Profilbild von WriteMeANovel

WriteMeANovel

Lesejury Star
offline

WriteMeANovel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit WriteMeANovel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2019

Konnte mich nicht überzeugen

Wer will schon einen Rockstar?
0

Der Tag hätte für Anne Rollins nicht schlimmer kommen können. Als sie nach Hause kommt sind alle Sachen verschwunden, mitsamt ihrer Mitbewohnerin und ohne ihre Mietschulden zu begleichen. Um sie abzulenken, ...

Der Tag hätte für Anne Rollins nicht schlimmer kommen können. Als sie nach Hause kommt sind alle Sachen verschwunden, mitsamt ihrer Mitbewohnerin und ohne ihre Mietschulden zu begleichen. Um sie abzulenken, nimmt eine Freundin sie zu der Party der Band Stage Dive mit, wo die auf den Drummer der Band Stage Dive, Malcom Ericson trifft. Bald darauf macht Mal ihr ein Angebot, er bezahlt ihre Rechnungen, wenn sie seine Freundin spielt.

Den ersten Teil der Stage Dive Reihe fand ich gut, mit dem zweiten Teil wurde ich nicht so recht warm. Der Schreibstil war in Ordnung, aber mit den Protagonisten wurde ich einfach nicht warm. Ich kam nicht wirklich ins Buch rein und von Mal war ich öfters genervt, denn er war etwas anstrengend. Eine Szene ging viel zu schnell und danach war er sauer weil Anne es nicht wollte, um nicht zu spoilern, verrate ich nicht um was es geht, aber da konnte ich nur den Kopf schütteln. Ich hoffe, dass Band 3 besser wird.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Hat mich nicht überzeugt

Wie Eulen in der Nacht
0

In der Wüste Colorados lebt die Familie Soria, die Wunder wirken kann. Pilger suchen die Familie auf und hoffen, dass ein Wunder auf sie wartet. Doch wenn der zweite Teil des Wunders nicht vollendet wird, ...

In der Wüste Colorados lebt die Familie Soria, die Wunder wirken kann. Pilger suchen die Familie auf und hoffen, dass ein Wunder auf sie wartet. Doch wenn der zweite Teil des Wunders nicht vollendet wird, zahlt der Pilger einen hohen Preis. Oberste Regel der Soria lautet, sich nie in ein Wunder einzumischen, doch die bricht Daniel Soria und das könnte seinen Tod bedeuten.

Angezogen von dem schönen Cover und der Tatsache, dass eine meiner Lieblingsreihen von Maggie Stiefvater stammt, wollte ich „Wie Eulen in der Nacht“ lesen. Beim Lesen des Klappentextes dachte ich, dafür muss man offen sein. Anfangs fand ich die Geschichte auch ganz ok, denn die Idee mit den Wundern hat mich gleich angesprochen, doch das Buch konnte mich nicht in den Bann ziehen. Ich hab gar keinen Zugang zu den Personen bekommen. Den Sinn der Radiosendung hab ich nicht verstanden und ich hab mich während des Lesens leicht ablenken lassen, sodass das Buch mir nicht im Gedächtnis geblieben ist.

Veröffentlicht am 22.07.2026

Langatmig und übertriebene Tropes

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me
0

Der Tod ihrer Mutter trifft Olive schwer, zuhause hält sie es nicht mehr aus. So geht sie nach Nashville um dort Songwriterin zu werden und auf den Spuren ihrer Mutter zu wandeln. Dort eine WG zu finden ...

Der Tod ihrer Mutter trifft Olive schwer, zuhause hält sie es nicht mehr aus. So geht sie nach Nashville um dort Songwriterin zu werden und auf den Spuren ihrer Mutter zu wandeln. Dort eine WG zu finden stellt sich als schwierig heraus und Olive ist kurz davor nach Hause zu fahren. Bis sie auf eine perfekte Wohnung mit Dachterrasse und zwei tollen jungen Frauen findet, die sich gleich herzlich aufnehmen. Die WG-Regel sind ein Kinderspiel für sie: Funday am Sonntag und sich nicht mit der Männer-WG gegenüber anfreunden. Denn mit diesen führen die Frauen eine Fehde. Was leicht klingt ist schwerer als gedacht, denn einer der jungen Männern ist Drew. Drew den sie vorher in einer Bar getroffen hat und mit dem sie die Nacht verbracht hat. Und mit dem sie bessere Songtexte schreibt und ihr hilft ihre Gefühle zu verarbeiten.

Ein Buch das in Nashville spielt und Musik und Songwriting beinhaltet, das klang nach einem perfekten Buch für mich, aber leider kam nicht alles davon bei mir an.
Die Lieder im Buch haben mir teilweise besser gefallen als die Story selbst. Von Nashville habe ich gar nichts mitbekommen. Es gab einen Ausflug in ein bekanntes Gebäude, wo ein paar Künstler erwähnt wurden, was ich ganz toll fand. Aber es wurde mehr Wert auf die Beschreibung der Taxifahrt gelegt, als darauf wie Nashville aussieht. Ich musste nachsehen wie das Gebäude aussieht um eine Vorstellung zu bekommen.
Ebenso ging es mir mit einer Sportsession die sehr lang gezogen war und einer Doppelseite mit sehr wenig Dialog wo Pancakes gegessen wurden. Es ist kaum was passiert, so dass sich die Handlung sehr zäh und langweilig angefühlt hat.
Der Forbidden Love Trope war meiner Meinung nach total übertrieben. Es wurde beschrieben, dass sie sich verstecken, heimlich treffen. Die Freundinnen bezeichneten die andere als Verräter, weil sie sich mit einem der Jungs trifft. Für ein weißes Heteropaar, das nicht in der Öffentlichkeit steht fand ich das ganze maßlos übertrieben. Olive und Drew zusammen fand ich ganz süß. Drew war ein netter, anständiger Kerl, mit ziemlich schrägen, aber coolen Mitbewohnern. Der Chat der drei hat mich zum Lachen gebracht.
Zudem wurde keine Rücksicht auf Mitmenschen genommen. Die WG macht Party, und der Mitbewohner von unten wird als Spießer mit Stock im Arsch bezeichnet, weil er mit dem Besenstiel an die Decke klopft.
Die Idee hat mir gut gefallen, doch leider war der Schreibstil nicht meins. Ich hab keine Verbindung zu den Personen herstellen können und so ist der Funke nicht übergesprungen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2026

Das Museum war spannender als die Lovestory

Where I Left My Heart
0

Das Museum of Broken Hearts sammelt Gegenstände von verflossener Liebe und stellt diese aus. Wer einen Gegenstand abgibt, wird sich von der Person lösen können; findet man sein Happy End wird ein rotes ...

Das Museum of Broken Hearts sammelt Gegenstände von verflossener Liebe und stellt diese aus. Wer einen Gegenstand abgibt, wird sich von der Person lösen können; findet man sein Happy End wird ein rotes Herz an die Wand geklebt. Für Juna ist das gerade das, was sie braucht. Denn seit sie ihren besten Freund Link geküsst hat, geht sie ihm aus dem Weg. So gibt sie die Zeichnung ab, die er von ihr gefertigt hat ab und hofft einfach nur mit ihm und ihrem Bruder weiterzumachen, wie bisher. Doch Gefühle kann man nicht so einfach abgeben, wie eine Zeichnung.


Bisher kannte ich die Autorin nicht, so hat mich das Thema rund ums Museum of Broken Hearts neugierig gemacht.
Juna ist eine junge Frau, die durch ihre Krankheit, Skoliose, die Schattenseiten der Menschen erfahren musste. Ihre Krankheit wird hin und wieder erwähnt, ebenso wie der Jenga-Turm (ihre Wirbelsäule). Ich hätte mir ein paar Details über die Anfänge oder (Massage)Therapie für Juna gewünscht.
Ihr bester Freund Link ist Tattooartist. Das Verhältnis zu seiner Familie ist schwierig, da er geerbt hat, während seine Familienmitglieder weniger gut bedacht wurden. So hat er den Kontakt abgebrochen. Allerdings wird das Thema nur wenig behandelt und auch seine Arbeit als Tätowierer wurde kaum beschrieben.
Der Schreibstil hat es mir nicht so ganz leicht gemacht. Mehrmals musste ich Abschnitte oder Sätze doppelt lesen, da ich den Sinn nicht direkt verstanden habe. Als der Name einer Kampfkunst vorkam, wurde zwar im Abschnitt gesagt, worum es sich handelt, was ich aber erst verständlich fand, nachdem ich nachgesehen habe, was der Begriff bedeutet. In einer intimen Szenen wurde mehrfach das Wort „Anschließend“ benutzt, was ich nicht passend für die Stimmung fand.
Ich hatte Probleme mich in die Protagonisten hineinzuversetzen und die Liebesgeschichte kam nicht bei mir an.
Das Museum dagegen fand ich wirklich toll und ich hab mich jedes Mal gefreut, wenn man wieder etwas über einen Gegenstand lesen konnte, wobei besonders eine mich wirklich berührt hat und dieser kleine Schnipsel das Highlight im Buch wurde.
Für mich persönlich war das Buch leider nur okay, denn abholen konnte es mich nicht, so bleibt es für mich bei einem Einzelband.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2025

Schwächste Reihe der Autorin

Haunted Reign
0

Zoey King versucht mit aller Macht, zu vergessen. Zu vergessen, dass sie ihre beste Freundin verloren hat. Dass ihr Leben auf dem Kopf steht, seit sie erfahren hat, dass sie eine Banshee ist und Todesmagie ...

Zoey King versucht mit aller Macht, zu vergessen. Zu vergessen, dass sie ihre beste Freundin verloren hat. Dass ihr Leben auf dem Kopf steht, seit sie erfahren hat, dass sie eine Banshee ist und Todesmagie in sich trägt. Dass der Junge, den sie mag, in ihr nichts weiter sieht als ein Nachhilfeprojekt und sich nicht einmal mehr an den Kuss zu erinnern scheint, den sie geteilt haben. Als wäre das noch nicht schlimm genug, lassen Zoeys Noten seit dem Wechsel an den Zweig der Silver Ravens zu wünschen übrig. Doch zumindest dafür gibt es eine Lösung: Das Jahresabschluss-Turnier an der Everfall Academy steht an, eine Möglichkeit, Zusatzpunkte für ihr Zeugnis zu sammeln. Allerdings stellt sich schon die erste Prüfung als gefährlicher heraus, als Zoey jemals hätte ahnen können. Und bald steht nicht nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel, sondern auch das der Menschen, die ihr alles bedeuten ..

Band 1 hat mir nicht gefallen, doch da ich Band 2 schon hatte, habe ich die Reihe beenden wollen.
Im ersten Teil war Zoey ziemlich anstrengend, was hier definitiv besser war, aber trotzdem hab ich weder eine Verbindung zu ihr bekommen, noch konnte ich mit ihr mitfühlen. Irgendwann war es mir einfach nur noch egal, was sie macht. Bisher hatte ich erst einmal, dass mir die Protagonistin so unsympathisch war, dass ich heimlich gehofft habe, dass sie stirbt, damit es zu Ende ist. So leid es mir tut, aber Zoey war nicht mein Fall.
Dylan blieb in dem Band für mich eher blass, dafür konnte mich seine Geschichte überzeugen, was zu dem besseren Teil des Buches beigetragen hat. Leider war dieser ziemlich kurz. Leider gab es kein Kapitel aus seiner Sicht.
Der Wettkampf hat mich ein kleines bisschen begeistern können, wobei es sich für mich wie ein Abklatsch von Harry Potter gelesen hat. Würde ich drei Stichwörter nennen, würde man gleich an die Filme denken. Zudem war es ziemlich kurz, daraus hätte man mehr machen können.
Ich hab versucht mich durch den Schreibstil in die Geschichte ziehen zu lassen, am manchen Stellen kam ich dann auch besser in die Geschichte, aber leider konnte selbst der Showdown mich nicht fesseln. Am Ende hab ich das Buch zugeklappt und es gab kein Wow-Effekt, es war einfach nichts.
Mona Kasten beschreibt eigentlich gut, aber hier gab es oft Wortwiederholungen, wie in den Erklärungen, wo mehrmals „Zum Beispiel“ benutzt wurde, so dass es sich beim Lesen wie ein Lehrbuch angefühlt hat. Die Kurse selbst waren kaum vorhanden und wie genau die Welt funktioniert, weiß ich immer noch nicht. Vermeintliche Spannung wollte aufgebaut werden indem immer mal wieder Sätze mit „Dann passiert das; Dann…“ begonnen wurden. Am besten geschrieben fand ich eine Szene die eher Romantik war, doch leider war diese nur eine Seite lang.
So war die Fallen Princess Reihe für mich leider ein Flop und kann sie so auch nicht weiterempfehlen, aber vielleicht eignet sie sich für jüngere Fantasie Einsteiger besser.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere