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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2026

Ihre Geschichte ehrlich und eine Abrechnung mit der Familie

The Woman in Me
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Britney war in meiner Jugend überall, ich bin mit ihr aufgewachsen, war zwar kein riesen Fan aber man kam damals nicht an ihr vorbei. Ich hab damals die Bilder gesehen im TV und ehrlicherweise muss ich ...

Britney war in meiner Jugend überall, ich bin mit ihr aufgewachsen, war zwar kein riesen Fan aber man kam damals nicht an ihr vorbei. Ich hab damals die Bilder gesehen im TV und ehrlicherweise muss ich gestehen, ich war nicht besonders überrascht. Ich dachte wieder ein Star, der mit dem Ruhm nicht zurecht kommt. Aber da war auch Mitgefühl und ein wenig Neugier.

Ich hab die Biografie gelesen in der Hoffnung, Fragen werden beantwortet und ich kann besser verstehen wie es zu der Vormundschaft und ihrem Zusammenbruch kam. Einiges wurde beantwortet, vieles kann ich nachvollziehen aber über das meiste habe ich mich gewundert. Es wird eine zutiefst unsichere und naive Person beschrieben. Viele Dinge könnte ich nicht nachvollziehen, die sie vor oder während der Vormundschaft getan oder eben nicht getan hat. Viele Dinge werden oberflächlich beschrieben und nur angekratzt. Vielleicht weil es rechtlich Auflagen gab oder sie einfach nicht mehr preisgeben möchte. Vielleicht liegt es aber auch an der sehr schlechten Übersetzung, hätte man sich hier mehr Mühe gegeben, wäre vielleicht einiges sinnvoller beschrieben und verständlicher rübergekommen.

Trotzdem könnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Aber Britney bleibt für mich ein Mysterium.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

Einblick in ein Leben in Japan

Eine kurze Begegnung
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Mizuki führt ein perfektes Leben in Tokio. Eigentlich hat sie alles, einen erfolgreichen Ehemann, tolle Kinder, ein finanziell abgesichertes Leben. Dennoch, sie ist nicht glücklich. Dann trifft sie eines ...

Mizuki führt ein perfektes Leben in Tokio. Eigentlich hat sie alles, einen erfolgreichen Ehemann, tolle Kinder, ein finanziell abgesichertes Leben. Dennoch, sie ist nicht glücklich. Dann trifft sie eines Tages auf einen interessanten Mann und sie fängt an ihr Leben in Frage zu stellen.

Das Buch beschreibt eindrücklich wie es ist, ein Leben in Japan zu führen, mit all seinen Konventionen und der immer noch konservativen Kultur. Doch beschreibt es auch das Leben einer Frau, die die gleichen Probleme und Gedanken hat wie die in jeder anderen Kultur auch.

Eigentlich plätschert die Geschichte so dahin und an einigen Stellen war das Buch mir auch fast etwas zu langatmig. Trotzdem konnte ich es nicht weglegen, denn es beschreibt Japan mit all seinen Problemen und Marotten, verschafft Einblicke in das andersartige Leben. Besonders gefallen hat mir, dass immer wieder Japanische Fachwörter genutzt wurden, die man im hinteren Teil des Buch nachschlagen kann und erklärt werden. So wird man mit der Materie och vertrauter und bekommt eine Veranschaung vom Alltag der Japaner.

Ein Buch über die Zerbrechlichkeit des Lebens. Es hängt alles von unserem Entscheidungen ab. Manchmal liegt Glück eben doch im Auge des Betrachters. Eine Geschichte über das Leben, das wir wünschen zu führen und das Leben was wir führen. Zwischen beiden liegt nur ein Wimpernschlag.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Zu konstruiert und nicht glaubwürdig

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Nachdem mich „Der Freund“ von Freida McFadden völlig begeistert hat, war meine Erwartung an „Die Kollegin“ entsprechend hoch – leider konnte der Roman diese bei mir nicht erfüllen.

Die Grundidee der Geschichte ...

Nachdem mich „Der Freund“ von Freida McFadden völlig begeistert hat, war meine Erwartung an „Die Kollegin“ entsprechend hoch – leider konnte der Roman diese bei mir nicht erfüllen.

Die Grundidee der Geschichte ist zwar spannend und verspricht zunächst einen packenden Thriller. Doch im Verlauf wirkt die Handlung zunehmend konstruiert. Einige Wendungen erscheinen eher erzwungen als logisch entwickelt, und mehrere Details innerhalb der Handlung widersprechen sich oder bleiben unzureichend erklärt. Dadurch fällt es schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen.

Besonders das Ende hat mich enttäuscht. Die Auflösung wirkt auf mich wenig glaubwürdig und hinterlässt mehr Stirnrunzeln als einen echten Überraschungseffekt. Statt eines stimmigen Twists bleibt der Eindruck, dass die Geschichte um jeden Preis noch einmal spektakulär gedreht werden sollte.

Vielleicht hätte ich das Buch anders wahrgenommen, wenn ich nicht zuvor „Der Freund“ gelesen hätte – denn dort hat Freida McFadden gezeigt, wie spannend und überraschend sie erzählen kann. Im Vergleich dazu bleibt „Die Kollegin“ für mich leider deutlich zurück.

Insgesamt eine eher enttäuschende Lektüre, die ihre interessante Ausgangsidee nicht überzeugend umsetzt.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Zäh und langatmig

Das Loch
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Das Loch“ von Hiroko Oyamada konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Die Idee einer Geschichte zwischen Realität und Märchen ist interessant, doch die Umsetzung wirkt oft langatmig und zäh. Viele Passagen ...

Das Loch“ von Hiroko Oyamada konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Die Idee einer Geschichte zwischen Realität und Märchen ist interessant, doch die Umsetzung wirkt oft langatmig und zäh. Viele Passagen ziehen sich, ohne dass wirklich etwas passiert, und die Figuren bleiben für mich blass und schwer greifbar. Zwar gibt es eine gewisse mysteriöse Atmosphäre, aber sie verliert sich in der eintönigen Erzählweise. Trotz der Kürze des Buches hatte ich Mühe, am Ball zu bleiben – die Spannung fehlte einfach.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Nicht meine Geschichte

Der Salzpfad
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Ich habe das Buch angefangen, als ich es von meiner Tante als Empfehlung erhielt. Allerdings kann ich den Hype um das Buch nicht ganz nachvollziehen. Ich mochte den Schreibstil nicht und auch die Protagonistin ...

Ich habe das Buch angefangen, als ich es von meiner Tante als Empfehlung erhielt. Allerdings kann ich den Hype um das Buch nicht ganz nachvollziehen. Ich mochte den Schreibstil nicht und auch die Protagonistin war mir völlig fremd und auch etwas unsympathisch. Ich bin einfach nicht reingekommen in die Geschichte und habe deshalb nach ca. 100 Seiten aufgegeben. Für mich leider keine Leseempfehlung.

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