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Veröffentlicht am 02.11.2022

Aktuelles Thema, hat mich leider nicht erreicht

Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen
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Das Buch ist aufgeteilt in 3 einzelne Geschichten. Diese sind sehr kurz und aus der Sicht eines Kindes geschrieben. Alle handeln von Kindern, die ihre Eltern an Aids verloren haben. Ein Thema, was leider ...

Das Buch ist aufgeteilt in 3 einzelne Geschichten. Diese sind sehr kurz und aus der Sicht eines Kindes geschrieben. Alle handeln von Kindern, die ihre Eltern an Aids verloren haben. Ein Thema, was leider auch noch heute an Bedeutung nicht verloren hat.
Allerdings habe ich keinen richtigen Zugang zu den jeweiligen Protagonisten und ihren Schicksalen bekommen. Ich mochte den Schreibstil nicht so gerne und auch die Figuren haben mich nicht erreicht.
Ich habe das Buch auch nur beendet, da es ein so kurzes Buch ist...Wirklich schade

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Veröffentlicht am 26.07.2022

Ein erschreckendes Tagebuch

Wuhan Diary
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In dem Tagebuch von Fang Fang, erfährt man wie die Autorin die Abriegelung der Stadt Wuhan während der Corona-Pandemie erlebt. Wie die chinesischen Behörden mit der Gesellschaft umgehen und was das mti ...

In dem Tagebuch von Fang Fang, erfährt man wie die Autorin die Abriegelung der Stadt Wuhan während der Corona-Pandemie erlebt. Wie die chinesischen Behörden mit der Gesellschaft umgehen und was das mti den Menschen macht. Wie sie sich solidarisieren und welche Fehler im Umgang mit Informationen in Bezug auf den Corona-Virus gemacht wurden.

Ist es überhaupt möglich / erlaubt, über ein Buch was sich mit einem so einschneidenden Ereignis beschäftigt negatives zu sagen / schreiben? Ich muss leider sagen, dass trotz der Brisans und der Aktualität, mich hat das Tagebuch von Fang Fang leider sehr enttäuscht zurück gelassen.
Ohne Frage ist der Mut von Fang Fang beachtlich so unzensiert über die Abriegelung einer ganzen Stadt zu berichten. Ein unglaubliches Schriftstück über eine Ausnahmesituation, die die Welt so noch nicht gesehen hat. Es ist sehr subjektiv, wie soll es auch anders sein bei einem Tagebuch. Aber die letzten 100 Seiten waren wirklich nur noch dem geschuldet, dass ich es nicht unbeendet weglegen wollte.
Nichts desto trotz ein sehr wichtiger Beitrag zur Corona-Lage, zum Umgang Chinas mit seiner Bevölkerung, zur Solidarität zwischen den Menschen und vielem mehr. Hoffentlich lernen wir etwas aus dem ganzen...

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Nach über 200 Seiten abgebrochen

Runas Schweigen
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Runas Schweigen“ von Vera Buck hat mich zunächst mit einer sehr spannenden Ausgangslage, einem spannenden Klappentext und einem außergewöhnlichem, historischen Setting neugierig gemacht. Die Geschichte ...

Runas Schweigen“ von Vera Buck hat mich zunächst mit einer sehr spannenden Ausgangslage, einem spannenden Klappentext und einem außergewöhnlichem, historischen Setting neugierig gemacht. Die Geschichte beginnt vielversprechend und hat meine Erwartungen hochgesteckt, vor allem damit welche Geheimnisse sich hinter den Figuren und ihrer Vergangenheit verbergen, sowie den Nachrichten. Auch der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und schafft es, eine teilweise geheimnisvolle Stimmung aufzubaue, allerdings sehr langatmig und es gibt viele scheinbar lose Enden. Vermutlich führen die am Ende alle zusammen.
Trotz vieler positiven Aspekte fiel es mir leider schwer, wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Über mehr als 200 Seiten hinweg hatte ich das Gefühl, dass die Handlung nur langsam voranschreitet und mich emotional nicht richtig packen konnte. Die Figuren blieben für mich auf Distanz, sodass sich keine starke Verbindung aufgebaut hat, die mich zum Weiterlesen motiviert hätte.
Da das Buch insgesamt sehr umfangreich ist, habe ich mich schließlich dazu entschieden, es nach gut 200 Seiten abzubrechen, weil ich nicht das Gefühl hatte, die verbleibenden rund 400 Seiten noch mit genügend Interesse verfolgen zu können.
Schade ist das vor allem deshalb, weil die Grundidee, das Setting und auch der Stil von Vera Buck durchaus Potenzial haben und mich grundsätzlich angesprochen haben. Es könnte gut sein, dass ein anderes Buch der Autorin besser zu mir passt – deshalb würde ich einem anderen ihrer Werk in Zukunft durchaus noch einmal eine Chance geben.
Mein Fazit: Ein atmosphärisch geschriebenes Buch mit interessanter Ausgangslage, das mich persönlich jedoch trotz über 200 gelesener Seiten nicht ausreichend fesseln konnte.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Wollte es mögen

Tochter einer leuchtenden Stadt
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Ein Roman auf den ich mich sehr gefreut habe, aber nicht beendet habe.
Die Geschichte konnte mich einfach nicht mitreißen, auch die Sprache fand ich eher anstrengend als ansprechend und habe mich daher ...

Ein Roman auf den ich mich sehr gefreut habe, aber nicht beendet habe.
Die Geschichte konnte mich einfach nicht mitreißen, auch die Sprache fand ich eher anstrengend als ansprechend und habe mich daher schweren Herzens dazu entschieden das Buch abzubrechen. Ich habe im Nachgang einige der Resenzionen hier gelesen und kann die meist positiven leider nicht teilen. Ohne das Buch jetzt kleinteilig "schlecht machen" zu wollen werde ich diesmal bei einer kurzen Einschätzung bleiben. Die Zeit ist sehr spannend gewählt und auch der Zeitpunkt in der türkischen bzw Stadtgeschichte ist sehr klug. Wollte ich wirklich mögen.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Zu viel Gewalt, zu wenig Zugang

The Poet Empress
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Leider konnte mich The Poet Empress nicht überzeugen, sodass ich den Roman vorzeitig abgebrochen habe. Obwohl die Grundidee und der kulturelle Hintergrund viel Potenzial bieten, habe ich emotional keinen ...

Leider konnte mich The Poet Empress nicht überzeugen, sodass ich den Roman vorzeitig abgebrochen habe. Obwohl die Grundidee und der kulturelle Hintergrund viel Potenzial bieten, habe ich emotional keinen richtigen Zugang zur Geschichte gefunden.
Der Roman ist stark geprägt von Gewalt, Intrigen und gegenseitigem Hass, was für mich sehr dominant war und andere Aspekte – wie Charakterentwicklung oder poetische Tiefe – in den Hintergrund gedrängt hat. Die fast durchgehend düstere Stimmung machte das Zuhören zunehmend anstrengend, statt fesselnd. An dieser Stelle muss ich aber eine Lanze für die Sprecherin aussprechen, die eine sehr angenehme Stimme hat und auch die schwierigen chinesischen Namen sehr gekonnt vertont. Da wären wir bei einem weiteren Punkt, es gibt so viele Personen, dessen Namen ich nicht immer einordnen konnte. Weshalb es mir an einigen Stellen schwer gefallen ist zu erfassen um wen es gerade geht. Ich könnte mir vorstellen, dass das beim lesen einfacher ist, da man die Namen vor sich hat.
Es ist inzwischen das zweite Buch einer chinesischen Autorin, mit dem ich nicht richtig warm geworden bin. Das liegt weniger an der Qualität des Schreibens, sondern vielmehr daran, dass mir Erzählweise, Ton und thematische Schwerpunkte persönlich nicht liegen. Mir fehlte eine Figur oder Perspektive, mit der ich wirklich mitfühlen konnte.
Insgesamt ist The Poet Empress sicher ein Roman für Lesende, die komplexe Machtspiele, politische Intrigen und harte Konflikte schätzen. Für mich jedoch war die Geschichte zu schwer und zu von Gewalt und Feindseligkeit durchzogen, um das Leseerlebnis genießen zu können. Spannend und auch erschreckend, dass dieses Werk als Jungendbuch gilt.

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