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Kerty

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

Düster, mit viel Gefühl

Don't Let The Forest In
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Andrew, Thomas und Dove. Ein unschlagbares und außergewöhnliches Trio. Doch zu Beginn des neuen Schuljahres hat sich einiges geändert. Andrew, immer schon ein Sonderling, wird nun noch komischer von allen ...

Andrew, Thomas und Dove. Ein unschlagbares und außergewöhnliches Trio. Doch zu Beginn des neuen Schuljahres hat sich einiges geändert. Andrew, immer schon ein Sonderling, wird nun noch komischer von allen betrachtet, die Kreise um ihn rum noch größer.
Dove scheint sich nur noch auf sie Schule zu konzentrieren und Thomas zieht sich zurück. Nicht nur von Thomas und Dove, sondern auch von seiner Liebe, der Kunst.
Andrew weiss nicht vor und nicht zurück,er fühlt sich allein und hintergangen und so folgt er Thomas heimlich und kann seinen Augen und seinem Verstand nicht trauen.

Der Schreibstil des Buches war gut und fesseld. Wenn mir persönlich auch manchmal ein bisschen zu poetisch und melancholisch.

Die Charakter passen sehr gut zu der Beschreibung. Sie sind seht tiefsinnig, haben viele Schichten. Es war sehr interessant, mehr über sie zu erfahren.

Die Story selbst beginnt mit dem neuen Schuljahr und dem Wiedersehen. Andrew scheint verwirrt und zerbrechlich. Die Geschehnisse sind interessant, auch wenn mir auf den letzten 100 bis 150 Seiten klar war, worauf das ganze hinaus läuft. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, waren viele Feinheiten absolut gelungen.
Allerdings stand die Gefühlswelt von Andrew klar im Vordergrund. Von einem Horrorroman hätte ich mir mehr Gänsehaut, mehr bedrückendes Gefühl gewünscht.
Die Stimmung war düster, aber auf eine andere Art und Weise.
Insgesamt war es ein interessanter und gut gemachtes Buch mit sehr gelungenen Feinheiten. Aber nicht das, was ich erwartet habe.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Wenn eine Familie viele Geheimnisse hat

Das tödliche Christmas Game
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Endgame House soll einen neuen Besitzer finden, nachdem die alte Besitzerin verstorben ist. Doch wer dies sein soll, entscheidet das Christmas Game. Ein Spiel, welches die Familie bereits kennt, doch war ...

Endgame House soll einen neuen Besitzer finden, nachdem die alte Besitzerin verstorben ist. Doch wer dies sein soll, entscheidet das Christmas Game. Ein Spiel, welches die Familie bereits kennt, doch war der Einsatz nie so hoch.
Zwölf Tage Zeit, im zwölf Schlüssel finden und zwölf Rätsel zu lösen. Die Aufgabe können einzeln oder gemeinsam gelöst werden. Doch eine Person spielt nicht fair.
Lily will das Haus nicht, doch auf sie wartet noch ein ganz anderes Geheimnis im Christmas Game. Ihre Mutter ist vor Jahren aus ihrem Leben verschwunden, doch war es wirklich Selbstmord, wie es damals hieß?

Der Schreibstil war sehr angenehm, aber auch eher ruhig.

Die Charakter sind sehr unterschiedlich und alle eher undurchsichtig. Leider lernt man, mit Ausnahme von Lily, keinen Charakter wirklich gut kennen. Einerseits dient dies dem aufzuklärenden Geheimnis des Buches, andererseits ist es bei den interessanten Charakteren schade.

Die Story selbst ist eher ruhig und langsam. Lily trifft zwar recht zügig in Endgame House ein und auch die Geheimnisse und das Spiel beginnen relativ schnell, dennoch ist alles eher ruhig gehalten.
Obwohl die Suche und die Rätsel viel Spannung in Aussicht stellen, bleibt es auch hier eher ruhig und der Fokus wirs geteilt. Es geht zwar um das Spiel ums Haus, aber Lily und ihre Probleme, ihre Vergangenheit nehmen einen sehr großen Raum ein. Dies ist zwar für die Story wichtig, aber es nimmt der Story auch stark den Wind aus den Segeln.
Die Auflösung war größtenteils zu erahnen und war daher leider keine Überraschung. Alles in allem hätte das Buch in Punkto Spannung sehr viel Potential gehabt, welches nicht genutzt wurde. Dazu ein Ende welches etwas wild daher kam.
Ich habe mich für 3 Sterne entschieden, da das Buch unterhaltsam, aber einfach zu ruhig.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Interessant, aber leider nicht spannend

Die Kammer
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Sättigungstaucher ist nicht einfach ein Job, es ist eine Einstellung. Man muss sich bewusst für den Job entscheiden, wissen, was auf einen zukommt und sich für dieses Leben entscheiden. So geht es sechs ...

Sättigungstaucher ist nicht einfach ein Job, es ist eine Einstellung. Man muss sich bewusst für den Job entscheiden, wissen, was auf einen zukommt und sich für dieses Leben entscheiden. So geht es sechs Sättigungstauchern, unter Ihnen Ellen. Eine Frau, eine absolute Seltenheit in diesem Job. Gemeinsam sind die sechs in einer kleinen Kammer eingesperrt. Machen ihren Job unter schweren Bedingungen, bis das undenkbar passiert und einer von Ihnen ums Leben kommt. Erst nach einer Dekompression darf die Kammer wieder geöffnet werden. Doch in diesen Tagen kann viel passieren.

Der Schreibstil war angenehm, wenn auch sehr detailliert. Da das Buch oft sehr fachlich ist, ist es nicht Mal eben gelesen. Aber der Autor versucht es einem schön möglichst gut zu erklären.

Die Charakter lernt man nach und nach besser kennen. In dieser Kammer geben sie immer mehr von sich preis und lernt weiss man über das erste Opfer nachher fast nichts, während man von anderen schon einiges versteht. Besonders die Beweggründe.

Die Story selbst ist teilweise wirklich etwas zu detailliert. Sowas ist war Grundsätzlich nicht schlecht, aber hier war es etwas viel. Zudem wurden manche Routinen immer und immer wiederholt. Nachher wurde deutlich warum, dennoch streckt es die Story schon ganz schön. Insgesamt lernt man viel über die Situation und den Job. Es ist wirklich interessant, aber leider nicht spannend. Die Inneren Konflikte nehmen einen so großen Raum ein, dass das eigentliche Problem immer wieder in den Hintergrund rückt. Der Tod selbst nimmt einen kleinen Raum ein, im Vordergrund stehen die Taucher. Ihr Umgang mit der Situation, ihr innerer Kamp.
Alles in allem ist es ein sehr interessantes Buch. Aber mir fehlt das Bedrohliche, das Spannende. Die Auflösung war zu erahnen, ist aber dennoch gelungen. Nur leider ändert das nichts an dem Gesamteindruck. Wer jedoch viel Input wünscht, ist hier definitiv richtig.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Geniales Ende, zu viel Nebenstory

Das Internat
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Halloween. Eine große Party im Wald. Eine Tote. Drapiert und gekleidet zum Finden. Eine Botschaft? Eine Unfall? Was ist passiert?
Ben ist für die Ermittlungen zuständig und muss sich schnell in der Herausforderung ...

Halloween. Eine große Party im Wald. Eine Tote. Drapiert und gekleidet zum Finden. Eine Botschaft? Eine Unfall? Was ist passiert?
Ben ist für die Ermittlungen zuständig und muss sich schnell in der Herausforderung sehen, dass seine Tochter das Opfer kannte und mit ihr gemeinsam das Internat besucht hat.
Die Uhr tickt. Der Mörder muss gefunden werden. Niemand weiss, ob dies eine einzelne Tat ist oder der Mörder vielleicht nochmal zuschlägt.

Der Schreibstil des Buches an sich war angenehm. Ich konnte in die Story abtauchen und ihr gut folgen.

Die Sprecherin war leider nicht mein Fall. Die Stimme selbst war sehr angenehm. Doch die Emotionen konnten nicht recht vermittelt werden. Wenn zb jemand geflüstert hat, hat sie dies vorgelesen, aber an der Lautstärke und Stimmlage nichts verändert. Sie hat den Spechern entsprechend zwar die Stimme angepasst, aber darüber hinaus ist wenig passiert.

Die Story selbst hat mir an sich ganz gut gefallen, allerdings fand ich den Fokus stellenweise etwas verrutsch.
Die Story spielt sehr viel um Bens Familie herum. Was sie in der Vergangenheit durchgemacht haben, wie die Situation aktuell ist und wie sie der Vorfall weiter belastet.
Der Mordfall selbst war interessant, auch wenn ich manche Reaktionen etwas komisch fand. Die Aufklärung lief quasi zweigleisig, demnach nicht nur durch Ben als Ermittler. Das vermittelt mehr Informationen und ist immer spannender.
Die Auflösung war absolut genial. Ich wurde schnurgrade in eine falsche Richtung geschickt und bin dem Köder gefolgt. Das war wirklich sehr gelungen.
Alles in allem ist die Ermittlung um der Mordfall interessant und gelungen. Allerdings wiegt das Familienleben um Ben sehr hoch und so konnte es gut sein, dass ich total davon abgelenkt wurde und die Spannung runter gezogen wurde.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Wenn alle Geheimnisse ans Licht kommen

Sleeping with Friends
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Mia hatte einen Unfall. Mit einer Kopfwunde wurde sie aufgegriffen und musste ins Krankenhaus. Seit dem, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Ihre Freundin aus dem College Agnes hat eine Erinmeeungsparty ...

Mia hatte einen Unfall. Mit einer Kopfwunde wurde sie aufgegriffen und musste ins Krankenhaus. Seit dem, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Ihre Freundin aus dem College Agnes hat eine Erinmeeungsparty geplant, bei welcher Mia durch verschiedene Anreitze geholfen werden soll, sich zu erinnern.
Doch was sich wie ein guter Plan anhört, wird zu einer Jagd auf den Verursacher von Mias Kopfwunde. Und für Mia auch ein Erkennen, um ihr Leben und Dingen, mit denen sie sich auseinandersetzen muss.

Der Schreibstil war angenehm und unterhaltsam.

Die Charakter waren sehr unterschiedlich. Doch fand ich keinen so wirklich sympathisch.

Die Story wird aus der Sich von drei verschiedenen Personen erzählt. Mia ist natürlich die Hauptperson, aber auch Mias beiden alten Freundinnen kommen zum Einsatz.
Alle Anwesendem haben in der Jugend im College einen Kurs zum Thema Filme belegt und so wird immer wieder von allen ein Vergleich zu Filmen hergestellt. Manche für den Leser, ohne Kenntnisse, nicht ganz nachvollziehbar.
Alle Anwesenden schienen über die Story hinaus mehr übereinander zu erfahren und mit vielen nicht glücklich zu sein. Aber einem gewissen Zeitpunkt entsteht fast eine Art Hetzjagd.
Dennoch fehlte es mir an Spannung. Es ist schlichtweg keine Spannung aufgekommen.
Die Herangehensweise der Story war interessant und anders, aber ich bin damit nicht wirklich warm geworden. Aus diesem Grund habe ich mich für drei Sterne entschieden.

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