Ein Roman, der nachhallt
Da, wo ich dich sehen kann"Menschen hinterlassen mehr als Erinnerungen, sie hinterlassen Schwarze Löcher, die dich gnadenlos anziehen und dich in den Abgrund reißen, wenn du ihnen zu Nahe kommst."
Dieses Buch habe ich nicht nur ...
"Menschen hinterlassen mehr als Erinnerungen, sie hinterlassen Schwarze Löcher, die dich gnadenlos anziehen und dich in den Abgrund reißen, wenn du ihnen zu Nahe kommst."
Dieses Buch habe ich nicht nur gelesen, ich habe es gefühlt. Als Frau und Mutter hat mich die Geschichte einfach durch und durch berührt.
Es geht um den Femizid an Emma und um die Auswirkungen, die dieser gewaltsame Tod auf ihr Umfeld hat. Auf ihre Tochter, die Eltern und Schwiegereltern, aber auch auf die beste Freundin.
Es ist zwar nur eine fiktive Geschichte, aber die unterschiedlichen Perspektiven der Angehörigen und ihre Gefühlswelten lassen es sehr real wirken. Unterfüttert wird die Geschichte mit gerichtsmedizinischen Berichten, Verfahrensprotokollen und Mitschriften von Psychologen. Auch tatsächliche Fälle von Femiziden werden erwähnt, wodurch die Story einen realen und aktuellen Bezug bekommt.
Das Buch ist keine leichte Kost, ich musste an vielen Stellen erstmal pausieren. Vor allem die vielen intensiven Gespräche haben mich berührt.
Fazit: ein intensives Buch, das aufrüttelt, erschüttert und berührt.