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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

Schwacher Teil

Einsames Watt
1

Ich habe viele Teile der Reihe gelesen oder gehört und manche haben mir sehr, andere mittelmäßig gefallen, jedoch gab es immer einen Cliffhanger, der mir Lust auf das nächste Buch machte.Ich habe mich ...

Ich habe viele Teile der Reihe gelesen oder gehört und manche haben mir sehr, andere mittelmäßig gefallen, jedoch gab es immer einen Cliffhanger, der mir Lust auf das nächste Buch machte.Ich habe mich riesig auf diesen Teil gefreut und bin nun ziemlich enttäuscht zurückgeblieben. Die Geschichte beginnt sehr spannend und interessant, denn neben einem Leichenfund gibt es fast zeitgleich einen neuen Anhaltspunkt für einen Cold Case, der John (Kriminalkommissar), an seinen Fall als Anfänger zurückführt, bei dem sein Mentor und Vorgesetzter spurlos verschwand.Damals war ein Serienmörder festgenommen wurde, an dessen Schuld an einen anderen Mord der alte Ermittler seine Zweifel hatte. Die Ermittlungen erschienen mir in diesem Buch oft sehr abstrus im Vorgehen und zudem fand ich die Teile des Privatlebens des Ermittlerteams manchmal überflüssig und oft wenig glaubhaft. Die Reihe hat bisher in meinen Augen bisher durch interessante Fälle, aber auch durch die besonders lebendigen und stimmigen Figurren "gelebt". Dieses Mal war dies icht der Fall und trotzdem würde ich dem neuen Fall noch eine Chance geben, da der Cliffhanger am Ende des Buches so "merkwürdig" ist, dass ich gerne wissen möchte, was es damit auf sich hat.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 25.02.2026

Schade

Leuchtturmzauber
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Das Cover des Romans ist wunderschön und verspricht Inselfeeling pur. In diesem Roman geht es um Julia, Anfang dreißig, die Kutscherin ist und auf Juist den elterlichen Betrieb managt, nachdem ihre Mutter ...

Das Cover des Romans ist wunderschön und verspricht Inselfeeling pur. In diesem Roman geht es um Julia, Anfang dreißig, die Kutscherin ist und auf Juist den elterlichen Betrieb managt, nachdem ihre Mutter vor fünf Jahren die Insel fluchtartig mit unbekanntem Ziel verlassen hat. Vor vierzehn Jahren ist sie von dem Mann , in den sie heimlich verliebt war, versetzt worden. Im Moment wächst Julia alles über den Kopf, den dem Betrieb geht es nicht so gut, da Julias Vater sich seitdem seine Frau ihn verlassen hat, sich dem Alkohol zugewandt hat und für den Betrieb keine Unterstützung ist. Zudem ist taucht die damalige Liebe von Julia wieder auf der Insel auf und Julia wird zusätzlich mit einem Geheimnis aus der Vergangenheit konfrontiert.

Ich liebe Romane, die an der Küste spielen, sehr, doch bei diesem Roman, der sich zwar leicht und flockig lesen ließ, hatte ich meine Schwierigkeiten. Positiv hervorzuheben ist der Einblick in die Welt des Kutsche fahren sowie die Naturbeschreibungen. Aber ansonsten finde ich viele der Szenen. völlig überzogen und wenig authentisch, bzw. sind mir die Entwicklungen nach fünf Jahren, in denen scheinbar das Leben von Julia stillstand, zu rasant. An einigen Stellen, insbesondere, was den romantischen Teil betrifft, finde ich die Wortwahl, die wohl witzig daher kommen soll, eher ...na ja .... plumb.

Mich hat der Roman eher enttäuscht zurückgelassen und mir haben andere Bücher/Hörbücher von der Autorin besser gefallen.

2,5 Sterne aufgerundet 3 Sterne

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Konnte mich nicht so begeistern

Aufgeben können die anderen
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In diesem Roman geht es um Alice, die ich als Leserin über mehre Jahre vom Teenager bis zur erwachsenen Frau mit 38 Jahren. begleite. Der Figur der Alice im Roman liegt die echte Alice Milliat zugrunde, ...

In diesem Roman geht es um Alice, die ich als Leserin über mehre Jahre vom Teenager bis zur erwachsenen Frau mit 38 Jahren. begleite. Der Figur der Alice im Roman liegt die echte Alice Milliat zugrunde, die sich für Gleichberechtigung im Sport einsetzte und die Weltspiele für Frauen 1922 in Paris eröffnete. Einiges hat die fiktiive Figur im Roman mit der historischen Figur gemeinsam, anderes nicht, wie die Autorin im Nachwort erklart. Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt, wie lange das Thema Gleichberechtigung schon in der Gesellschaft kontrovers diskutiert wird und welche Ausmaße es hat. Den Sport an sich, hatte ich als nicht so besonders sportlich interessierter Mensch, noch nie so besonders im Blick gehabt, aber durch diesen Roman hat sich mein Horizont dementsprechend erweitert.
Während ich zu Beginn des Romans das Verhalten der jungen Alice noch gut verstehen konnte und mich auch in sie hineinversetzen konnte, fiel es mir mit Fortschreiten der Geschichte deutliche schwerer. Einerseits mag es daran liegen, dass mir zu wenig über ihre Familie berichtet wurde, obwohl sich dort einiges ereignete und ich gerne zwischendrin zumindestens einmal einen Brief oder eine Nachricht diesbezüglich gelesen hätte, andererseits konnte ich mich in ihr Leben zu Kriegszeiten auch nicht einfinden. Alice ging es fast nur um Sport und so blieben für mich der Alltag und überhaupt die Vorstellung vom Leben allgemein und im Privaten in den Jahren als Erwachsene sehr schwer nachzuvollziehen.
Obwohl die Protagonisten Alice nicht frei erfunden ist, habe ich sie als eher fiktiv wahrgenommen, was ich sehr schade gefunden habe.
2,5 Sterne aufgerundet drei Sterne

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Ein Roman, in der die Hauptfigur, trotz vieler Schicksalschläge, mich nicht berühren konnte

Achtzehnter Stock
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Wanda lebt mit ihrer fünfjährigen Tochter Karlie im achtzehnten Stock einer Hochhaussiedlung und von ihrem Traum als Schauspielerin erfolgreich und reich zu werden, ist sie meilenweit entfernt. Doch plötzlich ...

Wanda lebt mit ihrer fünfjährigen Tochter Karlie im achtzehnten Stock einer Hochhaussiedlung und von ihrem Traum als Schauspielerin erfolgreich und reich zu werden, ist sie meilenweit entfernt. Doch plötzlich erhält sie die Chance eines Vorsprechens und ein kleiner Lichtblick erscheint am Horizont, doch ebenso schnell wie er da war, ist er wieder verschwunden. Das Leben ist weder für Wanda noch für Karlie einfach, doch die jüngeren Kinder in der Siedlung kennen es nicht anders. Wanda ist sehr jung und mit der Situation, die geprägt ist von der Tristesse, Hoffungslosigkeit, Armut..... überfordert.
Die Autorin zeigt ungeschönt und in klarer Sprache, die den Örtlichkeiten angepasst ist, wie die Menschen dort leben.
Ich bin froh, dass ich nicht so aufgewachsen bin, doch so eine Hochhaussiedlung, denn diese im Roman ist sicherlich stellvertretend für viele, kenne ich auch bzw. sind mir die "Karlies" dieser Welt nicht fremd.
Zu Beginn konnte ich mich gut im Roman einfinden, doch ab dem zweiten Drittel fand es für mich sehr schwer, da ich mich mit Wandas Verhalten und Handeln so gar nicht anfreunden konnte, ebenso wie mir die Welt der Schauspielerei fremd blieb. Die Geschichte begann sich trotz vieler tragischen Szenen sowie Lichtblicken für Wanda ab dort für mich zu "ziehen". Das Ende habe ich so nicht kommen sehen, aber es passt zur Story.
2,5 Sterne aufgerundet 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.05.2024

Zu viele Themen

Treibgut
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Das Cover dieses Romans hat mich sofort angesprochen und mich innerlich berührt. Es wirkt wie gemalt, ein Bild, in das jemand viele Erinnerungen und Emotionen gelegt hat.
Der Roman schildert den Zeitraum ...

Das Cover dieses Romans hat mich sofort angesprochen und mich innerlich berührt. Es wirkt wie gemalt, ein Bild, in das jemand viele Erinnerungen und Emotionen gelegt hat.
Der Roman schildert den Zeitraum von April-Oktober aus der Sicht der Geschwister Abby und Ken, ihres Vaters Adam, von Jenny (Ehefrau von Ken, Freundin von Abby) und von Steph. Jeder der fünf Hauptprotagonisten steckt gerade in einer "besonderen" Umbruchphase seines Lebens, während die politische Welt in Amerika sich im Wahlkampfmodus befindet. Die Beziehung der Geschwister gleicht einem Wettkampf, wobei Ken den dominanten Part gibt. Abby ist Künstlerin wie ihre Mutter, die bei ihrer Geburt verstorben ist. Zwischen ihnen steht Jenny, die mit ihren ganz eigenen Dämonen kämpft. Über ihnen thront Adam, der Vater und Schwiegervater, der ihnen ein sehr schwieriges Kindheit beschert hat, dessen Folgen bis heute andauern und der psychisch krank ist.
Dieser Roman hat mir sprachlich sehr gut gefallen. Ich hatte ganz viele Bilder im Kopf, wobei dies besonders auf die Kunst von Abby sowie vieler Szenen zutraf. Auch wenn jede Familie so ihre Geschichte und Vergangenheit hat, so fand ich das Füllhorn an Themen erdrückend. Viele Krankheiten ( spezieller genetischer Defekt, Brustkrebs, bipolare Störung, Alkoholismus...), Religion, Politik, Umwelt, Reichtum,sexuelle Orientierung, Sexismus, und noch so einiges mehr. Aufgrund dieses " Cocktails" wurde einiges am Rande erwähnt und nicht weiter verfolgt, was ich sehr schade fand. Die Protagonisten blieben mir deswegen irgendwie fremd und eindimensional. Schade und 2;5 Sterne aufgerundet drei.

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