Einsamkeit
Ein Buchclub zum VerliebenDer Griesgram Arthur und die zurückhaltende Sloane liefern sich in der Bibliothek jeden Tag Wortgefechte über Bücher, deren Inhalte und ihre Interpretationen dazu. Selten sind sie einer Meinung, ansonsten ...
Der Griesgram Arthur und die zurückhaltende Sloane liefern sich in der Bibliothek jeden Tag Wortgefechte über Bücher, deren Inhalte und ihre Interpretationen dazu. Selten sind sie einer Meinung, ansonsten haben sie nichts miteinander zu tun. Bis zu dem Tag als Arthur nicht kommt, Sloane macht sich Sorgen das dem alten Herrn etwas passiert sein könnte. Sie riskiert sogar ihren Job um das heraus zu finden. Aber nicht nur sie macht sich Sorgen um den alten Griesgram der die Menschen reihenweise mit seinen Sprüchen vorDam dem Kopf stösst.
Ein großes Thema in diesem Roman ist die Einsamkeit, vor allem die entsteht wenn ein geliebter Mensch stirbt und man allein zurück bleibt. Damit umzugehen ist schwer. Ein Job oder Kinder können diesen Verlust nicht kompensieren.
Die Beschreibung wie ein gemeinsames Interesse, diese Einsamkeit auflöst, wie dadurch neue Freundschaften entstehen und auch wie dadurch entstandene Wunden wieder heilen können, ist der Autorin sehr gut gelungen. Ohne Pathos mit Humor und Feingefühl lässt sie Menschen um uns herum entstehen, die trotz geäußerter Gemeinheiten mir sympathisch wurden und die anderen waren sowieso vom ersten Moment an liebenswert. Dazu kommt natürlich die Liebe zu Büchern und das einige meiner Lieblingsbücher in diesem Roman Einzug gehalten haben.
Ein besonderes Highlight für mich war das es in diesem Buch vor allem um eine platonische Liebe zu dem Buchclub ging und es keine romantische Liebe war.