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Veröffentlicht am 16.02.2026

Schafft es Nelly, ihren Schützling Camou zu beschützen?

Nelly Emberwing (1). Die verbotenen Wesen von Rustgate
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Zum Inhalt:
Als Nelly ihre Anstellung als Dienstmädchen verliert, weiß sie sich nicht anders zu helfen, als in den Sternenzirkus zu flüchten. Einem Ort, an dem magische Personen eine Zuflucht gefunden ...

Zum Inhalt:
Als Nelly ihre Anstellung als Dienstmädchen verliert, weiß sie sich nicht anders zu helfen, als in den Sternenzirkus zu flüchten. Einem Ort, an dem magische Personen eine Zuflucht gefunden haben und an dem sie hofft, Arbeit zu finden. Als dann eines Tages aus einem Ei, das sie bei ihrer ehemaligen Arbeitgeberin in ihrer Not hat mitgehen lassen, etwas schlüpft, ändert sich ihr Leben erneut. Denn aus dem Ei schlüpft ein Wesen, das halb Fledermaus, halb Chamäleon ist und auch ein bisschen etwas von einem Drachen hat. Camou, wie sie ihren Schützling nennt, ist verspielt, verfressen und neugierig. Doch der Zirkusdirektor sieht in ihm nur eine neue Einnahmequelle und so soll Nelly ihn für die Manege trainieren, was schier unmöglich ist. Als Nelly langsam merkt, in was für eine Welt sie wirklich geraten ist, setzt sie alles auf eine Karte. Doch kann Camou wirklich in Freiheit in Rustgate leben, wo er ständig in großer Gefahr schweben würde?

Meine Meinung:
Nelly ist ein starkes junges Mädchen mit einem großen Herzen und Sinn für Gerechtigkeit, das man einfach sofort in sein Herz schließen muss. Im Laufe der Geschichte wird immer wieder deutlich, wie unerfahren und gutgläubig Nelly ist. Was aber vor allem an ihrem bisherigen Leben im Waisenhaus und ihrem zarten Alter von 14 Jahren liegt. Ich fand Nellys Verhalten, ihre Reaktionen und ihr Handeln altersentsprechend, wodurch sie auf mich authentisch wirkte. Gerade weil ihr so viele Ungerechtigkeiten widerfahren, obwohl sie alle freundlich behandelt, habe ich umso mehr mit ihr mitgefiebert, gelitten und viele Male für sie geschimpft, wenn mal wieder jemand sie vor den Kopf stößt. Gut gefallen hat mir, dass Nelly ihre freundliche Art dennoch beibehielt und nie den Kopf in den Sand gesteckt hat.

Da Nelly und ihr neuer Freund Grayson immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen und ich bei einigen Personen ehrlich gesagt nicht sicher war, ob sie vertrauenswürdig sind, war für Spannung gesorgt. Ich habe die neuen Freunde jedenfalls gerne auf ihrem Abenteuer begleitet, war gespannt, wie sie die Schwierigkeiten meistern und welche Überraschungen Camou so auf Lager hat. Zudem haben einige überraschende Wendungen ebenfalls dazu beigetragen, dass die Handlung von Anfang bis Ende spannend war.

Magische Wesen und Personen, die Magie beherrschen, werden in der Welt, in der Nelly lebt, wie Personen zweiter Klasse behandelt. Ich fand es immer wieder erschreckend, wie sehr die Personen nur wegen ihrer Magie geschnitten werden, als Kuriositäten im Zirkus von den Reichen beglotzt werden und keine Chance auf eine ehrliche Arbeit haben. Besonders interessant fand ich es, mehr über die Personen mit Magie zu erfahren und vor allem über Nellys kleinen Schützling Camou, der sich immer wieder verändert. Zudem sorgt gerade Camou mit seiner überschäumenden Freude für die kleinen Dinge und seine Unbeholfenheit für viele schöne, aber auch lustige Momente, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über ein junges Mädchen, das lernt, wie die Welt wirklich ist und immer wieder viel Mut beweisen muss, wenn ihr mal wieder Steine in den Weg gelegt werden. Ich habe Nelly gerne auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, ob sie es zusammen mit ihrem neuen Freund Grayson schafft, die ganzen Schwierigkeiten zu meistern, die ihnen begegnen. Da auf die Freunde einiges zukommt, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem fand ich es interessant, mehr über die magischen Wesen zu erfahren und vor allem über Nellys Schützling Camou, der immer wieder für eine Überraschung gut ist. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für Nelly und Grayson weitergehen wird.

Veröffentlicht am 06.02.2026

Wer hat den Mann aus Apartment 3B auf dem Gewissen?

The Morrisey Mysteries 1. Ein Mord in 3B
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Zum Inhalt:
Nach Jahren kommt Meg Dawson wieder ins Morrisey-Apartmenthaus in Seattle zurück, um sich klar darüber zu werden, wie es für sie weitergeht. Doch nach einer Bewohnerversammlung entdeckt sie ...

Zum Inhalt:
Nach Jahren kommt Meg Dawson wieder ins Morrisey-Apartmenthaus in Seattle zurück, um sich klar darüber zu werden, wie es für sie weitergeht. Doch nach einer Bewohnerversammlung entdeckt sie zusammen mit ihrem Kindheitsfreund Laurie die Leiche des zurückgezogen lebenden Mannes aus Apartment 3B. Als dann auch noch Laurie eine Drohnachricht erhält, kann Meg nicht anders und begibt sich auf die Spurensuche. Hilfe bekommt sie dabei von ihrer besten Freundin Ripley, die ein Geist ist. Denn was niemand weiß, ist, dass Meg, seit sie denken kann, Geister sehen und mit ihnen sprechen kann. Hätten die beiden Freundinnen nicht schon genug mit ihren Mordermittlungen zu tun, steht auch noch ein Geist vor Megs Tür, der sein Gedächtnis verloren hat. Natürlich zögert Meg nicht und versucht, auch ihm zu helfen.

Meine Meinung:
Meg Dawson ist eine sympathische junge Frau, die an einem Scheideweg steht. Denn ihr Mentor an der Kunsthochschule hat ihr eingeredet, dass sie keinen Erfolg mit ihrer Kunst haben würde. Außerdem ist sie schon lange heimlich in ihren besten Freund aus Kindheitstagen verliebt, den sie nach ihrer Rückkehr ins Morrisey-Apartmenthaus nach Jahren wiedersieht. Ihre Zerrissenheit wegen ihrer Kunst und ihre Unsicherheit wegen Laurie waren spürbar und gut nachvollziehbar. Man merkt vor allem, wie sehr sie die Worte ihres Mentors verletzt haben, aber auch, wie viel es ihr bedeutet, zu malen, und wie sehr sie sich danach sehnt. Ich mochte an ihr besonders ihre Hilfsbereitschaft, ihr Einfühlungsvermögen und ihre Liebe zu Tieren. Zudem merkt man, wie gut es ihr tut, wieder in Morrisey zu sein, in dem sie die meisten Bewohner schon ihr ganzes Leben lang kennt. Man spürt einfach die Vertrautheit und das Gefühl von Heimat zwischen den Zeilen mitschwingen.

Bei ihren Ermittlungen gab es einige interessante und spannende Wendungen. Meg stellt sich dabei zwar nicht immer geschickt an und manchmal ist der Zufall ihr bester Freund, was aber wunderbar gepasst hat. Schließlich ist Meg keine erfahrene Ermittlerin. Ich habe sie gerne auf ihrer Spurensuche im Mordfall begleitet, ebenso wie auf der Suche nach der Identität des Geistes, der plötzlich vor ihrer Tür steht. Da man immer so viel wie Meg und Ripley weiß, fühlt man sich als Teil ihres kleinen Teams und darf aus allen Hinweisen selbst seine Schlüsse ziehen, was mir sehr gut gefallen hat.

Das Knistern zwischen Meg und Laurie war jederzeit spürbar, ebenso wie die Vertrautheit, die die beiden miteinander haben, und ihre Unsicherheit darüber, was der jeweils andere empfindet. Ich habe mit den beiden richtig mitgefiebert, konnte ihre Gefühlswirrungen voll und ganz nachvollziehen und hätte ihnen beiden zwischendurch gerne mal einen kleinen Schubs gegeben, damit sie über ihren Schatten springen.

Sofort in mein Herz geschlossen habe ich Ripley. Sie ist für Meg eine wahre Freundin, sagt, was sie denkt, auch wenn Meg es nicht hören will, und unterstützt Meg so gut sie kann. Sie ist zwar ein Geist, hat aber ebenso wie Meg und Laurie ihre eigenen Charaktereigenschaften, die nur sie ausmachen. Zudem entstehen wegen ihrer direkten Art immer wieder lustige Dialoge.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, in dem wir Meg Dawson auf die Suche nach dem Mörder des mysteriösen Mannes aus Apartment 3B begleiten. Ich habe das gerne gemacht. Gerade weil man immer so viel wie Meg und ihre Geisterfreundin Ripley wusste, hat man sich als Teil ihres kleinen Teams gefühlt und konnte seine eigenen Schlüsse aus all den Hinweisen ziehen. Einige interessante Wendungen haben dafür gesorgt, dass die Handlung die ganze Zeit spannend blieb. Zumal Meg und Ripley zusätzlich noch versuchen, die Identität des Geistes, der plötzlich vor Megs Tür steht, herauszufinden. Zudem konnte ich das Knistern zwischen Meg und ihrem Kindheitsfreund Laurie jederzeit spüren, ebenso wie die Vertrautheit, die beide miteinander haben. Dadurch habe ich mit beiden die ganze Zeit mitgefiebert und war gespannt, ob sie über ihren Schatten springen und sich gestehen, was sie füreinander empfinden.

Veröffentlicht am 03.02.2026

Wer ist für Lyams Tod verantwortlich?

Royal Houses – Haus der Drachen
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Zum Inhalt:
Kerrigan ist eine Halb-Fae. Denn ihr Vater ist zwar ein Fae-Prinz, doch ihre Mutter ist nur ein Mensch. Deswegen wurde sie von ihrem Vater auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. ...

Zum Inhalt:
Kerrigan ist eine Halb-Fae. Denn ihr Vater ist zwar ein Fae-Prinz, doch ihre Mutter ist nur ein Mensch. Deswegen wurde sie von ihrem Vater auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. Da Halb-Fae in den Augen der Fae nicht sehr viel wert sind, erlebt Kerrigan immer wieder Verachtung. Davon lässt sie sich jedoch nicht unterkriegen und tut alles, um sich eine bessere Zukunft zu erarbeiten. Doch bei der Zeremonie, bei der sie Mitglied in einem der Häuser werden soll, wählt sie niemand. Dabei hatte sie bereits die Zusicherung eines der Häuser. Nun versucht Kerrigan alles, um sich doch noch einen Platz in einem der Häuser zu sichern. Als sie dann kurz darauf erfährt, dass einer ihrer Freunde ermordet wurde, setzt sie alles daran, die Täterin zu finden. Dabei helfen will ihr unbedingt der Prinz des Hauses der Schatten, der im Haus der Drachen ist, um am Drachenturnier teilzunehmen. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Schließlich ist sein Haus dafür bekannt, nur Verachtung für Menschen und Halb-Fae zu haben.

Meine Meinung:
Kerrigan ist eine starke, mutige und kämpferische junge Frau, die sich sehr wünscht, einfach irgendwo dazuzugehören. Ich konnte diesen Wunsch gerade wegen ihrer Vergangenheit gut verstehen und wie erschüttert sie ist, als sie trotz der Hoffnung, endlich dazuzugehören, wieder Ablehnung erfährt. Ich fand es gerade deswegen bewundernswert, dass sie dennoch nicht aufgibt und alles versucht, den Mord an ihrem Freund aufzuklären. Ihre Handlungen, Gedankengänge und Reaktionen konnte ich aufgrund dessen, was man über sie und ihre Vergangenheit erfährt, meist nachvollziehen. Zudem fand ich es spannend, mit der Zeit mehr über ihre Magie und besonders ihre Visionen und was dahintersteckt zu erfahren. Vor allem, weil Kerrigan nicht zu wissen scheint, wie stark ihre Magie ist.

Fordham Ollivier ist verschlossen, unnahbar und unfreundlich. Zudem hat er ziemlich viele Vorurteile gegenüber Halb-Fae, weswegen er Kerrigan gerade zu Anfang ziemlich mies und abweisend behandelt. Mit der Zeit lernt man ihn aber kennen, bekommt einen kleinen Blick hinter seine Fassade und es kristallisiert sich immer mehr heraus, wie es in seinem Reich wirklich aussieht und woher die Vorurteile kommen. Fordham hat seine Geheimnisse, was mich neugierig auf ihn gemacht hat. Denn sein Erscheinen beim Drachenturnier wirft aus vielen Gründen Fragen auf. Ich war mir bei ihm nie ganz sicher, ob er Kerrigan nicht doch noch in den Rücken fällt.

Die Welt, in der Kerrigan lebt, die Machtverhältnisse und das Magiesystem fand ich gut beschrieben. Gefallen hat mir auch, dass man durch Kerrigan erlebt, dass im armen Teil der Stadt nicht nur Elend herrscht und es ziemlich unangenehm riecht, sondern es auch Schönes und Bestaunenswertes gibt. Denn nicht alles ist nur schwarz oder weiß, sondern es gibt viele Grauschattierungen. Zudem gibt es in der Geschichte viele interessante Nebenfiguren, bei denen ich gespannt bin, welche Rolle sie noch einnehmen werden.

Die Suche nach der Person, die auf Kerrigan ein Attentat verübt und Lyam umgebracht hat, fand ich spannend und ich konnte das Buch spätestens als diese begann nicht mehr aus der Hand legen. So habe ich versucht, herauszufinden, wer ihr Auftraggeber ist und welches Motiv er haben könnte, Kerrigan töten zu lassen.

Fazit:
Ein gelungener und spannender Auftakt der Reihe, in dem wir Kerrigan dabei begleiten, wie sie für eine bessere Zukunft für sich kämpft und sich auf die Suche nach der Person macht, die auf sie ein Attentat verübt hat und ihren Freund Lyam ermordet hat. Ich habe Kerrigan gerne auf ihrem Weg begleitet, der viele Stolpersteine, Herausforderungen und Kämpfe für sie bereithält, was die Geschichte spannend gemacht hat. Zudem fand ich interessant, was man alles über Kerrigan, ihre Vergangenheit und ihre Magie erfährt, ebenso wie alles rund um die Welt, in der sie lebt. Nach den Ereignissen am Ende bin ich nun gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 01.02.2026

Wer hat den Fischer Harald Lorenz auf dem Gewissen?

Prost, auf die Fischer
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Zum Inhalt:
Da wollte sich die gesamte Brunngrieser Dienststelle bei ihrem Betriebsausflug eine schöne Zeit machen, findet Luise prompt eine Leiche. Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege ...

Zum Inhalt:
Da wollte sich die gesamte Brunngrieser Dienststelle bei ihrem Betriebsausflug eine schöne Zeit machen, findet Luise prompt eine Leiche. Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege Polizeihauptmeister Felix Fink machen sich natürlich sofort an die Ermittlungen. Schnell wird klar, dass es sich bei dem Toten um den Fischer Harald Lorenz handelt und dass dieser nicht nur einige Geheimnisse hat, sondern sich auch nicht überall beliebt gemacht hat. So stoßen Constantin und Felix nicht nur auf eine Mauer des Schweigens. Die beiden wären aber nicht die Ermittler, die sie sind, wenn sie sich davon unterkriegen ließen. Schließlich haben sie noch jeden Verbrecher geschnappt.

Meine Meinung:
Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege Polizeihauptmeister Felix Fink stoßen diesmal bei einem Betriebsausflug unverhofft auf den toten Fischer Harald Lorenz und beginnen gleich ihre Ermittlungen. Diese sind wie so oft ganz schön verzwickt, weil das Opfer so einige Geheimnisse zu haben scheint und sich viele Feinde gemacht hat. So stoßen die beiden Ermittler nicht nur einige Male auf eine Mauer des Schweigens, sondern müssen erst mal herausfinden, wer Harald Lorenz wirklich war. Ich habe Constantin und Felix wieder gerne während ihrer Ermittlungen begleitet, war gespannt, was sie herausfinden werden und habe versucht, meine eigenen Schlüsse aus den ganzen Hinweisen zu ziehen. Da es einen Haufen Verdächtige gibt und die Suche nach dem wahren Täter und seinem Motiv nicht so leicht ist, war der Krimi von Anfang bis Ende spannend.

Mir hat gefallen, dass Felix sich von Constantin nicht mehr so viel gefallen lässt. Man merkt nicht nur immer wieder, dass beide inzwischen ein eingespieltes Team sind, das sich teilweise sogar ohne Worte versteht, sondern auch gleichberechtigte Partner. Ebenso finde ich, merkt man, wie sehr das ganze Team mit der Zeit zusammengewachsen ist. Luise denkt während der Ermittlungen mit und übernimmt einige Male selbst die Initiative, was vor allem Constantin überrascht. Zudem weiß jeder, wie er die Launen und Frotzeleien des jeweils anderen nehmen muss. Mir hat das sehr gut gefallen.

Für Humor ist ebenfalls gesorgt. Schon allein wegen der ganzen Neckereien und Wortgefechte zwischen Constantin, Felix und allen anderen Personen, die ich inzwischen fest in mein Herz geschlossen habe. Ich habe mich jedenfalls immer wieder sehr gut amüsiert. Zudem erfahren wir, was einige der anderen Bewohner von Brunngries so treiben. Die eine oder andere Entwicklung macht gespannt darauf, wie es für diese Personen weitergehen wird.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege Polizeihauptmeister Felix Fink während eines Betriebsausflugs unverhofft auf die Leiche des Fischers Harald Lorenz stoßen. Ich habe Constantin und Felix wieder gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, die ganz schön verzwickt waren. Denn das Opfer hat so seine Geheimnisse und einige Feinde, wodurch es einen Haufen Verdächtige gibt. Dadurch war der Krimi von Anfang bis Ende spannend. Für Humor war ebenfalls gesorgt. Schon allein die ganzen Neckereien und Wortgefechte zwischen Constantin, Felix und allen anderen mir liebgewonnenen Personen waren wieder amüsant. Schon allein wegen dem, was die anderen Bewohner von Brunngries in diesem Band so treiben, bin ich gespannt, wie es für sie weitergeht, und natürlich, welcher Fall als Nächstes auf Constantin und Felix zukommt.

Veröffentlicht am 27.01.2026

Findet Ista endlich ihren Vater?

Magic of Moon and Sea. Die Königin der Glasinsel
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Zum Inhalt:
Ista Flit hat einen Schlüssel gefunden, der ihr einen Hinweis auf den Verbleib ihres Vaters geben soll. Der Schlüssel führt sie durch eine Tür direkt auf die Glasinsel. Auf dieser soll es ...

Zum Inhalt:
Ista Flit hat einen Schlüssel gefunden, der ihr einen Hinweis auf den Verbleib ihres Vaters geben soll. Der Schlüssel führt sie durch eine Tür direkt auf die Glasinsel. Auf dieser soll es eigentlich spuken. Doch Ista stellt fest, dass dort Menschen leben. Verlorene Seelen, die vor langer Zeit auf die Insel verbannt wurden und nie wieder nach Shelwich zurückkehrten. Dies ist jedoch nicht alles, was Ista auf der Gasinsel entdeckt. Denn auf ihr leben auch die Sumpfspinner, die mit ihrer Musik die Menschen verführen und sie zwingen, an einer nie enden wollenden Feier teilzunehmen. Kann es sein, dass Istas Vater ebenfalls der Musik der Sumpfspinner erleben ist? Wird Ista es schaffen, ihn zu befreien?

Meine Meinung:
Wir steigen direkt in die Handlung ein, weswegen ich trotz kurzer Steckbriefe zu den ganzen Personen ein paar Seiten brauchte, um mich wieder zurechtzufinden. Dann war ich aber wieder mitten im Geschehen und habe Ista Flit auf die Glasinsel begleitet, auf die sie mit der Hilfe eines magischen Schlüssels gelangt.

Ista ist ein tolles, liebenswertes und mutiges Mädchen, das ein gutes Herz hat, neugierig ist und ihre Freunde beschützt, so gut sie es kann. Gerade weil sie ihre Freunde erst einmal davon abhalten will, sie bei ihrer Suche zu begleiten, zieht sie deren Unmut auf sich. Ich konnte Istas Beweggründe für ihr Handeln jederzeit nachvollziehen, ebenso wie ihre Reaktionen. Dadurch habe ich umso mehr mit ihr und ihren Freunden Ruby und Nat mitgefiebert, gelitten und mich gefreut, wenn ihre Pläne aufgegangen sind. Denn die Suche nach Istas Vater bringt viele Gefahren, Schwierigkeiten und Rätsel mit sich, die die Freunde immer wieder vor neue, teilweise unüberwindbare Hindernisse stellen. Zudem begegnet Ista Tamlin, der seine Geheimnisse zu haben schien und bei dem ich, ehrlich gesagt, nicht so recht wusste, ob Ista ihm wirklich vertrauen kann. Dies alles hat dazu beigetragen, dass die Handlung durchweg spannend war. Ich habe die Freunde jedenfalls gerne auf ihrer Suche begleitet und war gespannt, ob und wenn ja, wie sie Istas Vater befreien werden.

Das Rätsel um das Verschwinden von Istas Vater, alles rund um die Glasinsel, ihre Bewohner und die Sumpfspinner mit ihrer gefährlichen Magie fand ich interessant. Vor allem war es interessant, mit welchen kleinen Tricks und Wortverdrehungen die Sumpfspinner ihre Opfer letztendlich in die Falle locken. Das hat sie in meinen Augen umso gefährlicher gemacht. Zudem hat die Autorin die verschiedenen Personen und Handlungsorte so bildreich beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte.

Fazit:
Eine spannende und magische Geschichte, in der wir Ista und ihre beiden Freunde Ruby und Nat auf die Glasinsel begleiten, auf der sie nach Istas Vater suchen. Ich habe dies sehr gerne getan, war gespannt, was sie alles herausfinden werden und ob sie es schaffen, Istas Vater zu finden und zu befreien. Da ihre Suche mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist, sie dabei in einige gefährliche Situationen geraten und einige Rätsel lösen müssen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ebenso durch Tamlin, der einige Geheimnisse zu haben scheint und bei dem ich mir nicht so sicher war, ob Ista ihm wirklich vertrauen kann. Außerdem fand ich es interessant, etwas über die Glasinsel, ihre Bewohner und die Sumpfspinner zu erfahren.