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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2026

Ein packender, nachdenklich stimmender Kriminalroman, der zeigt, wie nah Realität und Fiktion manchmal beieinanderliegen...

Am helllichten Tag
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Ein trauriger Anlass zwingt die junge Journalistin Toni Papin, in ihre Heimatstadt Pirmasens zurückzukehren. Im Arbeitszimmer findet sie einen rätselhaften, unvollendeten Brief, den ihr verstorbener Vater ...

Ein trauriger Anlass zwingt die junge Journalistin Toni Papin, in ihre Heimatstadt Pirmasens zurückzukehren. Im Arbeitszimmer findet sie einen rätselhaften, unvollendeten Brief, den ihr verstorbener Vater ihr hinterlassen hat: Etwas scheint ihn seit seiner Kindheit schwer belastet zu haben…
Toni begibt sich auf die Suche nach Antworten und stellt schon bald fest, dass das Geheimnis ihres Vaters mit Verbrechen zusammenhängt, die viele Jahre zurückliegen…

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an tief hineingezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist intensiv, atmosphärisch dicht und schafft es, eine unterschwellige Anspannung aufzubauen, die sich Kapitel für Kapitel steigert.
Besonders berührt hat mich die eindrucksvolle Verbindung von realen Begebenheiten mit einer fiktiven Geschichte. Gerade diese Mischung macht den Roman so beklemmend nahbar, weil man immer wieder spürt, dass hinter der Fiktion ein Stück Realität steckt. Das verleiht der Handlung eine Tiefe, die unter die Haut geht und noch lange nachwirkt.
Die Figuren wirken dabei unglaublich lebendig und greifbar. Ihre Gedanken, ihre Zweifel und ihr Handeln haben mich oft innehalten lassen, und mehr als einmal hat mich die Geschichte emotional richtig getroffen.

Dieser Kriminalroman ist düster, aufwühlend und geht tief unter die Haut. Der zeigt, wie nah Realität und Fiktion manchmal beieinander liegen, wie zerbrechlich Sicherheit ist und wie nah das Unvorstellbare sein kann – selbst am helllichten Tag.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2026

Emotional, fesselnd und absolut bewegend...

Die Ärztin – Gefährlicher Besuch
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Nach erschütternden Ereignissen in Bremen zieht die Ärztin Dr. Eva Mares mit ihrer Familie aufs Land, in der Hoffnung auf einen Neuanfang. Eines Nachts steht ein unbekannter Mann vor ihrer Tür und bittet ...

Nach erschütternden Ereignissen in Bremen zieht die Ärztin Dr. Eva Mares mit ihrer Familie aufs Land, in der Hoffnung auf einen Neuanfang. Eines Nachts steht ein unbekannter Mann vor ihrer Tür und bittet verzweifelt um Hilfe für seine schwangere Tochter Nina. Zunächst wirkt alles unauffällig, doch Eva möchte auf Nummer sicher gehen und bittet die junge Frau, sich am nächsten Tag im Krankenhaus untersuchen zu lassen. Doch Nina erscheint nicht, sie verschwindet spurlos. Von Schuldgefühlen getrieben beginnt Eva, nach ihr und ihrem Vater zu suchen. Was als besorgte Nachforschung beginnt, entwickelt sich schnell zu einer gefährlichen Spurensuche und bald wird klar, dass Eva sich in etwas hineinbegibt, das lebensgefährlich werden kann…

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist unglaublich angenehm und gleichzeitig so fesselnd, dass man völlig in der Geschichte versinkt und gar nicht merkt, wie schnell man Seite um Seite liest.
Besonders beeindruckt hat mich, wie intensiv und realitätsnah die Autorin schwierige Themen verarbeitet. Es geht um Angst, Abhängigkeit, traumatische Erlebnisse und deren Folgen, und das auf eine Weise, die unter die Haut geht und noch lange nachwirkt. Gleichzeitig schafft es die Geschichte, trotz aller Schwere auch Hoffnung, Mut und Zusammenhalt zu vermitteln.
Die Figuren sind sehr vielschichtig und authentisch. Vor allem die starken Frauencharaktere haben mich tief berührt: sie sind mutig, einfühlsam und wachsen in schwierigen Situationen über sich hinaus. Gerade diese Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit macht sie so besonders und greifbar.
Für mich war das Buch eine emotionale Achterbahnfahrt, spannend, erschütternd und gleichzeitig voller Menschlichkeit. Es ist eine Geschichte, die nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt und im Herzen bleibt.

Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die intensive und bewegende Geschichten lieben.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 26.03.2026

„Schatz, du darfst nicht einschlafen!“ – ein Satz, der unter die Haut geht …

REM
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„Schatz, du darfst nicht einschlafen!“ – ein Satz, der unter die Haut geht …
Mit genau diesen eindringlichen Worten beginnt eine Geschichte, die sofort Gänsehaut verursacht. Die kleine Alysee hört diesen ...

„Schatz, du darfst nicht einschlafen!“ – ein Satz, der unter die Haut geht …
Mit genau diesen eindringlichen Worten beginnt eine Geschichte, die sofort Gänsehaut verursacht. Die kleine Alysee hört diesen Satz von ihrem panischen Vater kurz bevor ein einziger Sekundenschlaf alles verändert und ihr Vater stirbt.
Zwanzig Jahre später erhält Alysee unerwarteten Besuch: Eine Anwältin teilt ihr mit, dass sie die alleinige Erbin des Hotel de Ville ist – einer ehemaligen Klinik für Schlafforschung. Und plötzlich beginnt ein Albtraum, aus dem es kein einfaches Erwachen gibt …

Ich muss ehrlich sagen: Horror ist eigentlich gar nicht mein Genre. Umso gespannter war ich auf dieses Buch, vor allem, weil mich das Cover sofort angesprochen hat. Ohne große Erwartungen bin ich einfach in die Geschichte eingetaucht … und wurde überrascht.
Denn „REM“ hat mich wirklich gepackt. Die Idee ist unglaublich spannend und die Umsetzung gelungen. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm zu lesen und gleichzeitig extrem fesselnd. Man wird regelrecht durch die Seiten gejagt.
Besonders beeindruckt haben mich die Beschreibungen der Albträume und der Wesen darin: so bildlich, so greifbar, dass man fast das Gefühl hat, sie stünden direkt neben einem. Gruselig, eklig, verstörend – genau so, wie es sein soll.
Die Geschichte entwickelt sich rasant und ist voller Wendungen. Immer wieder stellt man sich die Frage: Was ist noch Realität und was längst ein Albtraum? Diese Unsicherheit zieht sich durch das ganze Buch und sorgt für eine durchgehend bedrückende, intensive Atmosphäre. Einige Szenen sind definitiv nichts für Zartbesaitete, aber darauf wird man ja zu Beginn vorbereitet.
Das Ende fand ich schlüssig und passend.

Auch wenn ich kein Horrorfan werde, dieser Horrorthriller hat mich absolut überzeugt und positiv überrascht.
Eins ist sicher: Mit diesem Buch schläft man garantiert nicht ein, bevor man die letzte Seite gelesen hat 😈📖

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2026

Spannend, atmosphärisch, emotional, tiefgehend. Dieses Buch spürt man noch lange nach der letzten Seite...

Krakenkind
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Die Geschichte führt in den Spätsommer 1996 in die schwedische Region Småland.
Die Polizistin Sanna Berling steht eigentlich kurz davor, nach Gotland umzuziehen, um dort mit ihrem Freund neu anzufangen. ...

Die Geschichte führt in den Spätsommer 1996 in die schwedische Region Småland.
Die Polizistin Sanna Berling steht eigentlich kurz davor, nach Gotland umzuziehen, um dort mit ihrem Freund neu anzufangen. Doch ein grausames Verbrechen durchkreuzt ihre Pläne und hält sie in der kleinen Gemeinde fest.
Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn es gibt nur wenige Anhaltspunkte und die Suche nach dem Täter kommt nur langsam voran. Auch die Bewohner des idyllischen Ortes Augu machen es der Polizei nicht leicht, viele sind verschlossen und fast jeder scheint etwas zu verbergen.
Als weitere Verbrechen geschehen, wird schnell klar, dass hinter der ruhigen Fassade des Dorfes dunkle Geheimnisse lauern ...

"Krakenkind" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Schon nach wenigen Kapiteln war ich völlig in der Geschichte versunken und wollte unbedingt wissen, wie sich alles weiterentwickelt.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und gleichzeitig unglaublich packend. Sie schafft es, eine dichte, teilweise bedrückende Atmosphäre aufzubauen, die einen beim Lesen nicht mehr loslässt. Immer wieder entstehen neue Fragen, Vermutungen und Spannungsmomente, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Besonders beeindruckt hat mich, wie intensiv und emotional die Geschichte erzählt wird. Die Ereignisse gehen unter die Haut und lassen einen immer wieder innehalten. Manche Szenen sind wirklich erschütternd und regen zum Nachdenken an, gerade weil sie Themen berühren, die leider auch im echten Leben viel zu oft vorkommen.
Die Figuren wirken vielschichtig und authentisch, und nach und nach entfalten sich immer neue Facetten der Geschichte, neue Geheimnisse und Zusammenhänge. Man beginnt automatisch zu rätseln, zu zweifeln, mitzufiebern. Bis zum Schluss bleibt die Spannung erhalten und sorgt für einige Überraschungen.

Für mich ist "Krakenkind" ein Thriller, der nicht nur spannend ist, sondern auch unter die Haut geht und zum Nachdenken anregt. Ein Buch, das einen emotional berührt und noch lange im Kopf bleibt.
Eine absolute Leseempfehlung für alle, die spannende, atmosphärische und tiefgehende Thriller lieben.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Eine verlassene Tankstelle – ein Lost Place … und plötzlich ein Tatort.

Giftiger Grund
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Ein einsamer, vergessener Ort wird zum unerwarteten Treffpunkt dreier Menschen: Joran, frisch aus der JVA entlassen und auf der Suche nach seiner versteckten Beute; Charu, Bloggerin und immer auf der Jagd ...

Ein einsamer, vergessener Ort wird zum unerwarteten Treffpunkt dreier Menschen: Joran, frisch aus der JVA entlassen und auf der Suche nach seiner versteckten Beute; Charu, Bloggerin und immer auf der Jagd nach dem perfekten Lost-Place-Foto. Und die kleine Edda, die jede Nacht von zu Hause wegläuft, um auf der verlassenen Tankstelle ein Gefühl von Ruhe und Sicherheit zu finden.
Was sie verbindet? Dieser verlassene Ort.
Was dann passiert? Nichts bleibt, wie es war.

Ich habe „Giftiger Grund“ regelrecht verschlungen! Die Geschichte ist von Anfang an spannend und so fesselnd erzählt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Dieses ungewöhnliche Setting - eine alte, stillgelegte Tankstelle – erzeugt sofort eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre, die sich durch den gesamten Roman zieht.
Die Handlung ist klug konstruiert und mit viel Gespür für Spannung umgesetzt. Besonders gefallen hat mir, dass alle drei Protagonisten zu Wort kommen und ihre eigene Perspektive einbringen. Dadurch entsteht eine tolle Dynamik und man taucht tief in ihre Gedanken und Gefühle ein.
Eddas Kapitel haben mich besonders berührt, sie sind herzzerreißend und unglaublich intensiv. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen und hat der Geschichte eine emotionale Tiefe gegeben, die mich nachhaltig bewegt hat.
Überraschende Enthüllungen sorgen immer wieder für neue Spannungsschübe und halten die Neugier konstant hoch.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, gleichzeitig aber packend, man möchte unbedingt weiterlesen, um endlich alle Geheimnisse und wahren Hintergründe zu erfahren.

„Giftiger Grund“ ist ein spannender, temporeicher Kriminalroman mit emotionaler Wucht und einer besonderen Atmosphäre. Für mich ein echtes Lesehighlight! Klare Leseempfehlung!

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