in der Schicksalshöhle überschlagen sich die Ereignisse. Nevin wird verletzt und Tyron gefangen genommen. Daraufhin setzt Kiana alles daran, Tyron zu befreien. Doch wenn wahre Liebe nur ...
Nach ihrem Besuch in der Schicksalshöhle überschlagen sich die Ereignisse. Nevin wird verletzt und Tyron gefangen genommen. Daraufhin setzt Kiana alles daran, Tyron zu befreien. Doch wenn wahre Liebe nur zwischen Schicksalsgefährten entstehen kann, warum fühlt sie sich dann so zu ihm hingezogen? Und warum entwickeln beide plötzlich neue Kräfte, die stärker sind, als es für zwei Novizen möglich sein sollte?
Auch im zweiten Teil konnte die Autorin mich sofort wieder abholen. Durch ihren angenehmen und flüssigen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Kiana mochte ich in diesem Teil noch deutlich lieber als im ersten. Sie hat eine enorme Entwicklung hingelegt und ist zu einer starken, selbstbewussten jungen Frau geworden, die nicht alles hinnimmt, sondern Dinge hinterfragt. Auch Tyron zeigt nun, was wirklich in ihm steckt, und dass er vielleicht doch kein so großer Gegner der Liebe ist, wie er immer dachte. Am meisten beeindruckt hat mich jedoch Nevins Entwicklung. Ihm wird endlich klar, dass das Leben mehr für ihn bereithält und dass Freundschaft genauso wichtig ist wie Liebe. Die Handlung selbst ist spannend und hält einige für mich unerwartete Wendungen bereit. Dadurch bin ich quasi durch die Geschichte geflogen. Das Ende bringt alle offenen Fäden zusammen und bildet einen gelungenen Abschluss dieser tollen Dilogie.