Eine Ermittlung zwischen Inselidylle und Geheimnissen
Einsames WattIn Einsames Watt wird Hauptkommissar John Benthien auf die nordfriesische Insel Amrum gerufen. Im Watt wurde die Leiche von Paula entdeckt. War es ein Unfall? Oder Mord? Benthien sieht schnell einen Zusammenhang ...
In Einsames Watt wird Hauptkommissar John Benthien auf die nordfriesische Insel Amrum gerufen. Im Watt wurde die Leiche von Paula entdeckt. War es ein Unfall? Oder Mord? Benthien sieht schnell einen Zusammenhang mit seinem allerersten Fall – der damals nicht aufgeklärt werden konnte. Gelingt es ihm und seinem Team die Morde nun zu lösen?
Eine Ermittlung zwischen Inselidylle und vielen Geheimnissen. Benthien stößt auf ein Geflecht aus alten Konflikten, Lügen und seiner persönlichen Vergangenheit. Ihn plagt noch immer das Verschwinden seines damaligen Lehrmeisters.
Ohlandts (bzw. Wielpütz`) Schreibweise ist flüssig und bildhaft. Man kann sich die Gegend sehr gut vor dem inneren Auge vorstellen. Die Sprache ist ruhig und unaufgeregt, teilweise tritt die Ermittlung sehr auf der Stelle, was das Ganze etwas zäh werden lässt. Viele Charaktere sorgen zusätzlich dafür, dass man sich beim Lesen sehr konzentrieren muss.
Die Protagonisten, vor allem John Benthien, überzeugen aber wieder durch ihren Spürsinn und ihre Menschlichkeit. Kleine private Einstreuen sorgen dafür, dass man den Charakteren nahe ist.
„Einsames Watt“ ist bereits der 12. Benthien-Krimi. Seit dem Tod der Autorin schreibt Jan Wielpütz die Serie fort. Neueinsteiger haben es vielleicht ein wenig schwer, mit dem Privatleben der Protagonisten klarzukommen, ansonsten ist der Band aber in sich abgeschlossen.
Fazit: Nicht mehr ganz Ohlandt, aber auch Wielpütz lässt Benthien erfolgreich weiter ermitteln.