großes Suchtpotential
A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1Die Optik des Buches gefällt mir richtig gut und sie passt meiner Meinung nach auch toll zur Geschichte. Besonders schön finde ich die Gestaltung der Anfänge der verschiedenen Buchteile.
Es war das erste ...
Die Optik des Buches gefällt mir richtig gut und sie passt meiner Meinung nach auch toll zur Geschichte. Besonders schön finde ich die Gestaltung der Anfänge der verschiedenen Buchteile.
Es war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Besonders gut hat mir der bildhafte Schreibstil gefallen. Zudem finde ich es toll, dass das Buch aus drei Perspektiven erzählt wird, da man so einen großartigen Überblick über die Geschehnisse erhält und die Handlungen besser nachvollziehen kann.
Die Hauptprotagonistin Tamsyn ist das königliche Prügelmädchen und wurde aufgrund dessen zu einer starken Frau erzogen. Gleichzeitig ist sie jedoch auch sehr naiv. Ich kann ihre Naivität nachvollziehen, jedoch wollte ich sie am liebsten schütteln. Manchmal war es mir einfach ein wenig zu viel. Es ist jedoch schön zu sehen, wie sie im Laufe des Buches zu sich selbst findet. Fell, der Lord der Grenzlande, ist eine absolute Green Flag. Er will sich nicht selbst bereichern, sondern die Welt zum Besseren wenden. Die Beziehung der beiden zueinander war für mich emotional leider nicht nachvollziehbar und hat sich viel zu schnell entwickelt.
Die Handlung ist klischeehaft und vorhersehbar, hatte auf mich aber dennoch ein enormes Suchtpotenzial. Eine Geschichte muss das Rad nicht immer neu erfinden. Manchmal reicht es auch, wenn man gut unterhalten wird. Und das hat dieses Buch auf jeden Fall geschafft.
Trotzdem hätte ich mir mehr Worldbuilding, eine intensivere Beziehung der Protagonisten und etwas weniger Längen gewünscht.
Fazit: Eine Geschichte, die klischeehaft und vorhersehbar ist, aber dennoch eine absolute Sogwirkung erzeugt.
Side note: Das Hörbuch kann ich auch absolut empfehlen.