Fesselnder Abschluss
ZerbrochenInhalt
Nachdem Fred Abel sich von dem Anschlag fast vollständig erholt hat und sich auf den Besuch seiner Kinder freut, gerät er schon in die nächste Katastrophe: Kurz nachdem seine Kinder in Berlin angekommen ...
Inhalt
Nachdem Fred Abel sich von dem Anschlag fast vollständig erholt hat und sich auf den Besuch seiner Kinder freut, gerät er schon in die nächste Katastrophe: Kurz nachdem seine Kinder in Berlin angekommen sind, werden diese entführt.
Meinung
Dies soll wohl vorerst der Abschluss der Fred-Abel-Trilogie sein. Ich muss sagen, dass sich dieser Band wunderbar zu den anderen einreiht und ein gelungener Abschluss darstellt. Besonders gut gefallen hat mir dabei, dass zwischendurch immer mal wieder auf die vorherigen Bände eingegangen wurde, sodass man immer in Erinnerung gerufen bekommen hatte, wie genau das nochmal war.
Ich habe allerdings so ein bisschen die spannenden Einblicke in eine Obduktion vermisst. In den ersten beiden Bänden wurde gerade am Anfang auf viele Details eingegangen, was ich persönlich sehr spannend und interessant fand. Das war hier leider nicht so. Aber das tut dem Buch trotzdem keinen Abbruch.
Der dritte Teil ist sehr spannend und temporeich. Besonders ab der Hälfte nimmt die Handlung richtig Fahrt auf und man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Man fiebert stets mit Fred Abel mit und wird einfach von der Handlung mitgerissen.
Man begegnet neuen und bereits bekannten Charakteren, über die man viel erfährt und aus deren Perspektive das ein oder andere Kapitel auch mal geschrieben ist. Das macht das Buch sehr abwechslungsreich und verdeutlicht, wie die Charaktere zueinander stehen.
Dabei fand ich es sehr gut dargestellt, wie Fred Abel sich selbst durch seine letzten Abenteuer verändert hat bzw. ihn diese mitgenommen haben, aber trotzdem noch versucht, nicht gegen seine Überzeugungen zu handeln.
Ein bisschen gewöhnungsbedürftig finde ich insgesamt bei den drei Bänden, dass in den Büchern alle Figuren nur mit ihren Nachnamen oder Vorname + Nachname auftauchen. Sonst kannte ich es bislang immer nur, dass in Handlungen der Vorname oder die „Ich“-Perspektive verwendet wird.
Insgesamt also ein toller Abschluss der Reihe, der sich zwar im Vergleich zu den vorherigen Büchern, weniger mit der Arbeit eines Gerichtsmediziners und die damit zusammenhängende Lösungen von Mordfällen beschäftigt, aber wirklich toll zu der kompletten Geschichte von Fred Abel passt und wirklich fesselnd ist.