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The sword of Kaigen: Eine theonitische KriegsgeschichteWas für ein überraschendes Abenteuer! Das ist mal wieder sehr feine Fantasy!
Die Geschichte nahm mich sehr schnell in Beschlag. Ein asiatisches Setting, eher in alten Zeiten angesiedelt, mit Schwertkämpfern ...
Was für ein überraschendes Abenteuer! Das ist mal wieder sehr feine Fantasy!
Die Geschichte nahm mich sehr schnell in Beschlag. Ein asiatisches Setting, eher in alten Zeiten angesiedelt, mit Schwertkämpfern – genau mein Geschmack. Dazu noch die wechselnde Sicht zwischen Sohn und Mutter, was genau den richtigen Schwung hineinbrachte.
Ich war neugierig, wohin mich die Reise bringt, wie sich die Charaktere entwickeln und was diese Welt so alles bereithält. Das Worldbuilding ist sehr gut integriert: Nach und nach entdeckt man das Magiesystem und die politischen Gegebenheiten.
Sehr gelungen sind auch die Charaktere. Besonders die zwischenmenschlichen Beziehungen haben mir gut gefallen, denn mit der Zeit wird schön aufgezeigt, dass hier sehr viel Tiefe dahintersteckt und vieles nicht so schwarz-weiß ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Es ist von Seite 1 an spannend und hat keinerlei Längen. Die Kapitel sind zwar relativ lang, aber ich flog nur so darüber hinweg. Denn vieles, was passiert, ist überraschend – für mich war das meiste nicht vorhersehbar, was wirklich Spaß machte.
Besonders die Welt und ihre Magie fand ich sehr faszinierend. Schon lange hat mich kein Buch mehr so neugierig auf weitere Geschichten gemacht. Denn diese Welt wirkt groß, und ganz leicht schwingt bereits eine mögliche weitere Geschichte mit.
Ein Stand-alone-Fantasybuch, das beweist, dass es keine mehrteilige Reihe braucht, um hervorragend zu sein. Ebenfalls ohne eine heiße Liebesgeschichte, die gefühlt mehr im Vordergrund steht als die eigentliche Handlung.
Daher absolute Empfehlung!