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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2024

Süße Roomcom für zwischendurch

Better Than the Movies
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In „Better than the Movies“ geht es um Liz, die von einem perfekten Prom-Date träumt. Als ihr Kindheitscrush Michael zurück in die Stadt zieht, sieht sie die Chance gekommen. Doch Michael erinnert sich ...

In „Better than the Movies“ geht es um Liz, die von einem perfekten Prom-Date träumt. Als ihr Kindheitscrush Michael zurück in die Stadt zieht, sieht sie die Chance gekommen. Doch Michael erinnert sich noch an die kleine etwas seltsame Liz von damals. Um das zu ändern, bittet sie den beliebten Bad Boy Wes um Hilfe, der mit Michael befreundet ist. Während Wes alles tut, um Liz und Michael zusammenzubringen, entwickelt sich zwischen ihm und Liz eine besondere Verbindung, die Liz dazu bringt, sich zu fragen, wem ihr Herz wirklich gehört.

Das Buch ist eine süße und etwas klischeehafte Romcom für zwischendurch und gibt einem ein wenig Netflix-Teen-Film Vibes. Leider fand ich Liz den Großteil des Buches wirklich anstrengend, da ihr Verhalten oft kindisch und nervig war. Wes hingegen fand ich super und hätte ich mir ein paar Kapitel aus seiner Sicht gewünscht. Die Nebencharaktere konnten mich nur teilweise überzeugen, Liz‘ Stiefmutter und auch Michael mochte ich sehr gerne, während ich mit Liz‘ bester Freundin nicht viel anfangen konnte.

Die Entwicklung der Love-Story hat mir gut gefallen, besonders die Chat-Gespräche zwischen Liz und Wes mochte ich sehr gerne. Auch die Zitate aus verschiedenen Liebesfilmen waren eine nette Ergänzung, und ich mochte es, dass Liebesfilme im Buch eine größere Rolle gespielt haben. Der Verlauf der Handlung war größtenteils vorhersehbar, aber dennoch hatte ich Freude am Buch. Es war kein Highlight, aber dennoch werde ich Teil 2 lesen. Insgesamt gebe ich „Better than the Movies“ 3 /5⭐️.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Leider nicht ganz wie erhofft

We Who Will Die
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Ich hatte bei Empire of Blood wirklich hohe Erwartungen, weil die Grundidee einfach mega spannend klingt und auch das Setting hatte richtig viel Potenzial. Gerade die Welt, in der die Geschichte spielt, ...

Ich hatte bei Empire of Blood wirklich hohe Erwartungen, weil die Grundidee einfach mega spannend klingt und auch das Setting hatte richtig viel Potenzial. Gerade die Welt, in der die Geschichte spielt, wirkte stellenweise total interessant und auch die politischen Aspekte und Intrigen hätten richtig stark sein können.

Mit der Protagonistin bin ich eigentlich ganz gut klargekommen, aber vor allem der männliche Protagonist konnte mich emotional leider nicht wirklich erreichen. Ich hatte einfach Schwierigkeiten, eine Verbindung zu ihm aufzubauen, was sich dann natürlich auch auf die Liebesgeschichte ausgewirkt hat. Die war für mich leider nicht so fesselnd, wie ich es mir gewünscht hätte.

Was mich zusätzlich ein bisschen rausgebracht hat, war das Worldbuilding. Es gab viele spannende Ansätze, aber gerade am Anfang (und teilweise auch später) wirkte manches etwas unübersichtlich oder nicht ganz greifbar. Ähnlich ging es mir auch mit den Intrigen, die waren zwar da, aber haben mich nicht komplett mitgerissen.

Der Schreibstil war dagegen echt angenehm zu lesen und hat dafür gesorgt, dass ich trotzdem gut durch die Geschichte gekommen bin. Auch einige Nebencharaktere fand ich interessanter als erwartet, da hätte ich mir teilweise sogar noch mehr Fokus gewünscht.

Insgesamt ist Empire of Blood für mich ein Buch mit richtig guten Ansätzen, das mich aber emotional leider nicht ganz packen konnte. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es für viele genau das Richtige ist, gerade wenn man komplexe Fantasywelten mit politischen Elementen mag.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Beyond his Reach
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Der Einstieg in die Geschichte ist intensiv und ohne große Vorwarnung, man steckt direkt mitten im Geschehen und genau das hat mich sehr gefesselt und neugierig gemacht, ich wollte unbedingt wissen, wie ...

Der Einstieg in die Geschichte ist intensiv und ohne große Vorwarnung, man steckt direkt mitten im Geschehen und genau das hat mich sehr gefesselt und neugierig gemacht, ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt.

Neomi ist keine klassische „starke Heldin“, sondern eher jemand, der erst in Extremsituationen über sich hinauswachsen muss. Ihre Unsicherheit und ihr innerer Konflikt wirkten auf mich authentisch, auch wenn ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Konsequenz in ihrem Handeln gewünscht hätte. Trotzdem mochte ich, dass sie nicht perfekt ist und Fehler macht.

Connor dagegen war für mich anfangs ein toller Protagonist, allerdings weiß ich nicht so ganz wie ich seine Entwicklung finden soll. Sein Verhalten konnte ich in manchen Punkten ebenfalls nicht ganz nachvollziehen.

Die Dynamik zwischen den beiden lebt stark vom Setting und der ständigen Bedrohung. Gleichzeitig ging mir die emotionale Entwicklung stellenweise etwas zu schnell, sodass ich nicht jede Wendung komplett fühlen konnte.

Spannungstechnisch war das Buch Mega, es gibt genug Nervenkitzel, um dranzubleiben. Emotional hätte es mich aber noch stärker abholen dürfen. Für mich ist es daher ein solider Reihenauftakt mit Potenzial, der gute Ansätze hat, aber noch Luft nach oben lässt.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Leider nicht ganz meins

The Witch Collector
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Ich war super gespannt auf The Witch Collector, schon das Setting klang nach einem Fantasy-Traum. ❄️
Der Anfang war stark, die düstere Stimmung, das Gefühl von Gefahr und Magie überall, haben total neugierig ...

Ich war super gespannt auf The Witch Collector, schon das Setting klang nach einem Fantasy-Traum. ❄️
Der Anfang war stark, die düstere Stimmung, das Gefühl von Gefahr und Magie überall, haben total neugierig auf die weitere Story gemacht. Aber je weiter ich gelesen habe, desto schwerer fiel es mir, richtig dranzubleiben.

Die Welt ist unglaublich komplex, was eigentlich total mein Ding ist, aber hier hat’s mich manchmal ein bisschen überfordert. Ich musste mich echt konzentrieren, um alles zu greifen, und dadurch ging für mich zwischendurch etwas Spannung verloren.

Die Beziehung zwischen Raina und dem Witch Collector hatte definitiv Potenzial. Dieses Knistern, das nie so ganz ausgesprochen wird, war da, aber mir hat der letzte Funke gefehlt, damit es sich richtig intensiv anfühlt. Trotzdem fand ich die Dynamik spannend, weil sie nie komplett vorhersehbar war.

Was mir gefallen hat, waren die kleinen, ruhigen Momente und die Nebencharaktere, die immer wieder neue Facetten reinbringen. Insgesamt ist das Buch atmosphärisch, mystisch und schön geschrieben, aber emotional konnte es mich nicht wirklich abholen.

The Witch Collector ist für mich eines dieser Bücher, das man respektiert, auch wenn es einen nicht voll mitreißt. Schön, besonders, aber eben nicht ganz meins. ✨

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Schöner Abschluss

The Forbidden Wolf King - Die Chroniken von Avalier 4
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Mit The Forbidden Wolf King endet die Reise durch Avalier.
Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die Königinnenprüfung, die nicht nur gefährlich, sondern auch überraschend vielseitig ist. Gerade dieser Wettkampf ...

Mit The Forbidden Wolf King endet die Reise durch Avalier.
Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die Königinnenprüfung, die nicht nur gefährlich, sondern auch überraschend vielseitig ist. Gerade dieser Wettkampf hat für ordentlich Spannung gesorgt. Ich mochte es außerdem sehr, dass vertraute Gesichter aus den vorherigen Teilen wieder dabei waren, das hat das Buch für mich noch runder gemacht.
Trotzdem muss ich gestehen, dass es für mich nicht der stärkste Band der Reihe war. Vor allem bei der Lovestory hätte ich mir einfach mehr Tiefe gewünscht... Ein paar intensivere Momente, die richtig unter die Haut gehen.
Auch der große Krieg gegen die Nightfall-Königin hätte für meinen Geschmack mehr Wucht haben dürfen. Die Ansätze waren da, aber manchmal fühlte es sich an, als würde die Handlung schnell weiterziehen, statt einen Moment länger in der Dramatik zu verweilen.
Alles in allem hat mir das Finale gut gefallen. Es ist vielleicht nicht perfekt, aber es schließt die Reihe auf eine Art ab, die sich stimmig anfühlt. Ich habe gerne mitgefiebert, mitgelitten und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dazu kommt Leia Stones Schreibstil, der wieder einmal super leicht zu lesen ist. Ein würdiger Abschied von Avalier, auch wenn ich mir an manchen Stellen noch ein kleines bisschen mehr Intensität gewünscht hätte.

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