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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2026

Es ist wieder ein spannender Fall für Dorn und Schäfer

Die Maultaschen-Morde
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Ein grausamer Mord geschieht in Augsburg. Es wird eine gekreuzigte Leiche entdeckt, die am Mast eines Segelboots hängt und brutal verstümmelt wurde. Wegen des aktuellen Personalmangels im Kommissariat ...

Ein grausamer Mord geschieht in Augsburg. Es wird eine gekreuzigte Leiche entdeckt, die am Mast eines Segelboots hängt und brutal verstümmelt wurde. Wegen des aktuellen Personalmangels im Kommissariat darf der Privatdetektiv Sven Schäfer zusammen mit Kommissarin Elsa Dorn ermitteln, da der Kriminalrat befürchtet, dass ein Serientäter am Werk ist. Bald bestätigen sich diese Sorgen. Eine erste Spur führt in die Sado-Maso-Szene.

Da die letzte Mordermittlung für Elsa sehr belastend war, besteht ihr Vorgesetzter Jansenbrink darauf, dass Sven sie unterstützt. Es geht erneut sehr heftig zur Sache. Die Opfer wurden grausam behandelt und sowohl Elsa als auch Sven suchen in alle Richtungen, bis sie letztendlich Hinweise finden, die zeigen, dass es eine Verbindung zwischen den Opfern gibt. Mir gefallen die Charaktere sehr, denn sie haben Ecken und Kanten, sind aber trotzdem sympathisch. Auch der Mops ist wieder mit von der Partie. Die Ermittlungen verlaufen spannend, mit vielen unerwarteten Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte.

Fazit: Es handelt sich keineswegs um einen harmlosen Cosy Crime, auch wenn das Cover das vermuten lässt, denn hier geht es ganz schön zur Sache. Ich habe mich erneut gut unterhalten gefühlt und freue mich sehr auf eine Fortsetzung. Wer spannende Krimis mit schwarzem Humor mag, wird hier genau richtig sein.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Spannend und unerwartete Wendungen

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Die Medizinstudentin Luisa Menkhoff entdeckt auf einem Plakat eine vermisste Frau. Diese Frau war die Partnerin eines Mannes, der Luisa im Alter von 5 Jahren entführt hatte. Weil sie Nicole Klement als ...

Die Medizinstudentin Luisa Menkhoff entdeckt auf einem Plakat eine vermisste Frau. Diese Frau war die Partnerin eines Mannes, der Luisa im Alter von 5 Jahren entführt hatte. Weil sie Nicole Klement als psychisch instabil in Erinnerung hat und sie den Täter Lichner auf freiem Fuß vermutet, kontaktiert sie die Polizei in München. Hauptkommissar Ramin Brunner sollte eigentlich eine Abteilung für Cold-Case-Ermittlungen aufbauen, hat jedoch das Ziel, zuerst die vermisste Person zu finden. Luisa verfügt über ein eidetisches Gedächtnis, das sich nicht nur auf ihren eigenen Entführungsfall bezieht, weshalb Brunner sie in die Ermittlungen einbezieht.

Dies ist ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Reihe und hat mich begeistert. Durch Luisas tatkräftige Hilfe kommen die Ermittler an entscheidende Informationen, die den Fall in eine neue Richtung lenken. Als es eine Vermisstenmeldung gibt, wird sofort klar, dass schnelles Handeln nötig ist. Die Ermittlungen nehmen ein spannendes Tempo an, das niemals langweilig wird, sondern sich Schritt für Schritt voranbewegt. Auch die Charaktere Kommissar Brunner, Grohmann und Tewes haben mir sehr gut gefallen. Ihre verschiedenen Methoden und Ansätze ergänzen sich und verleihen dem Fall Glaubwürdigkeit.

Fazit: Dies ist ein gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe mit sympathischen, Charakteren und einer fesselnden Story. Die überraschenden Wendungen und kurzen Kapitel halten einen auf Trab, und ich kann es kaum erwarten, mehr über den nächsten Fall mit Luisa, Brunner, Grohmann und dem Rest des Teams zu erfahren.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Ein sehr gelungener Start einer neuen Reihe

Nordseewellen und Winterträume
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Nachdem Svea bei einer Beförderung übergangen wurde, ist sie so niedergeschlagen, dass sie sich Urlaub und Überstunden nimmt und zu ihrer Großmutter nach Greetsiel fährt. Diese hat sich verletzt und benötigt ...

Nachdem Svea bei einer Beförderung übergangen wurde, ist sie so niedergeschlagen, dass sie sich Urlaub und Überstunden nimmt und zu ihrer Großmutter nach Greetsiel fährt. Diese hat sich verletzt und benötigt Unterstützung in ihrer Pension. Da diese in die Jahre gekommen ist, kümmert sie sich um einige Reparaturen. Dort trifft sie Thies und Eric, ihre Freunde aus der Jugend, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Nun steht sie vor der Entscheidung, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll.

Als erster Teil der Nordseeliebe-Reihe hat mich dieses Buch sofort begeistert. Svea ist in ihrem Job sehr enttäuscht worden und nutzt die Gelegenheit, um ihrer Großmutter zur Seite zu stehen. Dabei begegnet sie Thies und ist überrascht, wie aus dem einst kleinen Jungen ein selbstbewusster junger Mann geworden ist, wodurch ihr Herz schneller schlägt. Zugleich empfindet Svea auch eine Anziehung zu Eric.
Die Charaktere sind wieder einmal überzeugend gestaltet. Sie sind sympathisch und authentisch. Die Handlung bleibt leicht und locker. Es geht um Familie, Verantwortung, neue Hoffnungen und die zarte Entwicklung einer Liebe, aber auch um eine Familiengeschichte, die Svea lange Zeit belastete.

Fazit: Es ist ein stimmiger und herzerwärmender Roman mit großartigen Charakteren und einer eindrucksvollen Küstenatmosphäre. Zudem lädt das Buch zum Träumen ein. Dafür sorgt Romantik.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Eine großartige und bewegende Geschichte

In der Liebe wollen wir frei sein
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Die Journalistin Juliane ist für die Brigitte tätig und thematisiert Angelegenheiten, die Frauen betreffen. Bisher hat sie den idealen Partner nicht gefunden, da ihr ihre Unabhängigkeit wichtiger ist. ...

Die Journalistin Juliane ist für die Brigitte tätig und thematisiert Angelegenheiten, die Frauen betreffen. Bisher hat sie den idealen Partner nicht gefunden, da ihr ihre Unabhängigkeit wichtiger ist. Eine Frau in den 1970er Jahren gab mit der Heirat ihre Freiheit und Selbstbestimmung auf. Dann trifft sie Andreas, aber die Furcht vor einer möglichen Schwangerschaft belastet sie. Zeitgleich demonstrieren in Frankreich Frauen für mehr Gleichstellung und Selbstbestimmung. Auch Juliane beschäftigt sich mit dem Thema des Paragrafen 218.

Die Autorin widmet sich mit großer Sensibilität einem Thema, das bis heute nichts an Relevanz verloren hat, nämlich der Selbstbestimmung und dem Kampf um den Paragrafen 218. Eingebettet in die gesellschaftlichen Umbrüche der 1970er-Jahre erzählt sie eine bewegende und aufrüttelnde Geschichte.
Im Mittelpunkt steht Juliane, eine starke und selbstbewusste Frau, deren Artikel viele Frauen ihrer Generation ansprechen. Sie ermutigt dazu, die eigene Meinung zu äußern, sich zu positionieren und für die eigenen Rechte einzutreten. Auch ihre persönliche Geschichte hat mich berührt.
Besonders eindrucksvoll ist, wie es der Autorin gelingt, die Atmosphäre der 70er-Jahre lebendig werden zu lassen. Musik, Mode und das gesellschaftliche Lebensgefühl dieser Zeit werden so anschaulich geschildert, dass ich mich mitten hineinversetzt fühlte. Gleichzeitig zeigt der Roman, wie hart und steinig der Weg zur Gleichberechtigung war und wie viel wir den mutigen Frauen von damals verdanken.
Obwohl die Erzählung fiktiv ist, stützt sie sich auf reale Ereignisse. Sie regt zum Nachdenken an und macht mir bewusst, wie bedeutend es ist, errungene Rechte nicht für selbstverständlich zu halten.

Fazit: Es ist eine großartige und bewegende Geschichte, die mich sowohl unterhalten als auch nachdrücklich bewegt hat. Ich habe großen Respekt vor den Frauen, die für Gleichberechtigung gekämpft haben, Chapeau! Wo wären wir heute ohne ihren Mut?
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Ein humorvoller Roman mit Tiefgang

Gibt's das auch mit Liebe?
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Nach dem Ende ihrer Ehe wird die angesehene Journalistin Laura von ihrem Vorgesetzten, der sich große Sorgen um sie macht, aufs Land zu ihrer Schwester Vivi geschickt. Dort soll sie an einem Artikel über ...

Nach dem Ende ihrer Ehe wird die angesehene Journalistin Laura von ihrem Vorgesetzten, der sich große Sorgen um sie macht, aufs Land zu ihrer Schwester Vivi geschickt. Dort soll sie an einem Artikel über Romantik schreiben.

Die Top-Journalistin ist stets perfekt gestylt und findet sich plötzlich in einer WG wieder, die alles andere als ihrem hohen Standard entspricht. Dazu soll sie über Romantik schreiben, die sie für ausgesprochenen Schwindel hält. Gleichzeitig soll sie dem Nachbarn Finn gut zureden, damit er von seinen Plänen absieht.
Schließlich erkennt Laura, dass Romantik viel mehr umfasst als nur Blumen und Kerzen.
Sehr humorvoll wird man dank der humorvollen Erzählweise durch die Seiten geführt. Oft musste ich laut lachen und gleichzeitig blieb genug Raum zum Nachdenken über Authentizität, Selbstbild und die Frage, ob man wirklich so ist, wie man sich gibt. Die Mischung aus humorvollem Unterhaltungsroman und Tiefgang macht diese Lektüre zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Fazit: Es ist ein humorvoller Roman, der dennoch tiefgründige Aspekte aufweist. Den Schreibstil der Autorin schätze ich sehr. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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