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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2026

Ein tolles Ende

Shinjuku 69 Heaven 2
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Mit „Shinjuku 69 Heaven“ Band 2 findet die sinnliche Kurzreihe ihren intensiven Abschluss und vertieft die Beziehung zwischen Reporter Kutani und dem charismatischen Callboy Hiromu noch einmal spürbar.

Was ...

Mit „Shinjuku 69 Heaven“ Band 2 findet die sinnliche Kurzreihe ihren intensiven Abschluss und vertieft die Beziehung zwischen Reporter Kutani und dem charismatischen Callboy Hiromu noch einmal spürbar.

Was im ersten Band als Recherche begann, ist längst zu einer persönlichen Reise geworden. Kutani wollte eigentlich nüchtern und distanziert über die Welt der männlichen Prostitution berichten – überzeugt davon, dass ihn Männer kaltlassen. Doch Hiromu hat diese Gewissheit gründlich erschüttert. In Band 2 steht vor allem Kutanis innere Zerrissenheit im Fokus: Zwischen beruflicher Distanz, Selbstzweifeln und wachsender Sehnsucht muss er sich fragen, ob er seine Gefühle weiter verdrängen kann.

Die Dynamik zwischen den beiden ist intensiv und spürbar aufgeladen. Mit einem Spice-Level von 4 von 5 Chilis richtet sich der Manga klar an ein erwachsenes Publikum, wobei die erotischen Szenen sinnlich und ästhetisch inszeniert sind. Dennoch geht es nicht nur um körperliche Anziehung – gerade Hiromus Mischung aus professioneller Routine und ehrlicher Verletzlichkeit verleiht der Geschichte emotionale Tiefe.

Zeichnerisch überzeugt der Band mit ausdrucksstarken Mimik-Details und einer atmosphärischen Darstellung des Neonlichts von Shinjuku. Die Panels transportieren sowohl Hitze als auch leise, nachdenkliche Momente, wodurch die Beziehung glaubwürdig wirkt.

„Shinjuku 69 Heaven“ Band 2 ist ein gelungener Abschluss einer kurzen, aber intensiven Reihe über Identität, Begehren und die Frage, ob aus einer Begegnung im Schatten der Großstadt mehr werden kann. Für Fans erwachsener Boys-Love-Geschichten mit emotionalem Kern definitiv empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Es geht heiß weiter

Ambrosia 3
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Mit „Ambrosia 3“ setzt die prickelnde Yaoi-Reihe ihre Geschichte zwischen Lust, Machtspiel und echten Gefühlen konsequent fort. Im Mittelpunkt stehen erneut Ryusei – der unter seinem echten Namen Takahiro ...

Mit „Ambrosia 3“ setzt die prickelnde Yaoi-Reihe ihre Geschichte zwischen Lust, Machtspiel und echten Gefühlen konsequent fort. Im Mittelpunkt stehen erneut Ryusei – der unter seinem echten Namen Takahiro lebt und Reo, dessen Begegnung einst als provokantes Spiel begann.

Was als Herausforderung startete – ein erfahrener Callboy, der einem heterosexuellen Sexclub-Host die Lust auf Frauen „austreiben“ will – hat sich längst verkompliziert. In Band 3 rückt besonders die Vergangenheit der beiden in den Fokus. Der Rückblick verleiht ihrer Beziehung mehr Tiefe und zeigt, wie aus körperlicher Anziehung langsam emotionale Verstrickung wurde. Gerade Ryuseis innere Zerrissenheit ist dabei spannend: Er glaubt nicht an eine Zukunft mit einem Hetero, doch Reos Hartnäckigkeit und Charme bringen seine Überzeugungen ins Wanken.

Mit einem Spice-Level von 5 von 5 Chilis ist dieser Band deutlich und unzensiert – die erotischen Szenen nehmen viel Raum ein und sind intensiv inszeniert. Dennoch gelingt es der Geschichte, neben der körperlichen Ebene auch emotionale Konflikte und verletzliche Momente einzubauen. Es geht um Identität, Begehren und die Frage, wo moralische oder persönliche Grenzen verlaufen.

Zeichnerisch bleibt die Serie ihrem sinnlichen, detailreichen Stil treu: ausdrucksstarke Mimik, dynamische Panels und eine ästhetische Inszenierung der intimen Szenen.

„Ambrosia 3“ ist kein sanfter Boys-Love-Titel, sondern eine leidenschaftliche, explizite Fortsetzung für erfahrene Genre-Fans. Wer intensive Erotik mit emotionaler Spannung kombiniert lesen möchte, wird hier fündig – auch wenn die Handlung klar hinter der sinnlichen Komponente zurücktritt.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Sehr emotional

There is no Way I would Fall in Love
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Mit „There Is No Way to Fall in Love“ von Sai Asai erwartet Lese*:innen eine ruhige, erwachsene Boys-Love-Geschichte über verschlossene Herzen und zweite Chancen.

Im Mittelpunkt steht der gewissenhafte ...

Mit „There Is No Way to Fall in Love“ von Sai Asai erwartet Lese*:innen eine ruhige, erwachsene Boys-Love-Geschichte über verschlossene Herzen und zweite Chancen.

Im Mittelpunkt steht der gewissenhafte Buchhalter Taniya, der sein Leben klar strukturiert und möglichst emotionsarm hält. Überraschungen meidet er – ebenso wie tiefere Bindungen. Doch dann tritt der charismatische Vertriebsleiter Irobe in sein Leben: offen, beliebt und scheinbar das komplette Gegenteil von Taniya. Trotz aller Versuche, auf Distanz zu bleiben, entsteht zwischen ihnen eine spürbare Anziehung. Während Irobe sich von Taniyas kühler, kontrollierter Art angezogen fühlt, kämpft dieser mit alten Ängsten und der Frage, ob er sich noch einmal auf Liebe einlassen kann.

Die Stärke des Einzelbands liegt in seiner einfühlsamen Figurenzeichnung. Sai Asai nimmt sich Zeit für leise Momente, für Blicke und Gespräche, die mehr sagen als große Gesten. Die Büro-Romanze wirkt erwachsen und glaubwürdig, ohne übertriebene Dramatik. Der Fokus liegt klar auf emotionaler Entwicklung und gegenseitigem Verständnis.

Mit einem Spice-Level von 2 von 5 Chilis stehen Gefühle im Vordergrund; einzelne explizite Szenen sind vorhanden, bleiben aber dezent eingebettet. Der klare, ausdrucksstarke Zeichenstil unterstützt die ruhige Atmosphäre und unterstreicht die Zwischentöne der Beziehung.

„There Is No Way to Fall in Love“ ist eine sanfte, berührende Geschichte über Vertrauen, Heilung und den Mut, die eigenen Schutzmauern einzureißen – perfekt für Leser:innen, die reife Boys-Love-Romancen mit Herz suchen.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Einfühlsam

Sein geheimes Lächeln: Verliebt in einen Schriftsteller
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Mit „Sein geheimes Lächeln- Verliebt in einen Schriftsteller“ erzählt der Manga eine gefühlvolle Boys-Love-Geschichte über Gegensätze, Sehnsucht und die Frage, wie viel Nähe man zulassen kann, wenn man ...

Mit „Sein geheimes Lächeln- Verliebt in einen Schriftsteller“ erzählt der Manga eine gefühlvolle Boys-Love-Geschichte über Gegensätze, Sehnsucht und die Frage, wie viel Nähe man zulassen kann, wenn man unterschiedliche Vorstellungen von Liebe hat.

Im Mittelpunkt steht Akihiko, ein bisexueller Autor, der Beziehungen eher locker betrachtet und seine Freiheit schätzt. Ihm gegenüber steht Aiichirou, sein junger, gewissenhafter Lektor, der ihn nicht nur beruflich betreut, sondern schon lange zu ihm aufblickt. Zwischen Bewunderung und wachsender persönlicher Nähe entwickelt sich eine zarte Spannung – bis Aiichirou Akihiko in einer kompromittierenden Situation mit einem anderen Mann erwischt. Was folgt, ist kein reines Eifersuchtsdrama, sondern eine ehrliche Auseinandersetzung mit Erwartungen, Verletzlichkeit und unterschiedlichen Lebensentwürfen.

Der Manga lebt stark von seinen Figuren. Akihiko wirkt selbstbewusst, aber nicht unnahbar, während Aiichirou mit seiner Ernsthaftigkeit und inneren Unsicherheit eine spürbare emotionale Tiefe hineinbringt. Gerade dieses Aufeinandertreffen von Freigeist und Idealist sorgt für authentische Konflikte und berührende Momente.

Mit einem Spice-Level von 2 von 5 Chilis stehen klar die Gefühle im Vordergrund. Einzelne explizitere Szenen sind vorhanden, bleiben aber eingebettet in eine sensible Erzählweise. Die Zeichnungen unterstreichen die Atmosphäre mit feinen Mimik-Details und ruhigen, intimen Panels.

Als Spin-off zu „Sein geheimes Lächeln – Verliebt in einen Gärtner“ funktioniert die Geschichte eigenständig und bietet eine erwachsene, nachdenkliche Boys-Love-Romance mit Tiefgang – perfekt für Leser:innen, die Charakterentwicklung und emotionale Zwischentöne schätzen.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Lernen zu Lieben

Learn to Love 01
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Mit „Learn to Love You“ erwartet Leser*innen eine spicy Romance-Manga-Reihe, die Erotik und Gefühl miteinander verbindet und dabei großen Wert auf gegenseitigen Konsens legt.

Im Mittelpunkt steht Kurumi, ...

Mit „Learn to Love You“ erwartet Leser*innen eine spicy Romance-Manga-Reihe, die Erotik und Gefühl miteinander verbindet und dabei großen Wert auf gegenseitigen Konsens legt.

Im Mittelpunkt steht Kurumi, die über eine Partnervermittlung den attraktiven Biologen Keiichiro kennenlernt. Schnell werden die beiden ein Paar und ziehen sogar zusammen. Doch während emotional alles passt, bleibt ein Thema noch tastend und unsicher: ihre körperliche Nähe. Beide haben wenig praktische Erfahrung – auch wenn Keiichiro als Biologe theoretisch bestens über die Paarungsrituale sämtlicher Lebewesen Bescheid weiß. Nun geht es darum, das Ganze auch im eigenen Tempo zu entdecken.

Die Stärke der Reihe liegt weniger im großen Drama, sondern im offenen Umgang mit Unsicherheiten, Kommunikation und Einverständnis. Die Annäherung zwischen Kurumi und Keiichiro ist verspielt, neugierig und von gegenseitigem Respekt geprägt. Gerade dieser Fokus auf Consent hebt den Manga positiv hervor und verleiht der erotischen Komponente eine angenehme Natürlichkeit.

Zeichnerisch wird viel Wert auf Details gelegt – sowohl in den intimen Momenten als auch im Ausdruck der Figuren. Die Emotionen wirken nachvollziehbar, die Dynamik zwischen den beiden authentisch. Manche Szenen sind deutlich und richten sich klar an ein erwachsenes Publikum, bleiben aber stets eingebettet in eine liebevolle Beziehung.

„Learn to Love You“ ist damit eine sinnliche, aber zugleich warmherzige Reihe in vier Bänden, die zeigt, dass Erotik und emotionale Entwicklung wunderbar Hand in Hand gehen können – besonders für Fans von spicy Manga mit Herz und gegenseitigem Respekt.

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