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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2026

herzerwärmend

Eine Maus namens Merlin
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Genau so eine Geschichte habe ich schon ewig mal wieder gesucht. Wie süß kann ein Buch eigentlich sein?
Eine Erzählung über Einsamkeit, das zurück ins Leben Finden, Freundschaft und Gemeinschaft. Solche ...

Genau so eine Geschichte habe ich schon ewig mal wieder gesucht. Wie süß kann ein Buch eigentlich sein?
Eine Erzählung über Einsamkeit, das zurück ins Leben Finden, Freundschaft und Gemeinschaft. Solche Bücher erinnern mich immer wieder daran, wie wichtig Community ist und wie schön es eigentlich wäre, wenn wir alle wieder ein bisschen näher zusammenrücken. Irgendwas an diesem Buch hat mich inspiriert.
Das Cover ist super süß gewählt, genau dieses Bild hatte ich beim Lesen auch die meiste Zeit vor Augen. Die Charaktere haben mir gut gefallen, sie hatten genau die richtige Tiefe und man hat einen wirklich guten Einblick in das Innenleben der Protagonistin bekommen, als sie einmal begonnen hat sich zu öffnen. Es war wirklich schön, miterleben zu können, wie sie wieder ihren Weg ins Leben zurück findet.
Falls jemand "Meredith alone" gelesen und genauso geliebt hat wie ich, dieser Titel hat mich total daran erinnert. Ich kann ihn auf jeden Fall allen empfehlen, die Geschichten über selbst gewählte Familien und mal wieder was Ruhigeres lesen möchten.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

interessanter Blickwinkel

Gelbe Monster
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Mal ein Buch, das aus einem ganz anderen und sehr ungewohnten Blickwinkel erzählt wird und einem beim Lesen dazu bringt, sich mit einigen kritischen Fragen und seiner eigenen Definition von Gewalt auseinander ...

Mal ein Buch, das aus einem ganz anderen und sehr ungewohnten Blickwinkel erzählt wird und einem beim Lesen dazu bringt, sich mit einigen kritischen Fragen und seiner eigenen Definition von Gewalt auseinander zu setzen.
Das Cover hat mich leider fast davon abgehalten dieses Buch zu lesen, das fand ich nicht besonders schön gewählt, aber ich bin froh, dass ich es doch gelesen habe. Es hat mich wirklich lange zum Nachdenken angeregt.
Der Schreibstil ist unglaublich angenehm und man kann gerade dem inneren Monolog gut folgen. Hier zeigt sich finde ich auch wirklich, wie gut dieses Buch geschrieben ist. Es ist wahnsinnig schwer, den Leser interessiert zu halten, wenn man bewusst eine so unsympathische Protagonistin schreibt. Das kann schnell abschreckend wirken, hat bei mir aber noch mehr das Interesse an ihrer Geschichte geweckt.
Gestört hat mich manchmal das Narrativ von sexualisierter Gewalt in dieser Geschichte, aber das ist wohl ein Teil, wo sich jeder seine ganz eigene Meinung bilden muss.
Auch wenn das Thema nicht leicht ist, möchte ich den Titel empfehlen, es ist mal wieder was Schwereres und Tiefgründiges. Sehr gut aufgearbeitetes Thema.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

sooo spannend

Happy Head
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Als großer Fan von YA-Dystopien, musste ich diese hier natürlich auch Lesen und es hat sich definitiv gelohnt. Ich bin jetzt schon so gespannt auf die Fortsetzung.
Grundsätzlich kann man schon mal sagen, ...

Als großer Fan von YA-Dystopien, musste ich diese hier natürlich auch Lesen und es hat sich definitiv gelohnt. Ich bin jetzt schon so gespannt auf die Fortsetzung.
Grundsätzlich kann man schon mal sagen, das Cover ist wirklich gelungen, das gefällt mir noch deutlich besser als das englische Cover. Und auch der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, da fliegt man nur so durch die Seiten.
Man begleitet Sebastian zu einem Projekt, das verspricht, Jugendlichen durch die psychische Krankheitskrise im Land zu helfen und aus ihnen resiliente und glückliche Menschen zu machen. Doch relativ schnell fällt auf, dass hier mit sehr unorthodoxen Methoden gearbeitet wird und irgendetwas ganz und gar nicht stimmt.
Wer hier einmal anfängt zu Lesen kann so schnell nicht mehr aufhören. Das war für mich eines dieser Bücher, die man am besten in einem Rutsch liest, damit man es zwischendurch nicht aus der Hand legen muss.
Kleiner Kritikpunkt von meiner Seite ist allerdings, dass das Buch fast ein wenig oberflächlich wirkt. Da kommen so viele spannende Themen auf, dass ich mir gewünscht hätte, ein paar mehr Seiten und dafür aber tiefgehendere Beschreibungen lesen zu können.
Auf jeden Fall eine absolute Empfehlung für alle Dystopie Liebhaber. Ein YA-Buch, das sicher nicht nur für Jugendliche spannend ist.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

spannende Perspektiven

Hazel sagt Nein
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Bei diesem Buch hat mich irgendwie das Cover total gefesselt und ich kann nicht mal genau sagen warum. Es hat nicht Mal unbedingt etwas mit dem Inhalt der Geschichte zu tun, aber ich finde es einfach unglaublich ...

Bei diesem Buch hat mich irgendwie das Cover total gefesselt und ich kann nicht mal genau sagen warum. Es hat nicht Mal unbedingt etwas mit dem Inhalt der Geschichte zu tun, aber ich finde es einfach unglaublich gelungen. Ich sehe es mir immer wieder gerne an
Hazel ist die Neue an ihrer Schule und wird dann auch noch an ihrem ersten Tag zum Direktor gebeten. Dieser eröffnet ihr recht schnell, dass er eine sexuelle Beziehung zu ihr möchte. Doch Hazel sagt Nein.
Besonders gefallen hat mir an dieser Geschichte, dass so viele verschiedene Perspektiven beleuchtet wurden. Es ging gar nicht so viel um den Moment an sich, sondern viel mehr um die Folgen. Und vor allem fand ich den Blickwinkel so interessant, dass dieses Nein sich auf so viele Leute in Hazels Umfeld auswirkt, und das auf die unterschiedlichsten Arten und teilweise ganz unerwartet. Diesen Teil fand ich wirklich gelungen. Da hätte ich mir nur in manchen Perspektiven mehr Tiefe gewünscht und andere waren dafür meiner Meinung nach eher unnötig für das eigentliche Thema des Buches. Das fand ich an manchen Stellen etwas zäh.
Trotzdem finde ich das Buch sehr gelungen, das Thema wirklich gut gelöst und den Schreibstil angenehm zu Lesen. Eine Empfehlung für Leser, die wie ich, absolut begeistert von Büchern wie Prima Facie sind.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

ein Ruheort

Mathilde und Marie
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Mathilde und Marie hat mich innerlich an meinen ganz persönlichen Ruheort zurück gebracht. Man liest hier eine total unaufregende Geschichte, die einfach gut tun soll ohne seicht oder simpel zu sein. Das ...

Mathilde und Marie hat mich innerlich an meinen ganz persönlichen Ruheort zurück gebracht. Man liest hier eine total unaufregende Geschichte, die einfach gut tun soll ohne seicht oder simpel zu sein. Das Cover passt da finde ich rückblickend auch einfach perfekt dazu. Ich bin immer noch ganz begeistert von dem Lesegefühl, das dieses Buch bei mir ausgelöst hat.
Zum Inhalt der Geschichte gibt es gar nicht so viel zu sagen. Man darf der Reise einer Frau folgen, die aus einer sehr lauten Welt kommt und erstmal lernen muss, wieder mit Ruhe und Langsamkeit zurecht zu kommen. Und so plätschert die Erzählung eigentlich sehr entspannt und angenehm vor sich hin. Der Schreibstil passt da perfekt dazu. Man möchte eigentlich gerne selber in dieses Dorf reisen und den Charakteren begegnen.
Am liebsten empfehle ich diese Geschichte Lesern, die die Einladung, die das Buch darstellt, annehmen möchten. Eine Einladung, wieder zu sich selbst zurück zu kommen, wieder Momente der Ruhe zuzulassen und sich an den unscheinbaren Dingen zu freuen. Wirklich wunderschön.

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