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Veröffentlicht am 07.08.2017

Fesselnder Abschluss

Zerbrochen
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Inhalt
Nachdem Fred Abel sich von dem Anschlag fast vollständig erholt hat und sich auf den Besuch seiner Kinder freut, gerät er schon in die nächste Katastrophe: Kurz nachdem seine Kinder in Berlin angekommen ...

Inhalt
Nachdem Fred Abel sich von dem Anschlag fast vollständig erholt hat und sich auf den Besuch seiner Kinder freut, gerät er schon in die nächste Katastrophe: Kurz nachdem seine Kinder in Berlin angekommen sind, werden diese entführt.

Meinung
Dies soll wohl vorerst der Abschluss der Fred-Abel-Trilogie sein. Ich muss sagen, dass sich dieser Band wunderbar zu den anderen einreiht und ein gelungener Abschluss darstellt. Besonders gut gefallen hat mir dabei, dass zwischendurch immer mal wieder auf die vorherigen Bände eingegangen wurde, sodass man immer in Erinnerung gerufen bekommen hatte, wie genau das nochmal war.

Ich habe allerdings so ein bisschen die spannenden Einblicke in eine Obduktion vermisst. In den ersten beiden Bänden wurde gerade am Anfang auf viele Details eingegangen, was ich persönlich sehr spannend und interessant fand. Das war hier leider nicht so. Aber das tut dem Buch trotzdem keinen Abbruch.

Der dritte Teil ist sehr spannend und temporeich. Besonders ab der Hälfte nimmt die Handlung richtig Fahrt auf und man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Man fiebert stets mit Fred Abel mit und wird einfach von der Handlung mitgerissen.

Man begegnet neuen und bereits bekannten Charakteren, über die man viel erfährt und aus deren Perspektive das ein oder andere Kapitel auch mal geschrieben ist. Das macht das Buch sehr abwechslungsreich und verdeutlicht, wie die Charaktere zueinander stehen.
Dabei fand ich es sehr gut dargestellt, wie Fred Abel sich selbst durch seine letzten Abenteuer verändert hat bzw. ihn diese mitgenommen haben, aber trotzdem noch versucht, nicht gegen seine Überzeugungen zu handeln.

Ein bisschen gewöhnungsbedürftig finde ich insgesamt bei den drei Bänden, dass in den Büchern alle Figuren nur mit ihren Nachnamen oder Vorname + Nachname auftauchen. Sonst kannte ich es bislang immer nur, dass in Handlungen der Vorname oder die „Ich“-Perspektive verwendet wird.

Insgesamt also ein toller Abschluss der Reihe, der sich zwar im Vergleich zu den vorherigen Büchern, weniger mit der Arbeit eines Gerichtsmediziners und die damit zusammenhängende Lösungen von Mordfällen beschäftigt, aber wirklich toll zu der kompletten Geschichte von Fred Abel passt und wirklich fesselnd ist.

Veröffentlicht am 27.06.2017

Spannendes Finale

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel
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Violet weiß nun, dass sie eine Paladin ist und plant mit anderen Paladinnen eine den Adel zu stürzen. Doch ihre Priorität liegt nun zunächst darauf, ihre Schwester Hazel aus den Fängen der Herzogin zu ...

Violet weiß nun, dass sie eine Paladin ist und plant mit anderen Paladinnen eine den Adel zu stürzen. Doch ihre Priorität liegt nun zunächst darauf, ihre Schwester Hazel aus den Fängen der Herzogin zu retten. Dafür muss sie jedoch erneut in den Palast der Herzogin zurück…

Ich hatte mich wahnsinnig auf die Fortsetzung gefreut, weil der zweite Band mit einem riesigen Cliffhanger geendet hatte.

Leider war es schon länger her, dass ich den zweiten Band gelesen hatte, sodass ich nicht mehr so genau wusste, welche Namen, welcher Figur zuzuordnen sind. Deswegen habe ich mir bei dem Einstieg in das Buch etwas schwer getan und brauchte schon ein paar Seiten, um wieder in der Geschichte drin zu sein. Da hätte ich mir schon einen kleinen Rückblick oder eine Einführung gewünscht.

Die Geschichte von Violet wird kurzweilig, spannend, gefühlvoll und emotional dargestellt. Sie wird von Seite zu Seite interessanter und man merkt, dass sich die Situation nach und nach zuspitzt. Der Schreibstil der Autorin weckt in einem das Gefühl, dass man selbst Teil der Revolution ist, gerne etwas bewirken und Violet unterstützen möchte.

Vor allem aber hält das Buch viele spannende Wendungen bereit, die es nie langweilig werden lassen und das Buch noch fesselnder machen.

Insgesamt eine wirklich fesselnde Geschichte, mit kleinen Einstiegsschwierigkeiten aber einer wirklich tollen und sympathischen Hauptfigur.


Veröffentlicht am 08.06.2017

Finale

Vampire Academy - Schicksalsbande
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Klappentext: Rose Hathaway glaubte, alles würde endlich gut werden, wenn sie nur ihren Geliebten Dimitri von der Seite der Strigoi zurückholen könnte. Doch nachdem ihr dies gelungen ist, bricht ihre Welt ...

Klappentext: Rose Hathaway glaubte, alles würde endlich gut werden, wenn sie nur ihren Geliebten Dimitri von der Seite der Strigoi zurückholen könnte. Doch nachdem ihr dies gelungen ist, bricht ihre Welt von Neuem zusammen. Die Königin der Moroi-Vampire wurde ermordet und Rose ist die Hauptverdächtige. Nun droht ihr die Todesstrafe, wenn sie nicht beweisen kann, dass sie unschuldig ist. Dabei bräuchte ihre Freundin Lissa sie jetzt mehr denn je, denn man versucht ihr den Anspruch auf den Thron streitig zu machen. Und Dimitri, traumatisiert durch die Zurückverwandlung in einen Dhampir, will nichts mehr von Rose wissen. Kann Rose ihre Leben und ihre Liebe retten?

Ein unglaublich toller und spannender Abschluss der Reihe (leider, ich hätte gerne noch mehr gelesen).

Die Handlung spitzt sich zu und man weiß genau wie Rose nicht mehr, wem man trauen kann und wem nicht. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was die Autorin sich für dieses Finale ausgedacht haben könnte und war daher umso begeisterter davon. Es hält die eine oder andere Überraschung für einen noch bereit.

Das Buch mit seinen sympathischen und wirklich tollen Charakteren lebt von der Spannung und eben diesen Charakteren.
Die Erwartungen, die man über die Buchreihe hinweg an das Finale gestellt hatte, wurden allesamt erfüllt. Das Buch ist der Reihe definitiv gerecht geworden.

Veröffentlicht am 17.03.2026

spannend und atmosphärisch

When Shadows Darken the Sun
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Klappentext
Seit Generationen treten die Erben des Tag- und Nachthofes in einem magischen Turnier gegeneinander an, um die Herrschaft über den Dritten Hof zu entscheiden. Von klein auf hat Nox als Thronfolger ...

Klappentext
Seit Generationen treten die Erben des Tag- und Nachthofes in einem magischen Turnier gegeneinander an, um die Herrschaft über den Dritten Hof zu entscheiden. Von klein auf hat Nox als Thronfolger des Nachthofs daher nur ein Ziel: die Prinzessin des Taghofs zu besiegen. Als er auf Cass trifft, die Zofe seiner Kontrahentin, gerät sein Fokus jedoch ins Wanken. Obwohl sie eigentlich Erzfeinde sein sollten, verdreht die hübsche Lichtkriegerin dem Schattenprinzen den Kopf. Und als sie unerwartet zusammenarbeiten müssen, beginnen beide, hinter die Vorurteile ihrer Höfe zu blicken. Doch die Tag-und-Nacht-Spiele rücken immer näher — und dabei steht weit mehr auf dem Spiel als ihre Herzen.

Meine Meinung
Natürlich hat mich zunächst das wunderschöne Cover in seinen Bann gezogen und dadurch meine Aufmerksamkeit auf das Buch gelenkt. Meine Erwartungen anhand dessen und des Klappentext sowie der Leseprobe waren dann entsprechend hoch. Sie konnten leider nicht komplett erfüllt werden, da die Geschichte ein paar kleinere Schwächen hatte.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Ausgangssituation war sehr spannend und hat meine Erwartungen weiter geschürt. Punkten konnte die Geschichte vor allem mit dem Setting und der gut dargestellten Atmosphäre. Man fühlte sich regelrecht an den Nachthof versetzt und konnte sich gut dort einfühlen.
Nach der spannend Ausgangssituation und den ersten Konflikten, die aufkamen, blieb zwar die Grundspannung bezüglich der näher rückenden Spiele. Allerdings plätscherte die Geschichte zwischendrin für mich etwas dahin. Es kamen immer wieder kleinere spannende Momente auf, aber bevor sie mich so richtig packen konnten, waren diese auch schon wieder vorbei. Das zog sich immer weiter durch, bis es zu einer Art Bruch kam und die Geschichte gefühlt so richtig los ging – und dann war sie auch vorbei, mit einem fiesen Cliffhanger und dem Gefühl, dass dieser Band eher eine Einführung zu Band 2 war.
Die Handlung konnte aber mit unerwarteten beziehungsweise überraschenden Wendungen punkten, die der Geschichte dann noch einmal Aufwind verliehen hatte. Zum Teil konnte ich mir diese schon denken und zusammenreimen, aber sie waren dennoch gut gemacht und konnten mich fesseln, da die Geschichte dann noch mal in einer andere Richtung ging.
Wie gesagt, an sich war die Geschichte spannend, berührend aufgrund der Schicksale der einzelnen Charaktere und vor allem sehr atmosphärisch. Es passierte sehr häufig etwas, aber es war eben immer schnell wieder vorbei, sodass ich dann nicht richtig gepackt wurde.

Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Ich mochte Cass und ihre Stärke gerne. Sie war eine tolle Protagonistin, die für sich und ihre Freunde einsteht und sich für sie einsetzt. Zusammen mit Nox hat sie noch mal eine neue Dynamik bekommen und neue Charaktereigenschaften offenbart. Das hat mir gut gefallen. Nox fand ich ebenfalls sehr spannend. Ihn zunächst aus Cass' Perspektive zu erleben und dann noch seine eigene Sicht zu zeigen, ermöglichte ein ganz tolles Bild auf ihn zu bekommen: einmal seine Fassade und einmal sein wirkliches Ich. Das war sehr spannend.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Atmosphäre kam gut rüber und auch die Gefühle und Emotionen wurden gut greifbar gemacht, sodass ich mich gut in die Geschichte und die Protagonisten einfühlen konnte.

Insgesamt eine sehr atmosphärische und spannende Geschichte mit kleineren Schwächen, die Luft nach oben für den zweiten Band versprechen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 17.02.2026

Seichte Geschichte mit spannender Entwicklung

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Inhalt
Als es im Modehaus Bouttier zu Problemen kommt, entschließt sich auch Elodies Vater nach Paris zu reisen, um der Familie zu helfen. Elodie und ihre Schwester reisen mit ihm dorthin. Vor Ort trifft ...

Inhalt
Als es im Modehaus Bouttier zu Problemen kommt, entschließt sich auch Elodies Vater nach Paris zu reisen, um der Familie zu helfen. Elodie und ihre Schwester reisen mit ihm dorthin. Vor Ort trifft sie nicht nur ihren Cousin Gabriel wieder, der sie durcheinanderbringt, sondern auch den Konkurrenten der Bouttiers, Adam Le Blanc, mit dem sie vor ihrer Abreise eine Nacht verbracht hat...

Meine Meinung
Ich mag die Bücher der Autorin sehr gerne, weil sie uns immer in eine neue Stadt entführt und trotzdem den Kölner Wurzeln irgendwie treu bleibt. Auch dieses Buch glänzt mit einer tollen Darstellung von Paris und der Verbundenheit mit der Heimat der Protagonistin in Köln.
Vor allem die Mode in Paris steht im Fokus, die Bouttiers ein Prestigeträchtiges Modehaus führen. Auch die Mode wird toll dargestellt und die Entwicklung über die Jahre hinweg wird deutlich. Das gefällt mir sehr gut. Ebenso die einschlägigen Modeschauen werden detailliert und greifbar dargestellt, dass auch die Atmosphäre und die Gefühle greifbar werden.

Die Geschichte an sich beginnt schon sehr spannend und konnte meine Neugier wecken. Dementsprechend war ich sehr gespannt darauf, wie sie die Probleme lösen werden und die Handlung weiter entwickeln wird.
Leider muss ich sagen, dass nach dem starken Einstieg in die Geschichte für mich persönlich eine kleine flaute kam. Die Geschichte wurde etwas seichter und plätscherte für meinen Geschmack etwas vor sich hin. Das Gefühl kam bei mir vor allem dadurch zustande, dass ich das Gefühl hatte, dass sich die Art und Weise der Handlungsstränge wiederholt haben.
Zwischendurch gab es immer wieder neue Erkenntnisse und Entwicklung, die dann noch mal für Spannung sorgten. Zum Ende hin merkte ich dann wieder, wie sich die Handlung weiter zuspitzte und mich fesseln konnte. Es passierte dann vieles Schlag auf Schlag, es gab Antworten und neue Fragen wurden aufgeworfen. Es gab neue Erkenntnisse, die letztlich dann zu einem fiesen Cliffhanger geführt haben.
Rückblickend überwogen für mich die spannenden Elemente, sodass der seichte Teil dann doch eher in den Hintergrund gerückt ist.

Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Ich mochte Elodie, ihre Stärke und auch ihre Geschichte, die mit ihrem damaligen Wunsch, Designerin zu werden, begonnen hatte und dann doch einer Sportlerinnen-Karriere gefolgt ist. Dementsprechend war ich neugierig, inwieweit sie ihr Entwicklungspotenzial hier weiter verfolgte.
Gabriel und Adam könnten nicht gegensätzlicher und doch irgendwie ähnlich sein. Sie kommen beide aus einer Designerfamilie, die im Umgang miteinander ebenfalls nicht unterschiedlicher sein könnten. Ich fand es spannend, dass die Geschichte aus allen drei Perspektiven erzählt wurde, sodass ich bei der damit einhergehenden Dreiecksgeschichte wirklich keine Ahnung hatte, wer es am Ende werden könnte. Das fand ich gut gelöst und sehr spannend.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Geschichte, die Atmosphäre und die Gefühle und Emotionen wurden greifbar gemacht, sodass ich in die Geschichte eingesogen wurde. Die gefühlvolleren Momente haben neben den spannenden ihren Raum bekommen. Ich mochte die emotionalen Themen sehr gerne, auch wenn sie sehr viel an Tempo aus der Geschichte raus genommen haben. Das unterstrich daher meinen Eindruck davon, dass die Geschichte zwischendurch ins plätschern geraten ist.

Insgesamt ein toller Start in die Dilogie, der mit einer spannenden Handlungsentwicklung punkten konnte und einen tollen Blick auf die Mode in Paris gegeben hat.

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