Düster, mit viel Gefühl
Don't Let The Forest InAndrew, Thomas und Dove. Ein unschlagbares und außergewöhnliches Trio. Doch zu Beginn des neuen Schuljahres hat sich einiges geändert. Andrew, immer schon ein Sonderling, wird nun noch komischer von allen ...
Andrew, Thomas und Dove. Ein unschlagbares und außergewöhnliches Trio. Doch zu Beginn des neuen Schuljahres hat sich einiges geändert. Andrew, immer schon ein Sonderling, wird nun noch komischer von allen betrachtet, die Kreise um ihn rum noch größer.
Dove scheint sich nur noch auf sie Schule zu konzentrieren und Thomas zieht sich zurück. Nicht nur von Thomas und Dove, sondern auch von seiner Liebe, der Kunst.
Andrew weiss nicht vor und nicht zurück,er fühlt sich allein und hintergangen und so folgt er Thomas heimlich und kann seinen Augen und seinem Verstand nicht trauen.
Der Schreibstil des Buches war gut und fesseld. Wenn mir persönlich auch manchmal ein bisschen zu poetisch und melancholisch.
Die Charakter passen sehr gut zu der Beschreibung. Sie sind seht tiefsinnig, haben viele Schichten. Es war sehr interessant, mehr über sie zu erfahren.
Die Story selbst beginnt mit dem neuen Schuljahr und dem Wiedersehen. Andrew scheint verwirrt und zerbrechlich. Die Geschehnisse sind interessant, auch wenn mir auf den letzten 100 bis 150 Seiten klar war, worauf das ganze hinaus läuft. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, waren viele Feinheiten absolut gelungen.
Allerdings stand die Gefühlswelt von Andrew klar im Vordergrund. Von einem Horrorroman hätte ich mir mehr Gänsehaut, mehr bedrückendes Gefühl gewünscht.
Die Stimmung war düster, aber auf eine andere Art und Weise.
Insgesamt war es ein interessanter und gut gemachtes Buch mit sehr gelungenen Feinheiten. Aber nicht das, was ich erwartet habe.