Platzhalter für Profilbild

gedankenbuecherei

Lesejury Star
offline

gedankenbuecherei ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit gedankenbuecherei über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2023

Leider sehr kompliziert

DAS ENDE – Dein letzter Tag ist gekommen
0

Ich liebe ja die Reihe rund um Inga Björk und Christian Brand und konnte es kaum erwarten, dass endlich Band 4 erscheint. Leider konnte das Buch meiner Meinung nach nicht mit seinen Vorgängern mithalten.

Was ...

Ich liebe ja die Reihe rund um Inga Björk und Christian Brand und konnte es kaum erwarten, dass endlich Band 4 erscheint. Leider konnte das Buch meiner Meinung nach nicht mit seinen Vorgängern mithalten.

Was bei allen vier Bänden der Reihe gegeben ist und was vermutlich am wichtigsten ist bei einem Thriller: Spannung. Daran mangelt es nun wirklich nicht und ich war auch hier durchgängig gefesselt und wollte unbedingt wissen, was die Auflösung sein wird. Auch hier haben wir wieder sehr viele verschiedene Handlungsstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben und am Ende doch ein großes Ganzes ergeben - sollten sie zumindest. Für mich war die Auflösung leider so undurchsichtig und unverständlich, dass ich mit riesengroßen Fragezeichen im Kopf da saß. Ich habe nicht einmal verstanden, wer hier „gut“ und wer „böse“ ist. 😂 Das ist mir wirklich noch nie passiert.

Die Sogwirkung war wieder einmal super, während dem Lesen habe ich mich wie bei allen Vorgängern gefühlt. Der Autor kann einfach richtig gut Spannung erzeugen und die Neugier entfachen. Vor allem die Perspektivwechsel tragen dazu bei und bewirken, dass man das Rätsel unbedingt entschlüsseln will.

Als Inga Björk und Christian Brand-Fan der ersten Stunde habe ich mich auch sehr gefreut, endlich wieder auf das tolle Ermittlerduo zu treffen. Allerdings war die Ermittlungsarbeit in diesem Band auch nicht sooo ausgeprägt und vor allem auch nicht so spektakulär, wie wir es von den Bänden zuvor gewohnt sind. Die Chemie zwischen Björk und Brand ist aber wie immer vorhanden und macht sie für mich zu einem ganz besonderen Team.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2022

Leider nicht mein Fall ...

The Way You Crumble
0

MEINE MEINUNG
Diese Geschichte war für mich leider ganz und gar nicht rund. Echo und Alexis kennen wir schon aus Band 1 und beide wurden sehr geheimnisvoll dargestellt, mit schwerwiegenden Problemen, ...

MEINE MEINUNG
Diese Geschichte war für mich leider ganz und gar nicht rund. Echo und Alexis kennen wir schon aus Band 1 und beide wurden sehr geheimnisvoll dargestellt, mit schwerwiegenden Problemen, weshalb ich schon sehr gespannt darauf war. Echo hat Drogenprobleme, Alexis spricht nicht. Zumindest nicht im Prisma, dem Restaurant seiner Familie, in dem er in der Patisserie arbeitet, wo auch Echo nach ihrem Entzug anfangen wird.

Hier kommt auch schon mein erster Kritikpunkt – meine Erwartungen wurden einfach komplett enttäuscht. Ich dachte, die Tatsache, dass Alexis nicht spricht, würde hier zu einer sehr interessanten nonverbalen Kommunikation führen und war sehr gespannt, wie die Autorin das lösen würde – tja. Er spricht einfach mit ihr. Problem elegant gelöst.

Die Liebesgeschichte war für mich auch nicht ganz nachvollziehbar: Wieso sind die beiden nochmal ineinander verliebt? Es hat genau eine tiefe Konversation stattgefunden und ansonsten wurde nur geschnackselt … Aber gut. Nicht nur die Emotionen haben mir gefehlt, auch das Thema Kochen, was ich in Band 1 als so liebevoll dargestellt empfunden habe, spielt hier kaum noch eine Rolle. Der größte Teil der Geschichte spielt sich außerhalb des Restaurants ab, und damit war auch das Setting aus Band 1 futsch.

Dann kommen wir zum nächsten Thema: Gesellschaftsrelevanz! Ich hatte das Gefühl, die Autorin würde mit erhobenem Zeigefinger durch ihren Roman wandern und hier und da Themen einstreuen, die zwar wichtig sind, aber absolut nicht in die Situation passen und einfach random eingestreut werden und bei mir lediglich Fragezeichen hinterlassen haben. Ein kleines Beispiel: Eine Mitarbeiterin fällt wegen Menstruationsbeschwerden einen Tag aus und als sie wieder da ist, kommt Thea, die Chefin um die Ecke und gibt ihr vor versammelter Mannschaft den gut gemeinten Tipp, doch die Menstruationstasse einmal auszuprobieren. Dann geht sie wieder. Überhaupt gar nicht seltsam dieser Auftritt. Das war jetzt kein Spoiler, da diese Szene sowieso NULL mit der Handlung zu tun hatte, aber unbedingt eingestreut werden musste, weil wichtiges Thema und so. Und da gab es noch einige andere solcher Beispiele, die mich immer wieder stolpern ließen.

Wie schon erwähnt haben Alexis und Echo Probleme – große Probleme, die man nicht so eben aus der Welt schaffen kann, die professioneller Hilfe bedürfen. Außer es geht nach den beiden, die das auch ganz alleine hinbekommen scheinbar. Wie hier mit Drogensucht und Trauma umgegangen wird, fand ich sehr fragwürdig und nicht gerade authentisch. Ich hatte das Gefühl, hier wurde viel gewollt und wenig gekonnt …

Leider hat sich die Handlung an sich für mich auch seeeehr gezogen und ist eher dahingetröpfelt, was bei dieser Seitenanzahl auch teilweise anstrengend war. Meinen einzigen Pluspunkt gibt es für den Schreibstil und auch für Echo als Protagonistin – sie hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich ihre Art und Weise nicht immer glaubhaft fand.

FAZIT
Der wohl größte Kritikpunkt ist wohl, dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden – und ich finde nicht, dass ich zu viel erwartet habe, weil einfach nicht wirklich erfüllt wurde, was der Klappentext hergibt. Alexis spricht nicht – klar, nicht mit seiner Familie, nicht im Restaurant. Aber da das gesamte Buch eigentlich kaum im Restaurant stattfindet und er ständig nur mit Echo unterwegs ist, bekommt man davon eigentlich relativ wenig mit. Die Lösungen der Konflikte waren auch absolut unglaubwürdig – eigentlich wurden hier Themen angesprochen, die man gar nicht hätte lösen können. Leider nicht mein Buch und jetzt der große Struggle – Band 3, ja oder nein?

@gedanken.buecher

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2026

Satz mit X...

The Friend Zone
0

Puuuuh. Also dieses Buch hätte ich am liebsten mehrfach an die Wand gepfeffert. Was habe ich da gelesen??
Zugegeben, der Anfang war toll. Das Aufeinandertreffen von Josh und Kristen war witzig, die Dialoge ...

Puuuuh. Also dieses Buch hätte ich am liebsten mehrfach an die Wand gepfeffert. Was habe ich da gelesen??
Zugegeben, der Anfang war toll. Das Aufeinandertreffen von Josh und Kristen war witzig, die Dialoge humorvoll, der Schreibstil lebhaft. Das war aber auch wirklich das einzig Positive. Angefangen mich zu nerven, hat die Handlung eigentlich relativ schnell. Die Autorin versucht mit Kristen eine Frauenfigur zu erschaffen, die „anders ist als alle anderen“ und wertet damit alle anderen Frauen ab. Beispielsweise trifft sich Josh mit einer „Yogalehrerin“ (allein, dass sie darauf reduziert wird 🙄) und sein Fazit aus dem Date war: die war einfach nur anstrengend, aber so ist das halt mit gutaussehenden Frauen. Ok, also ist man entweder anstrengend oder hässlich? Verstehe. Aber welch ein Glück gibt es Kristen. Josh nennt sie ein „Einhorn“, sie trinkt nämlich Bier, legt wenig Wert auf Äußerlichkeiten und schei** auf Rosen am Valentinstag. Kristen ist einfach ne krasscoole Socke, ganz anders als der Rest. 100% PICK ME. Ach und nicht zu vergessen haben wir hier auch den Cheating Trope, Kristen ist nämlich eigentlich mit wem anders zusammen und wie die Autorin das gelöst hat, fand ich persönlich auch völlig daneben.

Dann hat die Gute sich einfach nur hochgradig toxisch verhalten. Relativ schnell erfahren wir, dass Kristen unfruchtbar ist und das ist zwar ein wichtiges Thema, aber die Umsetzung… sie macht das zu ihrer ganzen Persönlichkeit, es gibt nichts, was sie liebenswert macht, weil sie keine Kinder bekommen kann. Deswegen hält sie Josh die ganze Zeit hin, ist gemein zu ihm, weil sie ja besser weiß, was für ihn gut ist. Er will schließlich Kinder. Aber nicht nur die Prota vermittelt, dass das das wichtigste auf der Welt ist, auch ihre beste Freundin und auch Josh selbst sind am Anfang der Meinung, dass es nichts wichtigeres gibt. Bis zum Schluss nennt sie ihren Körper „schrottig“.Dann kam etwas unvorhergesehenes, was auch emotional war und was ich dann schon mehr gefühlt habe. Da dachte ich, vielleicht geht es jetzt doch noch bergauf. Und dann kam das Ende und ich dachte mir: Entschuldigung, WIE BITTE?? WOLLT IHR MICH GERADE VERARSCHEN? Also das war so krass daneben, ich kann es nicht in Worte fassen. 😂 Von mir also absolut keine Empfehlung für dieses Buch. 2 ⭐️ (für den Schreibstil).

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2025

Furchtbar

Wreck My Plans. Er kalkuliert das Unerwartete – doch mit ihr hat er nicht gerechnet
0

Was war denn da los ? Von Handlung keine Spur, dafür bekommen wir jede Menge Spice. Nicht nur das, wir bekommen jede Menge unangenehmen Spice. Das schlimmste war ja, dass er sie permanent „kleine Plage“ ...

Was war denn da los ? Von Handlung keine Spur, dafür bekommen wir jede Menge Spice. Nicht nur das, wir bekommen jede Menge unangenehmen Spice. Das schlimmste war ja, dass er sie permanent „kleine Plage“ genannt hat. Soll das irgendwie sexy sein? Ich weiß ja nicht, aber mir hat das eher die Vibes von „50jähriger Typ steht auf 15Jähriges Mädel“ vermittelt. Da war ich leider komplett raus. Dann kam noch dieses künstlich herbeigeführte Teenie-Drama dazu. Wieso stellen die sich denn so an? Das Problem hab ich ja bis zum Schluss nicht gesehen. Und dann dieses „nur eine Nacht“-Ding… Ja komm, dann könnt ihrs auch gleich lassen. Nee, das war leider nichts.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.11.2025

Die Umsetzung war gar nicht meins

I Know Where You Buried Your Husband
0

Ich habe gerade „I know where you buried your husband“ beendet und bin ein wenig sprachlos - leider nicht im positiven Sinne. Es war definitiv nicht grottenschlecht, der Schreibstil war super und eigentlich ...

Ich habe gerade „I know where you buried your husband“ beendet und bin ein wenig sprachlos - leider nicht im positiven Sinne. Es war definitiv nicht grottenschlecht, der Schreibstil war super und eigentlich habe ich das Buch auch gerne zur Hand genommen, weil es sich so gut lesen ließ. Allerdings habe ich bis zum Schluss nicht verstanden, worauf das Buch hinauswill.

Wir begleiten fünf Freundinnen, die zusammen eine Leiche begraben. Chris, Sophias Ehemann, liegt relativ zu Beginn der Handlung tot im Wohnzimmer und gemeinsam verbuddeln sie die Leiche. Da hat sich mir schon die erste Frage gestellt: warum eigentlich? Wenn sie doch nichts mit dem Tod zu tun haben, wieso sich dann strafbar machen? Ich bin mir nicht sicher, ob das aufgelöst wurde, aber das war so essenziell für die ganze Handlung und hat sich mir null erschlossen. 😅
7 Jahre später werden die Freundinnen von einer unbekannten Person erpresst, die die Aktion beobachtet zu haben scheint. Im Vordergrund der ganzen Geschichte stand aber nicht der Tod des Ehemanns und die Ermittlungen dazu, sondern eher das Leben der 5 Freundinnen und das war eher unspannend. Alle vier waren nämlich so dermaßen unsympathisch und langweilig, dass mir schlichtweg egal war, was sie bewegt und was da so passiert. Das Buch wurde beworben, es sei „feministisch“, mit „schwarzem Humor“. Ich hab weder das eine noch das andere gefunden. Die Tendenzen waren zwar vorhanden, aber die Umsetzung war nicht wirklich zufriedenstellend. Hier wurde viel in einen Topf geworfen und nicht zu Ende gedacht. Die Handlung plätschert vor sich hin, es kommt keine Spannung rein und viele Handlungen der Frauen waren so absurd und aus der Luft gegriffen. Die Auflösung war auch eher schwach und alles in Allem war ich größtenteils genervt. Leider keine Empfehlung. 2⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere