Der Drache im Mensch
Nach dem Tod ihres Vaters wächst Alex alleine bei ihrer Mutter auf, die einen strengen und kontrollierenden Erziehungsstil hat. Ihr ohnehin schon kompliziertes Leben gerät völlig aus den Fugen, als sie ...
Nach dem Tod ihres Vaters wächst Alex alleine bei ihrer Mutter auf, die einen strengen und kontrollierenden Erziehungsstil hat. Ihr ohnehin schon kompliziertes Leben gerät völlig aus den Fugen, als sie erfährt, dass sie in Wahrheit ein Drache ist. Auf der Insel Skralla soll sie lernen, ihre neue Natur und die gewaltige Kraft in sich zu beherrschen. Doch das erweist sich als weitaus schwieriger als gedacht. Gleichzeitig braut sich eine dunkle Bedrohung zusammen: Drak Midna verfolgt das Ziel, die Menschheit zu vernichten.
Der Schreibstil ist altersgerecht und einfach zu lesen. Ich befinde mich sofort mitten im Geschehen. Mir gefällt auch der Humor, der so nebenbei erzählt wird: endlich weiß ich, wer das Ungeheuer von Loch Ness ist.
Alex ist von Anfang an sympathisch. Sie ist verletzlich und überfordert mit der neuen Situation, das macht sie authentisch. Viele junge LeserInnen werden sich sicherlich mit ihr identifizieren können. Auch das ständige Hinterfragen ihrer selbst und der Druck, endlich die erhoffte Verwandlung zum Drachen zu vollziehen, haben sich für mich sehr echt angefühlt. Im Laufe der Geschichte konnte ich deutlich miterleben, wie sie an ihren Herausforderungen wächst und sich weiterentwickelt.
Zum Ende hin zieht die Spannung noch einmal deutlich an und die unerwarteten Wendungen haben mich wirklich überrascht. Jetzt bin ich umso neugieriger, wie es in der Fortsetzung weitergeht.
FAZIT: Ein packender Auftakt der Reihe mit einer glaubwürdigen und sympathischen Protagonistin, die sofort überzeugt. Für mich ganz klar eine Leseempfehlung!