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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Romantisch und dramatisch

Powerless - Der Thron
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„Powerless“ hat mich vor allem durch seine Dynamik zwischen den Figuren bekommen. Das Grundkonzept – eine Welt, in der Macht alles ist und Schwäche tödlich sein kann – sorgt sofort für Spannung. Dieses ...

„Powerless“ hat mich vor allem durch seine Dynamik zwischen den Figuren bekommen. Das Grundkonzept – eine Welt, in der Macht alles ist und Schwäche tödlich sein kann – sorgt sofort für Spannung. Dieses System aus Elite und Ausgestoßenen schafft klare Fronten und eine permanente Bedrohungslage.

Was für mich besonders stark funktioniert, ist die Chemie zwischen den Hauptfiguren. Dieses Enemies-to-Lovers-Knistern ist greifbar. Die Dialoge sind scharf, teilweise provokant, manchmal fast spielerisch – und genau das sorgt für Tempo. Man merkt schnell: Hier geht es nicht nur ums Überleben, sondern auch um Kontrolle, Manipulation und emotionale Nähe.

Die Prüfungen und Herausforderungen bringen Action rein, ohne komplett den Fokus auf die Beziehung zu verlieren. Allerdings hätte ich mir stellenweise etwas mehr Tiefe im Worldbuilding gewünscht. Die Idee ist stark, aber nicht immer vollständig ausgeschöpft.

Trotzdem: Das Buch liest sich unglaublich schnell. Es ist intensiv, romantisch, stellenweise dramatisch – und definitiv unterhaltsam. Gerade wer romantische Fantasy mit viel Spannung und emotionalem Schlagabtausch liebt, kommt hier auf seine Kosten.

Starke Dynamik, hohes Tempo und viel Emotion.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Komplex und roh

Boys of Tommen 6: Releasing 10
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„Releasing 10“ hat mich wieder genau da abgeholt, wo diese Reihe am stärksten ist: bei rohen Gefühlen, komplexen Figuren und Beziehungen, die nicht glatt verlaufen. Man merkt sofort, dass hier zwei Persönlichkeiten ...

„Releasing 10“ hat mich wieder genau da abgeholt, wo diese Reihe am stärksten ist: bei rohen Gefühlen, komplexen Figuren und Beziehungen, die nicht glatt verlaufen. Man merkt sofort, dass hier zwei Persönlichkeiten aufeinandertreffen, die beide ihr eigenes Päckchen tragen – und genau daraus entsteht diese intensive Dynamik.

Was ich besonders mag: Es geht hier viel um Loslassen. Erwartungen, alte Muster, Selbstzweifel. Der Titel passt unglaublich gut. Die Entwicklung passiert nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt. Und genau diese Geduld macht es glaubwürdig.

Die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren ist spürbar, aber nicht kitschig. Es gibt Reibung, Unsicherheit, Missverständnisse – und gleichzeitig echte Nähe. Diese Mischung sorgt dafür, dass die Beziehung lebendig wirkt. Niemand wird idealisiert. Fehler passieren. Worte verletzen. Und trotzdem bleibt da dieses Fundament aus Loyalität.

Auch das Umfeld bleibt wichtig. Freundschaften, Familie, Rugby – alles greift ineinander und gibt der Geschichte Tiefe.

Für mich ist „Releasing 10“ emotional intensiv, aber auf eine reflektiertere Art. Weniger Explosion, mehr innere Bewegung – und genau das funktioniert.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen – tiefgehend, authentisch und eine starke Fortsetzung der Reihe.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Charakterstark und intensiv

Boys of Tommen 5: Taming 7
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„Taming 7“ fühlt sich wieder anders an – und genau das mag ich so an der Reihe. Jede Geschichte hat ihre eigene Dynamik, ihren eigenen emotionalen Kern. Hier geht es weniger um den kompletten Absturz wie ...

„Taming 7“ fühlt sich wieder anders an – und genau das mag ich so an der Reihe. Jede Geschichte hat ihre eigene Dynamik, ihren eigenen emotionalen Kern. Hier geht es weniger um den kompletten Absturz wie bei Joey, sondern um Kontrolle, Image, Erwartungen – und darum, was passiert, wenn die Fassade bröckelt.

Was ich besonders stark finde: Die Beziehung entwickelt sich nicht über großes Drama, sondern über Reibung. Beide Figuren haben klare Persönlichkeiten, Ecken, Stolz. Niemand ist nur „der Bad Boy“ oder „das nette Mädchen“. Diese Grautöne machen es für mich glaubwürdig.

Emotional bleibt es intensiv, aber auf eine andere Art. Es geht um Selbstbild, um den Druck, stark wirken zu müssen, um das Bedürfnis, wirklich gesehen zu werden. Genau diese leisen Momente – Gespräche, Blicke, kleine Gesten – haben für mich mehr Gewicht als jede große Szene.

Ich liebe auch, dass das Umfeld weiterhin präsent bleibt. Die Gruppe fühlt sich wie eine gewachsene Einheit an. Man merkt, dass hier eine zusammenhängende Welt existiert, kein isoliertes Paar.

Für mich ist „Taming 7“ vielleicht etwas ruhiger als „Saving 6“ oder „Redeeming 6“, aber emotional genauso stimmig.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen – charakterstark, intensiv und eine weitere starke Ergänzung der Reihe.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Emotional und schmerzhaft

Boys of Tommen 4: Redeeming 6
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„Redeeming 6“ hat mich emotional wirklich gefordert – und genau das liebe ich an diesem Band. Wenn „Saving 6“ der Absturz war, dann ist das hier der harte, schmerzhafte Weg nach oben. Keine schnelle Rettung, ...

„Redeeming 6“ hat mich emotional wirklich gefordert – und genau das liebe ich an diesem Band. Wenn „Saving 6“ der Absturz war, dann ist das hier der harte, schmerzhafte Weg nach oben. Keine schnelle Rettung, kein plötzlicher Wandel. Heilung ist hier Arbeit. Und das fühlt sich brutal ehrlich an.

Joeys Entwicklung ist für mich das Herzstück. Er bleibt komplex, fehlerhaft, kämpfend. Nichts wird romantisiert. Seine Rückschläge sind real, seine Zweifel greifbar. Und genau deshalb wirkt jede kleine Veränderung bedeutend. Redemption bedeutet hier nicht Perfektion – sondern Verantwortung übernehmen. Schritt für Schritt.

Aoife bleibt dabei eine unglaublich starke Figur. Nicht im Sinne von „alles aushalten“, sondern im Sinne von klare Grenzen setzen. Ihre Liebe ist nicht blind. Sie fordert, sie schützt, sie bleibt – aber nicht um jeden Preis. Diese Dynamik fühlt sich erwachsen an.

Was ich besonders schätze: Die Geschichte bleibt intensiv, ohne melodramatisch zu werden. Die Emotionen sind roh, teilweise schmerzhaft – aber nie künstlich. Und genau dadurch trifft es.

Für mich ist „Redeeming 6“ einer der stärksten Bände der Reihe, weil er zeigt, dass Liebe allein nicht reicht – aber Motivation sein kann, besser zu werden.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen – tief, ehrlich und emotional unglaublich stark.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Dunkel und roh

Boys of Tommen 3: Saving 6
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„Saving 6“ ist anders. Dunkler. Roh. Und genau deshalb hat es mich so gepackt. Während die ersten Bände viel von Schutz, Zusammenhalt und vorsichtiger Heilung getragen waren, geht es hier emotional noch ...

„Saving 6“ ist anders. Dunkler. Roh. Und genau deshalb hat es mich so gepackt. Während die ersten Bände viel von Schutz, Zusammenhalt und vorsichtiger Heilung getragen waren, geht es hier emotional noch tiefer – und tut teilweise richtig weh.

Joey ist keine glatt polierte Figur. Er ist wütend, verloren, innerlich zerrissen. Seine Kämpfe sind nicht nur äußerlich, sondern vor allem in ihm selbst. Und genau das macht ihn so authentisch. Man versteht seine Entscheidungen nicht immer – aber man versteht, warum er so handelt. Diese innere Zerrissenheit fühlt sich echt an, nicht konstruiert.

Aoife bringt dabei eine andere Energie rein. Stark, loyal, aber nicht naiv. Ihre Dynamik ist intensiver, chaotischer als bei Johnny und Shannon – und genau das passt. Es ist keine ruhige Liebesgeschichte, sondern eine, die durch Schmerz, Fehler und Rückschläge geprägt ist.

Was ich besonders schätze: Das Buch beschönigt nichts. Sucht, familiäre Belastungen, Selbstzweifel – all das bekommt Raum. Und trotzdem gibt es Hoffnung. Keine kitschige, sondern eine, die man sich erkämpfen muss.

Für mich ist „Saving 6“ emotional extrem stark, vielleicht sogar der intensivste Band bisher.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen – schonungslos, tiefgehend und unglaublich fesselnd.

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