Ein Roman auf den ich mich sehr gefreut habe, aber nicht beendet habe.
Die Geschichte konnte mich einfach nicht mitreißen, auch die Sprache fand ich eher anstrengend als ansprechend und habe mich daher ...
Ein Roman auf den ich mich sehr gefreut habe, aber nicht beendet habe.
Die Geschichte konnte mich einfach nicht mitreißen, auch die Sprache fand ich eher anstrengend als ansprechend und habe mich daher schweren Herzens dazu entschieden das Buch abzubrechen. Ich habe im Nachgang einige der Resenzionen hier gelesen und kann die meist positiven leider nicht teilen. Ohne das Buch jetzt kleinteilig "schlecht machen" zu wollen werde ich diesmal bei einer kurzen Einschätzung bleiben. Die Zeit ist sehr spannend gewählt und auch der Zeitpunkt in der türkischen bzw Stadtgeschichte ist sehr klug. Wollte ich wirklich mögen.
Leider konnte mich The Poet Empress nicht überzeugen, sodass ich den Roman vorzeitig abgebrochen habe. Obwohl die Grundidee und der kulturelle Hintergrund viel Potenzial bieten, habe ich emotional keinen ...
Leider konnte mich The Poet Empress nicht überzeugen, sodass ich den Roman vorzeitig abgebrochen habe. Obwohl die Grundidee und der kulturelle Hintergrund viel Potenzial bieten, habe ich emotional keinen richtigen Zugang zur Geschichte gefunden.
Der Roman ist stark geprägt von Gewalt, Intrigen und gegenseitigem Hass, was für mich sehr dominant war und andere Aspekte – wie Charakterentwicklung oder poetische Tiefe – in den Hintergrund gedrängt hat. Die fast durchgehend düstere Stimmung machte das Zuhören zunehmend anstrengend, statt fesselnd. An dieser Stelle muss ich aber eine Lanze für die Sprecherin aussprechen, die eine sehr angenehme Stimme hat und auch die schwierigen chinesischen Namen sehr gekonnt vertont. Da wären wir bei einem weiteren Punkt, es gibt so viele Personen, dessen Namen ich nicht immer einordnen konnte. Weshalb es mir an einigen Stellen schwer gefallen ist zu erfassen um wen es gerade geht. Ich könnte mir vorstellen, dass das beim lesen einfacher ist, da man die Namen vor sich hat.
Es ist inzwischen das zweite Buch einer chinesischen Autorin, mit dem ich nicht richtig warm geworden bin. Das liegt weniger an der Qualität des Schreibens, sondern vielmehr daran, dass mir Erzählweise, Ton und thematische Schwerpunkte persönlich nicht liegen. Mir fehlte eine Figur oder Perspektive, mit der ich wirklich mitfühlen konnte.
Insgesamt ist The Poet Empress sicher ein Roman für Lesende, die komplexe Machtspiele, politische Intrigen und harte Konflikte schätzen. Für mich jedoch war die Geschichte zu schwer und zu von Gewalt und Feindseligkeit durchzogen, um das Leseerlebnis genießen zu können. Spannend und auch erschreckend, dass dieses Werk als Jungendbuch gilt.
Leider konnte mich „Istanbul“ nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft hatte. Obwohl Pamuks Blick auf die Stadt zweifellos literarisch und kulturell interessant ist, fand ich keinen richtigen Zugang ...
Leider konnte mich „Istanbul“ nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft hatte. Obwohl Pamuks Blick auf die Stadt zweifellos literarisch und kulturell interessant ist, fand ich keinen richtigen Zugang zu seinem Erzählen. Der Ton und die Struktur haben mich eher auf Abstand gehalten, sodass ich das Buch schließlich abgebrochen habe – etwas, das ich wirklich schade finde, denn eigentlich wollte ich es sehr gern mögen.
Trotz meiner Enttäuschung spürt man Pamuks Liebe zu seiner Heimatstadt und die atmosphärische Tiefe, die viele Leserinnen und Leser an seinem Werk schätzen. Für mich persönlich hat es diesmal jedoch nicht funktioniert.
Ein Klassiker, den man wenn, so wie ich Rainer Maria Rilke Fan ist wohl gelesen haben sollte. Hat mich leider hier im ersten Anlauf nicht angesprochen und es war mir zu konfus. Ich habe es jetzt erstmal ...
Ein Klassiker, den man wenn, so wie ich Rainer Maria Rilke Fan ist wohl gelesen haben sollte. Hat mich leider hier im ersten Anlauf nicht angesprochen und es war mir zu konfus. Ich habe es jetzt erstmal wieder ad Acta gelegt, aber ich werde dem auf jeden Fall nochmal eine Chance geben.
Ein Buch, dass ich leider nach fast 100 Seiten weglegen musste. Es geht um ein junges Mädchen, dass opfer von Missbrauch wird. Das perfide an der Geschichte ist die Erzählperspektive des Ich-Erzählers, ...
Ein Buch, dass ich leider nach fast 100 Seiten weglegen musste. Es geht um ein junges Mädchen, dass opfer von Missbrauch wird. Das perfide an der Geschichte ist die Erzählperspektive des Ich-Erzählers, dem Täter. Er rechtfertigt seine Taten, Gedanken und überlegt ständig wie er sich dem Mädchen nähern kann.
Die Sprache ist auf Grund des alten Erscheinungsdatum auch recht schwer zu verstehen. Ich weiß nicht, wie das bei neueren Ausgaben ist, aber meine ist von 91 und da ist die Sprache für mich schwer zu durchdringen. Das arme kleine Mädchen, dass hier zum Opfer wird, aber auch eine Mitschuld vom Täter bekommt. Konnte ich nicht weiterlesen.