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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2026

Alltagsnah, aber viel Zucker

Cooking for Family
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Die Aufmachung des Buches ist sehr gut gelungen. Zu jedem Rezept gibt es ansprechende Fotos. Das Buch wirkt übersichtlich und aufgeräumt und nicht überladen. Die Anordnung der Life Hacks und Rezepte ist ...

Die Aufmachung des Buches ist sehr gut gelungen. Zu jedem Rezept gibt es ansprechende Fotos. Das Buch wirkt übersichtlich und aufgeräumt und nicht überladen. Die Anordnung der Life Hacks und Rezepte ist einheitlich.
Die Life Hacks sind haben eigene Seiten bekommen, die sich auf das Buch verteilen, das gefällt mir besser, als wenn alles in einem Kapitel abgehandelt würde.
Manches fand ich inspirierend, vieles kennt man aber auch schon als erfahrenere Mama.
Zwei Punkte gefallen mir nicht so gut:
Zum einen wird meiner Meinung nach auf ganz schön viel Küchenkrempel zurückgegriffen. Ich finde nicht, dass man z.B. extra einen Apfelausstecher, Spiralschneider oder Eierschneider braucht.
Ein ganz großer Minuspunkt ist für mich bei einem Familienbuch mit kleinen Kindern der Zuckeranteil in nahezu allen (auch herzhaften) Rezepten.
Fast jedes Rezept verwendet Haushaltszucker, Honig oder Ahornsirup – vor allem auch die Frühstücksrezepte sind damit gut bestückt und es werden hauptsächlich Weißbrote genutzt.
Positiv ist allerdings, dass Wert auf Gemüse gelegt wird und auch der Zeitaufwand und die Vorbereitungstipps (Meal Prep) sind gut und wertvoll.
Außerdem gibt es Tipps zur Resteverwertung und mehrere Rezepte für ein und dieselbe Zutat (z.B. 1x Kartoffeln kochen – 3 Gerichte daraus generieren).
Gut gefällt mir auch, dass es Hinweise dazu gibt, wielange man etwas im Kühlschrank aufbewahren kann, oder ob man es gut einfrieren kann.

Fazit: Lesenswert, wir kochen auf jeden Fall nach, werden aber abwandeln durch Einsatz von mehr Vollkornprodukten und Zuckerreduktion.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Ruhiger "Thriller"

This Story Might Save Your Life
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Die Geschichte erzählt abwechselnd aus der Perspektive von Joy und ihrem besten Freund Benny seit dem Tag an dem sie sich kennen gelernt haben bis zu dem Tag und darüber hinaus an dem Joy und ihr Ehemann ...

Die Geschichte erzählt abwechselnd aus der Perspektive von Joy und ihrem besten Freund Benny seit dem Tag an dem sie sich kennen gelernt haben bis zu dem Tag und darüber hinaus an dem Joy und ihr Ehemann spurlos verschwunden sind. Joys Part ist als Manuskript dargestellt, welches Benny liest.

Beide sind Podcaster und man liest auch, wie der Schlagabtausch zwischen Benny und Joy abläuft. Zumeist witzig und mit einer Leichtigkeit, das gefällt.
Relativ früh merkt man schon, wo die Reise hingeht, wenn auch nicht im Detail.
Deshalb ist das Buch für mich kein Pageturner. Die beiden Untertitel sind schlichtweg absolut falsch gewählt und passen nicht im Ansatz zum Inhalt.

Den Einstieg fand ich etwas schwierig und ich habe etwas gebraucht, bis ich wirklich gut in das Buch hineingekommen bin und auch mit Interesse gelesen habe. Es entwickelt sich aber gut und es wird Spannung aufgebaut. Die Charaktere sind interessant und überwiegend sympathisch und die machen das Buch auf jeden Fall aus.
Die Beziehung zwischen Joy und Benny fand ich teilweise ein wenig anstrengend. Sie mögen sich, aber keiner will es aussprechen, bzw. kommt immer etwas dazwischen. Man will sie schütteln und sagen: Jetzt redet doch mal offen miteinander.
Im Großen und Ganzen lesenswert. Für einen Thriller ist mir das Buch aber tatsächlich zu wenig dramatisch.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Spannendes Buch - Abruptes Ende

Ruf der Leere
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„Ruf der Leere“ ist ein psychologischer Roman, der den Hauptprotagonisten Felix begleitet, während dieser sich mit den vergangenen Monaten seines Lebens auseinandersetzt. Felix lädt die relevanten Personen ...

„Ruf der Leere“ ist ein psychologischer Roman, der den Hauptprotagonisten Felix begleitet, während dieser sich mit den vergangenen Monaten seines Lebens auseinandersetzt. Felix lädt die relevanten Personen seines Lebens auf eine Hütte ein um eine Party zu feiern, bis scheinbar ein alter Mann die Party zu unterbrechen scheint, mit der Verkündung, dass nur einer von sieben überleben wird.

Das Buch beschreibt sehr spannend die Beziehungen der Protagonisten untereinander, deren Geheimnisse, Ängste und Sorgen und deckt auch so einiges auf.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Als Leser möchte man unbedingt dran bleiben und das Buch nimmt zusehends an Fahrt auf, auch wenn die Kernfrage, wer überleben wird, nur am Rande diskutiert wird.

Auch viele Wendungen sind dabei und man kann durchaus zu den Charakteren Sympathien aufbauen.

Allerdings ist der Schluss sehr abrupt und hinterließ bei mir einige Fragen.
Da ich derartige offene Enden und die damit einhergehenden Spekulationen nicht mag, muss ich zwei Sterne abziehen.

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Alles echt?

Belladonnas
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Julie und Chloe sind eineiige Zwillinge chinesischer Abstammung, deren Eltern bei einem Unfall starben als sie 4 Jahre alt waren. Während Chloe in ein reiches Haus adoptiert wurde und später als Influencerin ...

Julie und Chloe sind eineiige Zwillinge chinesischer Abstammung, deren Eltern bei einem Unfall starben als sie 4 Jahre alt waren. Während Chloe in ein reiches Haus adoptiert wurde und später als Influencerin eine große Reichweite schaffte, musste Julie bei ihrer verhassten Tante wohnen, die sie nur ausnahm und sich finanziell durchs Leben schlagen. Nach einem verstörenden Anruf von Chloe, obwohl beide keinen Kontakt pflegen, sieht Julie nach ihr und entdeckt ihre Leiche. Aus Neid und dem Gefühl besseres verdient zu haben übernimmt Julie Chloes Leben und erfährt dabei unter der Gruppierung der Belladonnas auch die Schattenseiten des Influencer-Lebens und auch menschliche Abgründe.
Mir hat gut gefallen, dass man Julies Gefühle und Ängste gut nachvollziehen konnte und man auch merkte, in welche Abhängigkeit und Sucht (nach Medien, Aufmerksamkeit etc.) man schnell geraten kann. Der Schreibstil ist einfach und spannend und es gibt viele Wendungen. Zudem hat man ständig das Gefühl Julie könnte auffliegen und als Leser wird einem auch schneller als Julie selbst bewusst in welche Abwärtsspirale und Gefahr sie da gerät.
Daher sehr spannend geschrieben – was mich aber etwas gestört hat, dass Julie oftmals in Hashtags denkt – klar es ist ein Influencerbuch und daher auch angebracht. Ich fand es dezent nervend, zum Glück blieb der Anteil aber relativ gering.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Charaktere mit Eigenheiten

Die geheime Drachenschule - Der goldene Ritter
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Der Junge Jeremias hat eine besondere Verbindung zu dem eigensinnigen Drachen Feuerschatten. Beide sind auf Abenteuer aus und treffen auf ihrem Weg auf das Mädchen Ash und den Jungen Buckel. Eine Freundschaft ...

Der Junge Jeremias hat eine besondere Verbindung zu dem eigensinnigen Drachen Feuerschatten. Beide sind auf Abenteuer aus und treffen auf ihrem Weg auf das Mädchen Ash und den Jungen Buckel. Eine Freundschaft bahnt sich an und zusammen versuchen sie die Drachen zu schützen. Ein Ritter, der goldene Gilbert, ist auf Drachenjagd, da Dörfer angegriffen werden. Doch irgendetwas ist da faul…
„Der goldene Ritter“ ist schon der 9.Band der Reihe. Es ist ein schwieriger Einstieg, wenn man die Vorgängerbände nicht kennt. Zwar werden die Charaktere auf der Innenseite des Buchrückens kurz vorgestellt, doch merkt man sehr schnell, dass einem einiges an Vorgänger-Wissen fehlt, z.B. wie Jeremias und Feuerschatten zu einem Team wurden, oder warum sie nach Gold suchen.

Die Sprache ist zum Teil schon sehr jugendlich, ich finde sie für die Altersklasse 8-10 Jahre aber passend. Für jüngere Kinder ist das Buch eher ungeeignet.
Die Mischung aus Comic und Text, die mich auch zum lesen des Buchs animiert hat, fand ich anfangs nach Startschwierigkeiten hinsichtlich des Leseflusses dann doch passend und es ist eine schöne stilistische Abwechslung.
Viele bunte Illustrationen zieren das Buch.

Mein Sohn (wir haben es gemeinsam gelesen) fand die Handlung rund um Drachen, Ritter und Abenteuern sehr cool und hat das Buch gerne gelesen.
Für mich fehlte an der ein oder anderen Stelle etwas, wohl auch eben der Tatsache geschuldet, dass ich die Vorgängerbände nicht kenne. Das hat es für mich nicht ganz rund gemacht.

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