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Veröffentlicht am 23.02.2026

Liebe verbindet

Der Freund – Ist er dein Traumpartner oder dein Killer?
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Zwei Ich-Erzähler halten uns in Atem. In der Gegenwart berichtet Sidney von ihrem Horror-Date. Den daraus entstehenden Entwicklungen. Parallel erzählt Tom von seiner Vergangenheit. Von seiner großen Liebe, ...

Zwei Ich-Erzähler halten uns in Atem. In der Gegenwart berichtet Sidney von ihrem Horror-Date. Den daraus entstehenden Entwicklungen. Parallel erzählt Tom von seiner Vergangenheit. Von seiner großen Liebe, seinem gewalttätigen Vater, seinem skurrilen Freund.

Geschickt verwebt die Autorin beide Geschichten. Setzt die Puzzleteile zusammen. Diese ergeben ein Konstrukt aus Eifersucht und Tragik.

Drei Männer. Drei Verdächtige. Ein Twist. Freida McFadden zieht hier das Tempo deutlich an. Gewohnt kurze Kapitel mit Cliffhangern. Zahlreiche, bis zum Schluss offene Fährten.

Dieser Thriller ist brutal und blutig. Spiegelt das Seelenleiden, wenn Liebe zur Obsession wird.

Gewohnter Nervenkitzel und hohe Erwartungen an „Die Ehefrau“, die im März 2026 erscheint.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Seelenverwandte

Der Lehrer – Will er dir helfen oder will er deinen Tod?
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Wer bereits den ein oder anderen Thriller der Autorin gelesen hat, weiß, wie geschickt sie die Leserschaft in einen Lesestrudel hineinzieht.

Eve könnte sich mit ihrem attraktiven Ehemann Nate glücklich ...

Wer bereits den ein oder anderen Thriller der Autorin gelesen hat, weiß, wie geschickt sie die Leserschaft in einen Lesestrudel hineinzieht.

Eve könnte sich mit ihrem attraktiven Ehemann Nate glücklich schätzen. Jedoch gibt es feste Regeln, was die seltenen Intimitäten angeht. Die Ehe besteht nur noch auf dem Papier. Aus Frust gibt sich Eve ihrem Luxus-Schuhtick hin. Nate geht in seinem Job als Englischlehrer völlig auf. Er weiß ob seiner charismatischen Wirkung, die er gezielt einsetzt. Addie hat keine Freunde und ist ein Mobbingopfer. Der Englischunterricht und Nate werden schnell zu ihrem Tageshighlight. Dass diese Dreiecksbeziehung explosiven Stoff liefert, versteht sich von selbst.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil liegt der Fokus auf Eve und Addie. Im zweiten auf Nate und Addie. Teil drei entwirrt das Spinnennetz, um in einem ausgeklügelten Finale zu enden. Die Figuren sind glaubwürdig dargestellt. Die Kapitel kurz. Das erhöht den Spannungsbogen. Cliffhanger und Andeutungen am Kapitelende schüren zusätzlich das Spannungsfeuer. Als Leser befindet man sich bei der Lektüre wie in einem süchtig machenden Rausch.

Freida McFadden in Bestform. Sie hat mich mit einem Schmunzeln zurückgelassen. Der Dank an ihre Mutter hat mir ein Lächeln entlockt. Danke dafür.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Bunt gegen den Novemberblues

BUNT – Lifestyle in Farbe
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Bei meinem letzten Besuch in der Düsseldorfer Zentralbibliothek fiel mir beim Stöbern ein wahrhaft „buntes Buch“ in die Hände. Der gleichnamige Titel stammt von Isabelle Wolf. Die Lektüre entführt in die ...

Bei meinem letzten Besuch in der Düsseldorfer Zentralbibliothek fiel mir beim Stöbern ein wahrhaft „buntes Buch“ in die Hände. Der gleichnamige Titel stammt von Isabelle Wolf. Die Lektüre entführt in die Welt der Farben. Den damit verbundenen Bedeutungen und Assoziationen. Die Autorin taucht mit dem Farbpinsel tief in die gesamte Farbpalette.

Beeindruckend sind vor allem die zahlreichen Abwandlungen der Ausgangsfarben. Diese werden in der „Liga der außergewöhnlichen Farbcharaktere“ zusammengefasst. Hier treffen wir beispielsweise auf Unwetterviolett, Frittenblau oder Chartreuse (ein spitzes gelbgrün).

Gelernt habe ich unter anderem, dass die Farbe der Kaffeetasse nachweislich den Geschmack des Kaffees beeinflusst. Besonders die Farben orange bis braunorange zaubern ein cremiges sowie Karamell- und Nussaroma-Geschmackserlebnis auf die Zunge.

Das Buch macht auf jeden Fall gute Laune und vertreibt den Novemberblues.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Freund oder Feind?

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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In diesem Thriller traut man besser keinem über den Weg.

Ich liebe die Thriller von Freida McFadden. Wie sie die Leserinnen und Leser geschickt durch den Plot und in die Irre führt. Die Twists, die man ...

In diesem Thriller traut man besser keinem über den Weg.

Ich liebe die Thriller von Freida McFadden. Wie sie die Leserinnen und Leser geschickt durch den Plot und in die Irre führt. Die Twists, die man meint zu erkennen und doch in eine andere Richtung laufen. Hier stellen sich die Fragen: Ist die von Schildkröten besessene Dawn tatsächlich Opfer eines Verbrechens geworden? Wird ihre Kollegin Natalie sie finden? Welche Rolle spielt Natalies Freund Caleb? Und was hat es mit den E-Mails an Mia auf sich?

Die Kapitel springen zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Meist mit offenem Ende. Werden ergänzt durch E-Mail-Passagen. Das erzeugt einen enormen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Ich habe regelrecht mitgefiebert, wer von den beiden Damen das wahre Opfer ist.

Meine Vermutung wurde widerlegt. So stelle ich mir einen guten Thriller vor. Knackig, mit undurchsichtigen Protagonisten und Twists, mit denen man nicht gerechnet hat. „Die Kollegin“ hat mich absolut überzeugt.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Schuld und Sühne

Confession Room
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Würdest du deine Beichte in einem digitalen Forum ablegen?
Hättest du keine Bedenken, dass diese irgendwann gegen dich verwendet wird?

Protagonistin Emilia fühlt sich für den Mord an ihrer Schwester verantwortlich. ...

Würdest du deine Beichte in einem digitalen Forum ablegen?
Hättest du keine Bedenken, dass diese irgendwann gegen dich verwendet wird?

Protagonistin Emilia fühlt sich für den Mord an ihrer Schwester verantwortlich. Sie ist von diesem Gedanken regelrecht zerfressen. Süchtig nach dem Portal „Confession Room“, in dem anonyme User Geständnisse verschiedenster Art ablegen. Untreue ist hier das harmloseste. Der Post über zwei angekündigte Morde hält ab sofort London und die Leserschaft in Atem. Und es bleibt nicht bei dem einen.

Die Autorin wechselt geschickt zwischen den Kapiteln über das aktuelle Geschehen und dem im Confession Room hin und her. Diese sind wie ein Tagebuch aufgebaut. Dabei liegt sie ein flottes Tempo vor. Wählt knackige Worte, kurze Sätze und raffinierte Twists. Sie spielt mit Faszination und Abscheu. Es geht um Selbstjustiz und Gerechtigkeit, Schuld und Gewissen. Den Einblick in menschliche Abgründe.

In mir blieb der Gedanke zurück: „Wie weit würde ich gehen, um mein eigenes Leben zu retten?“

Einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Begebt euch in den Beichtraum - ich will nicht zu viel verraten.

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