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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2026

Putzig

Irgendwie Anders
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Das lustige Wesen, das ihr auf dem Cover seht, heißt tatsächlich "Irgendwie anders", denn so nennen es alle, weil es so ist. Es ist komische Sachen, es spielt komische Spiele, es ist ein Außenseiter. Als ...

Das lustige Wesen, das ihr auf dem Cover seht, heißt tatsächlich "Irgendwie anders", denn so nennen es alle, weil es so ist. Es ist komische Sachen, es spielt komische Spiele, es ist ein Außenseiter. Als eines Abends ein noch komischeres Wesen an seiner Tür klingelt, weist Irgendwie anders es allerdings ab... Vorhersehbar, aber putzig und Chris Riddell ist immer gut.

Veröffentlicht am 07.12.2025

Guter Mix

Kürbisgemetzel
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Die Münchner Schreiberlinge geben allerlei Anthologien heraus - dafür muss man manchmal nicht mal Münchner sein, denn auch ich durfte schone in Gedicht bei ihnen veröffentlichten. Das Schöne: Alle Einnahmen ...

Die Münchner Schreiberlinge geben allerlei Anthologien heraus - dafür muss man manchmal nicht mal Münchner sein, denn auch ich durfte schone in Gedicht bei ihnen veröffentlichten. Das Schöne: Alle Einnahmen werden für gute Zwecke gespendet.

Diese Anthologie beschäftigt sich offensichtlich mit der orangesten Jahreszeit: Halloween & Allerheiligen. Schauen wir mal, was wir zwischen dem Schleier - sorry, Buchdeckeln - erleben...



Dani Aquitane: „Nach Hause“

Eine erst ein Jahr lang tote Geisterfrau kehrt an Allerheiligen zu ihrem Geliebten zurück - doch ob das so läuft wie erwartet? Der sprechende Kürbis ist auch nicht gerade hilfreich... Sehr witzig und gut gelöst.



Lidia Kozlova-Benkard: „Die Geister-(U-)Bahn“

Schonmal in der U-Bahn eingeschlafen? Dieses Gefühl hat auch die Protagonistin dieser Geschichte, als ein Davy-Jones-Verschnitt ihr ein Angebot für ihr Leben macht... Spannend, aber vorhersehbar.



Kornelia Schmid: „Zwischen Ewigkeitssteinen“

Jemand begrüßt einen alten ... Bekannten und bringt ihn zu magischen Steinen, um seine Seele zu retten. Vorhersehbar und mit ein paar Logiklücken.



Saskia Dreßler: „Die gruseligste Nacht des Jahres“

Eine gruselige Müllwelt-Dystopie, in der ein kleines Mädchen einen Schatz findet - doch zu welchem Preis?



Roxane Bicker: „Jägerinnen“

Eine Polizistin muss einen Todesfall klären, bei dem der Verdächtige der Kürbis zu sein scheint...



Marie Mönkemeyer: „Des Landgrafen Soldat“

Der (kopflose) hessische Reiter kehrt zurück in die Heimat - mit einem sprechenden Kürbis!



Sarah Malhus: „Zahltag“

Die Drogenmafia der Sídhe drangsaliert einen jungen Faun. Als er seine Schulden bezahlen will, muss er die Kaution für seinen chaotischen Freund stellen - wie soll er sein Problem in einem Tag bewältigen?



Petra Ottkowski: „Preisgewinner“

Ein Junge wird drangsaliert - erst von Mitschülern, dann von Opas Riesenkürbis... schräg.



Matthias Sebastian Biehl: „Vekstholm Bockholl“

Geiler erster Satz und von da an wirds nur noch abgedrehter. Großartig.



Mae Ludwig: „Der Cache“

Geocacher verschwindet im Wald, Freundin folgt ihm ins Dickicht... offenes Ende.



Denise Yoko Berndt: „Widerworte“

Auftragskillerin diskutiert nachts im Park mit Kürbisfratze... schräg.



Marie Wilhemsen: „Cucu“

Kleinstadtfeindlichkeiten. Wegen des Schreibstils abgebrochen.



Katrin Biasi: „Totes Laub“

Japanisch inspirierte Geschichte über Mädchen, das Hitodama sieht. Seltsames Ende.



Peter Krall: „Zuccageddon“

Das war ein Meisterwerk aus Verschwörungstheorien, die gerade so plausibel waren, dass man unweigerlich an Christian von Aster denken musste. Großartiges Finale.



~ 05.12.2025

Veröffentlicht am 13.09.2025

Grinsekatzen

Die Spiderwick Geheimnisse - Im Bann der Elfen
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Im dritten Band befragen die Geschwister endlich jemand, der Antworten haben könnte: Ihre "irre" Tante Lucinda, die Tochter vom Autor ihres Feenführers, Arthur Spiderwick.

Zurück daheim legen sie sich ...

Im dritten Band befragen die Geschwister endlich jemand, der Antworten haben könnte: Ihre "irre" Tante Lucinda, die Tochter vom Autor ihres Feenführers, Arthur Spiderwick.

Zurück daheim legen sie sich diesmal mit einem grinsekatzigen Pookah und Elfen an, die ihnen wichtige Hinweise geben.



Dieser Band ist wieder etwas ruhiger, schöne Abwechslung. Mal schauen, ob der vierte wieder brutal wird?

Veröffentlicht am 12.09.2025

Schöne Gestaltung

Die Spiderwick Geheimnisse - Eine unglaubliche Entdeckung
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Die Spiderwick-Chroniken habe ich schon in mehreren Ausführungen verfilmt gesehen, doch ich hatte bisher kein Glück, dieses hübsche Box-Set mit allen fünf Bänden zu erjagen. Auf der Büchermeile gab es ...

Die Spiderwick-Chroniken habe ich schon in mehreren Ausführungen verfilmt gesehen, doch ich hatte bisher kein Glück, dieses hübsche Box-Set mit allen fünf Bänden zu erjagen. Auf der Büchermeile gab es immer einzelne deutsche Bände, aber nie Band 1. Neulich war bei Medimops endlich ein tolles Angebot und ich habe zugeschlagen. Jetzt werde ich die nächsten Montage damit zubringen, euch in die Geheimnisse der Spiderwicks einzuweihen...



Das erste, was auffällt, ist die tolle Aufmachung - selbst ohne den Schuber. Kleinformatige Hardcover mit Glanzlack auf dem Cover plus die tollen Illustrationen von Toni DiTerlizzi (der übrigens Arthur Rackham dankt, ein offensichtlicher Einfluss). Jedes Buch enthält zwei farbige vollseitige Illustrationen und auf nur 114 Seiten ganze 25 vollseitige Illustrationen plus diverse kleinere wie Porträts der Hauptfiguren und der Wesen. Es gibt also nicht allzu viel zu lesen, aber dafür umso mehr zu entdecken...



Die Story selbst: Jedes Buch beginnt mit einem Brief von Holly Black, in dem sie erklärt, dass sie und Toni bei einer Lesung einen seltsamen Brief erhalten haben (der auch abgedruckt ist) und der dazu führte, dass die Spiderwick-Geschwister ihnen ein geheimnisvolles Buch von ihrem Dachboden überlassen hätten, das nun hiermit veröffentlicht wird.

Mallory Grace und ihre jüngeren Zwillingsbrüder Jared und Simon ziehen nach der Scheidung ihrer Eltern in das gruselige, zerfallende, viktorianische Haus einer entfernten Verwandten. Dort entdecken sie seltsamen Geräusche in den Wänden, ein geheimes Arbeitszimmer und ein Buch, in dem lauter seltsame Wesen verzeichnet sind.

Im ersten Band passiert noch nicht viel, wir lernen die Geschwister und das Haus kennen und auch ein erstes Wesen - einen Brownie, der sich von der neuen Familie gestört fühlt und daher ein böser Boggart ist. Die Geschwister müssen zusammenhalten - und sich gegenseitig Glauben schenken.



Süß, aber noch nicht wirklich spannend. Lesen wir mal weiter...



~ 12.09.2025

Veröffentlicht am 17.05.2026

Teil 4

Die Känguru-Apokryphen (Die Känguru-Werke 4)
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Apokryphen: Geschichten, die nirgendwo sonst reingepasst haben. Wir erhalten also Geschichten, die zeitlich irgendwo in den letzten drei Bänden zu verorten sind. So genau weiß das aber niemand mehr.

Apokryphen: Geschichten, die nirgendwo sonst reingepasst haben. Wir erhalten also Geschichten, die zeitlich irgendwo in den letzten drei Bänden zu verorten sind. So genau weiß das aber niemand mehr.