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Veröffentlicht am 10.04.2023

Sparen und Leben

3000 Yen fürs Glück
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Japanische Kultur und ein Weg zu sparen wird mit dem Buch “3000 Yen fürs Glück” von Hika Harada direkt in die Gedanken der europäischen/deutschen LeserInnen gepflanzt.
Es wird die Geschichte von vier ...

Japanische Kultur und ein Weg zu sparen wird mit dem Buch “3000 Yen fürs Glück” von Hika Harada direkt in die Gedanken der europäischen/deutschen LeserInnen gepflanzt.
Es wird die Geschichte von vier Frauen aus drei Generationen und ihre jeweiligen Bedürfnisse, Träume und Probleme erzählt. Die aussergewöhnliche und für den europäischen/deutschen Leser etwas unvorhersehbare Sichtweise auf die Dinge und das Sparen im speziellen gibt Einblick in die japanische Kultur. Informativ und abenteuerlich werden verschiedene Sparmöglichkeiten aufgezeigt. Der kontinuierliche Bankenwechsel mit kurzfristigen, gut verzinsten Lockangeboten, Kreditkarten und günstige Mobilfunkanbieter sind nur ein Bruchteil der aufgezählten Möglichkeiten. Langfristige Planung, am besten mit einem Kakeibo /Haushaltsbuch, werden wärmstens empfohlen. Es gibt sogar einen QR-Code für einen kostenlosen Download des Kakeibo.
Es handelt sich keineswegs um ein Sachbuch; der Leser wird sehr gut in die Leben der japanischen Frauen einbezogen. Die Protagonistinnen werden sehr authentisch und lebendig beschrieben, das Leben in Japan, die Tradition und auch der finanzielle Hintergrund wird dem Leser unglaublich gut dargelegt und man taucht in die uns fremde Welt und deren Alltag ein.
Die Sorgen und Probleme, welche eine Person oder auch eine Familie finanziell bewältigen muss, ist nicht fernab der Situation in Deutschland.
Um den kleinen Traum einer Familie, Eigentum und etwas Leben zu erfüllen, heißt es gut zu hauswirtschaften, zu sparen und zu planen.
Tipps hierfür kann man aus diesem flüssig geschriebenen Buch gut übernehmen, auch wenn manches nicht direkt in unser europäisches Leben übernommen werden kann. Das Buch liest sich aufgrund der verschiedenen Geschichten locker und leicht, trotz der schweren Thematik des Sparens. Hika Harada hat mit ihrem Familienroman ein unterhaltsames, lehrreiches Buch geschrieben.
Das Cover mit der typischen Winkekatze und der kräftigen Farbe mit der weißen Schrift locken den Blick an. Ich kann das wirklich ungewöhnliche, etwas andere Buch sehr empfehlen und gebe gerne 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Intensive Geschichte

Eine Frau verschwindet
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Ein Roman über Freundschaft und Halt. Kompromisslos, ohne Fragen, ohne Antworten.
Einfach da sein. Füreinander.
„Eine Frau verschwindet“ von Cécile Tlili
Verlag: Kein & Aber
Trennung. Schmerz.
Freiheit ...

Ein Roman über Freundschaft und Halt. Kompromisslos, ohne Fragen, ohne Antworten.
Einfach da sein. Füreinander.
„Eine Frau verschwindet“ von Cécile Tlili
Verlag: Kein & Aber
Trennung. Schmerz.
Freiheit und Selbstbestimmung.
Alice wird von ihrem Mann verlassen. Doch bevor er geht, flieht sie Hals über Kopf nach Korsika. Wie soll sie mit dieser Situation umgehen? Wie soll sie es ihrer Tochter erklären? Antworten findet sie dort keine, also kehrt sie nach Paris zurück. Nicht in ihr trautes Heim, stattdessen mietet sie sich eine Wohnung. Sie reagiert nicht auf die Anrufe und Nachrichten ihres Mannes, zieht sich zurück und versucht, irgendwie mit der Leere umzugehen.
„Hier bin ich wieder, habe mich zwischen Existenzen verlaufen, die aufeinanderprallen drohen, und fürchte den Zusammenstoß ebenso, wie ich mich danach sehne.“ (Kapitel 1/Pos.193)
Tagsüber geht Alice ihrer Arbeit nach, doch nachts streift sie schlaflos durch die Straßen, getrieben von Gedanken, die sie nicht zur Ruhe kommen lassen. Als sie eines Nachts betrunken und vollkommen erschöpft vor ihrem Wohnkomplex ankommt, nimmt eine junge Nachbarin sie auf. Und dort, in der kleinen Wohnung, auf dem harten Boden kann sie endlich schlafen.
Aber auch Siham hat Probleme. Ihr Cousin möchte sie ihrer Freiheit, alleine zu wohnen und selbständig zu Leben berauben; er möchte die junge „reine“ Frau sein Eigentum nennen. Von der restlichen Familie bekommt sie keine Unterstützung.
Ein aussichtsloser Kampf?

Alice und Siham sind komplett unterschiedliche Charaktere und dies betrifft nicht nur den Altersunterschied.
Cécile Tlili lässt uns eintauchen in die Gefühle einer Frau, die nicht das Ende der Liebe beweint, sondern den Bruch des Versprechens eines gemeinsamen Lebens betrauert.
Sie zeigt uns auf, wie schwer es junge Menschen aus anderen Kulturen haben, die gerne selbstbestimmt ihr Leben in Freiheit leben wollen. Wie sich deren familiäre Probleme anfühlen, den Druck der Familie mit 20 bereits verheiratet und Mutter zu sein. Kontrolle und Bevormundung setzen die junge Frau enorm unter Druck. Sie fühlt sich gefangen innerhalb der Familie. Ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit ist groß und Alice versucht Siham zu helfen, so wie diese ihr über die schlaflosen Nächte geholfen hat.

Dennoch verbindet sie etwas Tieferes: Trotz ihrer unterschiedlichen Lebenssituationen teilen sie eine innere Zerrissenheit. Siham im Kampf um ihre Freiheit, Alice im schmerzhaften Verlust ihres bisherigen Lebens.
Ihr Wunsch nach Unabhängigkeit ist groß und Alice beginnt, ihr zu helfen. So, wie Siham ihr zuvor geholfen hat.
Zwei Frauen, die sich gegenseitig Halt geben, obwohl sie selbst kaum wissen, wohin ihr eigener Weg sie führt.
Ein Roman über Frauenfreundschaft, Halt und Hoffnung. Über das Gefühl der Einsamkeit ohne die vertraute Zweisamkeit.

Die Autorin versteht es auf wenigen Seiten eine intensive, nachhallende Geschichte zu erzählen, die nicht loslässt.

Mit einem offenen Ende das Raum lässt, für all das ungesagte zwischen den Zeilen.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Berührende Geschichte

Salto
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Man liest dieses Buch und spürt sofort dieses leise Ziehen. Die Erinnerung an eine Zeit, in der alles offen war und man doch keine Ahnung hatte, wohin das Leben einen trägt.

„Salto“ von Kurt Prödel, gelesen ...

Man liest dieses Buch und spürt sofort dieses leise Ziehen. Die Erinnerung an eine Zeit, in der alles offen war und man doch keine Ahnung hatte, wohin das Leben einen trägt.

„Salto“ von Kurt Prödel, gelesen von Lukas von Horbatschewsky / Hörbuch Hamburg

Der Autor zieht uns in einen sehr emotionalen Coming-of-Age-Roman, der genau dort ansetzt, wo das Leben plötzlich ernst wird, nach dem Abitur.

Marko und Claire, schon immer verbunden und doch ändert sich nun alles. Claire möchte nach München, möchte das Leben genießen, raus aus der Kleinstadt, rein ins echte Erwachsenwerden. Marko hingegen, als Bester seines Jahrgangs, steht plötzlich vor lauter Absagen. Sein Traum vom Medizinstudium rückt in weite Ferne, bis sich durch die Lebensversicherung seiner Mutter ein neuer Weg eröffnet.

Doch das Leben meint es nicht einfach mit den beiden. Während Claire zunehmend mit sich selbst kämpft und Halt braucht, sitzt Marko allein in einem fremden Land, kämpft mit dem Studium, mit dem Anschluss und schließlich auch mit sich selbst. Diese Entwicklung ist so greifbar und realistisch beschrieben, dass sie beim Lesen wirklich unter die Haut geht.
Besonders berührt hat mich, wie schonungslos und gleichzeitig warmherzig der Autor die Ängste dieser Lebensphase zeigt. Zukunftsängste, Versagensängste, Schicksalsschläge, all das ist da, ohne beschönigt zu werden. Dieses Gefühl, dass nach der Schule erstmal alles auseinanderbricht und man sich selbst neu sortieren muss, wird unglaublich authentisch eingefangen.

Besonders stark ist, wie deutlich wird, dass das Leben eben nicht nur aus den schönen Momenten besteht, wie sie oft in Social Media gezeigt werden. Nach der Schule bricht vieles erstmal weg, das Vertraute verschwindet und jeder muss seinen eigenen Weg finden.

Die beiden Hauptprotagonisten sind sehr authentisch und realistisch gezeichnet. Man fühlt mit ihnen, versteht ihre Zweifel und merkt, wie schwer es ist, seinen Platz zu finden.

Gerade die Beziehung zwischen Marko und seinem Vater ist leise und doch unglaublich kraftvoll erzählt, voller unausgesprochener Gefühle, Unsicherheiten und dem Versuch, füreinander da zu sein.

Der Schreibstil ist dabei knallhart, wenn es sein muss, aber immer auch von Wärme getragen. Ohne Kitsch, ohne Verklärung, dafür mit einem klaren Blick auf psychische und körperliche Belastungen und trotzdem steht immer wieder die Liebe im Mittelpunkt.

Das Hörbuch konnte mich zusätzlich überzeugen; die Emotionen wurden sehr gut von dem Sprecher transportiert und die Geschichte fühlte sich lebendig und nah an.

Am Ende hat das Buch für mich etwas an Spannung und Intensität verloren, weshalb ich einen Stern abziehe. Trotzdem bleibt eine sehr berührende, ehrliche Geschichte über das Erwachsenwerden, die lange nachklingt.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Ruhiger Roman

Das kleine Café der magischen Minuten
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Das Wohlfühl-(Hör-)Buch aus Japan: Shiori Ota bringt uns zurück in das magische Café in Sapporo. Alles kann sich ändern, genau in der Zeit, in der ein Barista den perfekten Kaffee für dich kreiert.
„Das ...

Das Wohlfühl-(Hör-)Buch aus Japan: Shiori Ota bringt uns zurück in das magische Café in Sapporo. Alles kann sich ändern, genau in der Zeit, in der ein Barista den perfekten Kaffee für dich kreiert.
„Das kleine Café der magischen Minuten- Das 4 Minuten 33 Sekunden-Café“ von Shiori Ota, Band 2. 
Gelesen von Melanie Fouché
Verlag: Argon Hörbuch
Himari, eine begabte Klavierspielerin in der 7. Klasse, musste nach einem Unfall von Großbritannien zurück nach Sapporo ziehen.
Dort entdeckt sie, dass sie eine Zeitwächterin ist.
Zeitwächter können Menschen, die große Reue empfinden, helfen, für genau 4 Minuten und 33 Sekunden in die Vergangenheit zu reisen, doch nur ein einziges Mal im Leben. Sie selbst jedoch können nicht in ihre eigene Vergangenheit zurückkehren.
Himari besucht oft das kleine Café im Park, dessen Inhaberin und Barista Hayari von manchen sogar „Hexe“ genannt wird.
In dem Café hängt ein Bild: Es zeigt eine eigenwillige, faszinierende Frau, die Hayari unglaublich ähnlich sieht oder ist sie es vielleicht selbst? Eine Frau, die scheinbar nicht altert, festgehalten beim Zubereiten von Kaffee.
„Die Hexe von Kaffee und Zeit?“ Ein faszinierender Gedanke.
Dieses Café ist außergewöhnlich. Während der Barista den perfekten Kaffee zubereitet, kann ein Gast, der etwas in seinem Leben zutiefst bereut oder eine falsche Entscheidung getroffen hat, in die Vergangenheit reisen. Doch nicht jede Reise hat den gewünschten Effekt auf die Gegenwart.
Und kann man die Vergangenheit wirklich immer besser machen?
Ist das überhaupt der Sinn und ist es wirklich gewünscht?
Mit leisen, warmherzigen Tönen schenkt uns dieses Hörbuch Hoffnung und liebevolle Weisheiten. Es fühlt sich an wie eine sanfte Umarmung, Himari auf ihrer Reise zu begleiten und dabei mitzuerleben, wie sie ihr eigenes Schicksal annimmt und ihr wahres Selbst entdeckt.
Eine wunderschöne Geschichte über zweite Chancen, über das Verarbeiten von Trauer und Schmerz.
Shiori Ota entführt uns in eine magische Welt und zeigt, was uns Trost schenken kann und wie wir mit Verlust umgehen lernen. Wie wichtig die kleinen Dinge im Leben sind und wie wertvoll jeder einzelne Tag ist.
Auch die Sprecherin Melanie Fouché zieht uns mit ihrer ruhigen, sanften Stimme direkt hinein, nach Japan, in dieses besondere Café im Park.

Ein ruhiger, unglaublich schöner Roman, der nachhallt und unser Innerstes mit Wärme erfüllt.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein Buch das fordert, das nachhallt

Was die Zeit nicht nimmt
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„Was die Zeit nicht nimmt“ von Marek Torčik / Verlag : Anthea
Ein Anruf in der Nacht. Und plötzlich steht sie wieder im Raum: die Vergangenheit.
„Wer bin ich aber für mich selbst, dass ich mich so oft ...

„Was die Zeit nicht nimmt“ von Marek Torčik / Verlag : Anthea
Ein Anruf in der Nacht. Und plötzlich steht sie wieder im Raum: die Vergangenheit.
„Wer bin ich aber für mich selbst, dass ich mich so oft daran erinnern und dorthin zurückkehren muss?“ (Seite 15)
Dieser Satz hat sich bei mir eingebrannt. Und genau das ist es, was dieses Buch tut: Es brennt. Leise. Nachhaltig.
Leider konnte ich nicht gänzlich in dem Buch aufgehen. Und doch hat es mich nicht losgelassen. Unlogisch? Aber wahr!
Inhaltlich ist es große Klasse. Der poetische Schreibstil des Autors lässt einen stellenweise tief eintauchen, fast schwerelos durch Erinnerungen treiben. Dann wiederum zieht es sich, wird zäh, fast erschöpfend in seinen Längen. Vielleicht muss es das. Vielleicht braucht Schmerz Raum.
Eine konservative Industriestadt im Jahr 1989; ein Land im Umbruch. Politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich. Und mittendrin Marek. Ein homosexueller Junge. Ein Vater im Ausland. Ein alkoholsüchtiger, gewalttätiger Opa. Eine Mutter am Existenzminimum. Und eine Oma, die versucht zu verstehen und doch in ihren Mustern gefangen ist.
„Was seid ihr bloß für ne Familie, meine Güte? …..So viel Scheiße auf einem Haufen?“ (Seite 221)
Härter kann man es kaum sagen. Und doch trifft es die Wucht dieser Geschichte.
Melancholisch, voll von Mobbing, Gewalt und Hoffnungslosigkeit wird in diesem kleinen Ort Andersartigkeit bestraft. Mit dem Kopf in der Toilette, zwischen Urin und Kacke, blauen Flecken und Angst lebt aber auch etwas anderes: Hoffnung. Ganz tief im Stillen verborgen.
Marek oder Marenda, wie ihn seine Mutter nennt, kann sich nirgends wiederfinden. Nicht in der Familie. Nicht im Ort. Nicht in der Schule und nicht in sich selbst. Selbst seine Mutter spricht von Personen wie ihm und meint queere Menschen. Worte, die Distanz schaffen, wo eigentlich Schutz sein sollte.
„…das kommt einfach, weil der Junge keinen Kerl als Vorbild hat. Dem fehlt ne feste Hand.“ (Seite 226)
Solche Sätze sitzen. Sie graben sich ein. Und sie bleiben.
Marek lernt durch den ebenso andersartigen Mitschüler Marián nicht nur seinen Körper kennen. Sondern auch sich selbst. Und langsam lernt er den Mut, zu sich zu stehen. Doch das Umfeld ist gnadenlos. Nicht nur queere Menschen werden ausgegrenzt. Auch Roma, im Buch als „Zigeuner“ betitelt, werden als dreckig, stinkend und ekelhaft beschrieben. Marián ist doppelt ausgegrenzt, als Rom und homosexueller Junge.
Der Autor zeigt ungeschönt, wie tief Vorurteile, Gewalt und Verachtung in einer Gemeinschaft verankert sein können.
Was mich besonders bewegt hat: die Scham. Sie reicht bis ins Erwachsenenleben. Das Ungesagte in einer langjährigen Beziehung. Der Schmerz, der nie wirklich ausgesprochen wurde. Marek lernt zu verdrängen. Aber vergessen? Niemals.
Der Autor nimmt uns mit in eine Zeit des Umbruchs und zeigt, dass gesellschaftliche Veränderungen nicht automatisch innere Wunden heilen.
Und so holt die Erinnerung, die Vergangenheit, Marek ein, als er sich zurück in den Ort, zurück zur Mutter in die Heimat befindet.
Trotz meiner Kritik an einigen Längen bleibt für mich: Dieses Buch ist wichtig. Sehr wichtig.
Poetischer Schreibstil. Sehr gut ausgearbeitete Protagonisten. Emotionen, die nicht übertrieben wirken, sondern roh und echt.
„Was die Zeit nicht nimmt“ ist kein leichtes Buch. Es ist eines, das fordert, das wehtut, das nachhallt.

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