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Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein tiefgründiges Buch mit starken Charakteren

Mädchenmeute
0

Nach dem Lesen von Kirsten Fuchs neuestem Roman „Mädchenmeute“ habe ich mir lange die Frage gestellt, ob es sich dabei um einen Roman für Erwachsene, um einen Jugendroman, oder um einen All-Age-Roman handelt. ...

Nach dem Lesen von Kirsten Fuchs neuestem Roman „Mädchenmeute“ habe ich mir lange die Frage gestellt, ob es sich dabei um einen Roman für Erwachsene, um einen Jugendroman, oder um einen All-Age-Roman handelt. Eine Antwort auf diese Frage habe ich nicht wirklich gefunden, dafür einen Roman, der eine eindeutige Leseempfehlung von mir erhält:

Im Mittelpunkt der Handlung stehen 7 Mädchen, die auf den ersten Blick nur eines Gemeinsam haben: den Aufenthalt in einem Abenteuer-Feriencamp, der von Anfang an wie verhext zu sein scheint: Die Campleiterin Inken verschwindet, persönliche Gegenstände verschwinden und schließlich blutrote Schriftzüge in den Baracken. Die Ereignisse überschlagen sich, und die sieben Mädchen beschließen sich in Ihr eigenes Abenteuer zu stürzen: ohne die Polizei über die Begebenheiten in dem Camp oder Ihre Familien zu informieren, machen sie sich auf den Weg ins Erzgebirge, und während sehr bald schon nicht nur die Eltern der Mädchen, sondern nahezu die halbe Nation nach Ihnen sucht, erleben die sieben die beste Zeit Ihres Lebens: sie wachsen an Ihren Aufgaben und genießen die Freiheit und Unabhängigkeit, und das Glück man selbst sein zu können.
Vor allem die 15 Jährige Charly, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, überrascht durch Ihre Stärke, ihre Intelligenz und Ihren Wortwitz. Aber nicht nur sie macht auf den knapp 450 Seiten eine bemerkenswerte Wandlung von der stillen, schüchternen Beobachterin, zur jungen Frau mit Führungsqualitäten durch. Jedes der Mädchen stellt einen eigenen starken Charakter dar , der sich fernab der gewohnten Mainstream- Charakterisierung anderer zeitgenössischer Bücher bewegt. So wurde Freigundas Kindheit beispielsweise durch das Leben auf Mittelalterfesten geprägt, welches sie gemeinsam mit den Eltern von Fest zu Fest , von Stadt zu Stadt ziehen lässt. Es scheint, als ob sie das erste Mal in Ihrem Leben zur Ruhe kommt.

Aber nicht nur die einzigartigen Charaktere, sondern auch der Schauplatz machen das Buch zu einem ungewöhnlichen Leseerlebnis. Kirsten Fuchs versteht es auf eine ganz eigene und faszinierende Weise, dem Leser die Freiheit und Schönheit der Natur durch die Augen der jungen , weltoffenen und selbstkritischen Charly zu zeigen. Ihre Gedanken sind nahezu poetisch und strahlen einen ungewohntem Tiefgang aus :

„Draußen war es doch schön. ich verstand gar nicht, warum die Menschheit so verrückt danach war, in Häusern zu sein.Schon nach drei Tagen ohne Haus war etwas mit mir geschehen. Etwas Großes. Vielleicht etwas Größeres als ein Haus, das sich darum nur draußen entwickelte.„

Mein Fazit:
Kirsten Fuchs hat ein tiefgründiges Buch geschrieben, welches durch starke Charaktere, unvorhergesehene Wendungen und einen einzigartigen Blick auf die Schönheit der Natur und der Freiheit des Individuums glänzt.
Enorme Freude hat es mir beim Lesen bereitet, die rasante Entwicklung der Mädchen zu verfolgen.
Ein tolles Geschenk zur Jugendweihe oder zum 16. Geburtstag.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein tiefgründiges Buch mit starken Charakteren

Mädchenmeute
0

Nach dem Lesen von Kirsten Fuchs neuestem Roman „Mädchenmeute“ habe ich mir lange die Frage gestellt, ob es sich dabei um einen Roman für Erwachsene, um einen Jugendroman, oder um einen All-Age-Roman handelt. ...

Nach dem Lesen von Kirsten Fuchs neuestem Roman „Mädchenmeute“ habe ich mir lange die Frage gestellt, ob es sich dabei um einen Roman für Erwachsene, um einen Jugendroman, oder um einen All-Age-Roman handelt. Eine Antwort auf diese Frage habe ich nicht wirklich gefunden, dafür einen Roman, der eine eindeutige Leseempfehlung von mir erhält:

Im Mittelpunkt der Handlung stehen 7 Mädchen, die auf den ersten Blick nur eines Gemeinsam haben: den Aufenthalt in einem Abenteuer-Feriencamp, der von Anfang an wie verhext zu sein scheint: Die Campleiterin Inken verschwindet, persönliche Gegenstände verschwinden und schließlich blutrote Schriftzüge in den Baracken. Die Ereignisse überschlagen sich, und die sieben Mädchen beschließen sich in Ihr eigenes Abenteuer zu stürzen: ohne die Polizei über die Begebenheiten in dem Camp oder Ihre Familien zu informieren, machen sie sich auf den Weg ins Erzgebirge, und während sehr bald schon nicht nur die Eltern der Mädchen, sondern nahezu die halbe Nation nach Ihnen sucht, erleben die sieben die beste Zeit Ihres Lebens: sie wachsen an Ihren Aufgaben und genießen die Freiheit und Unabhängigkeit, und das Glück man selbst sein zu können.
Vor allem die 15 Jährige Charly, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, überrascht durch Ihre Stärke, ihre Intelligenz und Ihren Wortwitz. Aber nicht nur sie macht auf den knapp 450 Seiten eine bemerkenswerte Wandlung von der stillen, schüchternen Beobachterin, zur jungen Frau mit Führungsqualitäten durch. Jedes der Mädchen stellt einen eigenen starken Charakter dar , der sich fernab der gewohnten Mainstream- Charakterisierung anderer zeitgenössischer Bücher bewegt. So wurde Freigundas Kindheit beispielsweise durch das Leben auf Mittelalterfesten geprägt, welches sie gemeinsam mit den Eltern von Fest zu Fest , von Stadt zu Stadt ziehen lässt. Es scheint, als ob sie das erste Mal in Ihrem Leben zur Ruhe kommt.

Aber nicht nur die einzigartigen Charaktere, sondern auch der Schauplatz machen das Buch zu einem ungewöhnlichen Leseerlebnis. Kirsten Fuchs versteht es auf eine ganz eigene und faszinierende Weise, dem Leser die Freiheit und Schönheit der Natur durch die Augen der jungen , weltoffenen und selbstkritischen Charly zu zeigen. Ihre Gedanken sind nahezu poetisch und strahlen einen ungewohntem Tiefgang aus :

„Draußen war es doch schön. ich verstand gar nicht, warum die Menschheit so verrückt danach war, in Häusern zu sein.Schon nach drei Tagen ohne Haus war etwas mit mir geschehen. Etwas Großes. Vielleicht etwas Größeres als ein Haus, das sich darum nur draußen entwickelte.„

Mein Fazit:
Kirsten Fuchs hat ein tiefgründiges Buch geschrieben, welches durch starke Charaktere, unvorhergesehene Wendungen und einen einzigartigen Blick auf die Schönheit der Natur und der Freiheit des Individuums glänzt.
Enorme Freude hat es mir beim Lesen bereitet, die rasante Entwicklung der Mädchen zu verfolgen.
Ein tolles Geschenk zur Jugendweihe oder zum 16. Geburtstag.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein tiefgründiges Buch mit starken Charakteren

Mädchenmeute
0

Nach dem Lesen von Kirsten Fuchs neuestem Roman „Mädchenmeute“ habe ich mir lange die Frage gestellt, ob es sich dabei um einen Roman für Erwachsene, um einen Jugendroman, oder um einen All-Age-Roman handelt. ...

Nach dem Lesen von Kirsten Fuchs neuestem Roman „Mädchenmeute“ habe ich mir lange die Frage gestellt, ob es sich dabei um einen Roman für Erwachsene, um einen Jugendroman, oder um einen All-Age-Roman handelt. Eine Antwort auf diese Frage habe ich nicht wirklich gefunden, dafür einen Roman, der eine eindeutige Leseempfehlung von mir erhält:

Im Mittelpunkt der Handlung stehen 7 Mädchen, die auf den ersten Blick nur eines Gemeinsam haben: den Aufenthalt in einem Abenteuer-Feriencamp, der von Anfang an wie verhext zu sein scheint: Die Campleiterin Inken verschwindet, persönliche Gegenstände verschwinden und schließlich blutrote Schriftzüge in den Baracken. Die Ereignisse überschlagen sich, und die sieben Mädchen beschließen sich in Ihr eigenes Abenteuer zu stürzen: ohne die Polizei über die Begebenheiten in dem Camp oder Ihre Familien zu informieren, machen sie sich auf den Weg ins Erzgebirge, und während sehr bald schon nicht nur die Eltern der Mädchen, sondern nahezu die halbe Nation nach Ihnen sucht, erleben die sieben die beste Zeit Ihres Lebens: sie wachsen an Ihren Aufgaben und genießen die Freiheit und Unabhängigkeit, und das Glück man selbst sein zu können.
Vor allem die 15 Jährige Charly, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, überrascht durch Ihre Stärke, ihre Intelligenz und Ihren Wortwitz. Aber nicht nur sie macht auf den knapp 450 Seiten eine bemerkenswerte Wandlung von der stillen, schüchternen Beobachterin, zur jungen Frau mit Führungsqualitäten durch. Jedes der Mädchen stellt einen eigenen starken Charakter dar , der sich fernab der gewohnten Mainstream- Charakterisierung anderer zeitgenössischer Bücher bewegt. So wurde Freigundas Kindheit beispielsweise durch das Leben auf Mittelalterfesten geprägt, welches sie gemeinsam mit den Eltern von Fest zu Fest , von Stadt zu Stadt ziehen lässt. Es scheint, als ob sie das erste Mal in Ihrem Leben zur Ruhe kommt.

Aber nicht nur die einzigartigen Charaktere, sondern auch der Schauplatz machen das Buch zu einem ungewöhnlichen Leseerlebnis. Kirsten Fuchs versteht es auf eine ganz eigene und faszinierende Weise, dem Leser die Freiheit und Schönheit der Natur durch die Augen der jungen , weltoffenen und selbstkritischen Charly zu zeigen. Ihre Gedanken sind nahezu poetisch und strahlen einen ungewohntem Tiefgang aus :

„Draußen war es doch schön. ich verstand gar nicht, warum die Menschheit so verrückt danach war, in Häusern zu sein.Schon nach drei Tagen ohne Haus war etwas mit mir geschehen. Etwas Großes. Vielleicht etwas Größeres als ein Haus, das sich darum nur draußen entwickelte.„

Mein Fazit:
Kirsten Fuchs hat ein tiefgründiges Buch geschrieben, welches durch starke Charaktere, unvorhergesehene Wendungen und einen einzigartigen Blick auf die Schönheit der Natur und der Freiheit des Individuums glänzt.
Enorme Freude hat es mir beim Lesen bereitet, die rasante Entwicklung der Mädchen zu verfolgen.
Ein tolles Geschenk zur Jugendweihe oder zum 16. Geburtstag.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein authentischer, spannender Plot

Glaskinder
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Nachdem ich bereits alle drei Frederika-Bergman Thriller von Kristina Ohlsson gelesen hatte, bin ich mehr als gespannt auf Ihren ersten Jugendbuch-Thriller gewesen. Ein Thriller für Kinder ab 11 kam mir ...

Nachdem ich bereits alle drei Frederika-Bergman Thriller von Kristina Ohlsson gelesen hatte, bin ich mehr als gespannt auf Ihren ersten Jugendbuch-Thriller gewesen. Ein Thriller für Kinder ab 11 kam mir zunächst nahezu unmöglich vor. Kristina hat mit der 12 Jährigen Billy eine authentische und sympathische Hauptfigur geschaffen, mit der sich gleichaltrige Leserinnen sehr gut identifizieren dürften.Vor allem die ersten Reibereien mit Ihrer Mutter, und Ihr Sturrkopf dürften den Leserinnen bekannt vorkommen. Die Sprache wird der jungen Zielgruppe vollkommen gerecht, sie ist klar und verständlich und sehr kindlich gehalten. Dennoch werden tiefgründige Themen wie der Tod von Billys Vater, sowie die Akzeptanz eines neuen Partners an der Seite Ihrer Mutter angerissen. Ich finde es gut, dass die Autorin hier nicht zu sehr in die Tiefe geht, dies würde die Zielgruppe wahrscheinlich schnell überfordern. Die Handlung überzeugt durch Ihren Gruselfaktor und der Tatsache, dass Billy und Ihre zwei Freunde lange Zeit im Dunkeln tappen und lediglich Vermutungen über das Geschehene äußern. Die Spekulationen bieten genügend Raum für die kindlichen Phantasien .Der Ausgang der Geschichte konnte mich vollends überzeugen.
Mein Fazit: Kristina Ohlsson ist mit Ihrem ersten Kinderbuch ein spannender und realistischer Gruselroman gelungen, der vor allem bei Mädchen ab 11 gut ankommen dürfte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein authentischer, spannender Plot

Glaskinder
0

Nachdem ich bereits alle drei Frederika-Bergman Thriller von Kristina Ohlsson gelesen hatte, bin ich mehr als gespannt auf Ihren ersten Jugendbuch-Thriller gewesen. Ein Thriller für Kinder ab 11 kam mir ...

Nachdem ich bereits alle drei Frederika-Bergman Thriller von Kristina Ohlsson gelesen hatte, bin ich mehr als gespannt auf Ihren ersten Jugendbuch-Thriller gewesen. Ein Thriller für Kinder ab 11 kam mir zunächst nahezu unmöglich vor. Kristina hat mit der 12 Jährigen Billy eine authentische und sympathische Hauptfigur geschaffen, mit der sich gleichaltrige Leserinnen sehr gut identifizieren dürften.Vor allem die ersten Reibereien mit Ihrer Mutter, und Ihr Sturrkopf dürften den Leserinnen bekannt vorkommen. Die Sprache wird der jungen Zielgruppe vollkommen gerecht, sie ist klar und verständlich und sehr kindlich gehalten. Dennoch werden tiefgründige Themen wie der Tod von Billys Vater, sowie die Akzeptanz eines neuen Partners an der Seite Ihrer Mutter angerissen. Ich finde es gut, dass die Autorin hier nicht zu sehr in die Tiefe geht, dies würde die Zielgruppe wahrscheinlich schnell überfordern. Die Handlung überzeugt durch Ihren Gruselfaktor und der Tatsache, dass Billy und Ihre zwei Freunde lange Zeit im Dunkeln tappen und lediglich Vermutungen über das Geschehene äußern. Die Spekulationen bieten genügend Raum für die kindlichen Phantasien .Der Ausgang der Geschichte konnte mich vollends überzeugen.
Mein Fazit: Kristina Ohlsson ist mit Ihrem ersten Kinderbuch ein spannender und realistischer Gruselroman gelungen, der vor allem bei Mädchen ab 11 gut ankommen dürfte.

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  • Erzählstil
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  • Charaktere