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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2026

Nachwuchs Detektive

A Lesson in Murder
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Astoria geht auf eine Schule für Kriminologie - hier werden die Häuser a la Holmes eingeteilt (toller Vibe) und sie müssen sich einer alles entscheidenden Aufgabe stellen. Diese gerät schnell ins Hintertreffen, ...

Astoria geht auf eine Schule für Kriminologie - hier werden die Häuser a la Holmes eingeteilt (toller Vibe) und sie müssen sich einer alles entscheidenden Aufgabe stellen. Diese gerät schnell ins Hintertreffen, da Astorias beste Freundin ermordet wird - natürlich wird der Fall am Ende gelöst, nur wie?

Ich liebe den Schreibstil von Celine Leonora, bereits "Blackspell" hat mir gut gefallen und auch hier konnte er mich überzeugen. Locker, leicht flog ich durch die Seiten und musste öfters mal schmunzeln. Astoria eine eher kühle, clevere Heldin, die den Leser an ihren logischen Gedankengängen teilhaben lässt, bleibt bedacht und fokussiert - trotz den beiden Jungs. Auch die sind gut gezeichnet, wobei ziemlich schnell klar ist, für welchen sie sich entscheiden wird. Der Liebesaneteil hält sich somit in Grenzen, was mir sehr gut gefallen hat. Alles in allem hat das Buch einfach Spaß gemacht zu lesen. Anfangs wurden mir ein paar Dinge zu oft wiederholt und es hat etwas gedauert, bis der Fall in Schwung kam. Das Ende wiederum ging dann ziemlich schnell, auch war klar, dass Astoria nie ins Gefängnis gehen wird, aber - so what. Mich hat es jedenfalls gut unterhalten und ich bin schon sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Angst aus Sicht eines Betroffenen

Hundertsiebenundachtzig Tage
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Dieses nicht besonders lange Buch glänzt mit einem einzigartigem schreibstiols und einer intensiven Innenansicht des Erzählers - hier gilt klein und fein :) Der Ich-Erzähler leidet am Höhlensyndrom und ...

Dieses nicht besonders lange Buch glänzt mit einem einzigartigem schreibstiols und einer intensiven Innenansicht des Erzählers - hier gilt klein und fein :) Der Ich-Erzähler leidet am Höhlensyndrom und hat das Haus seit ganzen 187 Tagen nicht verlassen. Der Autor lässt uns hier sehr intensiv an den Gefühlen, Ängsten und Herausforderungen des Erzählers teilhaben. Durch Satzfragmente, Songtexte und weiteren Stilmitteln, die präzise an den richtigen Stellen gesetzt sind, wirkt der Text besonders intensiv. Hier wird weniger auf das Warum eingegangen, sodern mehr auf den Weg, die Gefühle, die Begleitpersonen und und und. Ein wirklich tolles Buch, das sich auch sehr gut als Schullektüre eignen würde (finde ich zumindest, denn ich hätte es in meiner Schulzeit gerne gelesen;) Literarisch und poetisch, eher anspruchsvoll zu lesen und dabei trotzdem leicht und intensiv erzählt - eine besondere Leseerfahrung, die Raum für weitere Gedanken, Ideen, Diskussionen und Ausgänge lässt. Mir hat es gut gefallen und für mich war auch diese Offenheit sehr stimmig, einzig Manon hat mir Rätsel aufgegeben, für mich war sie ein bisschen zu perfekt für den Erzähler.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Dämonen und Vampire

Kein Kuchen für Vampire
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Nachdem mich der erste Band mit Robin sehr gut unterhalten hat war die Fortsetzung natürlich Pflicht. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht und ich wurde sehr gut unterhalten, habe das Buch fast in ...

Nachdem mich der erste Band mit Robin sehr gut unterhalten hat war die Fortsetzung natürlich Pflicht. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht und ich wurde sehr gut unterhalten, habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Im Vergleich zum ersten Band fand ich diesen hier spannender und rasanter, dafür nicht ganz so lustig. Der Fokus lag für mich neben der rasanten Aktion eher auf der Beziehung zwischen Robin und Zylas - diese entwickelt sich weiter und die Zwei lernen sich näher kennen, was natürlich zu ein paar lustigen, aber auch nachdenklichen Szenen führt. Das hat mir sehr gut gefallen, da sie sich zusammenraufen müssen und die Ausgangslagen doch sehr unterschiedlich sind. Robin selbst entwickelt sich ein bisschen weiter, ist und bleibt aber der eher schüchterne unsichere Charakter und somit das komplette Gegenteil von Zylas. Manchmal war sie mir ein bisschen zu unsicher, aber ein paar Bände kommen ja noch. Etwas zu oft kam mir das Wort "karmesinrot" vor, irgendwann ist mir das aufgefallen, aber zumindest wurde die Farbe auch im Cover verwendet;) Insgesamt gefällt mir die Reihe bisher sehr gut, auch wenn sie nicht ganz an Tori und ihre drei Magier rankommt (die haben natürlich auch einen kurzen Auftritt). Mir jedenfalls wird so die Wartezeit auf den nächsten Tori-Band verkürzt und ich werde weiterhin beide Reihen verfolgen (die sind übrigens komplett unabhängig voneinander lesbar und machen und machen unheimlich Spaß). Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, wie es mit Robin und Zylas weitergeht und warte gespannt auf den dritten Teil.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

übertragbares Wissen

Organisch
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Ich habe das Buch mit meinem medizinbegeistertem Teenager gehört und uns hat es gut gefallen. Die Autorin liest selbst, was ein riesiger Pluspunkt ist, sie macht das nämlich richtig gut. Wir kennen ihr ...

Ich habe das Buch mit meinem medizinbegeistertem Teenager gehört und uns hat es gut gefallen. Die Autorin liest selbst, was ein riesiger Pluspunkt ist, sie macht das nämlich richtig gut. Wir kennen ihr erstes Buch nicht, so dass wir keine Vorstellung über den informativen Anteil hatten. Wir hören gerne Sachbücher v.a. zu wissenschaftlichen Themen und nehmen diese als Diskussionsgrundlage. Für mich war dieses Hörbuch sehr informativ, ich habe einiges dazu gelernt und fand es sehr verständlich erklärt. Der Teenie hat nur wenige neue Informationen für sich rausziehen können, konnte mir aber Vieles nochmal genauer erklären und es haben sich tolle Gespräche entwickelt. Die Übertragung der Körpervorgänge auf unser alltägliches oder auch gesellschaftliches Leben fand ich sehr spannend v.a. das Thema Lunge und Allergien haben uns sehr gut gefallen. Zwischendrin ist uns diese Übertragung etwas zu viel geworden. Das Thema mit ihrer Oma z.B. war uns etwas zu lang - wir sind aber auch Wissensjunkies ;) Trotzdem ein sehr unterhaltsames und informatives Hörbuch das komplizierte Körpervorgänge anschaulich erklärt und auf das Leben überträgt.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Mit Tinte und Papier

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Liv nimmt an einem Autorenwettbewerb teil, der so ganz anders verläuft als sie es sich vorgestellt hat. Gerade Liv hat mir sehr gut gefallen, ich mochte ihre schlagfertige Art und ihren Humor. Er bringt ...

Liv nimmt an einem Autorenwettbewerb teil, der so ganz anders verläuft als sie es sich vorgestellt hat. Gerade Liv hat mir sehr gut gefallen, ich mochte ihre schlagfertige Art und ihren Humor. Er bringt Lebendigkeit und Würze in die Geschichte, die mich bis kurz vor Schluss begeistert hat. Der Schreibstil ist super zu lesen und das Geplänkel zwischen Liv und Flame fand ich sehr unterhaltsam. Die fantastischen Elemente sind kreativ und das Thema "Schreiben" zieht sich durch das Buch durch. Flame blieb leider etwas blass, seinen Charakter konnte ich nicht so richtig greifen, aber ich denke im zweiten Band wird das besser. Am interessantesten fand ich noch Shelly und Sawyer. Die ersten zwei Drittel haben mich sehr gefesselt und unterhalten, danach hat mich das Buch leider leicht verloren. Die Intrigen wurden mir etwas zu komplex und undurchschaubar, zudem hätte ich mir von den Teilnehmern hier mehr kritische Töne erwartet (Livs Notizen am Ende des Buches haben mir zum Glück einen besseren Überblick über die Figuren verschafft, beim Durchblick allerdings nur wenig geholfen;). Der Spicefaktor nimmt am Ende zu, was mir nicht ganz so gefallen hat, lag vermutlich auch an der Oberflächlichkeit der Protas. Mir kam die Anziehung der Figuren untereinander zu plötzlich und ich habe es teilweise einfach nicht gespürt. In einer Szene zum Ende hin mit Erato habe ich ziemlich gestutzt, da ist meine Logik nicht mitgekommen. Trotz all diesen Punkten mochte ich das Buch sehr gerne, da es mich dank des flotten Schreibstils und des etwas anderen fantastischen Themas gut unterhalten hat.

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