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Veröffentlicht am 01.05.2026

Spannende Idee, die mich nicht komplett fesseln konnte

Missing Page - Tödliche Worte
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Die Gestaltung des Buches ist wirklich wunderschön und springt einem direkt ins Auge, sodass man auch in der Buchhandlung kaum daran vorbeigehen kann. Man entdeckt außerdem beim genaueren Hinschauen jedes ...

Die Gestaltung des Buches ist wirklich wunderschön und springt einem direkt ins Auge, sodass man auch in der Buchhandlung kaum daran vorbeigehen kann. Man entdeckt außerdem beim genaueren Hinschauen jedes Mal neue Details, was perfekt zur Geschichte passt.

Die Geschichte hat mich ebenfalls direkt gereizt: Die 17-jährige Toni bekommt die Chance, an einem Schreibworkshop des bekannten Bestsellerautors Richard Giffard teilzunehmen. In dem abgelegenen Herrenhaus in Schottland eröffnet der kauzige Autor den Teilnehmern, dass er beabsichtigt, dem Gewinner des Workshops sein Vermögen zu vermachen. Die Jugendlichen stürzen sich in die Textarbeit, doch Toni kämpft weiterhin mit ihrer Schreibblockade und während ein Sturm das Anwesen von der Außenwelt abschneidet, passieren seltsame Dinge. Das Personal verhält sich seltsam, jemand scheint durch das Anwesen zu geistern und Schlafwandlerin Toni wird von blutigen Träumen heimgesucht. Als einer dieser Träume dann wahr zu werden scheint, muss sie alle ihre Fähigkeiten als Autorin einsetzen, um herauszufinden, was Traum und was Realität ist.

Ich war mir nicht sicher, was ich von dem Buch erwarten sollte, habe aber schon viel Positives über die Autorin gehört und wollte deswegen auch diese Geschichte unbedingt lesen. Leider konnte mich die Story nicht komplett überzeugen, dafür wirkte das ganze manchmal ein bisschen überladen und konnte mich deswegen nicht immer packen. Das liegt auch am Schreibstil. Ich habe relativ lange gebraucht, um mich an ihn zu gewöhnen. Ich kann nicht einmal genau festmachen, woran das liegt, aber er schafft es nicht so richtig, mich in die Geschichte zu ziehen und nachhaltig zu fesseln.

Das lag vielleicht auch daran, dass ich so meine Schwierigkeiten hatte, die Charaktere so richtig kennenzulernen. Es ist ziemlich eindeutig, dass Toni nicht ausschließlich wegen des Schreibworkshops in Schottland ist und dass so gut wie alle Handelnden etwas zu verbergen haben. Dadurch wusste ich nie so richtig, wem ich vertrauen konnte und wer der Person überhaupt ist, weil es oft so wirkt, als wäre niemand komplett er selbst. Das hat ein bisschen dafür gesorgt, dass ich so meine Probleme hatte, die Charaktere einordnen zu können. Selbst Toni als Hauptperson blieb für mich lange ein bisschen schwammig, wahrscheinlich weil sie selbst nicht komplett vertrauen kann, dadurch dass sie sich nicht an ihre Handlungen während des Schlafwandels erinnern kann. Außerdem konnte ich ihre Handlungen, selbst nachdem man weiß, warum sie das Ganze tut, nicht immer nachvollziehen. Ähnlich ist es mit den anderen Personen, zu denen ich nie eine richtige Verbindung aufbauen konnte, sodass sie mir gar nicht die Möglichkeit gegeben haben, in ihre Geschichte und ihre Gründe für das, was sie tun, eintauchen zu können.

Dabei gefiel mir die Grundidee der Handlung und das Setting eigentlich gut. Natürlich ist ein abgelegenes schottisches Herrenhaus jetzt nichts Neues als Handlungsort für einen Krimi, aber hier fand ich es sehr passend. Dennoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass mir trotz Tonis Karte der Überblick fehlte. Das hätte mich nicht so sehr gestört, wenn die Geschichte nicht so überladen mit Elementen gewesen wäre, die alle für sich oder auch in gewisser Kombination miteinander interessant gewesen wären, aber sich hier vielleicht ein bisschen zu sehr überlagert haben. Außerdem fand ich zumindest einige der Handlungsstränge doch sehr vorhersehbar, sodass ich schon früh eine recht gute Vorstellung davon hatte, was passiert sein könnte. Das hat mich nur bedingt gestört, aber leider auch nicht dafür gesorgt, dass ich die Geschichte unbedingt durchlesen wollte.

Alles in allem habe ich wahrscheinlich einfach zu viel von dem Buch erwartet. Ich mochte zwar die Idee wirklich gerne, aber für mich waren es zu viele ‚klassische Krimi Elemente', die zusammengefügt wurden und sich dadurch zu sehr überlagert haben. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, sich auf weniger davon zu beschränken, zumal es die Personen und der Schreibstil auch nicht so richtig geschafft haben, mich für sich einzunehmen.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Leider nicht immer ganz schlüssig

Bachelorette Party
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Beim Cover des Buches bin ich zwiegespalten. Man erkennt zwar direkt, um welches Genre es sich handelt, aber ich fand es dennoch nicht wirklich zum Setting des Buches passend. Ich hätte es vermutlich passender ...

Beim Cover des Buches bin ich zwiegespalten. Man erkennt zwar direkt, um welches Genre es sich handelt, aber ich fand es dennoch nicht wirklich zum Setting des Buches passend. Ich hätte es vermutlich passender gefunden, wenn die Kargheit und die Abgeschiedenheit der Schäreninsel im Vordergrund gestanden hätte. Diese spielt eine nicht unwichtige Rolle im Buch und die Darstellung der Umgebung hier wirkt ein bisschen zu klischeehaft.

Die Story hat mich allerdings direkt gereizt: Annelieses Bachelorette Party soll eigentlich ein entspanntes Yoga-Wochenende auf einer abgelegenen Schäreninsel mit viel Wein und guten Gesprächen werden. Doch die Podcasterin Tessa ist aus einem anderen Grund mitgekommen. Vor zehn Jahren verschwanden vier junge Frauen auf einem Ausflug und sie vermutet, dass sie sich auf genau dieser Insel zuletzt aufgehalten haben. Sie versucht herauszufinden, was damals wirklich passiert ist, doch dann treibt ihr Boot aufs Meer hinaus und die Frauen sitzen auf der Insel fest. Plötzlich scheinen sich lange zurückgehaltene Konflikte und Feindschaften zu entladen und als eine Leiche gefunden wird, ist klar, dass jemand Rache für etwas nehmen will, das vor zehn Jahren passiert ist.

Ich mochte auch schon die vorherigen Bücher von Camilla Sten und wollte deswegen auch dieses unbedingt lesen und auch wenn es mich nicht komplett überzeugen konnte, war es dennoch gut zu lesen. Der Schreibstil ist leicht und fließend, sodass ich nach leichten Anfangsschwierigkeiten das Buch wirklich schnell durchlesen konnte.

Die Story fand ich grundsätzlich auch sehr vielversprechend. Natürlich ist es nicht neu, dass eine Gruppe von Freunden, die sich zum Teil von früher kennen, auf einer einsamen Insel zusammenkommt und dort dann alte Geheimnisse ans Licht kommen. Deswegen hatte ich auch hier schon früh eine ungefähre Vorstellung davon, was passiert sein könnte und welche Geheimnisse die einzelnen Personen haben könnten. Es gab am Ende noch erstaunlich viele Punkte, die ich so niemals erraten hätte, aber ich fand ehrlich gesagt auch nicht alle Handlungsstränge komplett glaubwürdig.

Das lag vermutlich vor allem daran, dass ich nie so richtig das Gefühl hatte, die Charaktere richtig greifen konnte. Am leichtesten fiel es mir noch bei Tessa, deren Verzweiflung nach dem Scheitern ihres Podcasts nahezu spürbar ist. Ich konnte verstehen, wie schlimm es gewesen sein muss, etwas aufzugeben, das man liebt und in dem man gut ist, weil man einen schrecklichen Fehler gemacht hat. Ich konnte deswegen komplett verstehen, dass sie versuchen will, auf der Insel herauszufinden, was damals passiert ist. Aber dadurch, dass sie eine Art Außenseiterin in der Freundesgruppe ist, hatte ich nie das Gefühl, die anderen richtig kennenlernen zu können. Ich habe sie immer wieder verwechselt und war dann ein bisschen verwirrt, wer jetzt noch einmal wer ist und wer wen woher kennt. Ich hatte deswegen meine Schwierigkeiten damit, mitzurätseln, was genau damals passiert ist.

Alles in allem ist das Buch durchaus unterhaltsam und der Schreibstil wirklich gelungen, aber so richtig fesseln konnte es mich nicht. Ich fand nicht alle Handlungsstränge nachvollziehbar und hatte immer wieder Probleme, die Charaktere so richtig verstehen zu können, was dafür sorgt, dass mir ein bisschen der Sog fehlt, das Buch unbedingt weiterlesen zu wollen.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Tolles Setting, aber wenig Tiefe

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me
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Das Cover des Buches mag ich richtig gerne. Die Darstellung eines Sonnenuntergangs und dem Farbverlauf von Dunkelblau zu hellem Pink sieht einfach toll aus. Ein schönes kleines Detail, das einem erst beim ...

Das Cover des Buches mag ich richtig gerne. Die Darstellung eines Sonnenuntergangs und dem Farbverlauf von Dunkelblau zu hellem Pink sieht einfach toll aus. Ein schönes kleines Detail, das einem erst beim Lesen des Buches auffällt, sind die kleinen Vögel, die eine besondere Bedeutung für die WG-Mädels haben, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie blau sind.

Die Story fand ich sehr vielversprechend: Nach dem Tod ihrer Mutter tut Olive alles, um ihr nahe zu sein und zieht deswegen nach Nashville, wo ihre Mutter einst ihre Leidenschaft für Kunst entdeckte. Olive hofft, ihre Trauer mit Hilfe mit dem Schreiben von Songs verarbeiten zu können, doch der Neustart in Nashville gestaltet sich schwierig. Doch dann lernt sie an einem Abend Drew kennen, der ähnlich schreckliche Tage hinter sich hat und mit dem sie in einer Nacht alles vergessen kann. Doch als sie endlich eine neue WG findet, stellt sich heraus, dass Drew ausgerechnet Teil der verfeindeten Jungs-WG aus dem gleichen Haus ist, die sie immer wieder mit Streichen und Streitereien nerven. Ihre neuen Mitbewohnerinnen dürfen auf keinen Fall erfahren, wie gut sie sich mit ihm verstanden hat und wie groß die Chemie noch immer zwischen ihnen ist. Doch dann bietet er ihr an, ihr dabei zu helfen, ihre Songs zu schreiben und sie kommen sich dabei näher, als erwartet.

Ich habe mich auf die Geschichte gefreut, weil ich das Setting in Nashville interessant fand und ich gespannt darauf war, Olive bei ihrer Songwriting-Reise begleiten zu können. Leider konnte mich das Buch nicht so richtig fesseln. Das liegt auch ein bisschen am Schreibstil. Der ist auf keinen Fall schlecht und lässt sich angenehm lesen, aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich so richtig in die Geschichte eintauchen konnte.

Das lag auch an den Charakteren. Ich mochte sowohl Olive und Drew als auch ihre Freunde wirklich gerne, aber ich hatte das Gefühl, sie richtig kennenzulernen. Das liegt vielleicht auch daran, dass man Olive in der schlimmsten Zeit ihres Lebens kennenlernt und sie dadurch vor allem zu Beginn oft ein bisschen wie betäubt wirkt. Ich konnte ihre Trauer komplett verstehen und fand es super mutig, dass sie nach Nashville geht, um herauszufinden, was ihre Leidenschaft ist. Ich hatte aber irgendwie nie so richtig das Gefühl, dass sie so richtig weiß, was ihre Leidenschaft ist. Ich kann verstehen, dass sie versucht, ihre Trauer zu verarbeiten, aber es wirkte ein bisschen willkürlich, dass sie dafür Songwriting gewählt hat und nicht wie etwas, das sie schon immer machen wollte. Es wäre wahrscheinlich sinnvoll gewesen, wenn man Olive schon vor dem Tod ihrer Mutter hätte erleben können oder es Freunde gegeben hätte, die einen Einblick in ihren Charakter gegeben hätten. Bei Drew hatte ich die meiste Zeit des Buches das Gefühl, ihn besser verstehen zu können, aber den Konflikt mit Olive fand ich komplett absurd, weil er nicht dazu passt, wie er sich vorher verhalten hat. Man hätte für die Glaubwürdigkeit seines Charakters gewisse Verhaltensweisen zumindest andeuten müssen, so aber kommt der Bruch zwischen den beiden nahezu aus dem Nichts.

Alles in allem mochte ich das Gefühl und das Setting des Buches wirklich gerne, aber ich hatte nie das Gefühl, die Charaktere wirklich kennenlernen zu können. Sie blieben einfach oberflächlich, wodurch auch ihre Konflikte ein bisschen konstruiert wirken.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Leider nicht so spannend wie erhofft

Liars all around me
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Das Cover gefällt mir persönlich nicht so gut. Ich mag weder die Kombination aus Lila und Rot noch die dargestellten silbernen Bänder, die alles zu verbinden scheinen, aber auf den ersten Blick eher wie ...

Das Cover gefällt mir persönlich nicht so gut. Ich mag weder die Kombination aus Lila und Rot noch die dargestellten silbernen Bänder, die alles zu verbinden scheinen, aber auf den ersten Blick eher wie Stricknadeln aussehen. Es passt grundsätzlich ins Genre, aber es ist dennoch sehr nichtssagend und ich hätte es vermutlich in der Buchhandlung glatt übersehen.

Da fand ich die Story schon vielversprechender: Ryle weiß ganz genau, dass er in seinem kleinen Heimatort keinen guten Ruf hat und sich zahlreiche Gerüchte um seine angebliche kriminelle Vergangenheit ranken. Doch dass ihn die Musterschülerin Avery nach einer Waffe fragt, geht dann doch zu weit und er weist sie bestimmt ab. Doch dann wird wenige Tage später ausgerechnet Averys Erzfeindin Sheila erschossen im Leuchtturm aufgefunden und für Ryle steht fest, dass sie etwas damit zu tun haben muss. Er stellt ihr ein Ultimatum: Entweder sie geht zur Polizei oder beweist ihm in einer Woche, dass sie nichts mit dem Tod von Sheila zu tun hat. Widerwillig versuchen sie zusammen herauszufinden, was genau passiert ist und kommen sich dabei näher, als erwartet. Doch nicht allen gefällt die neue Verbundenheit zwischen der Musterschülerin und dem Bad Boy und der Mörder ist ihnen näher als gedacht.

Ich habe mich darauf gefreut, mal wieder einen Jugendkrimi lesen zu können, der mich so richtig fesselt. Das konnte das Buch zumindest teilweise erfüllen. Der Schreibstil ist auf jeden Fall gelungen und hat es nach einer kurzen Eingewöhnungsphase geschafft, mich komplett in die Geschichte zu ziehen. Ich habe das Buch vor allem deswegen in kürzester Zeit durchlesen können.

Die Story als solche konnte mich leider nicht ganz so überzeugen. Das liegt vor allem daran, dass ich schon sehr früh, eine recht genaue Vorstellung davon hatte, was im Verlaufe des Buches passieren wird und bis auf wenige Punkte lag ich damit auch richtig. Das kann natürlich immer passieren, aber ich fand vieles einfach sehr vorhersehbar und offensichtlich. Auch wenn es ein Jugendkrimi ist, brauche ich ein paar Überraschungselemente, damit mich die Story so richtig mitreißt und das passiert ehrlich gesagt erst zum Ende hin.

Die Charaktere mochte ich dabei eigentlich ziemlich gerne. Es wird schnell klar, dass beide mehr sind als man zunächst erwartet. Ryle macht sich gar nicht die Mühe, den Menschen um ihn herum zu beweisen, dass er anders ist, als die Gerüche vermuten lassen, sondern nutzt es manchmal einfach, um in Ruhe gelassen zu werden, während man bei Avery schnell merk, wie sehr sie unter dem Druck, perfekt zu sein, leidet. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden richtig gerne und fand es spannend, zu sehen, wie sie lernen, einander zu akzeptieren und letztlich zu vertrauen. Vor allem die Beziehung zwischen den beiden hat dafür gesorgt, dass ich das Buch so schnell durchgelesen habe. Dadurch, dass die beiden aber so sehr in den Vordergrund treten, war es manchmal ein wenig schwierig, andere Charaktere wahrzunehmen und ein Gefühl für sie bekommen zu können. Ich mochte zwar durchaus andere Personen in dem Buch, vor allem Ryles Vater und seinen Bruder, aber ich habe zum Teil ein wenig gebraucht, um sie einschätzen zu können.

Alles in allem mochte ich das Buch recht gerne, vor allem weil der Schreibstil es erlaubt, die Geschichte super schnell durchlesen zu können und komplett in sie einzutauchen. Allerdings hatte ich ziemlich schnell eine recht genaue Vorstellung davon, was passiert sein könnte, sodass der Reiz nach einem vielversprechenden Start ein bisschen weg war. Dennoch mochte die Charaktere und würde einen möglichen weiteren Teil schon alleine deswegen lesen wollen, weil das Ende doch ein bisschen offen bleibt.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Qualitativ hochwertiges Malbuch in gewöhnungsbedürftigem Stil

Cozy Coloring Disney - Cuties
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Das Cover des Coloring-Buches mit Tassilo gefällt mir richtig gut, weil es zum einen ein niedliches Motiv ist und zum anderen, weil es schön aufzeigt, wie man die verschiedenen Bilder ausmalen kann.

Die ...

Das Cover des Coloring-Buches mit Tassilo gefällt mir richtig gut, weil es zum einen ein niedliches Motiv ist und zum anderen, weil es schön aufzeigt, wie man die verschiedenen Bilder ausmalen kann.

Die 40 Ausmalseiten des Buches bieten eine breite Vielfalt von Disney Charakteren: Von Elsa über Vaiana zu Raya und Cruella de Vil. Durch die einseitige Bedruckung hat man die Möglichkeit mit den verschiedensten Stiften zu arbeiten und mit einem Blatt hinter der Seite das Durchdrücken zu verhindern.
Die Qualität des Buches ist wirklich gut. Es fühlt sich durch den recht festen Einband und die dicken Seiten wirklich hochwertig an. Dadurch hat man auch weniger Probleme mit dem Durchbluten der Farben, selbst wenn man Alkoholmarker und Acrylstifte verwendet.

Ich mochte zudem, dass das Buch wirklich eine recht große Auswahl an verschiedenen Ausmalbildern liefert. Es gibt nicht nur die typischen Prinzessinnen, wie Anna und Elsa, sondern auch Bösewichte, wie Gaston oder Cruella de Vil und die Monster der Monster-AG.

Allerdings gefiel mir der Stil der Zeichnungen bei den meisten Bildern nicht so richtig, zumal das Cover keine gute Repräsentation für sie liefert. Ich bin es aus anderen Coloring-Büchern gewohnt, dass die Charaktere in einer bestimmten Szene dargestellt sind und eben nicht immer direkt den Ausmalenden anschauen. Hier sind die Charaktere sehr oft in ihren typischen Umgebungen dargestellt, was dazu führt, dass sich alle Bilder in ihrer Komposition sehr ähneln. Auch die Charaktere sind oft nicht im typischen Disney-Stil gezeichnet, sondern niedlicher dargestellt. Es gibt bestimmt Menschen, die diesen Stil bevorzugen, aber ich hätte es schöner gefunden, wenn man die Charaktere so sieht, wie man sie auch aus den entsprechenden Filmen oder Serien kennt. Zudem sind bei so gut wie allen Bildern schon Teile ‚ausgemalt‘. Zwar sind es nur Teile, die schwarz sind, aber vor allem bei den Haaren von Pocahontas oder Tiana oder dem Kleid von Cruella hat man dann nur noch eine geringe Gestaltungsmöglichkeit. Ich verstehe, dass es vermutlich dazu beitragen soll, dass die Charaktere leichter zu erkennen sind, aber ich mag es meistens deutlich lieber, wenn ich mehr Freiheiten beim Ausmalen habe, auch um Muster oder Schatten kreieren zu können.

Alles in allem mag ich die Idee eines Disney-Coloring-Buches deutlich lieber als die Umsetzung hier. Dabei mag ich die Qualität wirklich gerne, aber der Stil ist nicht so richtig meins, was ich bei dem Cover so nicht erwartet hätte. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Szenen natürlicher und sich vom Aufbau mehr unterschieden hätten.

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