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Veröffentlicht am 10.01.2022

Spannender Lesespaß

COLD CASE - Das gebrannte Kind
5

Tess möchte mit ihrem Cold-Case-Team gerade den alten Jenny-Fall wieder aufnehmen, als eine Brandserie mit mehreren Opfern einem ihrer ersten Fälle ähnelt, welcher nie aufgeklärt wurde. Ist der Täter wieder ...

Tess möchte mit ihrem Cold-Case-Team gerade den alten Jenny-Fall wieder aufnehmen, als eine Brandserie mit mehreren Opfern einem ihrer ersten Fälle ähnelt, welcher nie aufgeklärt wurde. Ist der Täter wieder aktiv oder handelt es sich um einen Trittbrettfahrer? Der Täter zündet mitten in der Nacht Häuser an, welche er zuvor mit einer Nummer versehen hat. Die Batterien der Rauchmelder wurden vorher stets entfernt und zwei überlebende Opfer erinnern sich an laute Streich-Musik. Tess gräbt in ihrer Vergangenheit und steht bald selbst im Visier des Täters.

„Das gebrannte Kind“ ist der 3.Band aus der Cold-Case Reihe von Tina Frennstedt. Ich selbst habe Band 1 und 2 nicht gelesen, kam aber sehr schnell in die Story und die Charaktere hinein.
Die Autorin hat einen ungemein fesselnden Schreibstil und man merkt an vielen Stellen, dass sie als Kriminalreporterin viel von ihrem beruflichen Erfahrungsschatz in ihre Bücher einfliessen lässt.
Der Leser erhält gute Einblicke in die Polizeiarbeit und auch in die Psyche des Täters.

In dem Buch passiert sehr viel, so hat man immer etwas zum mitgrübeln, auch wenn man bei manchen Handlungssträngen schnell einen Verdacht hat, in welche Richtung sie laufen werden.
Immer wieder ergeben sich im Laufe des Buches neue Details und so bleibt es bis zum Ende spannend.
Mir gefällt es sehr gut, dass sich das Buch hauptsächlich um die Ermittlungsarbeit dreht, aber doch auch immer wieder Details aus Tess und Maries Privatleben ans Licht kommen. Dadurch bekommt man ein sehr persönliches Bild von den Charakteren, die allesamt sympathisch sind.
An der ein oder anderen Stelle hätte mir das Buch sogar noch etwas mehr ins Detail gehen dürfen, z.b. in Hinblick auf die Leben der Brandopfer.

Alles in allem hatte ich viel Spaß beim Lesen und ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Emotionen pur

Ein dunkler Abgrund
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Ein dunkler Abgrund von Nicci French handelt von der alleinerziehenden Mutter Tess, die bei ihrer 3-jährigen Tochter Poppy ein düster gemaltes Bild findet, nachdem diese bei ihrem Vater Jason nächtigte. ...

Ein dunkler Abgrund von Nicci French handelt von der alleinerziehenden Mutter Tess, die bei ihrer 3-jährigen Tochter Poppy ein düster gemaltes Bild findet, nachdem diese bei ihrem Vater Jason nächtigte. Bald darauf stellt sie weiterhin ein beunruhigendes Verhalten bei Poppy fest. Bald ist sie sich sicher, dass Poppy Zeugin eines Verbrechens wurde und beginnt ihr Umfeld näher zu beobachten. Über ihre Mitmenschen findet sie dabei so einiges überraschendes heraus. Von Sorge getrieben verdächtigt sie bald alle und vertraut niemandem mehr. Ihre Ängste treiben sie zu einem Verhalten, welches ihr bald zu schaden anfängt, geschürt von immer weiteren mysteriösen Vorfällen, bis sie sich bald selbst in Lebensgefahr wägt.

Nicci French ist ein Autorenpaar, welches seit bereits über 20 Jahren Thriller veröffentlicht und auch Bestseller vorweisen kann. Für mich war es der erste Roman der englischen Schriftsteller.

Der Schreibstil ist locker und hält sich an den wesentlichen Kern der Erzählung. Das gefällt mir gut, da ich es mag, wenn man auf den Punkt kommt, ohne sich durch lange Umgebungsbeschreibungen wälzen zu müssen. Obwohl in den ersten drei Vierteln des Romans nicht wirklich etwas Schlimmes passiert, schwebt während des Lesens immerzu ein düsterer Vorhang darüber und der Leser hat ständig das Gefühl, dass gleich etwas Schreckliches passiert. Die Ängste von Tess sind für mich gut nachvollziehbar, da ich selbst Mutter eines Kleinkinds bin. An vielen Stellen hatte ich auch Mitleid mit ihr, da sie so um ihre Tochter kämpft, aber doch nirgendwo so richtig Hilfe findet. Das Gefühl des Allein seins wurde hier gut vermittelt und macht das Szenario noch etwas bedrohlicher. Andererseits sind ihre Handlungen nüchtern betrachtet tatsächlich oft etwas überzogen, da sie sogar mehrfach auf illegale Art und Weise handelt, basierend auf ihren Emotionen. Doch gerade das macht sie menschlich und authentisch.

Der Thriller lebt durch Tess´Emotionen, was ihn wirklich lesenswert macht, da diese ungefiltert beim Leser ankommen.

Bis zum Schluss verdächtigt man auch als Leser immer wieder jemand anderen, da wir nur genauso viel erfahren, wie auch Tess weiß. Das hat das Buch für mich sehr spannend und unvorhersehbar gemacht. Dass der Schluss nicht komplett rund war passte für mich hier ebenfalls gut ins Bild und lässt noch etwas Raum für weitere Spekulationen.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Zwei Actionabenteuer in einem Band

Phineas und Ferb - Monstermarathon
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Als Neueinsteiger in den Phineas und Ferb Kosmos haben wir uns den „Monster-Marathon“ vorgenommen.
Das Buch ist in zwei Comics aufgeteilt.

Phineas und Ferb stellen sich in einer alternativen Welt Riesen-Insekten, ...

Als Neueinsteiger in den Phineas und Ferb Kosmos haben wir uns den „Monster-Marathon“ vorgenommen.
Das Buch ist in zwei Comics aufgeteilt.

Phineas und Ferb stellen sich in einer alternativen Welt Riesen-Insekten, die alles zerstören und erobern und bekämpfen diese mit klugen Ideen und Erfindungen.
Die Zeichnungen sind gruseltechnisch für die Altersklasse in Ordnung und es gibt überall etwas zu entdecken.
Der Comic ist durchgehend spannend mit vielen kleinen Wendungen und immer wieder neuen auftauchenden Herausforderungen, garniert mit Witz.
Der Endgegner, das riesige Schnabeltier, wird zum Ende hin auch ganz handzahm.
Der eigentlich böse Dr. Doofenshmirtz hilft den Kindern im ersten Teil, wird im zweiten Teil aber wieder zum fiesen Gegenspieler, der gegen Perry, das Schnabeltier kämpft, während Phineas, Ferb und ihre Freunde durch ein Labyrinth irren.

Der Wechsel von hilfsbereit zu Gegenspieler bringt Abwechslung und ist durch die separaten Comics gut gelungen.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Drama auf Sylt

Stürmische Klippe
7

Stürmische Klippe von Sabine Weiss ist ein Kriminalroman und der 10.Teil rund um die Kripobeamtin Liv Lammers.
Liv wird von ihrer Chefin Hilke zu einer privaten Ermittlung auf Sylt dazu geholt. Auf eine ...

Stürmische Klippe von Sabine Weiss ist ein Kriminalroman und der 10.Teil rund um die Kripobeamtin Liv Lammers.
Liv wird von ihrer Chefin Hilke zu einer privaten Ermittlung auf Sylt dazu geholt. Auf eine Politikerin wurde ein Anschlag verübt. Diese hat mehrere Gäste im Haus und einer davon scheint der Täter zu sein. Schließlich führt ein Sturm dazu, dass niemand mehr die Insel, geschweige denn das Anwesen verlassen kann.
Zeitgleich gerät der Lebenspartner von Liv andernorts in ernsthafte Schwierigkeiten und wird sogar inhaftiert.
In diesem Roman werden somit zwei Fälle abgehandelt.

Vorneweg: Auch ein Quereinsteiger hat hier keine Probleme, da der Fall in sich abgeschlossen ist und die Familie von Liv im Laufe des Buches vorgestellt wird. Man muss daher nicht alle anderen Teile vorher gelesen haben.

Liv Lammers ist eine sympathische Protagonistin und man fühlt sich mit ihr direkt wohl. Sie handelt klug, vorausschauend, mutig, moralisch einwandfrei und lässt sich nicht verbiegen.

Der Schreibstil von Sabine Weiss ist angenehm und bildlich, ohne sich in zu vielen Ausschweifungen zu verlieren.
Nicht so gut gefallen hat mir in diesem Buch der Spannungsbogen. Für meinen Geschmack waren Anfang und Ende eher ruhig, wohingegen es im Mittelteil Schlag auf Schlag ging. Obwohl zu keiner Zeit Langeweile aufkam, mochte sich die richtige Spannung auch nicht so leicht einstellen. Der Mittelteil hat mich fast etwas überfordert, da so viele Dinge passieren, dass es schwer fällt richtig zu folgen und die Szenerie fast etwas unrealistisch wirkt. Hier wäre für meinen Geschmack etwas weniger mehr gewesen.

Letzten Endes erfolgt aber ein zufriedenstellender Abschluss der Ereignisse.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Verständnisvolles Ausklingen des Tages

Familienreihe 1: Ich bin noch gar nicht müde!
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Einschlafen, bzw. das Abschalten und Runterfahren am Ende des Tages ist manchmal ganz schön schwierig. Das Buch „Ich bin noch gar nicht müde!“ von Nicola Hengels-Stitou und Gareth Ryans richtet sich an ...

Einschlafen, bzw. das Abschalten und Runterfahren am Ende des Tages ist manchmal ganz schön schwierig. Das Buch „Ich bin noch gar nicht müde!“ von Nicola Hengels-Stitou und Gareth Ryans richtet sich an Eltern und Kinder von ca. 3-5 Jahren.

In der Geschichte wird der Junge Mika beim Einschlafen begleitet und dabei werden alle möglichen Einschlafsituationen (wie z.B. Mama statt Papa soll mich ins Bett bringen, Angst vor Monstern, Angst vorm Alleinsein, Gedankenkarussell etc.) geschildert.
Die Zeichnungen sind schön, der Text ist einfühlsam.

Das Buch ist dazu gedacht, dass man es gemeinsam mit dem Kind guckt. Am Ende jeder Situation befindet sich die Aufforderung an das Kind zu reflektieren: Was hilft dir beim Einschlafen? Was hilft dir, wenn du alleine bist?
Und ein Hinweis an die Eltern, warum das Kind gerade so reagiert.

Ich finde das ganz nett, da man dabei sein Kind auch nochmals besser kennen lernt. Allerdings fehlen mir teilweise auch konkrete detaillierte Vorschläge. Vieles weiß man einfach schon und ist daher nichts Neues.

Eventuell ist das Buch auch eher auf Neueltern ausgelegt.

Alles in allem ist es aber schön gemacht, weil es auch zum Schluss nochmals darauf hinweist, warum Kinder entsprechend reagieren und dieses Verhalten ganz natürlich und nicht „böswillig“ ist. Es hilft den Eltern mit mehr Verständnis und Geduld an die teilweise stressigen Einschlafversuche heran zu gehen.

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