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Veröffentlicht am 15.03.2026

Kräuterrosi und ihr Bumshüttensepp – Cozy-Krimi mit Herz und Gesundheitstipps

Kräuterrosi und ihr Bumshüttensepp
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Dorist Fürk-Hochradl liefert erneut eine charmante Mischung aus Krimi, Familienschnipseln und kulinarischem Wissen. In diesem Band wird Kräuterrosi zu einem Besuch bei ihrer Freundin, einer Nonne, gerufen ...

Dorist Fürk-Hochradl liefert erneut eine charmante Mischung aus Krimi, Familienschnipseln und kulinarischem Wissen. In diesem Band wird Kräuterrosi zu einem Besuch bei ihrer Freundin, einer Nonne, gerufen – und prompt stolpert sie in einen spannenden Fall rund um Kirche, Nonnen und mysteriöse Ereignisse.
Mehr als die Krimihandlung faszinieren jedoch die privaten Einblicke: Kräuterrosi teilt Zeit mit Familie und Freunden, wir erfahren, wie ihr hoffentlich zukünftiger Schwager bei der Polizei arbeitet, seine Partnerin ein Kind erwartet, und es gibt viel Herz und Humor im Alltag. Besonders köstlich ist der Spruch ihrer Tochter:
"Füttere deinen Mann, lass ihn ausreichend schlafen und streichle ihn hin und wieder… wenn er dann noch unzufrieden ist, guck nach, ob er nicht doch eine Frau ist."
So viel Witz und Wärme findet man selten in einem Krimi.
Ein besonderes Highlight sind die „alten“ Rezepte und Gesundheitstipps, die jedem Kapitel vorangestellt sind – darunter ein traditionelles Keksrezept von Hildegard von Bingen – die charmant zwischen Handlung und Familiengeschichten eingestreut werden. Das verleiht dem Buch einen eigenen, gemütlichen Charme.
Kritikpunkt bleibt: Wer einen klassischen Nervenkitzel-Krimi erwartet, wird hier etwas enttäuscht sein – die Spannung tritt hinter die private und kulinarische Ebene zurück. Dafür bekommt man jede Menge Herz, Humor und kleine Aha-Momente rund ums Leben, Familie und gute alte Gesundheitstipps.
Mein – Leszeichenfees – Fazit: Ein vergnüglicher Cozy-Krimi mit Herz, Humor und kulinarischem Einschlag. Perfekt für alle, die Krimis mit persönlicher Note und alten Rezepten lieben.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Ein Mord mit Wurzeln in der Vergangenheit

Stiller Bach
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Inhaltsangabe
Kinder entdecken im Stillen Bach eine Leiche, woraufhin Kommissar Maibach aus Friedrichshafen die Ermittlungen in Weingarten übernimmt. Während der Ermittlungen wird deutlich, dass die Ursache ...

Inhaltsangabe
Kinder entdecken im Stillen Bach eine Leiche, woraufhin Kommissar Maibach aus Friedrichshafen die Ermittlungen in Weingarten übernimmt. Während der Ermittlungen wird deutlich, dass die Ursache des Mordes weit in die Jugend der Beteiligten zurückreicht.
Rezension
Der Krimi Stiller Bach von Regina Riest ist ein eher ruhiger, „stiller“ Krimi, der sich zu Beginn viel Zeit nimmt, um die Figuren und ihr Umfeld vorzustellen. Dadurch dauert es etwas, bis die Handlung wirklich Fahrt aufnimmt, da man zunächst die Charaktere und ihre Beziehungen kennenlernt.
Kommissar Maibach aus Friedrichshafen übernimmt die Ermittlungen in Weingarten. Früher hat er in Ravensburg gearbeitet, sodass er mit der Region bereits vertraut ist. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus seiner Sicht, zusätzlich gibt es Kapitel aus der Perspektive des Mörders sowie eines Zeugen, wodurch sich verschiedene Blickwinkel auf die Ereignisse ergeben.
Die Autorin versucht Spannung unter anderem über ein wiederkehrendes Rätsel aufzubauen: Bereits auf Seite 69 taucht das Wort „Graffito“ auf. Kommissar Maibach recherchiert die Bedeutung im Internet, doch dem Leser wird die Erklärung lange vorenthalten – erst auf Seite 299 wird schließlich aufgelöst, was genau dahintersteckt.
Relativ schnell lässt sich erahnen, warum der Mord geschehen ist, da das Motiv in der Vergangenheit und besonders in der Jugend der Beteiligten liegt. Beim Täter bleibt es dagegen länger offen; beim Lesen hat man durchaus mehrere Verdächtige im Blick und kann eigene Vermutungen anstellen.
Das Lokalkolorit bleibt eher zurückhaltend. Zwar spielen Ravensburg und Weingarten eine Rolle, und besonders die Feste in beiden Städten sorgen für regionale Atmosphäre. An anderen Stellen – etwa bei den Mahlzeiten der Ermittler – hätte die Handlung jedoch genauso gut an einem anderen Ort spielen können.
Der Schreibstil ist gut lesbar und solide. Insgesamt bleibt der Krimi ruhig erzählt, mit einem klaren Highlight im Verlauf der Handlung, aber ohne durchgehend hohes Spannungstempo. Trotzdem liest sich das Buch flüssig und ist insgesamt stimmig aufgebaut.
Fazit
Stiller Bach ist ein ruhiger Kriminalroman, der stärker auf Figuren und Hintergründe setzt als auf schnelle Action. Wer leise Krimis mit regionalem Bezug und einem Rätsel aus der Vergangenheit mag, wird hier gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Gemütlicher Cosy Crime mit Charme – 4 Sterne

Mord & Breakfast
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Mord und Breakfast von Anne Gordon

Zunächst hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden, da der Anfang eher ruhig und stellenweise etwas langweilig wirkt. Statt eines klassischen ...


Mord und Breakfast von Anne Gordon

Zunächst hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden, da der Anfang eher ruhig und stellenweise etwas langweilig wirkt. Statt eines klassischen Krimis steht zunächst die Atmosphäre im Vordergrund, wodurch das Buch mehr wie ein unterhaltsamer Roman als wie ein spannender Kriminalfall wirkt.

Mit der Zeit entfaltet sich jedoch der besondere Charme der Geschichte. Vor allem die liebevoll gestalteten Charaktere aus dem schottischen Küstenort Seagull Bay machen das Buch sehr lesenswert. Besonders Cheddar, der lustige Hund, sorgt immer wieder für humorvolle Momente. Auch die Idee, die Figuren gleich zu Beginn übersichtlich vorzustellen, gefällt mir sehr gut und erleichtert den Einstieg.

Insgesamt ist Mord und Breakfast ein vergnüglicher, atmosphärisch gut geschriebener Roman, der weniger durch Spannung als durch Humor, Charme und lebendige Figuren überzeugt. Wer einen gemütlichen Cosy Crime mit Wohlfühlfaktor sucht, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Charmanter Elsass-Krimi mit vorhersehbarer Wendung

Elsässer Intrigen
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„Elsässer Intrigen“ von Jean Jacques Laurent überzeugt schon beim ersten Blick: Das farbenfrohe Cover mit den typischen Fachwerkhäusern ist ein echter Hingucker und fängt die Atmosphäre der Region wunderbar ...


„Elsässer Intrigen“ von Jean Jacques Laurent überzeugt schon beim ersten Blick: Das farbenfrohe Cover mit den typischen Fachwerkhäusern ist ein echter Hingucker und fängt die Atmosphäre der Region wunderbar ein. Allein dadurch sammelt das Buch für mich direkt Pluspunkte.

Inhaltlich geht es dieses Mal für Jules Gabin nach Colmar – befördert und mit neuen Kollegen konfrontiert, die fast spannender sind als der Kriminalfall selbst. Denn einer von ihnen ist in die Ereignisse verwickelt … nur welcher? Leider war mir das recht schnell klar, was der Spannung ein wenig den Wind aus den Segeln genommen hat. Zudem war es dann ein ziemliches hin und her. Vielleicht denke ich einfach ähnlich wie der Autor, denn die Auflösung lag für mich früh auf der Hand.

Trotzdem hat mich der Roman gut unterhalten. Die Serie hat für mich einen besonderen Charme: das Essen, die Atmosphäre, die Figuren und das ganze Drumherum machen einfach Spaß. Auch wenn der Fall selbst nicht der stärkste war, bleibt das Gesamtpaket stimmig und lesenswert.

4 Feensternchen

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Spannender Elsass-Krimi mit kleinen Schwächen

Elsässer Verfehlungen
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„Elsässer Verfehlungen“ aus dem Piper Verlag punktet schon optisch: Das bunte Cover mit den farbenfrohen Fachwerkhäusern am Fluss ist ein echter Hingucker und vermittelt sofort die richtige Stimmung für ...


„Elsässer Verfehlungen“ aus dem Piper Verlag punktet schon optisch: Das bunte Cover mit den farbenfrohen Fachwerkhäusern am Fluss ist ein echter Hingucker und vermittelt sofort die richtige Stimmung für einen Regionalkrimi.

Der Einstieg hingegen wirkt etwas holprig. Die beiden Frauenfiguren – die Ex und die aktuelle Partnerin des Protagonisten – fand ich eher seltsam und unnötig kompliziert, was den Lesefluss zu Beginn etwas bremst.

Sobald der eigentliche Kriminalfall an Fahrt gewinnt, zeigt das Buch jedoch seine Stärken. Die Ermittler sind sympathisch, die Atmosphäre stimmig, und der Flammkuchenwettbewerb bringt eine charmante, regionale Note ins Geschehen. Die Spannung ist solide, allerdings habe ich recht früh durchschaut, worauf die Handlung hinausläuft. Dadurch wirkte das Ende für mich leider wenig überraschend und etwas enttäuschend.

Insgesamt ein unterhaltsamer Krimi mit schönem Setting und guten Figuren, aber erzählerischen Schwächen am Anfang und einem vorhersehbaren Finale. 4 Feensternchen

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