Eine Fake-Beziehung, echte Gefühle und ganz viel Herzschmerz – eine Sportromanze, die unter die Haut geht 💔❄️
Rival DarlingDieses Buch gehört für mich ganz klar zu den absoluten Highlights des Jahres. Schon im ersten Kapitel hat es mich vollkommen gepackt, und es fiel mir unglaublich schwer, es überhaupt aus der Hand zu legen. ...
Dieses Buch gehört für mich ganz klar zu den absoluten Highlights des Jahres. Schon im ersten Kapitel hat es mich vollkommen gepackt, und es fiel mir unglaublich schwer, es überhaupt aus der Hand zu legen. Die Geschichte dreht sich um Vi, die von ihrem Eishockey-Freund Jeremy betrogen wird und daraufhin beschließt, nie wieder einen Sportler zu daten oder überhaupt eine Beziehung einzugehen. Doch dann tritt Reed Darling in ihr Leben: einschüchternd, geheimnisvoll und verdammt gut aussehend. Als er ihr hilft, nachdem ihr Auto liegen geblieben ist, ist die Anziehung zwischen den beiden sofort spürbar. Aus einer Fake-Beziehung, die eigentlich nur dazu dient, Vis Ex eins auszuwischen, entwickelt sich eine intensive Gefühlsachterbahn.
Die Handlung war für mich durchgehend spannend, emotional und immer wieder mit Herzschmerz verbunden. Es gab Momente, in denen ich innerlich nur noch dachte: Nein, bitte nicht – wie kann das jetzt passieren? Genau das hat das Buch aber auch so mitreißend gemacht. Besonders gefallen hat mir, wie sich Reed um Vi bemüht und ihr zeigt, dass er nicht der „böse Sportler“ ist, als den ihn die Gerüchte darstellen. Sein Charakter – harte Schale, weicher Kern – hat mich vollkommen überzeugt. Vi war mir ebenfalls sehr sympathisch, gerade weil ihre Ängste und Zweifel so nachvollziehbar waren. Nach dem Betrug wieder Vertrauen zu fassen, ist alles andere als leicht, und genau das wurde hier sehr authentisch dargestellt.
Jeremy hingegen war für mich von Anfang an unsympathisch – ein absolutes Arschloch. Sein Verhalten sagt viel über seinen Charakter aus: andere schlechtzumachen, Lügen zu verbreiten und die Person, die man angeblich geliebt hat, herabzusetzen, nur um selbst besser dazustehen. Dieser Gegensatz zu Reed hat die Geschichte zusätzlich intensiv gemacht. Auch die Darling-Brüder mochte ich sehr – der starke Zusammenhalt unter den Geschwistern und das gegenseitige Unterstützen haben der Geschichte Wärme verliehen.
Was ich aus dem Buch mitgenommen habe, ist vor allem die Botschaft, nicht alles zu glauben, was man über andere hört. Man sollte sich immer ein eigenes Bild von Menschen und Situationen machen und sich nicht von Gerüchten oder der Meinung anderer beeinflussen lassen – auch wenn das, besonders mit verletzten Gefühlen und Angst im Gepäck, leichter gesagt als getan ist.
Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der Sportromanzen liebt, auf „harte Schale, weicher Kern“-Typen steht und sich gerne emotional mitreißen lässt. Perfekt für alle, die von der ersten Seite an gefesselt werden wollen und ein Buch am liebsten in einem Rutsch verschlingen. Ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Teil erscheint.