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Veröffentlicht am 23.02.2026

Schöne Geschichte mit ein paar Schwächen

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Bei Rebecca Yarros weiß ich, dass ich grundsätzlich erstmal nicht enttäuscht werde. Es ist zwar schon wieder eine ganze Weile her, dass ich ein Buch von ihr gelesen habe, doch bis jetzt hat mir noch jedes ...

Bei Rebecca Yarros weiß ich, dass ich grundsätzlich erstmal nicht enttäuscht werde. Es ist zwar schon wieder eine ganze Weile her, dass ich ein Buch von ihr gelesen habe, doch bis jetzt hat mir noch jedes wirklich gut gefallen. Auch das ist bei ,,In the likely event" nicht anders. Es ist eine Liebesgeschichte, die in der Gegenwart gerade mal knapp 1,5 Wochen spielt, durch die Rückblenden aber schon 10 Jahre andauert. Es geht um Nate und Izzy, die sich durch einen Flugzeugabsturz kennenlernen, dann über die Jahre hinweg immer wieder aufeinander treffen und sich eine tiefe Freundschaft/Beziehung entwickelt, bis sie sich schlussendlich in der Vergangenheit trennen. Drei Jahre später treffen sie in der Gegenwart im Kriegsgebiet in Afghanistan wieder aufeinander, Nate als Soldat und Izzy als Referentin der USA. Die Lage spitzt sich zu, genauso wie ihre Gefühle füreinander. Ich mochte die Chemie zwischen den beiden sehr und ich fand ihre tragische Liebesgeschichte wirklich gut ausgearbeitet. Es sind zwei Menschen, die für einander bestimmt sind, doch immer steht ihnen das Leben im Weg. Um so mehr habe ich mich über das Ende gefreut. Zwischendurch muss ich aber sagen, war das Hin und Her schon etwas anstrengend und es hat mich wirklich aufgeregt, dass die beiden nicht wie zwei normame Menschen einfach klartext sprechen konnten. Da fand ich ein paar Streits auch wirklich etwas drüber. Nebenbei gibt es ordentlich spice und hier fand ich ihn stellenweise ein wenig unpassend bzw. hat es die Ernsthaftigkeit der Lage genommen, wenn die beiden nach einem Angriff und Bedrohung der Taliban direkt in die Kiste springen. Mir waren die beiden auch viel zu unbekümmert dafür, dass sie jeden Moment sterben könnten.
Der Schreibstil der Autorin ist aber wirklich toll, ich habe das Buch an einem Abend beendet, so schnell war ich schon lange nicht mehr .

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Schön

Tale of Sun and Night (Tale of Sun and Night 1)
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Mir gefiel die erschaffene Welt, der Aufbau war nicht allzu kompliziert, aber dafür verständlich und schön beschrieben. Der Schreibstil war flüssig und angenehm und bei den actionreichen Szenen konnte ...

Mir gefiel die erschaffene Welt, der Aufbau war nicht allzu kompliziert, aber dafür verständlich und schön beschrieben. Der Schreibstil war flüssig und angenehm und bei den actionreichen Szenen konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Charaktere haben mir insgesamt ganz gut gefallen, zugegebenermaßen fand ich sie aber stellenweise auch recht anstrengend. Lio war mir manchmal zu naiv und kindisch und zusammen mit Izan wurde es dann doch schnell ziemlich kitschig. Ihre ,,Enemies"-to-lovers Beziehung hatte am Anfang viel Tension und war unterhaltsam, es wurde dann aber auch schnell ernst und das enemies ist kaum vorhanden, genauso wie das angepriesene Slow-burn. Wenn die Charaktere in der ersten Hälfte zusammen sind oder es auf eine Beziehung hinausläuft, dann hat das in meinen Augen nicht viel mit Slow-burn zu tun. Generell sollte man die Tropes, die Online angepriesen werden, auf keinen Fall lesen, weil das Ende bzw. der große Plottwist gespoilert wird. Auch wenn die Hauptcharaktere mich stellenweise also nur so semi begeistert haben, haben mir die Nebencharaktere umso mehr gefallen. Besonders von Briar und Haze hätte ich gerne noch deutlich mehr gehabt. Insgesamt hat mir das Buch also eigentlich echt gefallen, nur war es teilweise leider schon ziemlich vorhersehbar und besonders Lio war mir dann manchmal als Hauptprotagonistin zu anstrengend, ansonsten ist es aber eine schöne und empfehlenswerte Geschichte.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Bewegend

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Mir hat Wir dachten, das Leben kommt noch ganz gut gefallen. Ich kannte die Autorin vorher noch nicht, werde aber demnächst vielleicht noch das ein oder andere Buch von ihr lesen. Hier erzählt sie die ...

Mir hat Wir dachten, das Leben kommt noch ganz gut gefallen. Ich kannte die Autorin vorher noch nicht, werde aber demnächst vielleicht noch das ein oder andere Buch von ihr lesen. Hier erzählt sie die Geschichte von mutigen Frauen zur Zeit des 2. Weltkrieges und danach, von Geheimagentinnen, die für ihr Land spionieren und gefährliche Dinge tun und auch, welchen Preis sie dafür bezahlen mussten. Ich war am Anfang ziemlich verwirrt wegen den vielen Namen, doch dafür gibt es ein Personenverzeichnis. Das Buch ist aus mehreren Perspektiven aufgebaut (Gwen, Reporterin und Pat, Agentin] und so geschrieben, dass man ständig miträtselt und sich fragt, was eigentlich los ist. Der Schreibstil gefiel mir gut, flüssig und angenehm. Frankreich als Setting war schön beschrieben und die Pariser Schauplätze haben zu einer düsteren Atmosphäre beigetragen. Insgesamt eine bewegende Geschichte und ein Buch, das zum nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Mochte ich

These Ancient Flames 1: Awake
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Ich kenne die Autorin durch ihre Anderswelt Reihe und Infernas Dilogie und besonders ersteres hat mir sehr gefallen. Auch wenn ich anhand des Klappentextes vielleicht nicht direkt zu dem Buch gegriffen ...

Ich kenne die Autorin durch ihre Anderswelt Reihe und Infernas Dilogie und besonders ersteres hat mir sehr gefallen. Auch wenn ich anhand des Klappentextes vielleicht nicht direkt zu dem Buch gegriffen hätte, wollte ich Melanie Lanes neustes Werk doch probieren. Insgesamt hat mir These Ancient Flames: Awake gut gefallen, doch es war jetzt auch kein Highlight. Toll finde ich den Schreibstil der Autorin, locker leicht mit viel Witz und Charme. Wirklich lobenswert und für mich in der Hinsicht absolut überraschend, dass ich es traurigerweise bis jetzt noch nie gelesen habe, war der Altersunterschied der Hauptprotagonisten bzw des Liebespaares, denn sie ist doch tatsächlich zwei Jahre älter als er! Das war unglaublich erfrischend und diese und weitere Aufbrüche von Klischees haben mir sehr sehr gut gefallen, dafür ist die Autorin in meinen Augen bekannt und dafür liebe ich sie. Die Handlung war insgesamt spannend und interessant, Drachengeschichten sind ja im Moment der absolute Renner, trotzdem hat die Geschichte keine großen Parallelen zu den anderen bekannten Büchern dieser speziellen Kategorie und steht auf eigenen Beinen. Mei als Hauptprotagonisten hat mir gut gefallen, eine starke und taffe Frau, die nicht auf den Kopf gefallen ist, lieben wir doch alle. Ich bester Freund Tao ist mir wegen seiner positiven Art und seinen Charme wahrscheinlich der liebste Charakter aus dem Buch. Bei Raven und Cole hat es länger gedauert, bis ich mit ihnen warm geworden bin. Trotzdem konnten auch die beiden mich am Ende überzeugen. Warum dann nur 4 Sterne? Irgendwas an der Geschichte hat mir trotzdem gefehlt und besonders die Liebesgeschichte war mir gar nicht so wichtig bzw. konnte mich nicht komplett überzeugen, hier geht schon alles ziemlich schnell (fast-burn) und das fand ich teilweise etwas unglaubwürdig. Ich bin eher der Slow-burn Leser. Dafür wurde aber der Found Family Trope eingebaut, das hat es für mich dann wieder ausgeglichen. Insgesamt ein guter Auftakt, der nach dem Cliffhabger Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Villain origin Story

Star-Crossed Hearts
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Ich bin mit Alice im Wunderland tatsächlich nicht so vertraut und kenne die Geschichte nur grob, trotzdem hat mich diese villain origin story interessiert. Ich verstehe zwar nicht genau, warum man den ...

Ich bin mit Alice im Wunderland tatsächlich nicht so vertraut und kenne die Geschichte nur grob, trotzdem hat mich diese villain origin story interessiert. Ich verstehe zwar nicht genau, warum man den Originaltitel ,,Heartless" in ,,Star Crossed Hearts" umgeändert hat, aber sei es drum. Der Einstieg in die Geschichte war für mich etwas holprig, die Story entfaltet sich eher langsam und es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich in der Geschichte drin war. Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, voller Poesie und märchenhaften Beschreibungen. Die Hauptprotagonisten Cath war mir grundsätzlich sympathisch und man fühlt sehr mit ihr mit, auch wenn ich viele Entscheidungen (vor allem am Ende) nicht verstanden habe. Ihre und Jests Liebesgeschichte ist voller Tragik und man weiß natürlich vorher schon, wie die Geschichte ausgeht. Das Buch zeigt sehr gut, dass Bösewichte nicht geboren sondern gemacht werden. Caths Schicksal und ihre später Tyrannei über das Herzkönigreich hätten verhindert werden können, wenn sich die Menschen in ihrem Leben mehr für ihre Wünsche und Bedürfnisse interessiert hätten und wenn Caths dadurch entstandener Rachedurst nicht ihr restliches Leben bestimmt hätte. Insgesamt hat mir das Buch an für sich echt gefallen, nur das gewisse Etwas hat mir noch gefehlt und besonders die erste Hälfte war doch recht langatmig.

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