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Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein Buch voller Magie und Energie

Eine Messerspitze voll Magie
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Ein wahrlich zauberhaftes Buch ist Lisa Graff mit Ihrem Roman „Eine Messerspitze voll Magie“ gelungen. Genauso außergewöhnlich wie der Titel ,ist auch die Erzählweise der Autorin: Häppchenweise erfährt ...

Ein wahrlich zauberhaftes Buch ist Lisa Graff mit Ihrem Roman „Eine Messerspitze voll Magie“ gelungen. Genauso außergewöhnlich wie der Titel ,ist auch die Erzählweise der Autorin: Häppchenweise erfährt der Leser aus Sicht der verschiedenen und ganz individuell gestalteten Charaktere den Fortgang der Geschichte, so dass sich erst nach und nach ein Gesamtbild ergibt. So bleibt die Geschichte nicht nur für die jüngeren Leser immer spannend, sondern auch ich habe der Auflösung des Rätsels beim Lesen jeder Seite entgegen gefiebert. Dabei geht es durchaus Turbulent zu. Der Leser befindet sich nämlich in einer Welt, in der ein Großteil der Menschen sogenannte „Talente“ besitzt. Das Talent der Hauptfigur Cady, besteht zum Beispiel darin, für jeden Menschen den perfekten Kuchen zu backen. Miss Mallory, die Besitzerin des Waisenhauses hingegen, besitzt das Talent für jedes Ihrer Mädchen das perfekte Zuhause zu finden. Dass sie bei Cady diesbezüglich bisher kläglich versagt hat lastet schwer auf der liebenswerten Miss Mallory. Die Talente der Figuren machen sie einzigartig und sorgen im Laufe der Handlung für allerlei Verwirrung, Spannung und Spaß.
Als Leidenschaftliche Hobbybäckerin hat es mir zu dem sehr gut gefallen, das sich zwischen den einzelnen Kapiteln des Buches immer wieder leckere Backrezepte fanden, von denen ich sicher das ein oder andere Rezept noch ausprobieren werde. Lisa Graff ist ein wunderbar magischer Roman gelungen, der nicht nur für Kinder und Ihre Eltern einen wirklichen Lesespaß darstellt. Das Buch steckt nicht nur voller Magie und Energie, sondern voller Witz, Humor und ganz viel Charme. Ich habe wirklich selten ein Buch mit so viel Liebe bei der Gestaltung der einzelnen Charaktere gelesen, und kann es jedem Erwachsenen nur empfehlen, der einfach mal für ein paar Stunden abschalten , und in eine völlig andere Welt eintauchen möchte, ohne dafür ein ganzes Wochenende veranschlagen zu müssen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2026

ein beeindruckendes Debüt, mit klarer Sprache

Es wird keine Helden geben
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Mit Ihrem Debüt hat die gerade mal 16 Jährige Anna Seidl einen tiefgründigen und berührenden Roman geschrieben, der den Leser am Ende geschockt und fassungslos zurücklässt. Sie erzählt schonungslos die ...

Mit Ihrem Debüt hat die gerade mal 16 Jährige Anna Seidl einen tiefgründigen und berührenden Roman geschrieben, der den Leser am Ende geschockt und fassungslos zurücklässt. Sie erzählt schonungslos die Geschichte eines Amoklaufs und dessen Folgen aus Sicht eines 15 Jährigen Teenagers. Dabei beschreibt sie sher authentisch wie Miriam versucht das Geschehene zu verarbeiten und damit zu leben: sie schwankt zwischen Wut, Trauer und Hass. Sie sucht Hilfe und Verständnis, lehnt dabei jedoch jeden Versuch Ihrer Familie ihr zur Seite zu stehen, ab. Sie kann die schrecklichen Bilder des Amoklaufes nicht vergessen. Lediglich die Bilder an glücklichere Tage, die in regelmäßigen Abständen die allzu düstere Gegenwart unterbrechen, scheinen kurzfristig eine Ablenkung für Miriam zu bieten. Der Leser erfährt, wie Ihr Leben vor der schrecklichen Tat gewesen ist, und rückt den Amoklauf damit noch mehr als das was er ist in das Bewusstsein des Lesers: Die grausame und gewaltsame Tat eines Einzigen die binnen Minuten das Leben einer Vielzahl an Menschen zerstört, die bis dahin scheinbar ohne Probleme miteinander Tag für Tag & Seite an Seite gelebt haben. Aus Sicht von Miriam erfährt der Leser ebenfalls wie Ihre Freundinnen mit dem Trauma umgehen, und auf welch unterschiedliche Wege sie dies verarbeiten.
Mit Ihrem Roman zeigt uns Anna Seidl wie schnell und grausam sich das Leben verändern , und das Unglück über Menschen hereinbrechen kann ,und schließlich nichts mehr so ist, wie es einmal war.
Besonders beeindruckend fand ich die Auseinandersetzung mit der Schuldfrage. Zunächst sind Miriam und Ihre Freundinnen nur Eines: Opfer einer grausamen Gewalttat. Doch nach und nach fangen Sie jede für sich an über das Geschehene nachzudenken und sich zu fragen: „Wer trägt Schuld an der Tat?“. Denn nicht nur Miriam hat den Amokläufer diskriminiert. Trägt Sie eine Mitschuld an dem Amoklauf Ihres Mitschülers und an dem Tod Ihres Freundes? Die Abgründe die sich beim lesen des Buches auftaten haben mich tief bewegt und noch lange, nachdem ich das Buch bereits zu Ende gelesen hatte, beschäftigt. Nicht nur die Frage nach dem „Warum“; sondern auch die Tatsache wie schnell sich das Leben ändern kann, wie Menschen mit Schicksalsschlägen umgehen und versuchen wieder aufzustehen. Anna Seidl ist ein beeindruckendes Debüt, mit klarer Sprache gelungen, dass nicht nur Jugendliche lesen sollten.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein beeindruckendes Debüt, mit klarer Sprache

Es wird keine Helden geben
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Mit Ihrem Debüt hat die gerade mal 16 Jährige Anna Seidl einen tiefgründigen und berührenden Roman geschrieben, der den Leser am Ende geschockt und fassungslos zurücklässt. Sie erzählt schonungslos die ...

Mit Ihrem Debüt hat die gerade mal 16 Jährige Anna Seidl einen tiefgründigen und berührenden Roman geschrieben, der den Leser am Ende geschockt und fassungslos zurücklässt. Sie erzählt schonungslos die Geschichte eines Amoklaufs und dessen Folgen aus Sicht eines 15 Jährigen Teenagers. Dabei beschreibt sie sher authentisch wie Miriam versucht das Geschehene zu verarbeiten und damit zu leben: sie schwankt zwischen Wut, Trauer und Hass. Sie sucht Hilfe und Verständnis, lehnt dabei jedoch jeden Versuch Ihrer Familie ihr zur Seite zu stehen, ab. Sie kann die schrecklichen Bilder des Amoklaufes nicht vergessen. Lediglich die Bilder an glücklichere Tage, die in regelmäßigen Abständen die allzu düstere Gegenwart unterbrechen, scheinen kurzfristig eine Ablenkung für Miriam zu bieten. Der Leser erfährt, wie Ihr Leben vor der schrecklichen Tat gewesen ist, und rückt den Amoklauf damit noch mehr als das was er ist in das Bewusstsein des Lesers: Die grausame und gewaltsame Tat eines Einzigen die binnen Minuten das Leben einer Vielzahl an Menschen zerstört, die bis dahin scheinbar ohne Probleme miteinander Tag für Tag & Seite an Seite gelebt haben. Aus Sicht von Miriam erfährt der Leser ebenfalls wie Ihre Freundinnen mit dem Trauma umgehen, und auf welch unterschiedliche Wege sie dies verarbeiten.
Mit Ihrem Roman zeigt uns Anna Seidl wie schnell und grausam sich das Leben verändern , und das Unglück über Menschen hereinbrechen kann ,und schließlich nichts mehr so ist, wie es einmal war.
Besonders beeindruckend fand ich die Auseinandersetzung mit der Schuldfrage. Zunächst sind Miriam und Ihre Freundinnen nur Eines: Opfer einer grausamen Gewalttat. Doch nach und nach fangen Sie jede für sich an über das Geschehene nachzudenken und sich zu fragen: „Wer trägt Schuld an der Tat?“. Denn nicht nur Miriam hat den Amokläufer diskriminiert. Trägt Sie eine Mitschuld an dem Amoklauf Ihres Mitschülers und an dem Tod Ihres Freundes? Die Abgründe die sich beim lesen des Buches auftaten haben mich tief bewegt und noch lange, nachdem ich das Buch bereits zu Ende gelesen hatte, beschäftigt. Nicht nur die Frage nach dem „Warum“; sondern auch die Tatsache wie schnell sich das Leben ändern kann, wie Menschen mit Schicksalsschlägen umgehen und versuchen wieder aufzustehen. Anna Seidl ist ein beeindruckendes Debüt, mit klarer Sprache gelungen, dass nicht nur Jugendliche lesen sollten.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein beeindruckendes Debüt, mit klarer Sprache

Es wird keine Helden geben
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Mit Ihrem Debüt hat die gerade mal 16 Jährige Anna Seidl einen tiefgründigen und berührenden Roman geschrieben, der den Leser am Ende geschockt und fassungslos zurücklässt. Sie erzählt schonungslos die ...

Mit Ihrem Debüt hat die gerade mal 16 Jährige Anna Seidl einen tiefgründigen und berührenden Roman geschrieben, der den Leser am Ende geschockt und fassungslos zurücklässt. Sie erzählt schonungslos die Geschichte eines Amoklaufs und dessen Folgen aus Sicht eines 15 Jährigen Teenagers. Dabei beschreibt sie sher authentisch wie Miriam versucht das Geschehene zu verarbeiten und damit zu leben: sie schwankt zwischen Wut, Trauer und Hass. Sie sucht Hilfe und Verständnis, lehnt dabei jedoch jeden Versuch Ihrer Familie ihr zur Seite zu stehen, ab. Sie kann die schrecklichen Bilder des Amoklaufes nicht vergessen. Lediglich die Bilder an glücklichere Tage, die in regelmäßigen Abständen die allzu düstere Gegenwart unterbrechen, scheinen kurzfristig eine Ablenkung für Miriam zu bieten. Der Leser erfährt, wie Ihr Leben vor der schrecklichen Tat gewesen ist, und rückt den Amoklauf damit noch mehr als das was er ist in das Bewusstsein des Lesers: Die grausame und gewaltsame Tat eines Einzigen die binnen Minuten das Leben einer Vielzahl an Menschen zerstört, die bis dahin scheinbar ohne Probleme miteinander Tag für Tag & Seite an Seite gelebt haben. Aus Sicht von Miriam erfährt der Leser ebenfalls wie Ihre Freundinnen mit dem Trauma umgehen, und auf welch unterschiedliche Wege sie dies verarbeiten.
Mit Ihrem Roman zeigt uns Anna Seidl wie schnell und grausam sich das Leben verändern , und das Unglück über Menschen hereinbrechen kann ,und schließlich nichts mehr so ist, wie es einmal war.
Besonders beeindruckend fand ich die Auseinandersetzung mit der Schuldfrage. Zunächst sind Miriam und Ihre Freundinnen nur Eines: Opfer einer grausamen Gewalttat. Doch nach und nach fangen Sie jede für sich an über das Geschehene nachzudenken und sich zu fragen: „Wer trägt Schuld an der Tat?“. Denn nicht nur Miriam hat den Amokläufer diskriminiert. Trägt Sie eine Mitschuld an dem Amoklauf Ihres Mitschülers und an dem Tod Ihres Freundes? Die Abgründe die sich beim lesen des Buches auftaten haben mich tief bewegt und noch lange, nachdem ich das Buch bereits zu Ende gelesen hatte, beschäftigt. Nicht nur die Frage nach dem „Warum“; sondern auch die Tatsache wie schnell sich das Leben ändern kann, wie Menschen mit Schicksalsschlägen umgehen und versuchen wieder aufzustehen. Anna Seidl ist ein beeindruckendes Debüt, mit klarer Sprache gelungen, dass nicht nur Jugendliche lesen sollten.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein zauberhaftes Buch für Groß und Klein mit einer Handvoll sympathischer Figuren

Die Glücksbäckerei – Das magische Rezeptbuch
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Als fleißige Hobbybäckerin, stand „Die Glücksbäckerei“ , wenn auch ein Kinderbuch, schon längere Zeit auf meinem Wunschzettel. Nicht nur inhaltlich hat mich das Kinderbuch auf Anhieb angesprochen, sondern ...

Als fleißige Hobbybäckerin, stand „Die Glücksbäckerei“ , wenn auch ein Kinderbuch, schon längere Zeit auf meinem Wunschzettel. Nicht nur inhaltlich hat mich das Kinderbuch auf Anhieb angesprochen, sondern als ich es vor kurzem das erste mal in den Händen hielt, war ich auch von der Haptik sehr angetan. Ein glitzerndes , in Pastelltönen gehaltenen Buch lässt auch in älteren weibliche Lesern das Bücherherz höher schlagen. Die Handlung wird aus Roses Perspektive beschrieben, eine sympathische Figur, die vor allem mit mangelnden Selbstwertgefühl zu kämpfen hat und unbedingt die Fähigkeiten Ihrer Eltern erlernen möchte. Da sie als einzige Ihrer Geschwister keine besondere Gabe besitzt ist dies Ihrem Selbstvertrauen nicht zuträglich. In Ihrem jungen Alter stellt sie sich zudem die Frage ,ob sie für den Rest Ihres Lebens in Calamity-Falls als Bäckerin leben möchte, oder den Schritt in die Welt wagen soll, und alles Bekannte hinter sich lassen soll. Durch die Sorgen und Ängste Roses die während der Geschehnisse immer wieder in den Mittelpunkt rücken, stellt sie für die Zielgruppe eine glaubwürdige Identifikationsfigur da. Und auch die ersten zaghaften Schwärmerein für das andere Geschlechtes dürften gleichaltrigen Leserinnen nicht unbekannt sein. Die Sprache ist schnörkellos, und entspricht der Zielgruppe. Einer so wunderbaren, zauberhaften Geschichte, wie sie Kathryn Littlewood hier geschaffen hat, bedarf es allerdings auch keinerlei sprachlichen Besonderheiten, um es aus der Masse der Kinderbücher hervorstechen zu lassen. Die Geschwister der Familie Glyck hat sie lebhaft und realistisch gestaltet, und für mit Kinder typischen Eigenschaften, wie Neugier, Verspieltheit,Witz und einer großen Portion Spaß und Flausen versehen.
Da die einzelnen Kapitel nicht allzu lang gefasst sind, eignet sich das Buch sowohl zum selber lesen, kann aber meiner Meinung nach auch schon jüngeren Kindern ab 8 vorgelesen werden. Ein tolles Buch auch für Geschwister, da Themen, wie Neid, Eifersucht, aber auch Zusammenhalt und Familiensinn thematisiert werden.
Am Ende wartet auf die Leser eine Überraschung, denn die Geschichte findet mit der Heimkehr der Eltern kein Ende,sondern lässt die Familie Glyck und auch die Leser mit einigen Rätseln und den perfekten Start in eine Fortsetzung zurück.

Mein Fazit: Ein zauberhaftes Buch für Groß und Klein mit einer Handvoll sympathischer Figuren und einer großen Portion an Spannung, Witz und Tiefgang,
Eine klare Leseempfehlung von mir.

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