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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2026

großes Suchtpotential

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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Die Optik des Buches gefällt mir richtig gut und sie passt meiner Meinung nach auch toll zur Geschichte. Besonders schön finde ich die Gestaltung der Anfänge der verschiedenen Buchteile.


Es war das erste ...

Die Optik des Buches gefällt mir richtig gut und sie passt meiner Meinung nach auch toll zur Geschichte. Besonders schön finde ich die Gestaltung der Anfänge der verschiedenen Buchteile.


Es war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Besonders gut hat mir der bildhafte Schreibstil gefallen. Zudem finde ich es toll, dass das Buch aus drei Perspektiven erzählt wird, da man so einen großartigen Überblick über die Geschehnisse erhält und die Handlungen besser nachvollziehen kann.

Die Hauptprotagonistin Tamsyn ist das königliche Prügelmädchen und wurde aufgrund dessen zu einer starken Frau erzogen. Gleichzeitig ist sie jedoch auch sehr naiv. Ich kann ihre Naivität nachvollziehen, jedoch wollte ich sie am liebsten schütteln. Manchmal war es mir einfach ein wenig zu viel. Es ist jedoch schön zu sehen, wie sie im Laufe des Buches zu sich selbst findet. Fell, der Lord der Grenzlande, ist eine absolute Green Flag. Er will sich nicht selbst bereichern, sondern die Welt zum Besseren wenden. Die Beziehung der beiden zueinander war für mich emotional leider nicht nachvollziehbar und hat sich viel zu schnell entwickelt.

Die Handlung ist klischeehaft und vorhersehbar, hatte auf mich aber dennoch ein enormes Suchtpotenzial. Eine Geschichte muss das Rad nicht immer neu erfinden. Manchmal reicht es auch, wenn man gut unterhalten wird. Und das hat dieses Buch auf jeden Fall geschafft.

Trotzdem hätte ich mir mehr Worldbuilding, eine intensivere Beziehung der Protagonisten und etwas weniger Längen gewünscht.

Fazit: Eine Geschichte, die klischeehaft und vorhersehbar ist, aber dennoch eine absolute Sogwirkung erzeugt.


Side note: Das Hörbuch kann ich auch absolut empfehlen.

Veröffentlicht am 04.02.2026

gelungene Fortsetzung

A Kingdom of Shadows
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Spoilerfreie Rezension zu Band 2 einer Trilogie

Die Optik von Band 2 passt super zum ersten Band und auch wieder toll zur Handlung des Buches.



Die Geschichte wird weiterhin aus der Sicht von Nara ...

Spoilerfreie Rezension zu Band 2 einer Trilogie

Die Optik von Band 2 passt super zum ersten Band und auch wieder toll zur Handlung des Buches.



Die Geschichte wird weiterhin aus der Sicht von Nara erzählt und setzt nahezu nahtlos an das Ende von Band 1 an. So konnte ich wieder richtig schnell und ohne Verwirrung in die Welt eintauchen.



Die Dynamik zwischen Nara und Darius ist wie in Band 1 wieder großartig. Ihre Schlagabtausche sorgen für großartige Unterhaltung. Den Rest übernimmt dann der süße, fluffige Sidekick Tibith mit seiner Art, in ungünstigen Momenten aufzutauchen und unabsichtlich Informationen preiszugeben. Das ist einfach herrlich. Es kommen einige neue interessante Charaktere hinzu, aber auch bekannte Gesichter sind wieder dabei. Bei den Charakteren aus Band 1 hätte ich mir teilweise eine Erklärung gewünscht, da ich die Namen nicht mehr richtig zuordnen konnte.



Die Handlung ist wieder spannend und durch die unterschiedlichen Wesen und Kreaturen lernt man immer mehr von der Welt kennen. Das Ende war einerseits vorhersehbar, andererseits aber auch absolut überraschend, sodass ich mich jetzt wahnsinnig auf Band 3 freue.

In diesem Band liegt der Fokus jedoch stark auf der Liebesgeschichte. So lernt man die beiden Hauptcharaktere zwar besser kennen und ihre Beziehung zueinander wird gefestigt. Allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die restliche Handlung etwas auf der Strecke bleibt. Zudem mochte ich die Wortwahl in den „spicy“ Szenen überhaupt nicht. Bei Worten wie „Möse“ finde ich das allerdings nicht verwunderlich.



Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die in meinen Augen etwas schwächer als der Auftakt ist, aber auf ein potenziell grandioses Finale hinarbeitet.

Veröffentlicht am 02.11.2025

tolle herbstliche Geschichte

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Ich liebe die Optik des Buches, denn es passt nicht nur hervorragend zu „Fake dates and Fireworks“ sondern auch in den Herbst. Und natürlich auch zum Inhalt des Buches.
Der lockere Schreibstil und den ...

Ich liebe die Optik des Buches, denn es passt nicht nur hervorragend zu „Fake dates and Fireworks“ sondern auch in den Herbst. Und natürlich auch zum Inhalt des Buches.
Der lockere Schreibstil und den Humor den Kyra Groh hat, sorgt immer wieder dafür, das ich beim Lesen ihrer Bücher nur Spaß haben kann. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jude und James erzählt, wodurch man beide individuell voneinander kennenlernen kann.
Ich habe durch die etwas lange Einführung ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte einzufinden. Aber als ich dann drin war, haben die herbstliche Atmosphäre und das Kleinstadtsetting das Buch zu einem perfekten cosy Herbst Buch gemacht. Es war schön die beiden Protagonisten zu begleiten wie sie sich annähern und auch ein wenig Frieden mit ihrer Vergangenheit zu schließen.
Trotzdem hatte ich mit den Charakteren etwas meine Probleme, besonders mit der Art von Jude bin ich nur schwer warmgeworden. Wobei ich ihren Sarkasmus schon genial fand. Ich hätte mir allerdings gewünscht die restlichen Charaktere noch besser kennenzulernen. Diese blieben irgendwie meist etwas blass für mich.

Fazit: Eine tolle herbstliche Geschichte mit Wohlfühlcharakter, die mich aber dennoch nicht 100 % abholen konnte. Für den zweiten Teil wird aber schon ein guter Grundstein gelegt, weshalb ich schon auf die Geschichte von Eleanore gespannt bin.

Veröffentlicht am 05.10.2025

macht Lust auf mehr und auf indisches Essen

Heart of Night and Fire
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Ich habe bereits die “Artefakte von Ouranos”-Reihe der Autorin gelesen und auch wenn mich der letzte Band etwas enttäuscht hat, war ich deshalb sehr gespannt auf diese neue Reihe von Nisha J. Tuli.

Die ...

Ich habe bereits die “Artefakte von Ouranos”-Reihe der Autorin gelesen und auch wenn mich der letzte Band etwas enttäuscht hat, war ich deshalb sehr gespannt auf diese neue Reihe von Nisha J. Tuli.

Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut, insbesondere die Karte. Dennoch finde ich es schade, dass bei dieser Reihe die Bandnummer nicht auf dem Buchrücken zu finden ist. (Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.)

Ich mag den Schreibstil der Autorin aufgrund seiner Bildgewalt total. Hier haben es mir jetzt auch die Beschreibungen des Essens angetan. (Dieses Buch hungrig zu lesen, kann ich nicht empfehlen.)

Erzählt wird die Geschichte aus der dritten Person und wir begleiten Zarya, die ihr Leben lang gefangen gehalten wurde, aber den Wunsch hegt, die Welt zu entdecken. Dazu bekommt sie dann die Chance, und wir begleiten sie dabei. Zaryas starke Persönlichkeit hat die Geschichte definitiv bereichert. Aufgrund der Erzählperspektive habe ich mich beim Lesen eher wie ein ferner Beobachter gefühlt und konnte nur schwer und langsam einen Bezug zu den Charakteren aufbauen. Die Freundschaft zwischen Zarya und Yasen fand ich jedoch trotzdem toll umgesetzt.

Die indisch angehauchte Welt mochte ich bisher richtig gerne. Es gibt viele verschiedene magische Wesen, bei denen es fast etwas schwierig war den Überblick zu behalten (zum Glück gibt es ein Glossar). Es gibt aber noch einiges über die Welt zu lernen, was bei einer vierteiligen Reihe auch durchaus vorteilhaft ist. Das Buch lebt mehr von seiner Atmosphäre und Mysteriösität als von Action. Das bedeutet jedoch nicht, dass Letzteres nicht vorkommt, nur eben weniger. Storytechnisch fand ich das Buch jedoch leider etwas vorhersehbar und auch wenn es interessant war, konnte es mich nicht vollständig packen.

Fazit: Ein durch seine tolle Atmosphäre gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht am 15.09.2025

vielversprechendes Debüt

Heavenly Bodies
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Die Optik des Buches ist richtig gelungen und durch die Sternbilder auch extrem passend. Wie sehr es passt, habe ich aber erst nach Beenden des Buches festgestellt.

„Heavenly Bodies“ ist das Debüt der ...

Die Optik des Buches ist richtig gelungen und durch die Sternbilder auch extrem passend. Wie sehr es passt, habe ich aber erst nach Beenden des Buches festgestellt.

„Heavenly Bodies“ ist das Debüt der Autorin. Ich fand den Schreibstil angenehm und konnte nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit der Story den Lesefluss und die Bildhaftigkeit genießen.
Das Buch ist aus der dritten Person geschrieben und erzählt die Geschichte von Elara. Ihr wurde alles genommen und ist somit der personifizierte „Female Rage“. Ich mochte ihre kämpferische Natur und ihre Schlagfertigkeit seht. Den männlichen Protagonisten Enzo habe ich mit der Zeit so richtig lieb gewonnen. Er hat viel ertragen müssen, ist aber daran nicht zerbrochen, sondern zu einem loyalen und gutherzigen Mann geworden. Ich mochte die Dynamik zwischen den Beiden sehr gerne auch wenn es etwas gedauert hat bis der Funke übergesprungen ist. Die verschiedenen Nebencharaktere haben das Buch sehr bereichert.

Die Grundidee der Welt finde ich unglaublich faszinierend, denn die Götter sind Sterne, die über die einzelnen Reiche herrschen. Durch die Prophezeiung, die den König der Sterne mit Elara verbindet, wird ein toller Grundstein für die Geschichte gelegt. Am Anfang wird man ohne große Erklärung in die Story geworfen, wodurch ich zunächst verwirrt war und einen etwas zähen Einstieg hatte. Nachdem ich in der Welt angekommen war, fand ich sie spannend, interessant und teils überraschend. Gerade das Ende konnte mich mitreißen. Insbesondere die reichspezifischen Magien haben mich fasziniert.
Ich hoffe allerdings, dass man davon und den verschiedenen Reichen in den Folgebänden noch mehr sehen wird, denn das Worldbuilding ist bislang in meinen Augen etwas lückenhaft was jedoch zum aktuellen Punkt in der Story nicht störend ist. Zudem hat sich das Buch hin und wieder etwas in die Länge gezogen angefühlt.

Fazit: Ein toller Auftakt in eine faszinierende Welt, der mich trotz anfänglicher Schwierigkeiten und kleinen Längen überzeugen konnte.