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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2018

Ein spannendes und kurzweiliges Lesevergnügen

Böse Schwestern
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Dieses ist nach "Glücksmädchen" das zweite Buch, das ich von Mikaela Bley lese. Wie das erste Buch, hat mich auch dieses Buch absolut begeistert.

Was ich nicht erwartet hätte, was mich aber positiv überrascht ...

Dieses ist nach "Glücksmädchen" das zweite Buch, das ich von Mikaela Bley lese. Wie das erste Buch, hat mich auch dieses Buch absolut begeistert.

Was ich nicht erwartet hätte, was mich aber positiv überrascht hat, dass auch hier wieder Ellen Tamm die Kriminalreporterin, die für einen Fernsehsender arbeitet, im Mittelpunkt steht. Ellen hat bis heute Probleme, mit dem Tod ihrer Zwillingsschwester klarzukommen. Ellen war 8 Jahre alt, als Elsa tödlich verunglückte. Der letzte Fall, in dem es um die Ermordung der 8-jährigen Lycke ging, hat das eigene Leid von Ellen wieder sehr präsent werden lassen. Ellen war seit dem letzten Fall krank, teilweise in stationärer Behandlung. Jetzt versucht sie, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Den Beruf als Kriminalreporterin hilft ihr, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Durch Zufall wird sie mit dem Tod der 41-jährigen Liv Lind konfrontiert. Ellen kann es, trotz dessen dass sie krank geschrieben ist, nicht lassen und muss sich diesem Fall annehmen.

Der Leser spürt, dass mit manchen Dingen etwas nicht so ist wie es scheint. Stück für Stück wird dem Leser deutlich gemacht, wie es sich tatsächlich verhält - super gemacht!

Der Schreibstil ist klar und verständlich. Die Autorin versteht es ausgezeichnet eine Spannung aufzubauen, die bis zum Schluss gehalten werden kann.

Veröffentlicht am 17.02.2018

Ein sehr realitätsnaher Wissenschafts-Thriller

Sturm
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Es geht gleich mächtig los mit einem Tornado, der während eines Fußballspiels im Berliner Olympiastadions wütet. Es werden weitere erschreckende Geschehnisse erzählt, die sich weltweit mit verheerenden ...

Es geht gleich mächtig los mit einem Tornado, der während eines Fußballspiels im Berliner Olympiastadions wütet. Es werden weitere erschreckende Geschehnisse erzählt, die sich weltweit mit verheerenden Folgen ereignen.

Es kommt die Vermutung auf, dass das Wetter von "Menschenhand" beeinflusst wird.

Hannover wird von einem Blizzard heimgesucht. Hier treffen Daniel und Laura aufeinander. Daniel ist Meteorologe und Laura ist Sekretärin in dem Unternehmen, das scheinbar in die Wetterbeeinflussung involviert ist. Gemeinsam versuchen sie, den Geheimnissen auf die Spur zu kommen und begeben sich dabei auch selbst in Gefahr.

Mich hat dieses Buch von Beginn an gefesselt, es war von Anfang an durchgängig spannend und fesselnd. Es ist so realitätsnah geschrieben, dass ich mir durchaus vorstellen könnte, dass es so etwas wie Wetterbeeinflussung auch in diesen Ausmaßen gibt - und das stimmt mich doch schon etwas nachdenklich. Die Bezeichnung Wissenschafts-Thriller finde ich hier sehr passend.

Veröffentlicht am 03.02.2018

Spannend bis zum Schluss!

Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3)
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Zuvor hatte ich den vorherigen Teil aus dieser Krimireihe gelesen (Und am Morgen waren sie tot). Bereits das Buch hatte mir gut gefallen, zumal mir die Protagonisten Jan Römer und Mütze so richtig sympathisch ...

Zuvor hatte ich den vorherigen Teil aus dieser Krimireihe gelesen (Und am Morgen waren sie tot). Bereits das Buch hatte mir gut gefallen, zumal mir die Protagonisten Jan Römer und Mütze so richtig sympathisch sind. Dieses Buch setzt da aber nochmal einen drauf, es hat mir noch besser gefallen, als das vorherige.

Kurz etwas zum Inhalt: Jan und Mütze sind Journalisten, sie schreiben über ungelöste Kriminalfälle, die schon viele Jahre zurückliegen. In diesem Fall geht es um die 19-jährige Sonja, die im Herbst 1997 im Sauerland ermordet wird. Der Mörder hinterlässt eine Spieluhr mit einem speziellen Lied. Während Jan und Mütze versuchen herauszufinden, was damals passiert ist, wird eine Frau in Berlin ermordet, der Täter hinterlässt wieder eine Spieluhr mit dem speziellen Lied....


Der Schreibstil ist sehr lebendig, es macht riesig Spaß das Buch zu lesen. Auch wenn dieses der inzwischen dritte Teil einer Krimireihe ist, ist es überhaupt kein Problem, wenn man die vorherigen Bände nicht kennt. Es ist eine in sich abgeschlossene Geschichte.

Was mir bei Krimireihen so gefällt ist, dass man miterlebt, was im "Privatleben" der Protagonisten geschieht. Das finde ich hier sehr interessant, vor allem das Knistern zwischen Jan und Mütze. Ich bin mächtig gespannt, wie es im nächsten Band mit den beiden weitergeht!

Was mir doch etwas fehlt, dass der Leser von den Ermittlungen der Polizei, die nach dem aktuellen Mord ja doch auf Hochtouren laufen müssten, so wenig mitbekommt.

Das Cover finde ich sehr stimmig, passt gut zum Buch.

Selbst das Nachwort und die Danksagung habe ich mit großem Interesse gelesen.

Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 20.11.2017

großes Gefühlskino

Sieben Tage voller Wunder
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Hannah hat ihre Schwester in Kanada besucht. Sie hat sich erhofft, dass sie in der Zeit, die sie dort verbringt, mehr Klarheit findet, was ihre weitere Zukunft mit ihrem Freund William betrifft. Hannah ...

Hannah hat ihre Schwester in Kanada besucht. Sie hat sich erhofft, dass sie in der Zeit, die sie dort verbringt, mehr Klarheit findet, was ihre weitere Zukunft mit ihrem Freund William betrifft. Hannah hat herausgefunden, dass William sie betrügt.

Während sie am Flughafen wartet, trifft sie mehrmals auf einen großen Mann, der durch seine besondere Augenfarbe auffällt.

Die Wetterverhältnisse lassen bereits auf einen unruhigen Flug schließen, aber keiner ist ernsthaft besorgt. Doch während des Fluges kommt es zu Schwierigkeiten. Die Passagiere wissen, dass die Technik der Maschine versagt hat. Es soll zu einer Notlandung kommen. Es kommt zu einem Sinkflug. Dem Piloten gelingt es, die Maschine wieder in eine waagerechte Position zu bekommen. Den Passagieren ist inzwischen klar, dass ihnen die letzen Minuten ihres Lebens bevorstehen.

Wie durch ein Wunder können Hannah und der große Mann mit den besonderen Augen überleben.

In diesem wunderschönen und ungewöhnlichen Roman erlebt der Leser sieben Tage voller Wunder.

Der Schreibstil von Dani Atkins liest sich sehr leicht und locker. Mit der Spannung, die dieses Buch mit sich bringt, waren die gut 230 Seiten fix gelesen.

Veröffentlicht am 31.10.2017

Nach dem Angstmann ist Frank Goldammer eine großartige Fortsetzung gelungen

Tausend Teufel
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Nach dem 'Angstmann' ist Frank Goldammer eine großartige Fortsetzung mit dem Oberkommissar Max Heller gelungen. Das was mich am Angstmann bereits so begeistert hat, setzt sich bei 'Tausend Teufel' genauso ...

Nach dem 'Angstmann' ist Frank Goldammer eine großartige Fortsetzung mit dem Oberkommissar Max Heller gelungen. Das was mich am Angstmann bereits so begeistert hat, setzt sich bei 'Tausend Teufel' genauso großartig fort.


Diese Krimi-Reihe spielt im Dresden der Nachkriegszeit. Dieses Buch spielt im bitterkalten Februar 1947.



Zum einen geht es um einen Kriminalfall, den Max Heller mit seiner Geradlinigkeit und Zielstrebigkeit lösen möchte: Zwei sowjetische Offiziere werden getötet und ein abgetrennter Kopf von einem weiteren Opfer wird in einem Rucksack unweit des einen Offiziers gefunden. Max Heller möchte den Fall lösen, die Gesamtsituation macht es ihm allerdings sehr schwer: Verheimlichungen, Vertuschungen und Mauscheleien stehen an der Tagesordnung. Insgesamt ist es ein runder Kriminalfall, der zum Schluss nochmal richtig spannend wird.


Was mich bei diesem Buch so begeistert, ist die Kombination aus dem Kriminalfall und der Zeit, in der dieser Kriminalroman erzählt. Der Leser erlebt quasi das Leben im Nachkriegsdresden im bitterkalten Februar 1947 mit. Die Suche nach was Essbarem und das Besorgen von Wasser bestimmen den Alltag. Diese Armut und Kälte muss auch Oberkommissar Max Heller erleben und es ist keine Besserung der allgemeinen Lebenssituation in Sicht. Das Geld wird nicht als Währung gesehen, der Schwarzmarkt floriert. Bei diesen Lebensumständen lassen Krankheiten wie Typhus und Fleckfieber nicht lange auf sich warten und es gibt in der Zeit keine Medikamente für die 'normalen Menschen'.


Was mich sehr berührt hat, es ist zwar ein Roman, aber dieser basiert auf tatsächlich Geschehenes.


Frank Goldammer ist es hervorragend gelungen, diese schreckliche Vergangenheit mit einem Kriminalroman zu verbinden.


Ich freue mich, dass es bereits im Juni eine Fortsetzung gibt.