Ein packender, nachdenklich stimmender Kriminalroman, der zeigt, wie nah Realität und Fiktion manchmal beieinanderliegen...
Am helllichten TagEin trauriger Anlass zwingt die junge Journalistin Toni Papin, in ihre Heimatstadt Pirmasens zurückzukehren. Im Arbeitszimmer findet sie einen rätselhaften, unvollendeten Brief, den ihr verstorbener Vater ...
Ein trauriger Anlass zwingt die junge Journalistin Toni Papin, in ihre Heimatstadt Pirmasens zurückzukehren. Im Arbeitszimmer findet sie einen rätselhaften, unvollendeten Brief, den ihr verstorbener Vater ihr hinterlassen hat: Etwas scheint ihn seit seiner Kindheit schwer belastet zu haben…
Toni begibt sich auf die Suche nach Antworten und stellt schon bald fest, dass das Geheimnis ihres Vaters mit Verbrechen zusammenhängt, die viele Jahre zurückliegen…
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an tief hineingezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist intensiv, atmosphärisch dicht und schafft es, eine unterschwellige Anspannung aufzubauen, die sich Kapitel für Kapitel steigert.
Besonders berührt hat mich die eindrucksvolle Verbindung von realen Begebenheiten mit einer fiktiven Geschichte. Gerade diese Mischung macht den Roman so beklemmend nahbar, weil man immer wieder spürt, dass hinter der Fiktion ein Stück Realität steckt. Das verleiht der Handlung eine Tiefe, die unter die Haut geht und noch lange nachwirkt.
Die Figuren wirken dabei unglaublich lebendig und greifbar. Ihre Gedanken, ihre Zweifel und ihr Handeln haben mich oft innehalten lassen, und mehr als einmal hat mich die Geschichte emotional richtig getroffen.
Dieser Kriminalroman ist düster, aufwühlend und geht tief unter die Haut. Der zeigt, wie nah Realität und Fiktion manchmal beieinander liegen, wie zerbrechlich Sicherheit ist und wie nah das Unvorstellbare sein kann – selbst am helllichten Tag.