Aus der Not eine Tugend machen
Zweimal Karma und zurückDie persönliche Entwicklung der beiden weiblichen Hauptcharaktere, Anne und Cathy, mitzuerleben, ist eine eindrucksvolle Leseerfahrung, die noch lange in mir nachhallen wird.
Beide haben nicht nur Päckchen, ...
Die persönliche Entwicklung der beiden weiblichen Hauptcharaktere, Anne und Cathy, mitzuerleben, ist eine eindrucksvolle Leseerfahrung, die noch lange in mir nachhallen wird.
Beide haben nicht nur Päckchen, sondern schwergewichtige Pakete zu tragen.
Nichts läuft in ihren Leben weiter wie bisher und gedacht. Sie stolpern, stehen wieder auf, nutzen neue Chancen und erleben bereichernde Begegnungen.
Ihre Wege kreuzen sich genau im richtigen Moment und der Beginn ihrer Freundschaft wird durch die Extremsituationen, in denen sich beide befinden, intensiviert. Es ist, als wenn Not auf Elend trifft und lässt mich an den folgenden Ausspruch denken:
„Wer selbst in Not und Elend saß, der weiß Not und Elend des Nächsten zu würdigen.“
Sebastian Kneipp
Sie bilden eine Art Zweckgemeinschaft und stehen sich gegenseitig so gut sie es vermögen bei ihrem geplanten Gegenschlag zur Abwendung des Schicksals, das ihnen die Palmblattbibliotheken offenbaren, bei.
Alle im Verlauf der Geschichte erwähnten Persönlichkeiten haben Ecken und Kanten und sind äußerst interessant. Ihre Entscheidungen sind nachvollziehbar.
Christiane Köhn-Ladenburger setzt Synergie als Sinn des Lebens durch ein reizvolles Spiel mit Gegensätzen sehr gekonnt und wunderschön mit Mandala-Ausschnitten als Seitenzierden sowie ihrem flüssigen, einfühlsamen, liebevoll detaillierten, leb- und bildhaften sowie humorvollen Schreibstil in Szene.
Die Autorin zog mich von der ersten Seite an nicht nur in den Bann, sondern mitten in das in mehrfacher Hinsicht aufregende Geschehen.
Sie zeigt u.a. auf, dass Liebe nicht käuflich ist, Selbstliebe die Grundlage bildet, um auch von anderen geliebt zu werden, Verzeihen und Manifestation hilfreich sind, man gemeinsam stärker ist als alleine und vieles erreichen kann, das einem zuerst unmöglich erscheint, sich jeder seine Herzenswünsche erfüllen und sich nicht für andere verbiegen sowie im Hier und Jetzt leben sollte. Außerdem ist es nie zu spät, seinem Denken sowie Leben eine andere Richtung zu geben und einen Neubeginn zu wagen.
Die lebens- und gefühlsechten Beschreibungen haben mich sehr stark berührt sowie inspiriert.
Möge das Leben für uns alle zum Wunschkonzert werden!