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Veröffentlicht am 21.03.2026

Ein Befreiungsschlag zwischen Lüneburger Heide und Oxford-Träumen

Dieser Sommer gehört mir
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Wenn das Leben, das man über zwei Jahrzehnte sorgfältig, wie ein Kartenhaus aufgebaut hat, plötzlich durch einen einzigen Windstoß – oder in diesem Fall durch ein eiskaltes Scheidungs-Ultimatum beim Wildschweinbraten ...

Wenn das Leben, das man über zwei Jahrzehnte sorgfältig, wie ein Kartenhaus aufgebaut hat, plötzlich durch einen einzigen Windstoß – oder in diesem Fall durch ein eiskaltes Scheidungs-Ultimatum beim Wildschweinbraten – in sich zusammenfällt, bleibt oft nur die Leere. In ihrem neuen Roman „Dieser Sommer gehört mir“ wirft Claudia Schaumann ihre Protagonistin Charlotte genau in dieses emotionale Trümmerfeld und begleitet sie auf einem Weg, der ebenso schmerzhaft wie befreiend ist.
Die Geschichte ist weit mehr als eine klassische „Midlife-Crisis-Erzählung“. Schaumann verwebt meisterhaft zwei Generationen-Perspektiven: Während die 43-jährige Charlotte in der Lüneburger Heide versucht, die Rolle der „Rechtsanwaltsgattin“ abzustreifen und in einem Tiny House am See ihre eigene Stimme wiederzufinden, kämpft ihre Tochter Leni in Oxford mit den harten Lektionen der ersten großen Liebe und dem Verrat der besten Freundin. Dieser Doppel-Blickwinkel verleiht dem Buch eine besondere Tiefe; es ist eine universelle Geschichte über das Loslassen – von Kindern, von Erwartungen und von veralteten Versionen des eigenen Ichs.
Besonders atmosphärisch gelingt der Autorin der Kontrast der Schauplätze. Man riecht förmlich den feuchten Putz während der Renovierung der Bar „Endstation“, spürt die Freiheit beim nächtlichen Schwimmen im See und fühlt sich gleichzeitig in die ehrwürdigen, sandsteinfarbenen Straßen Oxfords versetzt. Die Charaktere sind dabei herrlich unperfekt gezeichnet. Charlotte, die gegen das Älterwerden kämpft, nur um festzustellen, dass wahre Lebendigkeit aus dem Inneren kommt, ist eine Identifikationsfigur par excellence. Ihr Gegenpart Mo, der geheimnisvolle Nachbar aus Neuseeland, bringt genau die richtige Portion knisternde Spannung und herben Charme in die Handlung, ohne die Geschichte in den Kitsch abgleiten zu lassen.
Was diesen Roman jedoch wirklich auszeichnet, ist sein Tempo und sein Herzschlag. Trotz schwerer Themen wie dem „Empty-Nest-Syndrom“ und toxischen Ehen behält das Buch durch schlagfertige Dialoge und einem punktgenauen Humor eine wunderbare Leichtigkeit. Die im Anhang beigefügte Playlist fungiert dabei als emotionaler Soundtrack, der das sommerliche Lebensgefühl perfekt untermalt.
Am Ende schließt sich der Kreis auf den letzten Seiten in einer Bar in Lüneburg. Es ist ein Finale, welches den Leser mit einem wohligen Seufzen zurücklässt: Ein Happy End, das sich Charlotte und Leni hart erarbeitet haben. Claudia Schaumann ist ein warmherziges, inspirierendes Buch gelungen, das Mut macht, auch mit Mitte vierzig noch einmal alles auf null zu setzen und nach dem eigenen Meer, dem eigenen Wohlfühlort zu suchen.
Fazit: Ein absolutes Lese-Highlight für den Sommer – klug, ehrlich und wunderschön erzählt. Dieser Roman gehört definitiv in jedes Urlaubsgepäck!

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Ein Herz auf vier Pfoten in der idyllischen Countryside 🐾

Ein Zuhause im Frühling
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Mit „Ein Zuhause im Frühling“, dem Auftakt ihrer neuen „Country-Escapes“-Reihe, entführt Julie Caplin ihre Leser in das idyllische Dorf Wilsgrave in den englischen Chiltern Hills. Wer ihre „Romantic Escapes“ ...

Mit „Ein Zuhause im Frühling“, dem Auftakt ihrer neuen „Country-Escapes“-Reihe, entführt Julie Caplin ihre Leser in das idyllische Dorf Wilsgrave in den englischen Chiltern Hills. Wer ihre „Romantic Escapes“ liebt, wird sich auch in dieser ländlichen Kulisse sofort zu Hause fühlen – ein Ort, der nach Apfelblüten, frischer Landluft und dem Versprechen eines Neuanfangs duftet.
Die Illustratorin Ella steht vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens: Ein beruflicher Burnout, eine schmerzhafte Trennung und eine massive kreative Blockade haben sie ausgezehrt. Als sie die Chance bekommt, das Cottage ihrer Patentante Magda zu hüten, flüchtet sie aus dem hektischen London aufs Land. Doch die erhoffte Stille ist ein Trugschluss. Ella wird unverhofft zur Hundemama auf Zeit für die impulsive Labradorhündin Tess. Der Start ist herrlich holprig: Zwischen Matschpfützen, einer saftigen Steuernachforderung und den Herausforderungen der Hundeerziehung muss Ella lernen, dass das Landleben weit weniger beschaulich ist als gedacht.
Die Dynamik der Geschichte lebt vom Kontrast zwischen der verletzlichen „Stadtpflanze“ Ella und dem mürrischen Tierarzt Devon. Die „Enemies-to-Lovers“-Romanze beginnt klassisch mit einem Desaster im Wald, bei dem Ella in ihrer unpassenden Kleidung einen denkbar schlechten ersten Eindruck hinterlässt. Während Devon anfangs herrisch und unterkühlt wirkt, offenbart sich hinter seiner rauen Schale ein tief empathischer Kern. Bereichert wird das Setting durch wunderbare Nebenfiguren wie die herzliche Praxisassistentin Bets oder den kauzigen Nachbarn George, die Ella beharrlich in die Gemeinschaft integrieren. Auch Devons Ex-Freundin Marina, ein unterkühlter TV-Star, sorgt für ordentlich Wirbel und stellt die Bodenständigkeit von Wilsgrave auf die Probe.
Ein kluger roter Faden sind die mysteriösen Geschenke von Tante Magda, die Ella subtil dazu auffordern, ihre kreative Blockade zu lösen und wieder „am Leben teilzunehmen“. Besonders berührend ist dabei die Entwicklung der „Cuthbert-Maus“-Illustrationen, die Ellas Gemütszustand widerspiegeln. Caplin meistert den Spagat zwischen „Cosy Romance“ und ernsten Untertönen wie Verlust und Verrat, was der Geschichte eine angenehme Tiefe verleiht.
Julie Caplin erschafft mit Wilsgrave einen Ort, an dem man am liebsten selbst einziehen würde. Die Naturbeschreibungen strahlen eine fast meditative Ruhe aus, während der trockene Humor – besonders in den Dialogen mit Devon – für echte Lacher sorgt. Details wie ein spezieller „Antischling-Napf“ oder die liebevoll gestaltete Karte im Buchdeckel verleihen der Erzählung eine besondere Authentizität.
Fazit: „Ein Zuhause im Frühling“ ist weit mehr als eine seichte Liebesgeschichte. Es ist ein herzerwärmendes Plädoyer für den Mut zum Neuanfang und die Erkenntnis, dass ein Zuhause dort ist, wo man auch mit schlammigen Pfotenabdrücken willkommen ist. Ein absolut gelungener Serienauftakt, der die Seele wärmt wie eine Tasse Tee an einem verregneten Märztag.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Ein herrlicher „Gummistiefel-Neuanfang“ mit Herz und Kante

Die Liebe trägt Gummistiefel - Lakeland Love
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In ihrem Roman „Die Liebe trägt Gummistiefel“ (Lakeland Love, Band 2) ist Alexandra Zöbeli ein kleines Meisterwerk des Wohlfühl-Genres gelungen, das weit über eine klassische Romanze hinausgeht. Die Geschichte ...

In ihrem Roman „Die Liebe trägt Gummistiefel“ (Lakeland Love, Band 2) ist Alexandra Zöbeli ein kleines Meisterwerk des Wohlfühl-Genres gelungen, das weit über eine klassische Romanze hinausgeht. Die Geschichte beginnt mit einem fulminanten Bruch: Die erfolgreiche Londoner Investmentbankerin Tess Campbell flieht nach einem Burnout und einer beunruhigenden Gesundheitsdiagnose aus ihrem kühlen, durchgetakteten Leben in die raue Einsamkeit des Lake District. Doch statt der erhofften Stille erwartet sie dort das pure Chaos einer Farm, während ihre hochschwangere Freundin Fran plötzlich ihre Hilfe dringender benötigt als je zuvor.
Was diesen Roman so besonders macht, ist die meisterhafte Kontrastwirkung. Alexandra Zöbeli stellt die sterile, oft unbarmherzige Atmosphäre der Londoner Finanzwelt der wilden, heilenden Natur Cumbrias gegenüber. Tess verfällt dabei nie in das Klischee der hilflosen Städterin. Es ist erfrischend zu lesen, wie sie ihre analytische Brillanz nutzt, um eine kriselnde Existenz zu sanieren, während sie gleichzeitig im Matsch ein Kalb rettet oder das charmante Ausbrecher-Alpaka Louis bändigen muss.
Das emotionale Herzstück der Erzählung ist die sich wunderbar behutsam entwickelnde Liebe zwischen Tess und dem Bergretter Gregg. Was als vorsichtiges Vortasten und humorvolle Stichelei beginnt, entwickelt sich zu einem „Slow Burn“ voller Intensität. Gregg verkörpert den perfekten „Gentleman in Gummistiefeln“: Er ist ein Fels in der Brandung, der Tess nicht einfach nur „retten“ will, sondern ihr den Raum gibt, nach den Schlägen ihrer Vergangenheit wieder zu sich selbst zu finden. Die Chemie zwischen der kontrollierten Städterin und dem tiefenentspannten Naturburschen ist in jedem Augenblick spürbar, besonders in den leisen Momenten am Ullswater-See.
Doch diese Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als die Schatten von Tess’ Vergangenheit und ihre gesundheitlichen Sorgen das junge Glück einzuholen drohen. Hier beweist die Autorin einen bemerkenswerten Tiefgang: Sie thematisiert einfühlsam Fragen nach Resilienz, Selbstbestimmung und Verlustangst. Der Lake District fungiert dabei als aktiver Mitspieler, dessen bildhaft beschriebene Atmosphäre den Heilungsprozess der Protagonistin spürbar unterstützt. Die Geschichte gipfelt in einem Finale, das mit klassischen Konventionen bricht und Tess’ neugewonnene Stärke eindrucksvoll unterstreicht.
Fazit: „Die Liebe trägt Gummistiefel“ beweist, dass man manchmal erst tief im Matsch versinken muss, um festen Boden unter den Füßen zu finden. Ein absolutes Muss für Fans von Jenny Colgan oder Julie Caplin, die „Herz mit Hirn“ und eine große Portion britische Atmosphäre suchen. Ein emotionaler Pageturner, der zeigt: Das große Glück wartet oft dort, wo man es am wenigsten erwartet – mitten im Schlamm, umgeben von Alpakas und echter Liebe.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Emotionale Achterbahnfahrt auf Summerset Island

Sieben Sommer ohne dich
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Anja Saskia Beyer hat mit „Sieben Sommer ohne dich“ einen Auftakt für ihre neue Reihe geschaffen, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Was auf den ersten Blick wie ein klassischer Wohlfühlroman ...

Anja Saskia Beyer hat mit „Sieben Sommer ohne dich“ einen Auftakt für ihre neue Reihe geschaffen, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Was auf den ersten Blick wie ein klassischer Wohlfühlroman vor der malerischen Kulisse einer kanadischen Insel wirkt, entpuppt sich schnell als tiefgründiges Drama mit einer packenden geheimnisvollen Komponente. Die strahlenden Gelb- und Orangetöne des Covers versprühen sofort gute Laune und wecken die Sehnsucht nach einem Sommer am Meer. Das Design mit dem Meer und dem Paar am Strand wirkt so leicht und einladend, dass man gar nicht vermutet, welche dramatischen Abgründe sich hinter dieser Fassade verbergen.
Emery kehrt nach einer schmerzhaften Enttäuschung in Vancouver zurück in ihre Heimat Summerset Island. Doch die Idylle trügt. Über der Insel liegt der Schatten einer tragischen Nacht vor sieben Jahren, über die heute niemand mehr spricht. Während Emery versucht, ihr Leben neu zu ordnen, trifft sie auf ihre Jugendliebe Cole, der sich hingebungsvoll in der Seehundstation engagiert, und ihren Ex-Verlobten Travis, der plötzlich auftaucht, um sie mit aller Macht zurückzugewinnen. Und dann ist da noch ihre ehemals beste Freundin Wren, die nur noch wie ein Schatten ihrer Selbst wirkt.
Besonders fasziniert hat mich die mysteriöse Hintergrundgeschichte. Die Autorin streut geschickt Hinweise auf eine „schreckliche Wahrheit“ ein, die die Inselgemeinschaft seit Jahren spaltet. Als Emery beginnt, Fragen zu stellen, stößt sie auf Ungereimtheiten, die dem Roman eine fast krimiähnliche Spannung verleihen. Es geht um Schuld, unterdrückte Gefühle und die Frage, wie weit man geht, um geliebte Menschen oder das eigene Ansehen zu schützen. Dieser Mix aus Romantik und der Suche nach der Wahrheit macht das Buch zu einem echten Pageturner.
Die Figuren sind wunderbar vielschichtig gezeichnet. Emerys Zerrissenheit zwischen der Sehnsucht nach ihrem alten Leben und dem Schmerz der Vergangenheit ist absolut greifbar. Besonders berührt hat mich die Entwicklung ihrer besten Freundin Wren, die mit ihren ganz persönlichen Dämonen kämpft. Die Autorin behandelt hier schwierige Lebensthemen sehr sensibel und ungeschönt, was dem Roman eine enorme emotionale Tiefe und Authentizität verleiht. Die Freundschaft der beiden Frauen ist für mich das eigentliche Herzstück des Buches.
Anja Saskia Beyers Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, bildhaft und voller Gefühl. Man riecht förmlich die salzige Meeresluft und bekommt direkt Lust auf die kulinarischen Spezialitäten der Insel. Die Szenen in der Seehundstation bieten einen wunderschönen, hoffnungsvollen Gegenpol zu den dramatischen Verwicklungen der Handlung.
Fazit: „Sieben Sommer ohne dich“ ist eine perfekte Mischung aus Second-Chance-Romance und fesselndem Insel-Drama. Es ist eine Geschichte über das Verzeihen, die Kraft der Freundschaft und den Mut, sich den dunklen Flecken der eigenen Vergangenheit zu stellen. Ein absolutes Highlight für alle, die emotionale Geschichten mit einer ordentlichen Portion Tiefgang und Spannung suchen!

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Tödliches Erbe in Seagull Bay

Mord & Breakfast
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Anne Gordons Auftakt ihrer neuen Cosy-Crime-Reihe „Mord & Breakfast“ ist ein herrlich atmosphärisches Lesevergnügen, das die klassische „Erbin zieht aufs Land“-Formel auf erfrischende Weise bricht. Als ...

Anne Gordons Auftakt ihrer neuen Cosy-Crime-Reihe „Mord & Breakfast“ ist ein herrlich atmosphärisches Lesevergnügen, das die klassische „Erbin zieht aufs Land“-Formel auf erfrischende Weise bricht. Als der Londoner Alltag der schlagfertigen Journalistin Melody Moss zusammenbricht, flieht sie in die raue Idylle von Seagull Bay. Doch das Erbe ihrer Tante Mabel – das charmante „Coastal Inn“ – ist an eine unbequeme Bedingung geknüpft: Melody muss das Bed & Breakfast selbst führen.
Was zunächst wie ein tragischer Treppensturz der Tante aussieht, weckt schnell Melodys journalistischen Instinkt. Während der örtliche Detective Sergeant den Fall vorschnell zu den Akten legen will, blickt Melody hinter die Fassade der Dorfgemeinschaft. Dabei entpuppt sich die vermeintliche Idylle als moralisches Minenfeld: Die verstorbene Tante war keineswegs die gütige alte Dame, für die man sie hielt, sondern eine geschickte Manipulatorin, die ihre Nachbarn mit einem Archiv aus dunklen Geheimnissen fest im Griff hatte.
Die Geschichte besticht durch ihre vielschichtigen Charaktere. Melody überzeugt als pragmatische Heldin, die zwischen Existenzangst und Neugier jongliert. Ihr zur Seite steht der schlagfertige Gärtner Dean, der weit mehr als nur exzellenten Kaffee und emotionale Unterstützung bietet. Nicht zu vergessen: der Hund Cheddar, der als heimlicher moralischer Kompass der Ermittlungen fungiert. Besonders spannend ist das Netz aus Verdächtigen – vom ehrgeizigen Politiker bis zum verzweifelten Pub-Besitzer –, die alle ein Motiv hatten, Tante Mabels Schweigen dauerhaft zu sichern.
Die Autorin schreibt flüssig und mit viel Liebe zum Detail. Die Beschreibungen des Coastal Inn und der schottischen Küste sind so lebendig, dass man das Meer förmlich rauschen hört. Die Dialoge sind pointiert und der Humor ist herrlich britisch-trocken – perfekt für gemütliche Lesestunden.
Anne Gordon fängt das schottische Lebensgefühl meisterhaft ein: Zwischen Highland Games, dem Peitschen des Seewinds am Pebble Beach und dem Duft frischer Scones entfaltet sich eine tragische Familiengeschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht. Die Entdeckung alter Briefe verleiht der Handlung eine unerwartete emotionale Tiefe und macht aus dem Krimi eine berührende Suche nach den eigenen Wurzeln.
Fazit: „Mord & Breakfast“ ist ein Muss für Fans von Wohlfühlkrimis, die eine ordentliche Portion Nervenkitzel und schwarzen Humor suchen. Ein klug konstruierter Pageturner mit viel Herz, Hund und Hochland-Flair, der Lust auf viele weitere Fälle in Seagull Bay macht!

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