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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2026

Begeisterung pur

To Cage a Wild Bird
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In Dividium sollte man sich strikt an die Regeln halten, sonst landet man schneller als man denkt in Endlock - einem Hochsicherheitsgefängnis. Nicht nur, dass man dort weggesperrt wird, nein es werden ...

In Dividium sollte man sich strikt an die Regeln halten, sonst landet man schneller als man denkt in Endlock - einem Hochsicherheitsgefängnis. Nicht nur, dass man dort weggesperrt wird, nein es werden auch Jagden auf die Gefängnisinsassen veranstaltet, die für viele der Gefangenen tödlich enden.
Raven ist Kopfgeldjägerin und sorgt für Nachschub in Endlock. Sie landet, um ihrem dort inhaftierten Bruder zu helfen, absichtlich ebenfalls dort.
Was die introvertierte Raven, ihr Bruder und ihre Mitinhaftierten dort aushalten müssen, ob und wie sie das System erkennen und ob sie sich helfen können, müsst ihr unbedingt lesen.

Diese Dystopie, erinnert in ihren Grundzügen ein wenig an Panem, ist dann aber doch ganz anders. Bei den ersten Seiten, war meine Begeisterung noch verhalten, aber ganz schnell hatte das Buch mich dann und es wurde von Seite zu Seite immer spannender. Die Welt außerhalb und das Gefängnis werden gut beschrieben und besonders die Zeit als Gefangene konnte ich miterleben, als wäre ich selbst in Endlock inhaftiert. Raven, ihr Bruder Jed und all die anderen Hauptcharaktere materialisierten sich in meiner Fantasie und ich konnte ihre Entwicklung verfolgen. All das kommt sehr glaubhaft rüber. Auch das Verhältnis zwischen Vale und Raven hat einen tollen Spannungsbogen, wirkt echt und meistens nachvollziehbar.
Ein Buch, dass die Leser wirklich mitnimmt, dessen Charaktere wachsen, sich entwickeln. Ein Buch, dass trotz wirklicher Grausamkeiten auch Werte wie Freundschaft, Mitgefühl, Zusammenhalt darstellt und Hoffnung keimen lässt.
Ich hab es sehr geliebt Und freue mich auf eine Fortsetzung - denn das kann es doch noch nicht gewesen sein oder?

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Keine Liebesgeschichte

House of the Beast
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In diesem Buch geht es um Alma, die unter den Nachbarskindern als seltsam und gefährlich gilt.
Alma lebt mit ihrer Mutter allein und nicht üppig. Der Vater, ein hochgestellter, verheirateter Mann,
kümmert ...

In diesem Buch geht es um Alma, die unter den Nachbarskindern als seltsam und gefährlich gilt.
Alma lebt mit ihrer Mutter allein und nicht üppig. Der Vater, ein hochgestellter, verheirateter Mann,
kümmert sich nicht um beide. Als ihre Mutter schwer krank wird, bittet Alma ihn um Hilfe.

So weit so gut. Plänkelte die Geschichte bis hierhin noch so nett vor sich hin,
geht sie jetzt voll auf`s Ganze.

Das Herrschaftsgefüge, einzig gewidmet den vier Göttern des Landes ist total interessant und die Art,
wie die Anbetung erfolgt und was das alles an Konsequenzen hat, noch viel spannender, dunkel und blutrünstig.
Auf gar keinen Fall etwas für schwache Nerven.
Mittendrin ist jetzt Alma, als uneheliches Kind in einer der vier mächtigen Familien des Landes und dort nicht
willkommen.
Ich verrate hier ja nicht zuviel, wenn ich schreibe, dass Alma eine besondere Verbindung zu ihrem Gott hat und
sie durch das Verhalten ihres Vaters in Rachegelüste getrieben wird.

Mein Fazit:

Ich mochte die Geschichte sehr. Sie hat einen spannenden Weltenbau, Akteure, die man gut fühlen kann und sie liebt oder hasst. Alma als Hauptprota wird im Plot erwachsen, reift an ihrer Umgebung, an ihren Mitmenschen und nicht zuletzt an ihrem Gott.
Obwohl anfangs viele Handlungen unbedacht passieren, lernt sie daraus.
Ich liebte es auch die anderen Personen in ihrem Handeln zu verfolgen, Vermutungen anzustellen, was sie wohl im Schilde führten und mich am Ende doch in einem wilden Twist wiederzufinden, der mich umhaute.
Nach der Ruhe am Anfang gerät man in einen Sog der Ereignisse und ich zumindest musste mich immer
mal wieder daran erinnern, dass Luft holen keine schlechte Option ist.

Das Buch war spannend, interessant, voller düsterer und blutiger Momente und hat mich am Ende dennoch befriedigt zurück gelassen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

So spannend ...

The Jewel Secrets (1). Um dieses Spiel zu gewinnen, musst du dich in deinen größten Feind verlieben
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In dieser Mischung aus Romance und Suspense geht es um eine große und geheimnisvolle Erbschaft von einer namhaften Künstlerin.
Darcy wird davon an einem Punkt überrascht, der sie geradezu nötigt, sich ...

In dieser Mischung aus Romance und Suspense geht es um eine große und geheimnisvolle Erbschaft von einer namhaften Künstlerin.
Darcy wird davon an einem Punkt überrascht, der sie geradezu nötigt, sich auf die Geschichte einzulassen.

Sie ist kein vom Schicksal begünstigtes Mädchen und kommt sich in der Gruppe der „Reichen und Schönen“, die sich am Treffpunkt eingefunden haben, reichlich deplatziert vor und glaubt, dass ganz gewiss ein Fehler bei der Auswahl vorliegen muss.

Es stellt sich heraus, dass die Erbschaft der Preis in einem Rätselmarathon, auf einer abgelegenen Insel, sein wird und es eine Menge Bedingungen gibt. Eine davon, sie muss sich verlieben.
Kann sie das erfüllen? Was hat es mit den ganzen Rätseln auf sich? Lest am besten selbst - es lohnt sich.

Ich hab angefangen zu lesen und war direkt total in der Geschichte. Die gesamte Story ist von Anfang bis Ende so mitreißend und spannend geschrieben, dass ich so schnell und viel gelesen habe, wie schon lange nicht mehr.
Viele Rätsel und Geheimnisse, viele Mutmaßungen, man ist völlig gefangen und involviert. Und wenn man glaubt, man weiß, wo es lang geht, kommt es anders.
Der Schreibstil ist wunderbar und man gleitet durch die Geschichte, wie ein heißes Messer durch eine Sahnetorte.
Ich hab das Buch von Anfang bis Ende geliebt. Apropos Ende: Das hat mich einigermaßen zerstört zurück gelassen und weiß noch nicht, wie ich es bis zum Juli und dem 2. Teil aushalten soll.
Auf jeden Fall kann ich das Buch jedem empfehlen, der gern mysteriöse spannende Geschichten, mit einer Portion Romance, mag. Lasst euch das nicht entgehen.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Sie sind unter uns.

Frostglühen
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Vampire in Berlin. Hab ich doch gewusst, dass es in Berlin wirklich seltsame Typen gibt.
Warum also nicht auch Vampire.
Lydia ist eine von ihnen und eigentlich die, welche die Regeln überwacht und Verstöße ...

Vampire in Berlin. Hab ich doch gewusst, dass es in Berlin wirklich seltsame Typen gibt.
Warum also nicht auch Vampire.
Lydia ist eine von ihnen und eigentlich die, welche die Regeln überwacht und Verstöße ahndet. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn Kopf und Gefühl unterschiedliche Wege gehen.
So wird sie in mehrfacher Hinsicht gefordert, als sie Sophie begegnet. Es wird heiß, gefährlich und auch blutig.
Aber ich will nicht zu viel verraten.
Auf jeden Fall geht es in allen Belangen aufregend zu und wird nicht langweilig.
Der Einstieg war gemächlich und dann zieht das Tempo immer mehr an.
Mir hat das Buch gut gefallen.
Auf jeden Fall werde ich bei meinem nächsten Berlin Besuch gucken, wer mir da so über den Weg läuft.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Kein Zombie - nur untot.

Till Undeath
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Welch ein wilder Ritt!
Von Seite 1 bis zum Ende war ich gebannt, fasziniert und besonders eines - wahnsinnig gut unterhalten.
Ralf Korr schafft es Zombies, Verzeihung Untote, nicht ausschließlich als irre ...

Welch ein wilder Ritt!
Von Seite 1 bis zum Ende war ich gebannt, fasziniert und besonders eines - wahnsinnig gut unterhalten.
Ralf Korr schafft es Zombies, Verzeihung Untote, nicht ausschließlich als irre rennende, schreiende Bestien darzustellen. Hier bekommen sie eine Prise Leben, Menschlichkeit, oder etwas in die Richtung, zurück.
Wir können Martin Frei dabei beobachten, wie sich sein Leben in ein Riesen Dilemma verwandelt, als er versucht seine versehentlich getötete Frau, wieder ins Leben zu holen. Ob das wohl gut geht?
Gleichzeitig bekommen wir eine Handlungsempfehlung, wie in einem solchen Fall zu verfahren ist. Man weiß ja schließlich nie, was noch so kommt.
Die Geschichte ist skurril und abgefahren, aber ich kam nicht umhin, so etwas wie Mitgefühl für die Protagonisten zu entwickeln. Ich fand die Geschichte richtig gut und es hat mir unheimlich Spaß gemacht sie zu lesen.
Auf alle Fälle ist das Buch eine wahre Bereicherung für mich, aber auch eine Mahnung. In meine Vorsorgevollmacht trage ich direkt noch ein: Auf keinen Fall zombifizieren!

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